Da ist der Wurm drin

Defekter Fahrstuhl

Wie die meisten von Euch wissen dürften, wohnen wir im Dachgeschoss, also im 5. Stock. Beim Anmieten wollten wir bei einer Wohnung über dem 2. Stock unbedingt einen Fahrstuhl haben. Den haben wir, aber seit fast 10 Tagen ist der nicht mehr betriebsbereit. Seit einigen heftigen Stürmen hatte er furchtbare Geräusche gemacht und wir hatten die Hausverwaltung schon benachrichtigt.

Am Freitag vor einer Woche brach ich zum Großeinkauf auf, weil wir am Samstag ein Eisbeinessen für 12 Personen hatten. Der Fahrstuhl machte noch die gleichen beängstigenden Geräusche und ich rief Hanna an, sie solle doch noch einmal anrufen. Als ich dann mit 3 schweren großen Einkaufstaschen zurück kam, kam mir ein Handwerker entgegen und meint, den Fahrstuhl könne man nicht mehr benutzen, es sei zu gefährlich, weil ein Teil abgebrochen sei. Vor Montag würde das nichts mehr mit der Reparatur. Leider vergaß er zu sagen, welchen Montag er meinte, morgen ist es der zweite.

Die schweren Taschen hoch zu schaffen war eine Heidenarbeit, Stück für Stück wuchteten Hanna und ich alles von Treppenabsatz zu Treppenabsatz, das Essen konnte stattfinden. Seitdem haben wir den wöchentlichen Großeinkauf vermieden und greifen auf die Tiefkühlvorräte zurück.

Die Terrassentür ist immer noch kaputt. Der erste Handwerker hatte die Reparatur nicht geschafft, sondern dafür gesorgt, dass das Gestänge in der Tür brach. Es ist also etwas schwerer, auf die Terrasse zu gelangen, weswegen der Weihnachtsbaum dort immer noch still vor sich hin leuchtet. Repariert wird die Tür dann, wenn die Handwerker, die unsere Badewanne zum Einfliesen vorbereitet haben, den Aufzug wieder benutzen können zum Transport der Fliesen, was ja auch irgendwie verständlich ist.

Es ist halt der Wurm drin.

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Amaryllis, die 3. Blüte

Amaryllis: 3. Blüte

Und jetzt is auch die 3. Blüte der Amaryllis aufgegangen. Hanna sagt aber auch Ritterstern dazu. Die Wikipedia sagt:

Die Gattung Amaryllis war ursprünglich von Carl von Linné weit breiter gefasst worden als heute. Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Aufspaltung dieser Gattung, wobei der wissenschaftliche Name Amaryllis auf die aus der kapnahen Bergregion Südafrikas stammende Belladonnalilie (Amaryllis belladonna) eingeschränkt wurde. Umgangssprachlich und auch im Pflanzenhandel werden aber auch heute noch weitere Arten der früheren Großgattung als „Amaryllis“ bezeichnet, insbesondere die aus Südamerika stammenden Arten der Rittersterne (Hippeastrum). Der Gattungsname Amaryllis (griechisch Ἀμαρυλλίς) ist vom Namen einer Schäferin aus den Eclogae (10 Hirtengedichte) Vergils abgeleitet.

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Aus- (oder Ein-?)gesperrt

Terrassentür

Es ist ja eigentlich nicht die Jahreszeit für die Terrassennutzung. Trotzdem ist es schon ein ungutes Gefühl, nicht rauszukönnen oder die Terrassentür zum Lüften einzusetzen. Und die Kater protestieren heftig, dass sie nicht einmal 5 Minuten frische Luft schnappen können.

Grund dafür ist ein defekter Griff, der sich weder nach oben oder nach unten bewegen lässt. Wir hoffen dringend auf Ersatz.

Griff der Terrassentür

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Amaryllis, die 2. Blüten

Die zweite Blüte der Amaryllis

Die zweite Amaryllisblüte mit meiner alten und runzligen Hand als Größenvergleich.

