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East London

Geschrieben von Axel am Samstag, 11. Mai 2013 17:29

St. Paul's Cathedral

Wir haben allerdings nicht das ganze Wochenende in Michel’s Wohnung verbracht, dazu liegt sie einfach zu günstig: etwa einen halben Kilometer (oder eine Viertelmeile) von St. Paul’s Cathedral, die auch eingeklemmt zwischen vielen Bürotürmen steht. Am Sonntag hatten wir eine Fahrt gemacht nach Stratford, mitten im klassischen East End. Michael musste/wollte dort etwas einkaufen und wir haben ihn überredet, den Bus zu nehmen statt der U-Bahn.

Olympiapark London

Stratford ist insofern interessant, als dort das Hauptgelände der Olympischen Spiele 2012 liegt. Das soll im nächsten Jahr als Freizeitpark eröffnet werden, im Moment ist geschlossen, weil zum Beispiel einiges abgebaut werden soll, wie die Schwimmstadiontribüne im nächsten Bild links.

Olympiapark London

Die Rückfahrt wollte Michel dann nicht nochmal mit dem Bus machen, wir aber doch und fanden einen Platz im “Obergeschoss”. Man sieht doch sehr viel, wie die folgende Gebäudekombination. Das mittlere ist übrigens ein Bürogebäude, dass die Londoner “The Gherkin“, also “Die Gurke” getauft haben. Allerdings gibt es auch obszönere Benennungen.

The Gherkin London

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Thema: Hotelzimmer | Ein Kommentar

Bei Michael und Depo

Geschrieben von Axel am Samstag, 11. Mai 2013 12:09

Ich weiß, dass sich mancher schon Gedanken macht, weil hier so lange nichts passiert ist (manu?). Das ist der Fluch, wenn man immer regelmäßig schreibt und das plötzlich nicht macht. Keiner denkt, dass ich vielleicht mal keine Lust habe, sondern manche befürchten was Schlimmes. Also: mir geht es soweit ganz gut! Und deshalb trage ich auch einige Fotos nach von unserem Besuch in London, auch wenn der schon wieder 3 Wochen her ist.

Stilleben aus Michaels Wohnung

Diese Aufnahme aus Michaels Wohnung verdeutlicht ein wenig, dass wir ein entspanntes ruhiges Wochenende hatten. Wir haben einfach die Zeit miteinander Genosse, auch wenn Ihr es ungewöhnlich finden matt, dass wir nicht permanent auf Besichtigungstour waren.

Hanna am Computer (London)

Statt dessen haben wir durchaus zusammen gesessen und in unsere Computer gestarrt. Michael in sein iPad, ich in meinen, Hanna in meinen anderen. Depo frotzelte schon,d ass die “Over-Sixties” das Internet entdecken, aber er war nicht notwendigerweise besser.

Depo am Computer (London)

Aber immerhin haben beide, Michael und Depo, es uns versucht bequem zu machen und gut zu verköstigen.

Michael und Depo in der Küche

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England

Geschrieben von Axel am Dienstag, 23. April 2013 12:38

14.04.2013 (So.)

Den richtig guten Sommertag soll es ja erst morgen geben. Trotzdem haben wir uns schon heute entschlossen, das Angrillen zu wagen. Hanna hatte zu diesem Zweck zwei Steaks aus dem TK geholt. Leider ging das etwas daneben. Nicht vom Grillen her, aber die Steaks rochen schon leicht komisch und den ersten Bissen habe ich dann ausgespuckt. Da war ein bisschen viel Haut Gout dabei. Hanna hat es mir dann nachgemacht, auch wenn sie das Steak vielleicht gegessen hätte. So richtig als Festmahl haben auch die Katzen das Fleisch nicht empfunden.

15.04.2013 (Mo.)

Irgendwie ist das Wetter aber auch sehr schwankend, heute fast schon ein Sommertag, und ich muss im Büro sitzen. Kann mir besseres vorstellen, aber wenigstens steht das Fenster zum ersten Mal sperrangelweit offen.

17.04.2013 (Mi.)

Ein halber Tag im Büro heute, dann ab zum Zahnarzt zum Fäden ziehen. Das musste schnell gehen, und deshalb war es das erste Mal, dass ich gebeten habe, früher oder wenigstens pünktlich dranzukommen. Denn dieser Termin war nur ein Zwischenstopp auf dem weg zu Flughafen, um zu einem Projekttreffen in Leeds zu reisen.

