Reservierung

Mehr und mehr bieten Dienstleister Dienstleistungen an, die auf dem Web basieren. Seit einiger Zeit kann man auch bei der Bahn (noch Beta, bei Fluggesellschaften ist das schon lange gut und gäbe) seinen Sitzplatz reservieren. Hab ich gemacht, ich bevorzuge einen Sitz in Fahrtrichtung wie so viele und habe mir einen solchen reserviert. Die Enttäuschung war daher groß, als die Anzeige ankündigte, dass der Zug in umgekehrter Wagenreihung verkehrt.

Aber hallo, der Sitz war dann wie gewünscht in Fahrtrichtung.

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Kein Weihnachtsmärchen

Symbolbild

Es war einmal ein Graf, der hatte ein kleines, aber feines Reich. Er bot seine Dienste den benachbarten Herzogen und sogar Königen an, und weil seine Dienste gut waren, wuchs sein Reich stetig.

Irgendwann verliebte sich der Graf in eine nicht adelige Frau so sehr, dass er sich von seiner Gräfin trennte und beschloss, sich mit der Geliebten zusammen zu tun. Da aber seine Grafschaft immer mehr wuchs, fand er es irgendwann eine gute Idee, seine Geliebte zu den vielen Arbeiten, die bei der Verwaltung einer Grafschaft anfallen, hinzuzuziehen. Nach und nach zog er sich immer mehr in seine Gemächer zurück, denn er fand, dass Geliebte ihm immer mehr Arbeiten in der Verwaltung des Hofstaats abnehmen konnte.

Irgendwann sprach er nicht mehr mit seinen Untertanen, sondern machte die Geliebte zur Meisterin seines Hofstaates. Allerdings passierte es so, dass die meisten Mitglieder des Hofstaats sie nicht so mochten, sie verhielt sich dann doch irgendwann so, wie man es aus Märchen von der bösen Schwiegermutter kennt. Die Stimmung am Staat sank immer mehr, keiner wusste mehr so recht, was man tun sollte.

Irgendwann zog sich der alte Graf komplett zurück und es wurde ein neuer ernannt. Der bemerkte sehr bald, dass es nicht gut um die Grafschaft stand, es fehlte an allen Ecken und Enden an Geld. Die Geliebte des alten Grafen aber zog sich nicht zurück, obwohl alle wussten, auch der neue Graf, dass sie dem Hofstaat nicht gut tat. Im Gegenteil, sie kam häufiger und pünktlicher ins Schloss und parkte ihre Kutsche für alle sichtbar in der Schlossremise.

Da sie immerhin noch Meisterin über den Hofstaat war, versuchte sie Geld zu sparen, und legte den Leuten nahe, sich doch bei der Kirche aus Spenden ernähren zu lassen, sie würde vielleicht noch einen Apfel und ein Ei hinzugeben. Doch eines Tages stand ihre Kutsche nicht mehr in der Remise und der Hofstaat erfuhr erleichtert, dass es der neue Graf doch irgendwie geschafft hatte, sie in die Verbannung zu schicken.

Diese Geschichte spielt selbstverständlich vor vielen Jahrhunderten.

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Vertragsverhandlungen

Es geht so, wie es immer geht.

Mein Arbeitsvertrag läuft am 5. Dezember aus, einen neuen habe ich nicht. Der alte Geschäftsführer hatte meiner Chefin erzählt, dass er einer Verlängerung um 3 Monate zugestimmt hätte.

Nichts da.

Am Donnerstag hatte ich ein Gespräch mit der Personalchefin, das war eine Begegnung der dritten Art. Erste Frage war, ob ich überhaupt eine Verlängerung will. Ja. Und wie soll das finanziert werden? Ja sowas, ist das meine Aufgabe das zu erklären? Ob ich nicht halbtags arbeiten wolle? Echt jetzt, drei Monate halbtags, dann arbeitslos? Und was hat das für Auswirkungen auf das ALG? Man könne mir ja einen Job anbieten auf 450€ Basis.

Ja hackt’s denn?

Ok, entgegenkommend habe ich erklärt, dass meine Finanzierung für Dezember gesichert sei. Daraufhin ein großzügiges Angebot: Verlängerung bis zum 31.12.

Kurze Mitteilung an meine Chefin, die daraufhin mit dem neuen GF telefoniert hat. Ergebnis: Vertrag bis 31.3.2015.

