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Jahreszeit

Geschrieben von Axel am Donnerstag, 26. Januar 2012 17:04

Langsam geht mir dieser so genannte Winter auf die Nerven. Dieses ewige Grau, nur durchbrochen von ein paar Regentropfen. Oder Braun, wenn ich auf der Fahrt von und nach Hamburg aus dem Fenster sehe. An Flüssen und Seen weiß man dann manchmal nicht, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt. Oder umgekehrt.

Eigentlich habe ich Ende Dezember gedacht, der Januar zeigt dann doch ein wenig Sonne, aber nein, er machte einfach dort weiter wo der Dezember aufgehört hat.

So richtig Lust macht das zu kaum etwas. Ich bin unlustig zu schreiben, zu fotografieren. Meinen normalen Zug am Montag von Berlin erreiche ich schon seit Wochen nicht mehr, ich stehe auf und sage dann nach einer halben Stunde, na ja, ich nehme doch einen Zug später. Es ist auch nicht mehr motivierend im Dunklen aus dem Haus zu gehen und im Dunklen wieder zurück zu kommen. Der einzige Trost ist da nur, dass es anderen auch so geht.

Selbst den Katern ist es auf dem Boden zu ungemütlich, wo sie sich sonst gern für Stunden hin verziehen, da machen sie jetzt eine kurze Runde und legen sich in der Wohnung schlafen. Nein, das stimmt nicht, nach 5 Minuten denken sie wieder an den Boden, verlangen lautstark, dass die Tür geöffnet wird, um dann nach wenigen Minuten wieder lautstark Einlass zu begehren.

Heute kam dann doch noch die Sonne hervor, die im Winter aber meist mit Minusgraden daher kommt. Und was bedeuten Minusgrade? Ja, klar, Schwierigkeiten bei Bahn und S-Bahn. Triebwerkschaden bei meinem ICE nach Berlin (eingefroren?) und schon bei der Abfahrt wenigstens 30 Minuten Verspätung bei dem glücklicherweise als Ersatz bereit gestelltem alten IC. Und wenn ich mir die Zeiten der anderen Züge so zu Gemüte führte, ist die Pünktlichkeit mit Eintritt des Frosts rapide gesunken. Da klammert man sich an kleine positive Sachen, wie den Umstand, dass ich im Ersatzzug einen Sitzplatz fand, dazu noch in einem zur 2. Klasse umdeklarierten 1.-Klasse-Waggon.

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Gegen Zensur

Geschrieben von Axel am Mittwoch, 18. Januar 2012 21:00

Diejenigen, die heute tagsüber auf unser Blog wollten, haben gemerkt, dass die Seit aus Protest gegen die amerikanische Gesetzgebung zur Zensur des Internets nicht angezeigt wurde. 5 gute Gründe dafür finden sich auf SPON

Hier im Nachtrag noch ein Video zu dem Thema:

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Abwechslung für Vielflieger

Geschrieben von Axel am Freitag, 13. Januar 2012 8:47

Mal eine andere Ansage als der übliche gelangweilt vorgetragene Kram.

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Witze über Seine Majestät Wulff

Geschrieben von Axel am Donnerstag, 12. Januar 2012 14:43

Der Spott, die Enthüllungen und das Gerede über Wulff hört nicht auf. extra3 kann also nicht recht haben, wenn sie schreiben: “Letzter Präsident: Beleidigte Leberwurst. Dieser Präsident: Salami-Taktiker. Aber Wurst sind sie beide.” Wenn das so Wurst wäre, dann würde nicht jeder darüber reden. Oder Witze machen. Wobei extra3 dabei richtig gut ist, Sie geben Tipps, wie Wulff das Ganze vergessen machen könnte oder zeigen das endgültige Rechtfertigungsvideo. Natürlich ist das Thema auch im Karneval ein gefundenes Fressen.

Dabei ist das mit dem Witzemachen gar nicht so ungefährlich. Historisch in der Nachfolge des Tatbestands der Majestätsbeleidigung gibt es bis heute in unserem Strafgesetzbuch der “Verunglimpfung des Staatsoberhaupt”. Wenn Der Bundespräsident zustimmt, dann kann so ein Verunglimpfer mit Gefängnis bis zu 5 Jahren bestraft werden. Gestern war in Berlin so ein Verfahren angesetzt, ist dann aber kurz vorher geplatzt, weil Wulff seine Zustimmung offensichtlich zurückgezogen hatte. Da kann man sich solche Situationen durchaus vorstellen.

Die Berliner Zeitung hat heute übrigens ein sehr interessantes Interview mit Günter Wallraff (dem Mann, der bei Bild Hans Esser war) veröffentlicht. Wallraff kritisiert darin hauptsächlich die Bild und kann die Reaktion von Wulff nachvollziehen, der sehr erbost war, da die Bild ihn vorher immer gefördert hatte. Am interessantesten fand ich die Bemerkung von Wallraff, dass Bild angefangen hätte den Bundespräsidenten zu kritisieren, nachdem dieser in einer Rede erklärte, der Islam gehöre zu Deutschland.

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Das neue Jahr in Blogs und Social Networks

Geschrieben von Axel am Dienstag, 10. Januar 2012 18:14

Wenn einem mal für das eigene Blog nichts einfällt oder man wissen will, was man auf Facebook schreiben soll, dann kommt der Schreibplaner für Jahr 2012 ganz gelegen. Auch ich muss zugeben, dass unser Blog die eine oder andere Anregung dort beziehen kann.