Die Landung in Leeds war ganz schön stürmisch. Der Flughafen ist der höchstgelegene in England, und es war ein Wind aufgekommen, der das Flugzeug ganz schön doll durchschüttelte. Aber so schlimm wie Kollegen aus dem Projekt ging es uns nicht: bei denen war der Wind beim ersten Anlauf so stark, dass der Flieger durchstarten musste.

18.04.2013 (Do.)

Heute beginnt dann das Kickoffmeeting für das “LifeLongJoints”-Projekt. Informationen darüber wird es in ein paar Tagen auf lifelongjoints.eu geben.

Natürlich wurde vor dem Konferenzhotel (Weetwood Hall) ein Gruppenfoto gemacht (Photograph: Jochen Kilian). Wer mich auf dem Bild vom Projekttreffen suchen möchte, kann das gerne tun ;)

Lifelong Joints Kickoff Group

19.04.2013 (Fr.)

Das Projekttreffen ist vorbei, und ich sitze im relativ vollen Zug nach London King’s Cross. Es ist halt Freitag Nachmittag und da wollen viele Leute wohl für ein nettes Wochenende nach London. Will ich ja auch. Und ich freue mich, dort Hanna und Michael wiederzusehen.

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Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | 4 Kommentare

Trauerwoche

Geschrieben von Axel am Mittwoch, 17. April 2013 12:27

07.04.2013 (So.)

Jetzt denke ich einfach mal positiv und habe beschlossen, dass die letzte Woche auch die letzte war, in der ich die dicke Winterjacke anziehen musste.

08.04.2013 (Mo.)

So richtig lange war ich heute nicht im Büro, denn kurz nach Mittag hatte ich einen Termin beim Zahnarzt zwecks Besiedlung der letzten Lücke im Gebiss. Mit über zwei Stunden rumfuhrwerken wahrlich kein angenehmer Termin!

Aber mein Zahnarzt verpasste mir eine Spezialbrille mit Kopfhörern, die an ein altes iPhone angeschlossen war, so dass ich mir während der Operation einen Film ansehen konnte. Meine Wahl fiel auf einen Thriller, The International in der Regie von Tom Tykwer. Zum Glück ging alles schneller als geplant, aber ich muss mir dann den Film noch einmal ausleihen, um das Ende zu sehen.

09.04.2013 (Di.)

Erstaunlicherweise habe ich so gut wie lange nicht mehr geschlafen. Vielleicht war ich so erschöpft von der Behandlung am Tag zuvor. Oder die prophylaktisch genommene Schmerztablette hat mich nicht von den üblichen kleinen Wehwehchen aufwachen lassen in der Nacht.

Man sagt ja: Ist man über 50 und wacht nicht mit Schmerezen auf, dann ist man tot.

10.04.2013 (Mi.)

Die Beerdigung der sogenannten Eisernen Lady Margaret Thatcher soll ja so um die 12 Millionen Pfund kosten. Da ich nie ein Freund von ihr war und es wohl auch nicht mehr werden werde, war mir der Spruch von Ken Loach sehr sympathisch: “Man sollte die Beerdigung ausschreiben und den billigsten Anbieter nehmen, sie hätte es so gewollt!”

11.04.2013 (Do.)

Und wieder geht es einen Tag früher nach Hause, allerdings aus einem nicht erfreulichen Grund, denn am Freitag wird Dagmar begraben. Die Bahn hat es mal wieder geschafft, Leute auf Stehplätze zu verbannen, da die Hälfte des Zuges einfach fehlte. Natürlich der Teil, in dem auch ich eine Reservierung hatte. Allerdings bin ich als Vielfahrer und dazu noch relativ guter Beobachter im Vorteil: ich weiß, welche Wagen eher keine Reservierungen haben und wo sie am Bahnsteig zum Stehen kommen. Ich musste also nicht stehen!

12.04.2013 (Fr.)

Die Beerdigung hatte das passende Wetter: die Urne wurde von der Trauergesellschaft im heftigen Regen zum Grabplatz gebraucht. Die Trauerfeier davor war recht angenehm. Sie war bewusst, aber nicht krampfhaft nichtreligiös und die Trauerrednerin hat das sehr gut gemacht. Hanna sagt, ihr habe das sehr geholfen, aber auch dass sie ohne mich wahrscheinlich nicht gegangen wäre.

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Thema: Arbeitszimmer, Vorgarten, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Ostern ff:

Geschrieben von Axel am Dienstag, 9. April 2013 19:47

30.03.2013 (Sa.)

