Zurück aus Kuba

Seit heute vormittag sind wir wieder aus Kuba zurück. Leider konnte ich nicht von unterwegs berichten. Wir waren nicht in Hotels und ansonsten gibt es Hotspots im Freien, in die man aber manchmal wegen Überlastung nicht rein kommt. Dafür gibt es schöne Oldtimer!

Internetzugang in Kuba

Aber keine Angst: nach und nach plane ich mehr Berichte und Fotos.

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Zweite Woche im Februar

Am Dienstag hat Hanna wieder ihre alle Bekannte Helga besucht und neben dem üblichen (selbst gemachtem) Heringssalat ein paar eingefrorene Gerichte mitgenommen. Sie legt die Besuche immer auf einen Tag, an dem ich eher nicht da bin, aber diesmal ist meine Nachhilfe kurzfristig auf Donnerstag verlegt worden,

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Stattdessen habe ich entdeckt, dass man für Sky Sports ein Tagesticket kaufen kann für 9,90€. Habe ich für das Pokalspiel vom HSV gegen Köln gemacht. Hat sich angesichts des Ergebnisses gelohnt und war letztlich nicht teurer als in eine Kneipe mit Sky zu gehen und ein paar Bier zu konsumieren. Nett war ein Spruch, den ich danach gelesen habe: Es ist gut, gegen den HSV zu wetten und Recht zu behalten, aber viel besser ist es, auf den HSV zu setzen und Recht zu behalten.

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Am Mittwoch war ich bei meiner Ärztin, einmal um einige Medikamente zu bekommen, aber hauptsächlich, um die Impfungen durchzusprechen für unsere Kubareise. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt neben der üblichen Grundimpfung eine Hepatitis A sowie eine Typhusimpfung. Für die Hepatitisimpfung war es schon fast zu spät, ich also runter in die Apotheke und den Impfstoff besorgt.Ist nicht billig und die Kasse zahlt nicht- Nächste Woche dann Grundimpfung oder Typhus und die Woche drauf den Rest.

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Und meine Ärztin hat mich dann nach der Touristcard gefragt und ich war ahnungslos. Für die Einreise nach Kuba braucht man diese, was ich übersehen hatte. Also müssen wir beide demnächst noch zur Botschaft Kubas, es ist die günstigste Methode, die Karte zu bekommen.

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Für den Alumniverein haben wir eine größere Veranstaltung für den 15.2. geplant. Es ist das Projekt unseres Koordinators, deshalb war ich sehr verblüfft, dass die Studienstiftung nicht ihn, sondern mich als Ansprechpartner genannt hat.

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Am Donnerstag war dann die nachgeholte Stunde mit meinem Nachhilfeschüler und wir das x-te Mal seine Präsentation über den Mond durchgegangen.

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Am Freitag ging es dann weiter mit den Reisevorbereitungen. Kuba verlangt den Nachweis einer Krankenversicherung, gesetzliche wird nicht akzeptiert. Also haben wir beide eine abgeschlossen, ein wenig chaotisch, bei Hannas Versicherung hätte ich wohl 10€ gespart.

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Eine Woche, nachdem ich meine Bedenken wegen der Internetproblematik wegen unseres Kubaurlaubs angemeldet hatte, hat sich die EU gemeldet und mir mitgeteilt, dass sie mir trotzdem den, zugegebenermassen lukrativen, Vertrag doch zuteilen werden.

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Auf Facebook wurde ich zum Troll erklärt, weil ich als langjähriger Hamburger bestritten habe, dass der Hamburger nicht aus Hamburg stammt, dass ich außerdem noch nie von einer Hamburgwurst oder einem Hamburgsteak gehört habe.

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Tchibo scheint wirtschaftliche Schwierigkeiten zu haben. Früher kam einmal in der Woche eine Mail zum Wochenangebot, jetzt kommen fast täglich irgendwelche Mails zu Sonderangeboten. Das Angebot, bei dem ich häufiger zugeschlagen hatte, spricht mich aber meistens nicht mehr an.

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Am Samstag habe ich auf das Skyticket verzichtet, da ich der Meinung war, dass der HSV gegen Leipzig sicher verliert. Und was passiert? Der HSV gewinnt klar und verpasst Leipzig die erste Heimniederlage.

