DSL Update

Seit Montag 16:25 Uhr funktioniert unsere DSL-Leitung nicht mehr, wie Ihr hoffentlich gelesen habt. Das betrifft auch unsere Festnetzanschlüsse für das Telefon. Jetzt soll morgen zwischen 14 und 20 Uhr ein Techniker kommen. Drückt uns die Daumen!

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Die beiden ersten Wochen im Januar

Da wir im Moment keine Internetverbindung haben, nutze ich die Gelegenheit, um aus dem Gedächtnis zu rekapitulieren, was so im neuen Jahr passiert ist.

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Wir haben kein Internet, weil wir bei 1und1 jetzt auch das Entertainmentangebot der Telekom nutzen wollen. Dazu müssen Schaltungen vorgenommen werden, damit die Fernsehbox, die ich bereits angeschlossen habe, auch funktioniert. Ich habe schon lange damit geliebäugelt, besonders, da ab irgendwann im März DVB-T, was wir bisher nutzten, abgeschaltet wird. Wir müssten dann entweder einen neuen Fernseher anschaffen oder Zusatzboxen kaufen. Und für die Privatsender, die ich gar nicht und Hanna kaum sehen,- zahlen. Also wird zur Zeit der Zugang über die Box frei geschaltet. Angekündigt war eine Stunde, ca. 45 Minuten sind vorbei, ich hoffe das Beste.

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Der Januar ist geprägt von Abrechnungen. Die Abrechnung für den Alumniverein ist bereits kommentiert, es gibt einige Sachen zu berichtigen, aber, so hoffe ich, nichts Schlimmes. Dazu noch die Abrechnung einer Förderung für den Theaterverein, alle Belege zusammen bis auf einen, morgen wird dann abgeliefert. Heute war zumindest kopieren der Belege angesagt. Lästig, aber ich bin halt Schatzmeister.

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Ich hatte für meinen libanesischstämmigen Nachhilfeschüler (der immer mehr auftaut und die Nachhilfe genießt) einen Tageskalender für tägliche Englischübungen besorgt, da sein Englischunterricht ehrlich gesagt Bescheid… ist. Hanna hat das gesehen und wollte sofort auch einen haben, den sie auch täglich benutzt.

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Die Amaryllis, die Hanna vor Weihnachten bestellt hatte (Fotos gibt es hier vorher) blüht und gedeiht. Die erste Zwiebel produziert gerade den dritten Stängel.

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Was trauriger: Ich hatte mich mit drei Klassenkameraden für den 20.1. in Hamburg verabredet. Wir wollten eigentlich eine Carrerarennbahn besuchen und danach essen gehen. Leider hat P. in einer kurzfristigen Operation eine Amputation wegen Durchblutungstörungen über sich ergehen lassen müssen, wegen weiterer Terminschwierigkiten ist das erst einmal abgesagt.

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Erfreulicher ist es, dass die EU-Kommission sich bei mir wegen eventueller Gutachtertätigkeiten gemeldet hat. Mal sehen, was kommt, vielleicht springt das ein neues Notebook für mich raus. Mal sehen.

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Vorgestern hatten wir ein nettes Essen mit unseren Nachbarn von gegenüber und Hannas Verwandten aus Falkensee. Das toll daran war, dass unsere Nachbarn ein sehr schmackhaftes Gulasch bereitet hatten, aber wir dann bei uns serviert hatten. Das Beste was man haben kann: Essen mit Freunden bei uns, aber keine Arbeit.

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Für unsere Katzen haben wir vor etwa 3 Wochen einen Trinkbrunnen gekauft, der sehr gut angenommen wird. Wir sind sehr glücklich darüber.

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Und gerade mit der Hotline von 1und1 telefoniert: Kein Internet und kein Festnetztelefon bis mindestens Mittwoch. Mist!!!!!!

Eigentlich ein großer Witz: DSL weg am Montag um 16:25 Uhr. Am Dienstag um 8 Uhr bekomme ich die folgende Mail von 1und1:

Mail von 1&1
Ein Handwerker sollte sich drum kümmern, heute morgen zwischen 8 und 14 Uhr. Bis jetzt (16:12) ist nichts passiert. Zum Glück haben wir nette Nachbarn, so dass wir wenigstens ins Netzt können.

