Reiseimpressionen

Ich habe meine Fotos von der Reise in einem Video zusammengestellt. Da viele Fotos von Familienmitgliedern dabei sind, ist es passwortgeschützt. Wenn ihr interessiert seid, bitte bei mir über Mail, Facebook, Telefon, SMS, Whatsapp anfragen (oder auch Hanna fragen. Und unbedingt im Vollbild anschauen!

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Video

Für alle die, die mein Video sehen wollten: Ich habe den Beitrag gelöscht, weil Youtube rumzickte und das Video für Deutschland gesperrt hatte wegen der Begleitmusik. Und die Privateinstellungen sind nicht so richtig ausreichend, deshalb kommt es demnächst noch einmal über einen anderen Dienst.

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Reiseresumee

Ja, es war wirklich eine traumhafte Reise. Erst die vielen, lieben Verwandten die sich hoffentlich einmal aufraffen uns in Berlin zu besuchen und dann die Thüringen/ Sachsentour.  Mir war gar nicht bewusst, dass man nur 1-2 Stunden von zu Hause entfernt soviel Geschichte erleben kann, die nur mittelbar mit Preußen zu tun hat. Unsere Prenzlersche Linie war für mich immer mit dem Namen Eisenach verbunden und seit meiner Kindheit hatte ich eine genaue Vorstellung von dem Eselsritt zur Wartburg, der offensichtlich heute nicht mehr regelmässig veranstaltet wird. Erst später begann ich mich für die Architektur und hierbei besonders fürs Bauhaus zu interessieren, mit Weimar haben wir einen ersten Schritt gemacht, gestaunt und ich hoffe die Grundlage geschaffen, noch viele Ausflüge in diese Gegend zu machen…..ich warte eben auf Axels Verrentung, denn mit ihm sind solche Erkundungen höchste Freude und Erbauung. Wie gesagt…einfach traumhaft schön.

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Rundfahrt letzter Tag

Am 14. Tag wurde das Navi dann wieder auf Autobahn gestellt, wir wollten möglichst schnell in unsere Wohnung. Und dort wartete dann unsere Viererbande schon sehnsüchtig auf uns und wich in den folgenden Tagen kaum von unserer Seite.

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Rundfahrt 13. Tag

Mädler Passage

Am Freitag machten wir uns dann auf zu Fuß, um die Innenstadt von Leipzig zu erkunden, die, wie erwähnt, wegen der Fußgängerzonen nicht von der Stadtrundfahrt erfasst werden konnte. Ich hatte allerdings durch das Hin und Her zwischen Hotel und “Erstgarage” des Autos schon Gelegenheit, einiges zu erkunden und so führte ich Hanna zunächst in die Mädlerpassage, die Anfang des 20. Jhdts erbaut wurde und bis in DDR-Zeiten als Messehaus für Porzellan und Ähnliches genutzt wurde. In dieser Passage befindet sich auch Auerbachs Keller, der Goethe zum Faust inspirierte, eine Touristenattraktion, in der wir nicht waren.

Altes Rathaus Leipzig

Nicht weit von der Passage befindet sich der Markt mit dem Alten Rathaus, in der sich u.a. das Stadtmuseum Leipzig befindet. Interessant sind die Häuser links vom Rathaus, besonders wegen ihrer steilen Dächer.

Am Markt in Leipzig

Weiter ging es dann in die Gassen, wo wir in der Nähe vom Coffe Baum zu Mittag aßen.

Coffe Baum

Sachsen und Kaffee waren bei mir bisher mit dem Synonym für dünnen Kaffee, dem Blümchenkaffee, verbunden. Dieses Vorurteil scheint aber nicht so zu stimmen, denn Leipzig hat eine ausgesprochene Kaffeegeschichte die im Museum Coffe Baum aufrecht erhalten wird.

Gegessen haben wir übrigens in einem Restaurant mit typischer sächsischer Küche, dem Zills Tunnel. Hanna durfte die Gelegenheit nicht verpassen und aß ein original Leipziger Allerlei, was nicht, wie allgemein bekannt eine Gemüsekomposition, sondern ein komplettes Gericht ist. Ich hatte einen sächsischen Sauerbraten, der mir hier aber nicht so gut gefiel wie ein schöner westfälischer.

Ach ja, bei der Thomaskirche waren wir auch noch, bekannt durch die Thomaner und ihren Ableger, die Prinzen.