Und wer nicht weiß, wer Anke Gröner ist: sieht hat ein eigenes Blog, ist auch auf Twitter zu finden und hat ein Buch geschrieben.

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Der Traum vom Haus

Geschrieben von Axel am Sonntag, 8. Januar 2012 13:21

Wer wissen möchte, warum wir mit 60 immer noch in einer Mietwohnung in Friedrichshain sitzen und nicht vom eigenen Haus träumen, der sollte mal bei Melancholie Modeste nachlesen und weiß dann, warum.

Nachtrag: Jetzt sollte der Link stimmen.

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Silvester an der Modersohnbrücke

Geschrieben von Axel am Dienstag, 3. Januar 2012 19:03

Die 3 anderen Männer unserer Silvesterparty sind kurz nach Mitternacht auf die Modersohnbrücke. Thomas musste seine Raketen einsetzen, unsere beiden Londoner, Michael und Depo, eine für sie vollkommen ungewohnte Atmosphäre erfahren. Den folgenden Film hat Depo gemacht und ihn wie folgt kommentiert: “Dies sind nicht die Londoner Krawalle 2011, sondern so feiern die Berliner Silvester.”

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Happy New Year – Frohes Neues Jahr

Geschrieben von Axel am Samstag, 31. Dezember 2011 13:27

Happy New Year - Frohes Neues Jahr

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1 HS = 1 Hundestärke

Geschrieben von Axel am Donnerstag, 29. Dezember 2011 19:22

Ich wusste bisher nicht, dass es Roller für Erwachsene gibt. Sie nennen sich Scooter, wie die Motorroller. Das folgende Video zeigt, wie man das Gerät zum Training für Jagdhunde verwenden kann. In der Regel lässt Antonia von zwei Hunden ziehen, aber Pini war nicht da, als das Video gedreht wurde.

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3 Tage – 19 Köpfe

Geschrieben von Axel am Donnerstag, 29. Dezember 2011 18:01

Weihnachtsbaum

So leer habe ich Friedrichshain noch nicht gesehen wie am ersten Weihnachtstag gegen 8 Uhr morgens. Auf dem Weg zur Bushaltestelle am Wismarplatz habe ich exakt eine Person und ein Auto gesehen. So Richtung Ostbahnhof und später Richtung Hauptbahnhof wurden es immer mehr Leute, interessanterweise hatte aber fast jeder Gepäck dabei und die S-Bahn wurde am Hbf. richtig leer.

Diesmal hatte ich aber nicht vor, einen Zug zu besteigen, sondern nahm meinen Opel Astra Kombi von einer großen Münchner Autovermietung in Empfang und fuhr direkt zurück nach Hause, um Hanna, leichtes Gepäck und ein paar Geschenke einzupacken. Und dann ging es ab nach Hamburg, aber nicht zur Firma, sondern zu meiner Schwester. Auf dem Weg vom Osten in den Nordwesten der Stadt Hamburg habe ich dann für Hanna noch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, am Hafen und die gesamte Elbchaussee entlang.

Gedeckter Tisch

Ich dachte schon, wir seien zu spät für das Weihnachtessen bei meiner Schwester, aber im Gegenteil, wir waren die Ersten. Petra veranstaltet jetzt ein Familienessen, nachdem sowohl unsere Eltern als auch die ihres Mannes nicht mehr leben. Immerhin waren neben uns noch einige von Thomas Familie da, also die ersten 12 von 19 Köpfen, nachdem auch meine Nichte Vivien mit ihrem Sohn kam und uns ein wenig Kinderfreude beschert hat.

Torte

Nach der Pute gab es dann auch noch Kaffee und Kuchen mit 2 Torten aus der bekannten Tiefkühlbäckerei. Für uns hieß es dann aber weiter nach Hannover, wo wir dann zum Abendessen bei Antonia und Werner eintrafen, also Köpfe 13 und 14 trafen.

Das Haus der beiden liegt mitten im Wald und ist absolut ruhig, da war es dann kein Wunder, auch angesichts des Weinkonsums vom Vorabend, dass wir am zweiten Feiertag verschlafen haben. Um 9 Uhr aufgewacht, dabei war das Frühstück bei Hannas Cousin Volker schon um 9:30 Uhr angesetzt.

Sekt

So gegen 10 Uhr waren wir dann doch da, und es gab ein englisches Frühstück mit Ei, Bacon, Würstchen und gegrillten Tomaten. Teilgenommen haben neben uns dann die restlichen 5 Köpfe. Ein kleines Glas Sekt war dann auch noch drin.

Jagdtrophäen

Ab zurück in den Wald, auch wenn Antonia und Werner beim Familienessen, na wo denn, in Hamburg waren. Wir hatten währenddessen Gelegenheit, die Jagdtrophäen zu bewundern. Hanna hat außerdem extensiv mit einem der Hunde, der zurückgeblieben war, geschmust.

Hanna mit Pini

Abends wieder viel Wein und Gänsebrust von der Graugans, etwas ganz Ungewöhnliches.

Der Morgen danach

Nach einem kurzen Besuch bei Antonias Hengst Darius Gin es dann wieder nach Berlin, und so schön der Kurztrip war, freuen wir uns doch immer wieder, zu Hause anzukommen. Nach gut 800 km in zweieinhalb Tagen ist dann auch mal Ausruhen angesagt.

Antonia mit Darius

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