Abgrillen

Gestern war bei uns das Abräumen der Pflanzen in das Winterquartier angesagt. Das geht dann einher mi dem Abgrillen, und dieses mal auch mit dem Absingen.

Folgend findet Ihr ein Video vom Absingen; es tut mir Leid, wenn ich das Video am Ende etwas zu einem politischen Statement genutzt habe.

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Besuch in London

Am letzten Donnerstag sind wir früh nach London Luton geflogen, um Michael und Depo zu besuchen. Da wir ohne Frühstück los sind hatten wir bei der Ankunft mächtig Hunger und trafen uns dann auf unsere Bitte gleich am Bahnhof Farringdon, um ein wenig Pubfood zu uns zu nehmen. Im The Castle gleich am Bahnhof bestellten wir uns erst einmal ein Bier und dann Burger, was zur Zeit wohl das gängigste Essen in Pubs ist. Die Burger waren nicht nur hausgemacht, sondern es war ein weiteres Bier eingeschlossen, so dass wir alle drei bei Ankunft in Michaels Wohnung erst einmal zu einem ausgiebigen Mittagsschlaf ins Bett sanken.

Freitag sind wir dann zu dritt ab nach Camden Town, weil wir all gute Erinnerungen an die Geschäfte und die Umgebung hatten.

Camden High Street

Camden Town ist seit den 70er Jahren ein “linkes” Viertel mit ursprünglich “alternativen” Läden, wenn man zum Beispiel auf Gothic steht, findet man die Spezialisten hier. Besonders schön ist es am Camden Lock, einer Schleuse am Regent’s Canal, wo man schön auf einer Terrasse sitzen kann und den Betrieb an der Schleuse beobachten kann.

Camden Lock

Besonders schön ist es, wenn dann eines der typischen schmalen Boote in die Schleuse einfährt.

Long Boat

Wir haben uns auch angeregt unterhalten, bis wir uns dann auf einen Spaziergang im Markt an der Schleuse aufmachten.

Hanna und Michael

Der Markt war allerdings eine Enttäuschung. Wo früher viele Kunsthandwerker ihre Sachen verkauften, haben sich jetzt Händler breit gemacht, die billige Klamotten und Andenken verkaufen, wahrscheinlich alles in China gefertigt. Und auch das Mittagessen war eine einzige Enttäuschung, wir waren in The Ice Wharf (im modernen Gebäude auf dem Bild oben, wo das blaue Schild angedeutet ist). Die Preise waren sehr moderat und Hanna und ich bestellten uns einen britischen Klassiker, an den wir beide gute Erinnerung hatten, nämlich Steak und Kidney Pie. Und der war eine einzige Katastrophe: das Fleisch schmeckte nach Hammel (ok, die Nieren können vom Schaf sein, aber ich erwartete dann schon Lamm und nicht Hammel), die Pommer Frites waren fettgetränkt. Michael versucht dem Essen immer das Beste abzugewinnen und sagte, der Pie sei einfach nicht lange genug gekocht. Allerdings ließ auch er die Hälfte seines Pulled Beef Burgers stehen.

Am Samstag wollten wir dann in die Oxford Street, um Klamotten zu kaufen und Zutaten zu dem Essen zu besorgen, was wir am Sonntag für Michael und Depo kochen wollten. Allerdings regnete es in Strömen und Hanna bekam regelrecht Panik ob der Massen, die am Oxford Circus aus der Tube strömten. Da war der Klamottenkauf gleich gestorben und gingen nur in die Foodhall von John Lewis, um die benötigten Sachen einzukaufen. Wir wollten dann im Duke of York essen, aber unsere Auswahl war aus, so dass wir uns mit einem Bier begnügten.

Zum Glück fand ich über mein Smartphone eine nette Trattoria in der Nähe, in der wir uns bei Pasta vom englischen Essen erholen konnten. Danach ging es in einem roten Doubledecker zurück nach St Paul’s.

Abends hatten wir Depo und Michael zum Essen eingeladen, aber Hanna fiel mit einer Erkältung aus und konnte nicht mitkommen. Die beiden hatten ein nepalesisches Restaurant ausgesucht, eine Küche die mir ganz neu war. Auch wenn Depo und Michael dies bestreiten, schien es mir so als das ein im Wesentlichen indisches Restaurant war und dass die Benennung als nepalesisches Restaurant ein cleverer Marketingtrick ist, mit Ausnahme von 2 oder 3 Speisen.

Am Sonntag war Hanna dann hauptsächlich im Bett mit ihrer Erkältung (sie ist es auch heute noch, 3 Tage später), so dass ich mich auf einen Spaziergang durch die leere Londoner City machte (Sonntag!!!).

Cheapside

Es ging die Cheapside entlang mit schönen Blicken in die Seitengassen.

Seitenstraße

Nach einem kurzen Stop in einem Buchladen, den ich mit 4 Büchern verließ, ging es dann so langsam an der Guildhall vorbei zurück zu Michaels Wohnung.