Eigentlich wollte Hannas Grossnichte Maren uns über Ostern besuchen, aber sie konnte dann doch nicht kommen. So war der Ostersamstag der einzige Ostertag in diesem Jahr, an dem wir Besuch hatten. Es war eine langjährige Freundin von Hanna, deren Mann vor nicht allzu länger Zeit gestorben war.

Auf besonderen Wunsch von Hanna habe ich eine griechische Ostersuppe gekocht und nebenbei noch einen Hefezopf gebacken, was ihr beides ja schon gesehen habt.

Ansonsten war es ein netter Besuch, bei dem ich mich allerdings verzogen habe, als die Frauen anfingen, in ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu schwelgen, von der ich noch kein Teil war.

31.03.2013 (So.)

Das Ergebnis ist richtig was zum Fremdschämen, auch gegen die Bayern. 2:9!!!

01.04.2013 (Mo.)

Eigentlich wollten wir zu Ostern eine Lammkeule essen, aber unseren zu unserem Schäfer konnten wir keinen Kontakt aufnehmen, da unser Kontaktmann im Hochzeitstress war. Die Lammkeulen beim Türken, bei dem wir die Innereien geholt haben, waren etwas groß, und so ließen wir uns zu einer Lammschulter überreden. Machen wir dann aber nicht noch einmal, jedenfalls nicht vom Türken, denn diese Schulter war dann doch von einem sehr alten Lamm.

lammschulter.jpg

03.04.2013 (Mi.)

Am Abend war ich mit A. im Alten Mädchen in Hamburg verabredet. Leider hätten wir nur an der Bar Platz gefunden, was unser beider Fall nicht ist.Tipp: nur zu viert oder mehr hingehen, dann kann man reservieren, zu weniger geht das nicht.

Als Ersatz gingen wir dann in eine Taperia in der Nähe, die sich als Schwester der Bodega Olé entpuppte. Allerdings waren die Tapas nicht so besonders, die Kalbsleber von A. War viel zu trocken, das Brot schon am alt werden, die Patatas Bravas habe ich auch schon viel besser gegessen. Und die Bocerones vinagre kommen eh aus der Konserve und an Gambas ajillo kann man nicht allzuviel verkehrt machen.

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Thema: Arbeitszimmer, Gästezimmer, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Frohe Ostern

Geschrieben von Axel am Samstag, 30. März 2013 20:55

Buddy im Schnee

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern, auch Buddy, der 2013 zum Festtag durch den Schnee stapft.

Terrasse

Wenn das Wetter eher an Weihnachten erinnert, wie das Osterbild 2013 zeigt, dann muss wenigstens das Essen Osterfeeling erzeugen.

Magiritsa

Leider unscharf, aber ich habe Hanna und unserem Gast Helga eine große Freude bereitet mit einer, wie sie mir bestätigten, original schmeckenden griechischen Ostersuppe, der Magiritsa.

Und da das noch nicht genug war, habe ich noch einen Hefezopf gebacken:

Hefezopf

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle, Wohnzimmer | 3 Kommentare

Rumänien und die üblichen Orte

Geschrieben von Axel am Donnerstag, 28. März 2013 14:04

11.03.2013 (Mo.)

Eigentlich bin ich zu Hause geblieben, weil ich einen HNO-Termin hatte. Und dann kommt der Anruf, dass der ausfallen muss, wegen Krankheit derjenigen, die die Untersuchung durchführen sollte (Nasenfunktionsprüfung, was es alles gibt).

Hanna ist sicher nicht unglücklich darüber. Und draußen schneit es unerbittlich, es ist die Frage, warum der Winter nicht endlich dem Frühling Platz macht.

12.03.2013 (Di.)

Unter anderem aufgrund der Wettersituation habe ich keinen Bock, mich auf den Weg nach Hamburg zu machen. Also ist das Homeoffice angesagt mit langwierigen Telefongesprächen zu Budgetfragen, von denen mir einige vollkommen unlogisch erscheinen. Aber ich bin ja nur Mathematiker, die können ja nicht logisch denken.

13.03.2013 (Mi.)

Als ich mich gerade auf den Weg machen will dann doch nach Hamburg, bekomme ich einen Anruf von meiner Lungenärztin, die mit mir das Ergebnis des Labors besprechen will. und das geht dann nur am Donnerstag, sonst vor Ostern gar nicht mehr. Dann lohnt es sich dann aber auch gar nicht mehr, diese Woche nach Hamburg zu fahren, was bei Hanna zu einem richtig, richtig breiten Grinsen führt.