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Erste Woche im Februar

Die Veranstaltung des Alumnivereins im Februar wirft ihre Schatten voraus. Am 2. gab es eine Besprechung mit der Studienstiftung, zu der mich der Koordinator unserer Regionalgruppe hinzu gebeten hatte. Vorher hatte ich noch einmal alle Anforderungen und Bestellungen zusammengestellt und verschickt.

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Am Freitag war ich bei unserer Biocompany, die ab Donnerstag immer Kalb frisch anbietet und habe 4 Kalbsschnitzel gekauft. Auf dem Rückweg ging es noch zu Herrn Nilsson, um unsere Lakritzvorräte aufzufüllen. Abends habe ich mich dann das erste Mal an einem echten “Wiener Schnitzel” versucht, was zwar gut schmeckte, aber noch nicht ganz so war, wie es sein sollte (Blasen werfen und so).

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Am Freitag Abend bekam ich die Ankündigung eine gut dotierten Vertrags der EU für weitere Gutachten, er könnte sich allerdings nicht so richtig vertragen mit unseren Reiseplänen. Ich habe die Bedenken angemeldet und bin gespannt, wie die EU reagiert.

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Beim Einkauf in der Metro am Samstag habe ich dann diverse Sonderangebote abgefischt, zwei Sachen wurden dann eingefroren: Dried Beef Burgers und einmal irisches French Rack vom Nacken. Zudem gab es ein teures Plattiereisen für zukünftige Schnitzel. Am Abend wurde es gleich eingeweiht, sie Schnitzel wurden besser, aber nicht ganz optimal.

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Am Sonntage gab es dann eine Vorstandssitzung des Theatervereins bei uns, um Sachen aufzuarbeiten, die wegen meiner Gutachtertätigkeit am Montag zuvor ausgefallen waren.

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Abends wurde dann der dritte Einkauf aus der Metro verarbeitet, ein Sonderangebot von Miesmuscheln. Hanna hat sie in Tomatensauce gemacht, und sie schmeckten uns beiden sehr gut, Hanna offensichtlich besser als im Restaurant in der Woche zuvor. 1 kg Miesmuscheln haben wir beide gänzlich verputzt.

Miesmuscheln in Tomatensauce

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Januar – der Rest

Am 23. hatte ich einen Termin mit dem Alumniverein, die Besichtigung des Leibnizsaals in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Wir wollen den Saal nutzen für eine Veranstaltung am 15. Februar und es war sozusagen das Vorgespräch. So eine Veranstaltung mit Fingerfood für 120 Leute und allen Gegebenheiten kann ganz schön teuer werden. Ich hatte mich schon vorher in die Preisliste eingearbeitet und war dann doch ein wenig stolz, als die Ansprechpartnerin für den Veranstaltungsraum sagte, dass sie noch niemanden erlebt hat, der so gut über die Konditionen Bescheid wusste.

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Nach der wöchentlichen Nachhilfe mit M. ging es gleich weiter zum Savignyplatz in das Restaurant San Marino, wo sich Hannas Berliner Familie aus Anlass des beruflich bedingten Besuchs von Harald aus Hannover verabredet hatte. Alle waren schon da, auch Hanna, die sich eher quälte mit den Muscheln in Tomatensauce, weil sie nicht so schmeckten, wie sie sie in Erinnerung hatte. Anderthalb Wochen später hatte das dann Konsequenzen. Das Lokal selbst ist offensichtlich einer dieser Italiener, die irgendwann in den 60ern oder 70ern eine Studentenkneipe waren, die mit dem steigenden Gehaltslevel der ursprünglichen Klientel auch im Niveau nachzuziehen versuchte. Aber es war total voll, was allerdings auch der gerade stattfindenden Grünen Woche geschuldet sein mochte.

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Mittwoch war für mich ein Besuch beim Kieferchirurgen angesagt, der bei mir 2 Operationen durchgeführt hatte. War alles in Ordnung, aber er will mich nochmal Ende April sehen.

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Am Donnerstag habe ich noch einmal einen Ansatz gemacht, das Pan d’Oro zu backen, diesmal viel besser und es geht auf die Liste der Sachen, die ich noch einmal machen werde.