Guildhall

Nach einer kurzen Pause in Postman’s Park, in dem sich die grau bis lila gefärbten Eichhörnchen tummelten, ging es zurück.

Eichhörnchen

Montags ging es dann zurück nach Berlin mit der kranken Hanna, die sich sofort ins Bett legte und dort auch heute noch sich erholt.

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Londoner Fenster

Londoner Fenster

Ich mag das Bild.

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Abschlussveranstaltung

So langsam läuft mein Arbeitsvertrag aus, er geht noch bis zum 5. Dezember. Basis des Vertrags war das ARTRAC Projekt, in dem es um die Entwicklung eines neuartigen Radars für Autos ging, das in der Lage ist, Fußgänger zu erkennen und in entsprechenden Situationen autonom zu reagieren. Am 26.9. kam das ganze Team auf dem Prüfgelände von Volkswagen in Ehra zusammen, um die Ergebnisse des Projekts zu präsentieren.

ARTRAC Team

Zwei Wagen wurden präsentiert, ein VW Golf und ein Fiat 500L. In der Demonstration reagierte der Golf auf ein Fußgängerdummy, das hinter einem parkenden Wagen auf die Fahrbahn tritt. Der Golf reagierte auf die Radardaten mit einer “Ausweichempfehlung”, um die Kollision zu vermeiden.

ARTRAC Golf

Der Fiat vollführte eine harte automatische Bremsung, um den Aufprall mit dem Fußgänger zu vermeiden.

ARTRAC Fiat

Alles in allem war das eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, für deren Organisation ich auch viel Lob einstecken konnte.

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Umbau

Unser Gästezimmer war bisher ein Sammelsurium von Restmöbeln und wir hatten uns entschlossen, es im wahrsten Sinne des Wortes aufzumöbeln. Früher wäre man dann mit dem eigenen Auto zu Ikea gefahren und hätte versucht, die flachen Kartons in den eigenen Kleinwagen zu quetschen, in der Regel mit halb offener Heckklappe. Heutzutage muss mann noch nicht einmal in das Möbelhaus fahren, sondern bestellt übers Internet und lässt es sich anliefern. Und so kamen die Kartons am letzten Samstag direkt in unsere Wohnung, geliefert von einem sehr netten Menschen, der sehr freundlich war, sicher auch, weil wir ihm nicht nur ein Trinkgeld, sondern auch ein Bier boten. Interessant waren die Geschichten, die er von den vorherigen Anlieferungen erzählte, aber die kann Hanna sicher besser in den Kommentaren erzählen, wenn sie sich denn dazu aufraffen kann.

Es galt, im Gästezimmer einen dritten Schlafplatz (ein Sofa) aufzulösen und zu ersetzen, sowie ein eher lagerhaftes Metallregal wegzuschaffen. Die Operation diente auch dazu, mir einen Arbeitsplatz zu schaffen für die “Nachpendelzeit”. Serviceorientiert wie ich bin, hätte ich auch den Aufbauservice von Ikea in Anspruch genommen, aber wenn der Preis erst nach Anfrage genannt wird, dann verzichte ich lieber.

Hanna hat aber das Talent, ihre Familie einzuspannen und so half die Familie Prenzler aus Falkensee dabei, die sehr einsichtigen Ikeaanleitungen in die Praxis umzusetzen.

Neues Sideboard

Natürlich geht einiges schief und man muss improvisieren. Eine fehlende Regalbodenstütze ist leicht durch eine Schraube aus dem Bestand zu ersetzen. Schlimmer schien es, dass ich bei der Bestellung des Billysideboards nicht darauf geachtet hatte, dass es nicht tief genug war für die vorgesehenen Ordner. Aber mit Improvisation wird dann manchmal etwas Besseres geschaffen, das Billyteil ersetzt jetzt unser Sideboard, in dem unser Geschirr aufbewahrt wurde und sieht dabei sogar noch viel besser aus als geplant.

Sideboard alt

Die alten Geschirrschränke sind jetzt zu Aktenregalen geworden. Wir sind fast fertig, der Computerrollwagen muss noch aufgelöst werden, ansonsten habe ich jetzt einen wunderschönen Arbeitsplatz, sollte ich die Gelegenheit haben, in Berlin weiter arbeiten zu dürfen.

Arbeitsplatz

Und wenn es mit Gästen ganz hart auf hart kommt, haben wir auf dem Boden jetzt ein Gästebett einschließlich Chemieklo.

Reservegästezimmer

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Besuch, Besuch, Besuch

Heute ist der erste Tag. ohne dass Leute bei uns zu Besuch sind.

Am Sonnabend waren meine Schwester und ihr Mann hier, da er seine Berufswohnung in Berlin auflösen musste und sie an seinen neuen Jobsitz nach München verlegt. Es gab einen schönen Rinderbraten mit Wurzelgemüse.

Am Sonntag war dann die Familie Prenzler da und hat uns kräftig geholfen, ein paar Ikeamöbel aufzubauen, zur Belohnung gab es eine Wildsaukeule mit Ratatouille und Kartoffeln. Und für die, die kein Ratatouille mögen, gab es dann noch ein wenig Wurzelgemüse.