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Ich war es nicht!!!

Ich muss ausdrücklich dementieren, dass ich nicht der “Axel” bin, der die Ostseeküste unter Wasser setzt, in Bayern Winterlandschaften erzeugt, Kälte bringt oder sogar Sondersendungen produziert:

ICH BIN KEIN TIEF!

Aber was Axel mit unserem Balkon gemacht hat, sieht sooo schlecht nicht aus.

Schnee auf der Terrasse

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Das war 2016

Weniger als 3 Stunden und das Jahr 2016 ist Vergangenheit. Viele werden es als ein schlechtes Jahr einstufen wegen Brexit, Trump und zum Schluss den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitenbachplatz. Viele beklagen den Tod so mancher Prominenter. Ich frage mich allerdings, ob nicht so manches Ereignis durch die Medien aufgeplustert wurde und vor 20 Jahren viel weniger Beachtung gefunden hätte.

Aber abgesehen von der allgemeinen Lage ist das auch eine Gelegenheit für einen persönlichen Rückblick, wie ich das im letzten Jahr auch getan habe. Viele andere machen das auch und benutzen unterschiedliche Fragebogen (oder auch keine), z.B. Anke Gröner, Wortschnittchen oder franziskript.

Irgendwie betroffen gemacht hat mich aber der Rückblick von Modeste. Ich lese sie sehr gern, aber dieser Artikel macht mich irgendwie traurig. Klar, das Jahr 2016 war in vielerlei Hinsicht nicht toll, da stimme ich mit ihr überein. Auch das nach vorne blicken kann ich verstehen, aber ihr Blick nach vorne hat mir zu viel Resignation. Sie ist vierzig, könnte also theoretisch meine Tochter sein, aber sie vermittelt das Gefühl, dass ihr Leben mit vierzig gelaufen sei und außer Todesfällen nichts mehr kommt.

Was passierte bei mir nachdem ich 40 wurde? Gerade geschieden hatte ich eine neue Beziehung, die 10 Jahre später zu Ende war. 13 Jahre später habe ich Hanna geheiratet. Mit 40 habe ich mich in die Selbständigkeit begeben, scheiterte und hatte dann noch 2 andere nichtselbständige Jobs. Ich bin von Hamburg nach Berlin umgezogen, es hat also fast alles in meinem Leben auf den Kopf gestellt. Insofern kann ich Modeste nicht verstehen, aber vielleicht ist ihr Name nicht umsonst Melancholie Modeste.

Nun denn, hier der neue Fragebogen:

1. Mehr Kohle oder weniger?

Gleich, ich beziehe immer noch ALG I. Wird aber weniger, wenn ich im Februar offiziell in Rente gehe.

2. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr, weil ich meine über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, angesparten Meilen für einen Business-Class-Flug für uns beide nach Toronto ausgegeben habe. Dazu wurden viele Euros in unsere Zähne investiert.

3. Mehr bewegt oder weniger?

Vielleicht mehr, weil ich für 3 Ehrenämter häufiger zu Fuß unterwegs war.

4. Der hirnrissigste Plan?

Ehrlich gesagt habe ich außergewöhnliche Pläne erst einmal zurück gestellt.

5. Die gefährlichste Unternehmung?

Gefährlich? Es war zumindest hart in Richtung Pleite für unseren Theaterverein, dass wir uns mit einem chaotischen Hamburger Vermieter eingelassen haben. Konnte aber zum Glück (oder leider?) abgewendet werden.

6. Die teuerste Anschaffung?

Neben der Sanierung der Zähne der auch schon erwähnte Flug nach Toronto.

7. Das leckerste Essen?

Wieder vieles selbst Gemachtes. Ich habe das regelmäßige Backen entdeckt, meinen Apfelquarkkuchen musste ich schon oft machen.

8. Das beeindruckendste Buch?

Da ich nicht mehr so oft im Zug oder beruflich mit dem Flugzeug unterwegs war, ist das Lesen ein wenig zu kurz gekommen. Neben einigen Krimis hat mich der “Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand” gefesselt.