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Ich weiß nicht, wer von Euch Prokrastrination kennt, aber ich bin manchmal gut darin. Am Freitag Nachmittag habe ich endlich mit den Gutachten für die EU angefangen. Mitten in der ersten Arbeit bekam ich eine Mail, dass ich noch nichts gemacht habe. Aber Transparenz ist alles, von da an stand ich in Kontakt mit den Verantwortlichen bei der EU. Also habe ich das letzte Januarwochenende voll durchgearbeitet, hatte aber bis zur Deadline am Sonntagabend zwar das Meiste, aber nicht alles durch. Also auf Montag Abend verschoben, was allerdings auch bedeutete, dass ich meine Teilnahme an der Mitgliederversammlung des Theatervereins absagen musste, auf der die Vorstandswahl angesagt war nach dem etwas beleidigten Rückzug und Austritt von S. Gewählt wurde ich trotzdem und am frühen Abend des Montags waren dann alle Gutachten erledigt.

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Am Tag darauf war meine übliche Nachhilfestunde mit M., meinem arabischstämmigen Nachhilfeschüler, den ich über die Schülerpaten vermittelt bekommen hatte. Ich habe das Gefühl, dass er nach anfänglicher Distanz immer mehr auftaut und Zutrauen fasst. Diese Stund war schon etwas Besonderes, denn eigentlich waren Ferien in Berlin und obwohl er sich für die Ferien mit Freunden eigentlich täglich zum Schwimmen treffen wollte, hat er an diesem Tag darauf verzichtet, um mit mir an einer Präsentation über den Mond zu arbeiten, die er nach den Ferien halten wollte. Gerade als ich gehen wollte und mir die Schuhe wieder angezogen hatte, die in einem arabischen Haushalt vor der Tür gelassen werden, zeigte er mir noch stolz sein Zeugnis und die Urkunde, die ihn als Klassenbesten auswies. Wusste gar nicht, dass es sowas heutzutage gibt.

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An diesem Tag kamen auch detaillierte Hinweise von Natascha, Hannas Nichte, zu unserem geplanten Kubaurlaub. Wenn man sich das so anschaut, könnte man meinen, dass sie ein Reisebüro besitzt.

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Januar – 21. und 22.

Nach dem wöchentlichen “Groß”Einkauf (eher klein diesmal) am 21.1. wollte ich einmal eine anderen Kuchen backen, auch wenn Hanna immer am liebsten einen Apfel-Käse-Kuchen haben möchte. Ich habe mir also ein Rezept für einen Mississippi-Mud-Pie ausgesucht, ein Kuchen denn ich eigentlich sehr gerne mag. Backtechnisch war er (fast) gelungen, aber obwohl ich den Zuckeranteil auf zwei Drittel reduziert hatte, war er ungenießbar, weil extrem süß. Das war der erste von mir gebackene Kuchen, den ich im (Bio-)Müll entsorgen musste.

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Abends wollte ich eigentlich auf diese Veranstaltung gehen, aber nach dem Frust mit dem Kuchen und angesichts des schlechten Wetters habe ich darauf verzichtet.

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Am Tag darauf war dann ein Ersatzkuchen angesagt. Hanna liebt das Pan d’Oro, ich vermute das liegt an Beziehungen zu Italien in ihrer Vergangenheit, denn das Backwerk ist eigentlich ein italienisches Weihnachtsgebäck. Ich war nicht ganz zufrieden, Hanna schon und wir haben es die nächsten Tage zum Frühstück gegessen mit selbst gemachtem Mus aus Biofrüchten.

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Hanna hat sich mit Netflix vergnügt, deshalb habe ich den sonntäglichen Anruf unseres Londoner Freunds Michael angenommen. Ich bin eigentlich nicht so richtig der Telefonmensch, aber habe fast eine halbe Stunde mit ihm diskutiert über die Feinstaubbelastung in London und über das unvermeidliche Thema dieser Tage: Donald Trump.

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Abends kam dann der Auftrag der EU über zehn Projekte zur Vermarktung von Biomarkers, die ich innerhalb von 7 Tagen begutachten musste. Eigentlich hatte ich das schon zwei Tage zuvor erwartet.

