Athen

LifeLongJoints Athen

In den letzten Tagen war ich in Athen, um einen kleinen Stand für das Projekt LifeLongJoints aufzubauen und bis zum Eintreffen meiner Kollegin von der University of Leeds zu betreuen. Anlass war eine Konferenz zum Thema Industrial Technologies 2014, die einen Bereich der EU-Forschungsprojekte abdeckt, den der NMP (Nanosciences, nanotechnologies, materials & new production technologies), aus dem unser Projekt zur Beschichtung von Gelenkimplantaten finanziert wird.

Viele Jahre habe ich Messerfahrung, für gut 10 Jahre lang war ich jedes Jahr auf der Hannover Messe und dann auf der CeBIT. Aber ich merke, dass ich alt werde, die anderthalb Tage in Athen haben mich absolut geschlaucht. Hinzu kommt, dass für mich Athen nun wirklich nicht prickelnd ist, im Grunde eine lärmende und chaotische Stadt, das was sehenswert war, habe ich schon vor ungefähr 25 Jahren gesehen.

Deshalb ist es schön, wieder zuhause zu sein.

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Der Sommer kann kommen

Linke Seite Terrasse

Gestern war es dann soweit. Mit der kräftigen Hilfe unserer Nachbarn sind auch die letzten Pflanzen auf den Balkon gebracht worden, einschließlich des Oleanders.

Terrasse rechte Seite

Es gibt auch einige Neuankünfte zu vermelden. Das eine Highlight ist eine rosa Hängepflanze, deren Namen ich mir nicht merken kann, vielleicht kann Hanna das ja im Kommentar aufklären.

Rosa Pflanze

Und dann natürlich Hannas ganzer neuer Stolz, ein Fächerahorn, angeschafft nach einem Tipp unseres Gärtners.

Fächerahorn

Und zur Belohnung wurde dann auch angegrillt, Scampis und Steaks.

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Katzenrappel

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Seuchenwoche

Am Montag habe ich es nicht geschafft, zur Arbeit zu fahren. Also am Dienstag. Wenn ich von Berlin nach Hamburg fahre, ist mein iPhone meistens aufladebedürftig, dafür habe ich im Büro ein Kabel, an das es sofort nach der Ankunft angeschlossen wird. Um die Mittagszeit war ich für 10 Minuten aus dem Büro, ohne die Tür abzuschließen, danach war das Telefon verschwunden. Es gibt zwar eine Suche, aber das wusste der Dieb auch, denn das Telefon war gleich abgeschaltet. Obwohl am Donnerstag zuvor bei einem Projektmeeting, dass ich hatte, mindestens zwei Portemonnaies und eine Kreditkarte geklaut wurden, glaube ich, dass beides verschiedene Täter waren. So traurig es ist, ich glaube, dass mein Telefon von jemandem aus dem Haus entwendet wurde.

Natürlich verletzt einen das, aber es gibt notwendige Sachen zu tun: also beim Provider anrufen, SIM-Karte sperren, über die iCloud das Löschen der Telefondaten anfordern. Und da in der Telefonhülle auch Metro- und Greenwheelskarte waren, sich um beides kümmern. Hat mich schon in eine depressive Stimmung versetzt.

Die ganze Zeit tat mir mein rechter Fuß weh, ich hatte mich beim barfüßigen Anstossen am Gästebett wohl schwerer verletzt, als ich dachte. Merkwürdig nur, dass die Schmerzen weg waren, wenn ich den rechten Schuh auszog, was ich dann auch im Büro sofort tat. Erst am Donnerstag machte ich mal daran, den Schuh zu untersuchen, und siehe da, unsere Kater hatten mir einen Gruß im Schuh hinterlassen in Form eines Katzenspielzeugs, dessen Entfernung zum vollständigen Abklingen der Beschwerden führte.

Am Donnerstag gab es einen kleinen Lichtblick, es war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich draußen im Bolero Harburg einen Planter’s Punch genießen konnte.

Am Freitag hieß es dann, zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen aufzubrechen. Es galt, in Olten in der Schweiz die Firma Ionbond im Rahmen eines Projekts zu besuchen. Olten ist eine Stunde Autofahrt vom Flughafen Zürich entfernt.