Nach der Auflösung der Wohnung waren dann Petra und Thomas am Montag wieder bei uns, allerdings wurde nicht gekocht, sondern Thomas hat uns als Gegenleistung für meine Unterstützung bei der Wohnungsabnahme zum Essen eingeladen. Dazu waren wir im Schneeweiß, das Restaurant war für einen Montag sehr gut besetzt, offensichtlich auch, weil es in vielen fremdländischen Reiseführern empfohlen wird, aber das Essen ist es absolut Wert.

Nach dem Frühstück am Dienstag wollten beide dann zur endgültigen Wohnungsabnahme nach Pankow, das wurde aber gestört dadurch, das irgendwelche Auftragsdiebe das Heckfenster von Thomas’ Dienstwagen eingeschlagen und Navi, Radio und ein paar Anzüge entfernt hatten. Da waren offensichtlich Profis am Werk.

Nach all dieser Aufregung genießen wir es aber sehr, wieder zu zweit zu sein.

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Herbst

Rote Meerbarbe

So langsam neigt sich die Grillsaison ihrem Ende zu. Es soll ja kalt werden und deshalb nutzen wir unseren Grill noch solange, wie es geht. Das offizielle Abgrillen findet zwar erst am 11./12.10. statt, aber dieses Wochenende nutzen wir das noch einmal aus.

Gestern am Freitag (Fischtag) war die Rote Meerbarbe angesagt, zum ersten Mal. Sie hat sehr gut geschmeckt, auch wenn wir das nächste mal einige Dinge anders machen werden: Fisch entschuppen (lassen), mit Olivenöl einpinseln und keinen Knoblauch für die Füllung verwenden.

Lilien

Während der Wartezeit telefoniert Hanna sehr gern und kündigt das Essen,l während ich die Gelegenheit nutzte, den wunderschönen Lilienstrauß zu fotografieren. Zwei Fliegen mit einer Klappe, wie man sagt.

Das derzeit feuchtwarme Wetter schont unserem Oleander übrigens ausgesprochen gut zu gefallen.

Oleander

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Hera und Junos Kinder

Hera

Seit einigen Wochen sind auf unserer Terrasse Spinnen aktiv. Die Spinne auf dem Bild oben baut sich seit Wochen unermüdlich an geschützten Plätzen ihr Netz auf. Hanna beobachtet sie ganz genau und hat ihr den Namen “Hera” gegeben.

Dazu muss man sagen, dass Hanna ein eigentümliches Verhältnis zu Spinnen hat. Sie gibt ihnen zwar Namen, aber hat auch Angst vor ihnen. Neulich in der Nacht haben unsere Katzen ein Lebewesen in unser Schlafzimmer gebracht und unter Hannas Kleidung versteckt. Alle 4 Kater saßen im Kreis drum rum und beobachteten das Tier. Hanna nahm das als Spinne war und sprang aus dem Bett und sagte sie könne da mit der Spinne nicht schlafen.

Also Axel schlaftrunken hoch, unter den Klamotten geschaut, es war ein Nachtfalter, den ich aufnahm und über die Terrasse frei ließ.

Trotz dieser (oder wegen?) Abneigung beobachtet Hanna die spinnen genau. Sie hat eine zweite Spinne auf der Terrasse identifiziert und ihr den Namen “Juno” gegeben. Und was Ihr auf dem Bild unten seht, sind laut Hanna Junos Kinder.

Junos Kinder

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Geschichte und Geschichtchen

Hanna weiß so viel über ihre Familie, dass ich sie dazu dränge, das alles einmal aufzuschreiben. Der Anfang ist gemacht, ich habe ihr zwei schöne Bücher und schöne Stifte geschenkt, damit sie Geschichten aus ihrer Familie und ihrer Kindheit aufschreiben kann. Ich finde das spannend und wenn ich es gut finde, werde ich Euch damit langweilen.

Und damit das nicht so einseitig ist, habe ich mir auch 2 Chinakladden gekauft, in denen ich Geschichten aus meinem Leben aufschreiben werde und, wenn ich Lust habe, hier veröffentlichen werde. Just for the records, wahrscheinlich wird es Euch nicht interessieren, aber mir wird es Spaß bringen.

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Die anderen Kater

Von Buddy und seinem Platz im Oleander habe ich schon berichtet. Linus liegt tagsüber sehr gern in Hannas Arm, besonders, wenn sie am Computer spielt.

Linus in Hannas Arm

Cooper ist eigentlich nicht unser Gefäßkater, aber hier sitzt er in der “Achterbahn”, die Buddy besonders liebt und wartet darauf, dass etwas passiert.

Cooper in der Rennbahn

Und nachdem unser Staubsaugerroboter einige Zeit gearbeitet hatte und sich zum Aufladen angedockt hatte, stand Camillo davor und wartete was dann passiert.

Millo und der iRobot

Es kann aber auch sein, dass ich Camillo und Cooper verwechselt habe, das passiert mir auch noch nach Jahren immer.

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