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Donnerstag und Freitag, 19. und 20.1.17

Da wir am Donnerstag zum Essen eingeladen waren, habe ich am Vortag 2 Flaschen Rosé Crémant als Gastgeschenk gekauft. Seit gut eine Jahr ist bei uns im Haus eine Filiale von Jacques Weindepot. Wir sind gute Kunden mit unserem “Alltagswein”, deswegen gab es überraschenderweise ein Jahresendgeschenk. eine 1,5l Flasche spanischen Grenache-Rotwein, war toll.

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Das Gastgeschenk war für Conny und Gerd, bei denen wir am Donnerstag zum Essen eingeladen waren, bevor sie sich für einige Zeit in den Winter.(oder Sonnen-)urlaub nach Portugal verabschiedeten. Ein sehr schöner Spätnachmittag und Abend, es gab eine Vorspeise auf Basis von Jakobsmuscheln. einen wunderschönes Gericht mit sehr zartem Osso Buco und einer auf Himbeeren, Baiser und Sahne basierendem Dessert. Als Aperitif Sekt (weißer Crémant) mit Cassis. Zu den Gängen waren es dann noch 2-3 verschiedene Rotweine, was einige Auswirkungen auf Hanna hatte, in Verbindung mit den zuvor genommenen Schmerztropfen war das zu merken, auch im Gespräch mit dem kurdischen Taxifahrer auf dem Heimweg.

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Heute war Hanna dann folgerichtig den halben Tag außer Gefecht gesetzt.

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Ich hatte mich für heute langfristig mit Klassenkameraden zu einem Treffen in Hamburg verabredet. Wir wollten in Hamburg auf einer großen Carrerabahn spielen und dann Essen gehen. Das musste leider gesagt werden, aus Termingründen, aber auch weil P. vor ein paar Monaten ein Bein wegen Durchblutungsstörungen abgenommen werden musste. Wird sicher irgendwann nachgeholt, ein Termin steht noch nicht fest.

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Heute war auch ein Termin mit einem Telekomtechniker abgemacht. Es geschehen noch Wunder: er war kompetent und hatte unser DSL-Problem innerhalb einer guten Stunde im Griff. Natürlich konnte er es nicht so ausdrücken, aber es schien klar, dass bei der ursprünglichen Schaltung nicht alles korrekt gelaufen war.

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Es kam eine Rückmeldung zu unserer Abrechnung wegen einer Förderung unserer Theatergruppe. Ich hatte mich sogar zu unseren Ungunsten verrechnet, ein Sachbericht muss allerdings noch nachgereicht werden, den ich allerdings nicht machen kann.

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DSL Update

Seit Montag 16:25 Uhr funktioniert unsere DSL-Leitung nicht mehr, wie Ihr hoffentlich gelesen habt. Das betrifft auch unsere Festnetzanschlüsse für das Telefon. Jetzt soll morgen zwischen 14 und 20 Uhr ein Techniker kommen. Drückt uns die Daumen!

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Die beiden ersten Wochen im Januar

Da wir im Moment keine Internetverbindung haben, nutze ich die Gelegenheit, um aus dem Gedächtnis zu rekapitulieren, was so im neuen Jahr passiert ist.

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Wir haben kein Internet, weil wir bei 1und1 jetzt auch das Entertainmentangebot der Telekom nutzen wollen. Dazu müssen Schaltungen vorgenommen werden, damit die Fernsehbox, die ich bereits angeschlossen habe, auch funktioniert. Ich habe schon lange damit geliebäugelt, besonders, da ab irgendwann im März DVB-T, was wir bisher nutzten, abgeschaltet wird. Wir müssten dann entweder einen neuen Fernseher anschaffen oder Zusatzboxen kaufen. Und für die Privatsender, die ich gar nicht und Hanna kaum sehen,- zahlen. Also wird zur Zeit der Zugang über die Box frei geschaltet. Angekündigt war eine Stunde, ca. 45 Minuten sind vorbei, ich hoffe das Beste.

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Der Januar ist geprägt von Abrechnungen. Die Abrechnung für den Alumniverein ist bereits kommentiert, es gibt einige Sachen zu berichtigen, aber, so hoffe ich, nichts Schlimmes. Dazu noch die Abrechnung einer Förderung für den Theaterverein, alle Belege zusammen bis auf einen, morgen wird dann abgeliefert. Heute war zumindest kopieren der Belege angesagt. Lästig, aber ich bin halt Schatzmeister.

