Helga in der Wildnis oder die Entführung aus Berlin

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Unsere Freundin begleitet uns in diesem Urlaub. Für sie ist die Reise vielleicht doch etwas abenteuerlicher als ihre bisherigen Ferien. Nach der opulenten Bewirtung auf dem Flug nach London haben wir ihr ihren Pass wegen Fluchtgefahr abgenommen, denn es war ja klar, dass die Verpflegung auf dem Interkontinentalflug nicht besser wurde. Als wir auf dem Flughafen in Toronto ankamen, gestatteten wir ihr zwei Zigarettenzüge an der frischen Luft, um aufs Land zu fahren, wo sie mit einem Glas Cola versorgt wurde, die Koffer in ein anderes Auto umladen durfte, um dann weitere 2 Stunden in die Wildnis zu fahren, selbstverständlich ohne zwischenzeitliche Verpflegung oder einen Restaurantbesuch.

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Auf der Cottage angekommen, richtig in der Wildnis, teilten wir ihr mit, dass ihr Handy hier nicht funktionieren wird, aber immerhin bekam sie eine Stulle. Am nächsten Morgen fuhr meine Schwester mit dem Auto fort, so dass es keine Möglichkeit gibt, die Cottage außer zu Fuß zu verlassen. Daraufhin hat sie gestern mit Schwimmversuchen angefangen, einem Sport, den sie seit 15 Jahren nicht mehr ausgeübt hat. Heute morgen haben auch die letzten Gäste die Cottage verlassen, so dass sie uns endgültig ausgeliefert ist. Aber Helga nimmt ja gerne ab.

Schaut Euch lieber die Leute vorher an, mit denen Ihr verreist.

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