Ich glaube es erst, wenn ich den Vertrag vorliegen habe…

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J-Cop ist dabei

Neues mit unserem Nachbarn.

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Lena singt

Ein Video, Bildqualität nicht so gut (Handy), aufgenommen von meiner Schwester.

Meine Nichte, Lena, singt!

Lena, meine Nichte, singt from Axel Wegner on Vimeo.

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Projektvideo

Ich habe Euch schon von der Abschlussveranstaltung des Projekts ARTRAC erzählt, an dem ich in den letzten 3 Jahren mitgearbeitet habe. Jetzt ist ein Video fertig geworden, das die Ergebnisse des Projektes zusammenfasst und ein paar Impressionen von der Abschlussveranstaltung bietet. Falls es Euch interessiert.

ARTRAC – Radar for cars to detect pedestrians from Axel Wegner on Vimeo.

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Viele Lampen, noch mehr Menschen

Mauerlampen an der Eastside Gallery

Wir haben uns heute mit Elisabeth auch aufgemacht zur Oberbaumbrücke, um die Lampeninstallation zum 25jährigen Mauerfall zu besichtigen. Schon faszinierend, aber noch faszinierender waren die Menschenmassen, die das alles außer uns auch noch ansehen wollten.

Mauerlampen auf der Oberbaumbrücke

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Fussball

Olympiastadion

Wie ich Fan des HSV wurde hatte ich schon einmal berichtet. Und auch darüber, dass ich, da meine Ex bei einem Sportrechtevermarkter arbeitete, häufiger Gelegenheit zu Stadionbesuchen hatte, in Hamburg, aber auch in Nürnberg und Berlin. Das vereinte natürlich nach der Trennung, einmal war ich in Hamburg noch da zu einem Saisonvorbereitungsspiel gegen eine C-Elf des FC Barcelona, das der HSV dann doch nach einem schlechten Spiel verlor. Ansonsten bin ich am Wochenende lieber in Berlin bei Hanna, so dass sich die Gelegenheit zum Stadionbesuch kaum anbietet.

Vor zwei Wochen wurde dann das Auto meines Schwagers vor unserem Haus bei einem Besuch bei uns aufgebrochen, das Navi und das HeadsUp-Display wurde geklaut, was wegen der auch beschädigten Elektronik eine längere Reparatur nach sich zog. Diese Woche wurde das Auto nun fertig, und es ging darum, wie es zu ihm nach Hamburg gelangen könnte.

Nun ist des so, dass meine Nichte seit dem 1.9. bei der Stadion-Betriebs-GmbH des HSV arbeitet und die ganze Belegschaft einen Ausflug nach Berlin unternahm zum Spiel der Hertha gegen den HSV. Fad lag es natürlich nahe, dass ich das Auto aus der Reparatur abholte und mit meiner Nichte gegen eine Karte fürs Stadion tauschte.

Leider spielte der HSV grottenschlecht und verlor 0:3, so dass ich auf Grund der in letzten beiden beiden von mir Live beobachteten Spiele zu der Ansicht gekommen bin, dass ich eher nicht ins Stadion gehen sollte, der die Mannschaft bei meiner Anwesenheit eher besch… spielt.

Dach Olympiastadion Berlin

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Abgrillen

Gestern war bei uns das Abräumen der Pflanzen in das Winterquartier angesagt. Das geht dann einher mi dem Abgrillen, und dieses mal auch mit dem Absingen.

Folgend findet Ihr ein Video vom Absingen; es tut mir Leid, wenn ich das Video am Ende etwas zu einem politischen Statement genutzt habe.

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Besuch in London

Am letzten Donnerstag sind wir früh nach London Luton geflogen, um Michael und Depo zu besuchen. Da wir ohne Frühstück los sind hatten wir bei der Ankunft mächtig Hunger und trafen uns dann auf unsere Bitte gleich am Bahnhof Farringdon, um ein wenig Pubfood zu uns zu nehmen. Im The Castle gleich am Bahnhof bestellten wir uns erst einmal ein Bier und dann Burger, was zur Zeit wohl das gängigste Essen in Pubs ist. Die Burger waren nicht nur hausgemacht, sondern es war ein weiteres Bier eingeschlossen, so dass wir alle drei bei Ankunft in Michaels Wohnung erst einmal zu einem ausgiebigen Mittagsschlaf ins Bett sanken.

Freitag sind wir dann zu dritt ab nach Camden Town, weil wir all gute Erinnerungen an die Geschäfte und die Umgebung hatten.

Camden High Street

Camden Town ist seit den 70er Jahren ein “linkes” Viertel mit ursprünglich “alternativen” Läden, wenn man zum Beispiel auf Gothic steht, findet man die Spezialisten hier. Besonders schön ist es am Camden Lock, einer Schleuse am Regent’s Canal, wo man schön auf einer Terrasse sitzen kann und den Betrieb an der Schleuse beobachten kann.

Camden Lock

Besonders schön ist es, wenn dann eines der typischen schmalen Boote in die Schleuse einfährt.

Long Boat

Wir haben uns auch angeregt unterhalten, bis wir uns dann auf einen Spaziergang im Markt an der Schleuse aufmachten.

Hanna und Michael

Der Markt war allerdings eine Enttäuschung. Wo früher viele Kunsthandwerker ihre Sachen verkauften, haben sich jetzt Händler breit gemacht, die billige Klamotten und Andenken verkaufen, wahrscheinlich alles in China gefertigt. Und auch das Mittagessen war eine einzige Enttäuschung, wir waren in The Ice Wharf (im modernen Gebäude auf dem Bild oben, wo das blaue Schild angedeutet ist). Die Preise waren sehr moderat und Hanna und ich bestellten uns einen britischen Klassiker, an den wir beide gute Erinnerung hatten, nämlich Steak und Kidney Pie. Und der war eine einzige Katastrophe: das Fleisch schmeckte nach Hammel (ok, die Nieren können vom Schaf sein, aber ich erwartete dann schon Lamm und nicht Hammel), die Pommer Frites waren fettgetränkt. Michael versucht dem Essen immer das Beste abzugewinnen und sagte, der Pie sei einfach nicht lange genug gekocht. Allerdings ließ auch er die Hälfte seines Pulled Beef Burgers stehen.

Am Samstag wollten wir dann in die Oxford Street, um Klamotten zu kaufen und Zutaten zu dem Essen zu besorgen, was wir am Sonntag für Michael und Depo kochen wollten. Allerdings regnete es in Strömen und Hanna bekam regelrecht Panik ob der Massen, die am Oxford Circus aus der Tube strömten. Da war der Klamottenkauf gleich gestorben und gingen nur in die Foodhall von John Lewis, um die benötigten Sachen einzukaufen. Wir wollten dann im Duke of York essen, aber unsere Auswahl war aus, so dass wir uns mit einem Bier begnügten.

Zum Glück fand ich über mein Smartphone eine nette Trattoria in der Nähe, in der wir uns bei Pasta vom englischen Essen erholen konnten. Danach ging es in einem roten Doubledecker zurück nach St Paul’s.

Abends hatten wir Depo und Michael zum Essen eingeladen, aber Hanna fiel mit einer Erkältung aus und konnte nicht mitkommen. Die beiden hatten ein nepalesisches Restaurant ausgesucht, eine Küche die mir ganz neu war. Auch wenn Depo und Michael dies bestreiten, schien es mir so als das ein im Wesentlichen indisches Restaurant war und dass die Benennung als nepalesisches Restaurant ein cleverer Marketingtrick ist, mit Ausnahme von 2 oder 3 Speisen.

Am Sonntag war Hanna dann hauptsächlich im Bett mit ihrer Erkältung (sie ist es auch heute noch, 3 Tage später), so dass ich mich auf einen Spaziergang durch die leere Londoner City machte (Sonntag!!!).

Cheapside

Es ging die Cheapside entlang mit schönen Blicken in die Seitengassen.

Seitenstraße

Nach einem kurzen Stop in einem Buchladen, den ich mit 4 Büchern verließ, ging es dann so langsam an der Guildhall vorbei zurück zu Michaels Wohnung.

Guildhall

Nach einer kurzen Pause in Postman’s Park, in dem sich die grau bis lila gefärbten Eichhörnchen tummelten, ging es zurück.

Eichhörnchen

Montags ging es dann zurück nach Berlin mit der kranken Hanna, die sich sofort ins Bett legte und dort auch heute noch sich erholt.

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