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Ich hatte für meinen libanesischstämmigen Nachhilfeschüler (der immer mehr auftaut und die Nachhilfe genießt) einen Tageskalender für tägliche Englischübungen besorgt, da sein Englischunterricht ehrlich gesagt Bescheid… ist. Hanna hat das gesehen und wollte sofort auch einen haben, den sie auch täglich benutzt.

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Die Amaryllis, die Hanna vor Weihnachten bestellt hatte (Fotos gibt es hier vorher) blüht und gedeiht. Die erste Zwiebel produziert gerade den dritten Stängel.

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Was trauriger: Ich hatte mich mit drei Klassenkameraden für den 20.1. in Hamburg verabredet. Wir wollten eigentlich eine Carrerarennbahn besuchen und danach essen gehen. Leider hat P. in einer kurzfristigen Operation eine Amputation wegen Durchblutungstörungen über sich ergehen lassen müssen, wegen weiterer Terminschwierigkiten ist das erst einmal abgesagt.

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Erfreulicher ist es, dass die EU-Kommission sich bei mir wegen eventueller Gutachtertätigkeiten gemeldet hat. Mal sehen, was kommt, vielleicht springt das ein neues Notebook für mich raus. Mal sehen.

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Vorgestern hatten wir ein nettes Essen mit unseren Nachbarn von gegenüber und Hannas Verwandten aus Falkensee. Das toll daran war, dass unsere Nachbarn ein sehr schmackhaftes Gulasch bereitet hatten, aber wir dann bei uns serviert hatten. Das Beste was man haben kann: Essen mit Freunden bei uns, aber keine Arbeit.

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Für unsere Katzen haben wir vor etwa 3 Wochen einen Trinkbrunnen gekauft, der sehr gut angenommen wird. Wir sind sehr glücklich darüber.

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Und gerade mit der Hotline von 1und1 telefoniert: Kein Internet und kein Festnetztelefon bis mindestens Mittwoch. Mist!!!!!!

Eigentlich ein großer Witz: DSL weg am Montag um 16:25 Uhr. Am Dienstag um 8 Uhr bekomme ich die folgende Mail von 1und1:

Mail von 1&1
Ein Handwerker sollte sich drum kümmern, heute morgen zwischen 8 und 14 Uhr. Bis jetzt (16:12) ist nichts passiert. Zum Glück haben wir nette Nachbarn, so dass wir wenigstens ins Netzt können.

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Ich war es nicht!!!

Ich muss ausdrücklich dementieren, dass ich nicht der “Axel” bin, der die Ostseeküste unter Wasser setzt, in Bayern Winterlandschaften erzeugt, Kälte bringt oder sogar Sondersendungen produziert:

ICH BIN KEIN TIEF!

Aber was Axel mit unserem Balkon gemacht hat, sieht sooo schlecht nicht aus.

Schnee auf der Terrasse

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Das war 2016

Weniger als 3 Stunden und das Jahr 2016 ist Vergangenheit. Viele werden es als ein schlechtes Jahr einstufen wegen Brexit, Trump und zum Schluss den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitenbachplatz. Viele beklagen den Tod so mancher Prominenter. Ich frage mich allerdings, ob nicht so manches Ereignis durch die Medien aufgeplustert wurde und vor 20 Jahren viel weniger Beachtung gefunden hätte.

Aber abgesehen von der allgemeinen Lage ist das auch eine Gelegenheit für einen persönlichen Rückblick, wie ich das im letzten Jahr auch getan habe. Viele andere machen das auch und benutzen unterschiedliche Fragebogen (oder auch keine), z.B. Anke Gröner, Wortschnittchen oder franziskript.

Irgendwie betroffen gemacht hat mich aber der Rückblick von Modeste. Ich lese sie sehr gern, aber dieser Artikel macht mich irgendwie traurig. Klar, das Jahr 2016 war in vielerlei Hinsicht nicht toll, da stimme ich mit ihr überein. Auch das nach vorne blicken kann ich verstehen, aber ihr Blick nach vorne hat mir zu viel Resignation. Sie ist vierzig, könnte also theoretisch meine Tochter sein, aber sie vermittelt das Gefühl, dass ihr Leben mit vierzig gelaufen sei und außer Todesfällen nichts mehr kommt.