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Neue Projekte

Mein Schwager hat mir zwei Schmalfilme meines Onkels geschickt. Dazu schmeiß ich von mir aufgenommene 15-20 S-VHS Kassetten aus den 90ern (u.a. New York, Kalifornien, Florida, Südafrika, London, Andalusien, aber auch Rügen und die Hochzeit von Freunden) und lass alles digitalisieren.

Das wird spannend!

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Der Tag danach

Der Esstisch

Der Esstisch.

Gläser

Gläser

Reste

Reste

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Guten Rutsch und frohes neues Jahr

Feuerwerk.jpg

Allen unseren wenigen verbliebenen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2015.

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Frohe Weihnachten

Amaryllis 2014

Wir wünschen allen unseren Lesern eine frohe Weihnachtszeit!

Die Zwiebeln zu dieser Amaryllis hat Hanna vor etwas 4 Wochen bekommen und sie meint, sie müsse pünktlich zum Fest fast einen Meter hoch sein.

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Reservierung

Mehr und mehr bieten Dienstleister Dienstleistungen an, die auf dem Web basieren. Seit einiger Zeit kann man auch bei der Bahn (noch Beta, bei Fluggesellschaften ist das schon lange gut und gäbe) seinen Sitzplatz reservieren. Hab ich gemacht, ich bevorzuge einen Sitz in Fahrtrichtung wie so viele und habe mir einen solchen reserviert. Die Enttäuschung war daher groß, als die Anzeige ankündigte, dass der Zug in umgekehrter Wagenreihung verkehrt.

Aber hallo, der Sitz war dann wie gewünscht in Fahrtrichtung.

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Kein Weihnachtsmärchen

Symbolbild

Es war einmal ein Graf, der hatte ein kleines, aber feines Reich. Er bot seine Dienste den benachbarten Herzogen und sogar Königen an, und weil seine Dienste gut waren, wuchs sein Reich stetig.

Irgendwann verliebte sich der Graf in eine nicht adelige Frau so sehr, dass er sich von seiner Gräfin trennte und beschloss, sich mit der Geliebten zusammen zu tun. Da aber seine Grafschaft immer mehr wuchs, fand er es irgendwann eine gute Idee, seine Geliebte zu den vielen Arbeiten, die bei der Verwaltung einer Grafschaft anfallen, hinzuzuziehen. Nach und nach zog er sich immer mehr in seine Gemächer zurück, denn er fand, dass Geliebte ihm immer mehr Arbeiten in der Verwaltung des Hofstaats abnehmen konnte.

Irgendwann sprach er nicht mehr mit seinen Untertanen, sondern machte die Geliebte zur Meisterin seines Hofstaates. Allerdings passierte es so, dass die meisten Mitglieder des Hofstaats sie nicht so mochten, sie verhielt sich dann doch irgendwann so, wie man es aus Märchen von der bösen Schwiegermutter kennt. Die Stimmung am Staat sank immer mehr, keiner wusste mehr so recht, was man tun sollte.

Irgendwann zog sich der alte Graf komplett zurück und es wurde ein neuer ernannt. Der bemerkte sehr bald, dass es nicht gut um die Grafschaft stand, es fehlte an allen Ecken und Enden an Geld. Die Geliebte des alten Grafen aber zog sich nicht zurück, obwohl alle wussten, auch der neue Graf, dass sie dem Hofstaat nicht gut tat. Im Gegenteil, sie kam häufiger und pünktlicher ins Schloss und parkte ihre Kutsche für alle sichtbar in der Schlossremise.

Da sie immerhin noch Meisterin über den Hofstaat war, versuchte sie Geld zu sparen, und legte den Leuten nahe, sich doch bei der Kirche aus Spenden ernähren zu lassen, sie würde vielleicht noch einen Apfel und ein Ei hinzugeben. Doch eines Tages stand ihre Kutsche nicht mehr in der Remise und der Hofstaat erfuhr erleichtert, dass es der neue Graf doch irgendwie geschafft hatte, sie in die Verbannung zu schicken.

Diese Geschichte spielt selbstverständlich vor vielen Jahrhunderten.

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