9. Der ergreifendste Film?

Kann ich nicht sagen, im Kino war ich in diesem Jahr wieder nicht. Ich hatte gehofft zu einem Preview zu kommen, bekam aber statt dessen einen Gutschein, den ich demnächst einlösen werde. Zm Jahresende habe ich bei einem Sonderangebot für eine Kassette aller 8 “Harry Potter” Filme zugeschlagen, die wir zwischen den Jahren absolut genossen haben.

10. Die beste CD? Der beste Download?

David Bowie: Blackstar

11. Das schönste Konzert?

Leider keins in diesem Jahr.

12. Die tollste Ausstellung?

Auch keine.

13. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Wieder mit dem Computer.

14. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Immer noch mit Hanna.

15. Vorherrschendes Gefühl 2016?

Immer noch daheim.

16. 2016 zum ersten Mal getan?

Nachhilfe gegeben für einen Schüler mit libanesischem Hintergrund über die Schülerpaten. Naja, nicht das erste Mal Nachhilfe, aber das erste Mal seit über 40 Jahren.

17. 2016 nach langer Zeit wieder getan?

Ehrlich gesagt fällt mir da nichts ein.

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

– den Ärger mit meinem Darm

–alle Ärger mit den Vereinen

– manche deutschtypischen Querelen.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meinen Nachhilfeschüler zum Lernen von Vokabeln zu überzeugen. Seine Englischlehrerin scheint ein Versager zu sein.

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Immer noch mit Hanna die Tage verbringen zu können.

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Dass Hanna sich immer noch darüber gefreut hat.

22. Der schönste Satz, den jemand gesagt hat?

Axel, wir brauchen dich.

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Hanna, es ist schön, dass es dich gibt.

24. 2016 war mit einem Wort …?

Alles in Allem gut.

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Silvester

Silvester

Silvesterutensilien:

Sekt (hier: ein Rosé Crémant aus der Bourgogne): Check

Pfannkuchen (woanders Berliner genannt): Check

Feuerwerk: Check

Gutes Wetter für Betrachten des Feuerwerks: Check

Wetter zu Silvester 2017

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Frohes neues Jahr! Happy New Year!

Und ich wünsche Euch, dass Eure Wünsche sich erfüllen. Mein Neujahrsvorsatz: Nächstes Jahr hier wieder mehr zu schreiben.

And I wish for you that everything you want will be fulfilled next year. My New Year’s resolution to write more in this blog.

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Ganz dumme Frage

Ist eigentlich noch irgend jemand daran interessiert, dass ich hier weiter schreibe?

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Hanna and her 4 boys – Petra and Udo

Hanna and her 4 boys

Hanna mit allen unseren 4 Katern

Meine Schwester und Udo

Meine Schwester Petra und Udo

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Kanada – Caledon und Toronto

Zu Hannas 65. Geburtstag (ja, man wird alt) hatten wir uns entschlossen, noch einmal in Kanada vorbei zu schauen. Und da es in unserem Alter nicht so sicher ist, ob wir noch einmal die Gelegenheit wahrnehmen können, hatte ich mich entschlossen, meine über Jahre, eher über Jahrzehnte, gesammelten Meilen bei Lufthansa auf den Kopf zu hauen und uns in die Business Class eingebucht, Ich weiß nicht, ob der Preisunterschied wirklich gerechtfertigt ist, aber der Service und der Komfort war unvergleichlich. Wann wird man schon vom Kabinenpersonal mit Namen angesprochen und bekommt alles auf Porzellan serviert? In der Economy hat man auch keinen Sitz, der sich auf die volle Körperlänge zum Schlafen ausfahren lässt.

Am Flughafen Toronto Pearson wurden wir von Hannas Schwester und ihrem Lebensgefährten abgeholt und fuhren nach Caledon. Natürlich war wegen der Zeitverschiebung erst einmal Ruhe angesagt, aber sogar Hanna bekam ihren “second wind” , so dass die Zeitumstellung nicht so richtig doll zum Problem wurde. Den ersten Tag haben wir dennoch in Ruhe verbracht und am Freitag ging es dann nach Toronto zu Hannas Nichte Nata. Ich habe mich dann auf die Suche gemacht nach einer Prepaidkarte für mein Handy, der einzige mögliche Anbieter war Rogers. Aber ich musste feststellen, dass die Preise für Mobilfunk doch erheblich teurer sind als in D, vor allem weil mit der gekauften Karte die Einrichtung eines Hotspots nicht möglich war. Da wir dann auf die Cottage fuhren, war eine Internetverbindung nur über mein Mobile Phone möglich. Irgendwie war das aber auch recht erholsam.