Thomaskirche

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Rundfahrt 12. Tag

Zoo Leipzig

Hanna zog es dann in Leipzig zuerst in den Zoo; nur 4 Stationen mit der Straßenbahn vom Hotel. Ich hatte das Gefühl, dass Hanna fast alle Tiere beim Namen kennt und der Geschichte erzählen kann, ich hatte also meinen Privatführer dabei. Kein Wunder, denn der Leipziger Zoo ist aus diversen Frühabendsendungen im Fernsehen bekannt.

Der Zoo ist natürlich viel zu groß, um in ein paar Stunden alles zu sehen. Hanna steuerte deshalb zielgerichtet auf das so genannte Gondwanaland zu, in der auf einer großen überdachten Fläche Pflanzen und Tiere aus den tropischen Zonen der Welt zu sehen sind.

Leguan

Die meisten Tiere sind nicht so gut einzufangen wegen der Glasscheiben, Gitter, ihrer Bewegungen und nicht zuletzt wegen der vielen Besucher, die die Sicht versperren, wenn die Tiere sich zeigen.

Fast genauso faszinierend wie die Tiere in diesem Bereich sind die vielen tropischen Pflanzen, die man so in einem “Tier”park nicht unbedingt erwarten darf.

Tropische Pflanze

Natürlich hatten wir uns nach dem Zoobesuch müde Füße, was lag also näher, als sich bei einer Stadtrundfahrt mit einem Doppeldeckers auszuruhen, die es ja mittlerweile in fast jeder größeren Stadt gibt.

Leibzig Hbf

Es ging vorbei am Leipziger Hauptbahnhof, der lange Zeit einer der größten in Deutschland war, bis nach der Wende diverse Gleise stillgelegt wurden.

Straße in Leipzig

Das interessante an einer Rundfahrt in Leipzig sind nicht die großen Sehenswürdigkeiten (die liegen in der innerstädtischen Fußgängerzone und sind nicht mit dem Bus erreichbar), sondern die vielen wunderschön erhaltenen Altbau- und Villenviertel, die man so in Deutschland eigentlich nicht so oft sieht.

Am Ende des Tages hatten wir uns dann eine schöne Mahlzeit verdient.

Steak

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Dachterrasse

Trotz des relativ kühlen Wetters in den letzten Tagen fühlen sich die Fuchsien auf unserem Balkon recht wohl. Sie sind eine Pracht!

Fuchsien

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Rundfahrt 11. Tag

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Am Mittwoch haben wir es dann auf die Wartburg geschafft, wir waren früh genug, um auf dem “obersten” Parkplatz einen Platz zu finden, und als laufschwache Leute ließen wir uns dann auch das letzte Stück mit einem Minibus fahren.

Wie man sieht ist auch die Wartburg, wie so viele Kulturdenkmäler eingerüstet, hier besonders in Vorbereitung auf das Jahr 2017, das als 500. Jahrestag der Reformation angesehen wird (Luther <-> Wartburg!).

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Die Anlage ist ganz schön imposant und hat auch schöne Ausblicke zu bieten.

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Allerdings war mein Eindruck recht zwiespältig, denn so schön die Anlage ist, so war sie doch im 19. Jahrhundert eine Ruine, bis sie dann wieder aufgebaut wurde auf Veranlassung von Erbgroßherzog Carl Alexander auf dem Hause Sachsen-Weimar- Eisenach.

Als der Wiederaufbau 1853 beginnt, ist schon klar, dass es hier nicht um eine Rekonstruktion des mittelalterlichen Zustandes gehen wird, sondern darum, die Burg so aufzubauen, wie man sie sich im 19. Jahrhundert wünscht. Und dazu gehört auch eine prächtige künstlerische Ausstattung, die ganz im Geist des Historismus den Genius Loci des Gemäuers beschwören soll. Den Auftrag zur Ausmalung der restaurierten Burg erhält mit dem Österreicher Moritz von Schwind einer der Stars der spätromantischen Historienmaler. 1854/55 realisiert er einen beeindruckenden Zyklus von Wandgemälden, die Szenen aus der thüringischen Geschichte zeigen, darunter das berühmte Rosenwunder und eine bombastische Darstellung des Sängerkriegs.

(Zitat aus dem Hamburger Abendblatt)

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Solche Räume, wie der oben sind also nicht original, sondern nach den Vorstellungen des 19. Jahrhunderts erbaut.

Die einmalige Lage bietet allerdings wunderbare Ausblicke über die Landschaft.

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Alles in allem ist mein Eindruck der, dass die Burg so etwas wie ein Disneyland des 19. Jahrhunderts darstellt, teilweise vergleichbar mit Schloss Neuschwanstein. Dass dieser vergleich nicht ganz soweit hergeholt ist, sieht man daran, das Ludwig II. der Burgsaal, in dem im Jahr 1817 500 Studenten den Grundstein für die Burschenschaften legten, so gut gefiel, dass er ihn hat in seinem Schloss nachbauen lassen.

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Nach dem Besuch und einer Rundfahrt durch das große Villenviertel der Stadt Eisenach ging es dann weiter nach Leipzig, natürlich nachdem dem Navi gesagt wurde, es solle Autobahnen meiden.

Abito Suites

Das Hotel, das im 5. und 6. Stock dieses Hauses lag, befand sich am Rande einer Fußgängerzone. Dumm war nur, dass sowohl das Navi im Auto als auch das auf meinem keine Ahnung hatten, wo die Hausnummer des Hotels zu lokalisieren war. Wir wurden also immer in die Mitte der verkehrsberuhigten Straße geführt, wo weit und breit vom Hotel nichts zu sehen war. Genervt stellten wir den Wagen in einer Tiefgarage in der Nähe ab und machten uns zu Fuß auf die Suche.

Natürlich lag das Hotel am entgegengesetzten Ende der Straße und Hanna war mittlerweile so genervt, dass ich sie in einem Restaurant im Erdgeschoss des Hauses, in dem das Hotel war, “parkte”. Natürlich befand sich eine Garage direkt vorm Haus, dummerweise war da nicht der Wagen, sondern ganz am anderen Ende. Ich machte mich also auf den Weg, um das Auto zu holen, nur um beim Auto festzustellen, dass Hanna den Parkschein hatte. Also den Weg noch einmal hin und zurück!

Danach habe ich mich erst einmal zu Hanna gesellt und mit ihr dort gegessen. Das Vapiano ist ein interessantes Restaurant, Selbstbedienung mit qualitativ hochwertiger italienischer Küche, die Pasta wir sogar vor Ort handgefertigt. Offensichtlich ist das eine relativ große Kette, auch in Berlin mehrfach vertreten. Kette hin oder her, wir fanden das Essen gut.

Restaurant Vapiano

Dann konnten wir endlich in den abito Suites einchecken. Das Selbstbedienungskonzept setzte sich hier fort, anstelle einer Rezeption gab es einen Automaten, der auch die Schlüsselkarten ausgab. Wir bekamen eine tolle Juniorsuite im 6. Stock, mit Küchenzeile, Kaffeeautomaten mit genügend Pads, ein bestückter Kühlschrank mit allen Zutaten zum Frühstück, Bier, Mineralwasser, mehreren Fruchtsäften (alles im Preis eingeschlossen). Die Brötchen fanden wir dann am Morgen (einschließlich einer Tageszeitung) an der Türklinke.

Sehr, sehr zu empfehlen, Details auf der Webseite.

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Essen

Vorher (die Kartoffeln gehören nicht dazu, die waren für einen Salat):

Vorher

Nachher:

Nachher

Und ein anderes Mal: Spaghetti alla Matriciana (was Hanna unverständlicherweise nichts sagte, original eine Tomatensoße mit Speck und Zwiebeln, hier angenähert mit Bacon und Lauch).

Pasta alla matriciana

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Rundfahrt 10. Tag

Eigentlich wollten wir am Dienstag auf die Wartburg. Wir hatten aber zu lange geschlafen, und als wir uns dann aufmachen wollten, waren alle Parkplätze in der Nähe von einem Bustransfer dort hoch belegt, und so entschlossen wir uns spontan, wieder über Landstraßen nach Weimar zu fahren.

Restaurant Lücke

Eigentlich wollten wir ja im temporären Restaurant Lücke essen (Einzelheiten zu diesem interessanten Konzept auf SPON). Aber wie gesagt, wir waren zu spät dran und die Mittagszeit war vorbei. Wir bekamen aber einen sehr guten Tipp und haben schön in Gretchens Restaurant gespeist, in einem voll ökologisch gebauten Hotel, dem Familienhotel.

Hanna vor Gretchens Restaurant

Nach der Zigarette danach (dem Essen natürlich) haben wir noch einen Rundgang durch Weimar gemacht, einem Städtchen, dessen Altstadt uns ausnehmend gut gefallen hat, unabhängig von Goethe und anderen Geistesgrößen.

Weimar Markt

Der Markt war sehr schön auch sehr schön restauriert, genauso wie zum Beispiel die Hochschule für Musik im Fürstenhaus.

Weimar Schloss

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