Natürlich lohnte es sich nicht, dann wieder nach Hamburg zurück zu fliegen, also war für mich der späteste Flug von Zürich nach Berlin gebucht. Um nicht erst am Gepäckband in Zürich auf meinen Koffer warten zu müssen, bat ich darum, meinen Wochenkoffer gleich nach Berlin durchzuchecken. Kein Problem, versicherte man mir, aber ich habe dann beim Einchecken in Zürich doch noch einmal mit dem Checkin Rücksprache gehalten. Kein Problem sagte man, wird klappen.

Nach 22:00 in Berlin pünktlich angekommen fehlte allerdings mein Koffer, was fast eine zusätzliche halbe Stunde auf der Gepäckermittlung bedeutete. Zumindest konnte man den Koffer ermitteln und mittlerweile habe ich einen Anruf erhalten, dass er demnächst geliefert wird.

Muss nur noch, wie versprochen, mein Mobilfunkprovider anrufen, um die Lieferung eines neuen Telefons zu besprechen.

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Angegrillt

Gestern haben wir die Grillsaison eröffnet.

King Prawns

Als Vorspeise gab es King Prawns, als Hauptgang Lammkoteletts.

Lammkoteletts

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Pharrell Williams: Happy (Berlin Edition)

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Istanbul Tag 6: Rückreise

Nach einem eiligen Frühstück am Dienstag ging es dann ab zum Flughafen.

Die Türken wollen einen offensichtlich im Schlangestehen trainieren. Die erste Schlange gab es als es ins Terminal ging: Sicherheitscheck. Dann die Schlange am Checkin, für uns etwas kürzer, da wir vorher schon Online eingecheckt hatten. Die Schlange an der Passkontrolle war am längsten und am langsamsten, da können die Preußen noch etwas lernen. Die folgende Schlange am zweiten Sicherheitscheck war folgerichtig dann doch etwas kürzer.

Der Flug war dann recht pünktlich und zuhause begrüßten unsere Kater uns dann doch relativ freundlich.

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Istanbul Tag 5: Topkapipalast

Erstes Tor zum Topkapi

Am Montag ging es an den letzten Punkt, den wir uns für Istanbul vorgenommen hatten. Ich war schon mehrfach dort, aber beim einzigen Mal als Hanna in Istanbul war, war der Harem im Palast wegen Renovierung geschlossen. Der Harem war also unser erstes Ziel mit seinen für Hanna zu dunklen Räumen (allerdings wahrscheinlich bei heißem Sommerwetter sehr angenehm).

Kacheln

In den Räumen waren die Kacheln, meistens aus Iznik sehr prominent.

Appartments der Sultansfrauen

Die Favoritenfrauen der Sultans hatten ihre Wohnungen rund um einen schönen Hof mit schattigem Säulengang.

Gemächer der Sultane

Die Sultane hatten natürlich schönere und großzügigere Apartments, in denen sie auch einen Blick auf die Umgebung hatten.

Hanna fand den Harem viel zu dunkel und wollte dann schon wieder ins Hotel, aber ich überredete sie dann noch, auf die Spitze der Halbinsel zu gehen mit ihren Kiosken und den wunderbaren Ausblicken auf die Umgebung, wie den Galataturm.

Blick auf den Galataturm

Besonders schön finde ich das goldene Dach, unter dem die Sultane das Fasten gebrochen oder begonnen haben, weil sie den Zeitpunkt des Nacht-/Tagwechsels besonders gut beobachten konnten.

Goldenes Dach

Hanna fand natürlich noch Zeit, sich mit Leuten über die Stadt zu unterhalten.

Hanna unterhält sich

Ich glaube, Hanna fand diesen Platz, den sie nicht so in Erinnerung hatte, auch schön.

Danach haben wir noch in einem Restaurant im Museum gegessen, leider eher teuer nach türkischen Verhältnissen. Jedenfalls war das Essen am Samstag im zugigen Restaurant in Eminönü um Klassen besser und kostete nur ein Fünftel.

Nach dem Essen schleppten wir uns mühsam wieder ins Hotel. Ein Tipp, wenn ihr auch mal nach Istanbul kommt: legt den Besuch des Hamams ans Ende des Besuchs, denn danach spürt ihr auch am nächsten Tag noch viele Muskeln und Knochen.

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Istanbul Tag 4: Asien und Wellness

Hanna auf der Hotelterrasse

Der Sonntag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein, so dass wir nach dem Frühstück erst einmal das schöne Wetter auf der Terrasse des Hotels genießen konnten.