14.03.2013 (Do.)

Heute war so ganz richtig intensives Arbeiten angesagt, bis auf den Arzttermin. Es steht nun endgültig fest, ich muss nachts die Maske tragen, die in meinem Hals einen Überdruck erzeugt, damit die Atemwege richtig frei werden. Das Gerät wird dann irgendwann zu uns nach Hause geliefert. Die Ärztin sagte mir auch, dass sie es auf den niedrigsten Druck eingestellt hat, das wird dann irgendwann mal wieder überprüft, zum Glück nicht im Labor, sondern mit einem mobilen Gerät.

18.03.2013 (Mo.)

Heute ließ sich die Fahrt nach Hamburg nicht vermeiden. Zum Glück war ich nicht vom Bahnstreik betroffen, der Zug vor mir ist zum Beispiel als Ersatzzug gefahren.

19.03.2013 (Di.)

Nach einem halben Tag im Büro ging es dann nachmittags zum Flughafen in Hamburg, um dann über München nach Timiá¹£oara in Rumänien. Immer noch hat der Winter alles im Griff, das zu spät in Hamburg angekommene Fluggerät musste dann auch noch enteist werden, mit einer halben Stunde Verspätung ging es los und in München musste ich mich dann mächtig abhetzen, um dann als letzter Gast gerade noch auf den Bus zum Flugzeug nach Timiá¹£oara zu kommen.

Der Flughafen dort ist fast schon winzig zu nennen, und nach der Ankunft fand ich um 22.15 Uhr keinen offenen Schalter, an dem ich den für mich gebuchten Mietwagen in Empfang nehmen konnte. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mit den Kollegen von der TU mitfahren können, die vor Ort abgeholt wurden. So musste ich dann mit mulmigen Gefühl auf das Taxi zurückgreifen, von dem unsere Gastgeber vorher abgeraten hatten, weil es zu teuer sei. Fahrpreis: noch nicht einmal 10 Euro…

20.03.2013 (Mi.)

Am Mittwoch konnte ich dann mal einen Vorgeschmack auf den Frühling gewinnen: sonnig bei schon 12-13 Grad am Vormittag. Zum Glück hatte ich auch ein wenig Zeit und konnte einen Spaziergang machen durch die Altstadt von Timiá¹£oara, einem Ort der irgendwann einmal Klein-Wien genannt wurde. Über diesen Spaziergang werde ich noch extra, auch mit ein paar Fotos, berichten.

21.03.2013 (Do.)

Unsere Projekttreffen finden immer über zwei Tage statt,, mindestens von Mittag zu Mittag. Dazwischen lädt der Gastgeber die Teilnehmer zu einem Essen ein. Dieses fand im Restaurant der Universität statt. Zunächst ging es durch die Mensa und dann irgendwie über Hintertreppen in einen Raum, der irgendwie halbfestlich hergerichtet war, mit Tischdecken und drapierten Stühlen. Angenehm war es, dass der Tisch rund war, so dass alle Teilnehmer Blickkontakt zueinander aufnehmen konnten.

Auffallend war es, dass im Gegensatz zum westlichen Europa reichlich Alkohol floss. Das fing schon mit dem Pflaumenschnaps als Aperitif an und ging dann nach dem Wein mit koscherem israelischen Brandy (echt wahr!) zu Ende. Kein Wunder dass ich an diesem Ort nach langer Zeit mal wieder ein Männerklo mit einem Kotzbecken gesehen habe, das letzte Mal war glaube ich vor fast 30 Jahren im Wendland in einem Landgasthof.

22.03.2013 (Fr.)

Das Treffen war dann um die Mittagszeit zu Ende, leider hatten wir Hamburger keinen Platz mehr bekommen auf dem Flug am frühen Nachmittag und mussten die Zeit, angesichts des mittlerweile nass und kalt gewordenen Wetters, die Zeit mit Arbeiten im Meetingraum verbringen. Der Jet kam pünktlich rein, verspätete sich dann aber doch, da in Österreich ein neues Flugsciherungssystem größere Abstände zwischen den Flügen bedingte in der Einführungsphase. Und was bedeutet das für München? Dass ich mich nach der obligatorischen Warteschleife dann doch wieder auf dem Weg zum Anschlussflug abhetzen musste.

In Berlin leistete ich mir dann auf meine Kosten ein Taxi, denn nach Bundesreisekostengesetz, das für uns als (halb)öffentliche Angestellte gilt, ist das nur in Ausnahmefällen möglich.