Am Abend gab es dann das erste Essen mit Gästen bei Nata. Es gab Jakobsmuscheln, die ich vorher noch nie so gut gegessen habe. Und eine Enttäuschung: es wird so viel vom Tomahawksteak gesprochen, aber ehrlich gesagt, es war ein wenig enttäuschend, aber ich war nicht der einzige, der das so empfunden hat.

Tomahawk Steak

Am Samstag ging es dann wieder nach Caledon mit weiterem guten Essen. Und am Montag (20.6.) dann auf die Cottage, aber darüber mehr im nächsten Post.

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Theater (fast) ohne Theater und Elite

Am Montag waren 2 Termine in meinem Kalender (ja ich muss schon einen Terminkalender führen, sonst könnte ich durcheinander kommen).

Der erste war eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Andere Bühne Cöpenick e.V., die äußerst harmonisch verlief, anders als viele andere Sitzungen zuvor. Zweck war die Verabschiedung einer neuen Satzung mit einem geänderten Vereinszweck, da das Fördern des Stadttheaters Cöpenick als ursprünglicher Zweck ausgedient hatte. Nicht nur, weil die Führung desselben uns nicht mehr wollte, sondern auch weil das Theater zum 30.6. schließen muss. Die Änderung der Satzung ging durch, das “fast” im Titel bezieht sich darauf, das 2 Mitglieder im April ausgeschieden sind und eins ausgeschlossen werden musste, da es seien Austritt durch mündliche Erklärungen erklärt hatte, aber trotz langer Facebookposts nicht in der Lage war, den Austritt schriftlich zu erklären.

Am Abend dann nahm ich an einer Preisverleihung der Studienstiftung teil, bei der herausragende Promotionen und Initiativen zum gesellschaftlichen Engagement ausgezeichnet wurden. Hauptredner des Abends war Dr. Eckhard von Hirschhausen (aus meinen angelsächsischen Erfahrungen bin ich geneigt, diesen akademischen Titel wegzulassen, aber viele packen den ja sogar in ihren Pass oder Personalausweis gemäß deutschen Gesetzen). EvH war insofern ein geeigneter Redner, als dass seine beiden Studien (Medizin und Wissenschaftsjournalismus) von der Stiftung finanziert waren, außerdem, wenn ich es richtig verstanden habe, gehört er einer Gruppe an, die lange die Stiftung dominiert hat: der Vater war auch Akademiker und durch die Stiftung gefördert. Bei mir war es ein wenig das Gegenteil, ich war der erste Akademiker in meiner Familie (wenn ihr solche Leute unterstützen wollt, empfehle ich Mitarbeit oder Spende an Arbeiterkind e.V.).

Die Rede fand ich sehr gut, humorvoll mit einigen Sticheleien gegen kopfbetontes Elitedenken und einem Appell an das Herz, sich eigenen Träumen und besonders dem sozialen Engagement zu widmen. Auch die Vorstellung der Preisträger über Einspielfilme, einer (verständlichen) Laudatio und einem kurzen Interview fand ich gelungen. Nicht so gut ist das neue “Corporate Design” der Stiftung mit der dominierenden gelben Farbe, die die Untertitel in den Filmen oder die Schrift auf Folien nur sehr schwer lesbar machen.

Ich wollte eigentlich auch beim folgenden Empfang länger bleiben, aber ich musste wieder einmal feststellen, dass Veranstaltungen, bei denen sich erst lange Schlangen am Buffet bilden, die sich dann in kleine Grüppchen mit bereits bekannten Leuten um Stehtische versammeln, nicht so mein Ding sind. Ich mag nicht die Schlacht ums kalte (oder auch warme) Buffet, und ich mag es auch nicht, mich in Grüppchen hinein zu drängen, um Konversation zu machen oder neue Leute kennen zu lernen.

Als ich dann früher als gedacht zuhause war, gab es von Hanna eine Nachricht, die zunächst nicht so erfreulich war, aber dazu mehr im nächsten Post.

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