Was passierte bei mir nachdem ich 40 wurde? Gerade geschieden hatte ich eine neue Beziehung, die 10 Jahre später zu Ende war. 13 Jahre später habe ich Hanna geheiratet. Mit 40 habe ich mich in die Selbständigkeit begeben, scheiterte und hatte dann noch 2 andere nichtselbständige Jobs. Ich bin von Hamburg nach Berlin umgezogen, es hat also fast alles in meinem Leben auf den Kopf gestellt. Insofern kann ich Modeste nicht verstehen, aber vielleicht ist ihr Name nicht umsonst Melancholie Modeste.

Nun denn, hier der neue Fragebogen:

1. Mehr Kohle oder weniger?

Gleich, ich beziehe immer noch ALG I. Wird aber weniger, wenn ich im Februar offiziell in Rente gehe.

2. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr, weil ich meine über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, angesparten Meilen für einen Business-Class-Flug für uns beide nach Toronto ausgegeben habe. Dazu wurden viele Euros in unsere Zähne investiert.

3. Mehr bewegt oder weniger?

Vielleicht mehr, weil ich für 3 Ehrenämter häufiger zu Fuß unterwegs war.

4. Der hirnrissigste Plan?

Ehrlich gesagt habe ich außergewöhnliche Pläne erst einmal zurück gestellt.

5. Die gefährlichste Unternehmung?

Gefährlich? Es war zumindest hart in Richtung Pleite für unseren Theaterverein, dass wir uns mit einem chaotischen Hamburger Vermieter eingelassen haben. Konnte aber zum Glück (oder leider?) abgewendet werden.

6. Die teuerste Anschaffung?

Neben der Sanierung der Zähne der auch schon erwähnte Flug nach Toronto.

7. Das leckerste Essen?

Wieder vieles selbst Gemachtes. Ich habe das regelmäßige Backen entdeckt, meinen Apfelquarkkuchen musste ich schon oft machen.

8. Das beeindruckendste Buch?

Da ich nicht mehr so oft im Zug oder beruflich mit dem Flugzeug unterwegs war, ist das Lesen ein wenig zu kurz gekommen. Neben einigen Krimis hat mich der “Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand” gefesselt.

9. Der ergreifendste Film?

Kann ich nicht sagen, im Kino war ich in diesem Jahr wieder nicht. Ich hatte gehofft zu einem Preview zu kommen, bekam aber statt dessen einen Gutschein, den ich demnächst einlösen werde. Zm Jahresende habe ich bei einem Sonderangebot für eine Kassette aller 8 “Harry Potter” Filme zugeschlagen, die wir zwischen den Jahren absolut genossen haben.

10. Die beste CD? Der beste Download?

David Bowie: Blackstar

11. Das schönste Konzert?

Leider keins in diesem Jahr.

12. Die tollste Ausstellung?

Auch keine.

13. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Wieder mit dem Computer.

14. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Immer noch mit Hanna.

15. Vorherrschendes Gefühl 2016?

Immer noch daheim.

16. 2016 zum ersten Mal getan?

Nachhilfe gegeben für einen Schüler mit libanesischem Hintergrund über die Schülerpaten. Naja, nicht das erste Mal Nachhilfe, aber das erste Mal seit über 40 Jahren.

17. 2016 nach langer Zeit wieder getan?

Ehrlich gesagt fällt mir da nichts ein.

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

– den Ärger mit meinem Darm

–alle Ärger mit den Vereinen

– manche deutschtypischen Querelen.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meinen Nachhilfeschüler zum Lernen von Vokabeln zu überzeugen. Seine Englischlehrerin scheint ein Versager zu sein.

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Immer noch mit Hanna die Tage verbringen zu können.

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Dass Hanna sich immer noch darüber gefreut hat.

22. Der schönste Satz, den jemand gesagt hat?

Axel, wir brauchen dich.

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Hanna, es ist schön, dass es dich gibt.

24. 2016 war mit einem Wort …?

Alles in Allem gut.

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