Bosporusfähre

Da Hanna sehr gern Boot fährt, hatte ich vorgeschlagen, die Fähre zum asiatischen Teil nach KadÄköy zu nehmen, eine Viertelstunde über den Bosporus. In der überfüllten Straßenbahn ging es dann ab zur Fähre.

Am Anleger in KadÄköy genossen wir erst einmal zwei Tees (soviel Tee wie in Istanbul trinken wir sonst im ganzen Jahr nicht). Hanna fand den Tee besonders gut, da der Umsatz riesig war, alle 5 Minuten kam jemand mit einem Tablett vorbei, auf dem ca. 30 Gläser Tee standen. Durch den Umsatz war der Tee einfach nicht so bitter, weil er nicht so lange auf den Blättern stand.

Menschenmassen

KadÄköy scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein, überall waren Menschenmassen unterwegs. Zudem hatte der dort ansässige Tabellenführer der türkischen Fussballliga, Fehnerbahce, dort ansässig, an diesem Sonntag ein Heimspiel. Viele Leute waren dort schon mittags im Fussballtrikot unterwegs.

Ich erinnerte mich an die Altstadt mit ihren vielen Läden und Restaurants.

Fisch

Fisch…

Gemüse

Gemüse…

Oliven

und Oliven.

Daneben viele Restaurants, in denen erstaunlich viel Alkohol, besonders Raki vom Liter abwärts geboten wurden.

Palamut

Wir suchten uns eins aus und Hanna bestellte sich ein Fischgericht (Palamut) und ich ein Iskender Kebab (Döner auf Brot mit Tomatensoße und Joghurt). Dann entdeckte Hanna allerdings das Lammkotelett in der Vitrine, das nicht auf der Speisekarte stand. Der Fisch war nicht mehr abzubestellen, das Iskender Kebab schon, und so ließ ich mich breit schlagen, den Fisch zu nehmen, und Hanna bekam die Lammkoteletts, die, zugegeben, einfach super schmeckten.

Lammkoteletts

Nach dem Essen ging es dann langsam zurück, mit der Fähre nach Europa und dann mit der Straßenbahn nach Çemberlitaş, einem Stadtteil benannt nach der Konstantinsäule. Die Säule war allerdings nicht unser Ziel, wir wollten etwas für unser Wohlbefinden tun und steuerten das Çemberlitaş Hamam an.

Der Besuch eines traditionellen Hamams war einer der Punkte auf unserer Liste. Und der Besuch hat sich gelohnt, wir hatten das volle Programm gebucht. Für mich war das Dampfbad etwas zu hart, ich hatte Atemschwierigkeiten und Kreislaufprobleme, aber das gewaschen werden und die Massage waren einfach grandios.

Umkleidekabinen

Das Bild zeigt die Umkleidekabinen.

Nach dem Bad ging es erschöpft, aber zufrieden ins Hotel.

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Istanbul Tag 3: Trübe

Heute war das Wetter so gar nicht nach Stadtrundgang, es war recht kalt und regnerisch, so dass wir uns entschieden, auch die Stadtrundfahrt durch den moderneren Teil Istanbuls bis hin zur Bosporusbrücke zu machen. Das Ticket galt eh für beide Routen und für zwei Tage, so dass keine Zusatzkosten entstanden.

Blick über den Beylerbeypalast zur Bosporusbrücke

Wie trübe das Wetter war zeigt der Blick über den Beylerbeypalast auf die gut 70m hohe Bosporusbrücke, die im Regennebel kaum zu erkennen war.

In den vielen Staus konnte man den Blick auf anderes werfen, auf bettelnde Romakinder, die neben den Autos her liefen oder einen Simitverkäufer, der seelenruhig mit seiner Ware auf dem Kopf durch den Verkehr lief.

Simitverkäufer

Auf der Suche nach einem Pilavci, also einem Restaurant, in dem es reisbasierte Gerichte gab, stolperte Hanna an einem Laden vorbei der sie sehr ansprach, in dem wir uns mit einem Deutschtürken bei einem Granatapfelblütentee über Kräuter und Tees als Heilmittel unterhielten, und den wir dann doch mit einigem an Tees und Süßigkeiten verließen.

Den Pilavci fanden wir dann doch noch und nehmen Reis mit Geflügeldöner zu einem unschlagbaren Preis zu uns, allerdings auch in einem offenen Restaurant bei eisiger Kälte.

Geflügeldöner mit Reis

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