25.03.2013 (Mo.)

Endspurt zur Arbeit nach Hamburg. Abends hatte ich einen Termin im Osten Hamburgs, um ein sogenanntes DVT anfertigen zu lassen. Es ist schon traurig, wie so eine Vorstadt aussehen kann. Das war eine verkehrsreiche Kreuzung nicht weit von der Autobahn nach Lübeck und Berlin entfernt und die Läden, die dort in Backsteinbauten aus den fünfziger Jahren untergebracht waren, waren, neben dem Matratzendiscount, der immer ein Zeichen für eine Einkaufsgegend der unteren Kategorie ist, daneben gab es Hundefriseur, Nagelstudio, Fahrschule, einen Netto und ein, jawohl die gibt es noch, griechisches Restaurant “Bei Dimitri”.

26.03.2013 (Di.)

Eigentlich wollte ich bis Donnerstag in Hamburg bleiben, da ich keinen Urlaubstag nehmen wollte und meine Stunden, die ich für Gleittage verwenden kann, so langsam knapp werden. Aber da wir am Donnerstag Doppelkopfabend haben und am Samstag schon um 3 Uhr Gäste, wäre das mit dem EInkaufen sehr hektisch geworden. Ich machte also Hanna besonders glücklich, als ich mich dann doch zu einem Gleittag entschloss.

27.03.2013 (Mi.)

Ab geht es nach Hause, und wir beide freuen uns riesig.

Es ist schon ein wenig ironisch, wenn man auf dem Weg zum Bahnhof in der S-Bahn jemanden sieht, der richtig fett ist, also so fett, dass er echt zwei Sitze braucht. Und dann einen Rucksack bei sich hat, auf dem Elephant als Markenzeichen steht.

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Warten auf den Abflug

Geschrieben von Axel am Dienstag, 26. März 2013 10:06

Timisoara

Das ist Meeting ist vorbei, und ein paar arbeiten noch so lange, bis es Zeit ist, zum Flughafen zu fahren.

Berichte über die letzten zwei Wochen und über Timisoara folgen noch.

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Dagmar ist tot

Geschrieben von Axel am Freitag, 15. März 2013 20:24

Dagmar

Mittwoch ist unsere liebe Freundin Dagmar nach langer schwerer Krankheit gestorben. Alle die sie kannten, werden sich sicher gerne an sie erinnern.

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Was sonst noch war in Woche 10

Geschrieben von Axel am Dienstag, 12. März 2013 17:11

04.03.2013 (Mo.)

Heute gab es einen schon beeindruckenden Film im ZDF über Missbrauch von Heimkindern in kirchlichen Heimen in den 60er Jahren. Und trotzdem kann ich nicht umhin, diesen Film und diese Sichtweise als einengend zu betrachten.

Natürlich waren Heimkinder am unteren Ende der sozialen Akzeptanzskala.

Natürlich ist es schlimm, wenn so ein Missbrauch in kirchlichen Institutionen stattfindet.

Natürlich haben diese Leute eine Entschädigung verdient.

Aber was ich nicht gut finde: es wird häufig gesagt, es sei falsch, das auf den Zeitgeist zurück zu führen. Doch, muss man! Wer zahlt mir eine Entschädigung für die erlebte Form des Missbrauchs? Mir wurde auch, wie im Film, mit einem durch Stahl verstärkte Holzlineal auf die Finger gehauen, wen ich die Hausaufgaben nicht so richtig gemacht habe? Wer kann es nachvollziehen, dass bei stärkeren Verfehlungen ein Teppichklopfer heftig zum Einsatz kam?

Meine Schwester weiß da sicher mehr zu erzählen als ich.

06.03.2013 (Mi.)

So schnell hatte ich es nicht erwartet: heute kam der Anruf vom Schlaflabor, ich solle doch mal wieder vorbei kommen. Also fahre ich am Freitag wieder ein.

08.03.2013 (Fr.)

Ja, Hanna hat Recht, es ist schon besch… nach Hause zu kommen, um dann gleich wieder abzuhauen, um ins Schlaflabor zu gehen.

Aber es hat ja hoffentlich was Gutes, sie haben mehrere Masken ausprobiert und eine gefunden, die hoffentlich mein Schlafen verbessert. Noch fehlt das Gerät (nCPAP), aber irgendwann in der Zukunft werde ich mich wie ein Kampfjetpilot fühlen, wenn ich ins Bett gehe.

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Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare