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Beiträge vom » August, 2005 «

Pilze

Dienstag, 23. August 2005 | Autor:

Gestern hat Daniel Pilze gefunden direkt bei der Cottage. Nach einigem Wälzen von Pilzbüchern haben wir entschieden, dass es sich bei der Art um den “American Slippery Joe” (Amerikanischer schlüpfriger Joe) handelt, und dass er essbar ist. Er wurde gleich verarbeitet in einer Sauce mit Bacon und zu gegrilltem Lachs auf Reis serviert. Wir haben einige Witze gemacht, dass Hannas Schwester alle zwei Stunden anrufen sollte, um zu prüfen ob noch jemand antwortet. Wir haben es überstanden und sind heute morgen noch froh und munter.

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Ruhe

Montag, 22. August 2005 | Autor:

Gestern mittag ist die Familie wieder gefahren und wir konnten die Ruhe endlich wieder geniessen, besonders bedingt durch die Abwesenheit von Big O. Naja, jedenfalls ging die Ruhe solange bis Helga beschloss, die Cottage zu staubsaugen, dann heulte wieder so ein Teil. Ich war etwas genervt und habe mich an den See abgesetzt.

Heute vormittag waren wir in Bala, um unsere Vorräte aufzufüllen, und bald kommt wieder ein anderer Teil der Familie, dann ist auch die Ruhe wieder vorbei.

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Besuch bei Nachbarn

Sonntag, 21. August 2005 | Autor:

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Gestern sind wir alle durch den Wald spaziert und haben Nachbarn besucht, die auf ihrer Cottage die Silberhochzeit gefeiert haben. Es war ein netter Abend, und später hat ein junger Mann aus einer der Cottages sehr gut Kartentricks vorgeführt. Interessant bei den Nachbarn waren all die Fütterungsstellen für Vögel. Wir haben einige Spechte gesehen und einen habe ich hier versucht einzufangen.
Wenn Ihr unsere Seite häufiger besucht habt, dann wisst Ihr, dass häufiger über das Grillen berichtet wurde. In Kanada ist alles etwas größer, und der Grill auf unserer Cottage ist wohl einer der größten selbst für kanadische Verhältnisse.

Heute ist endlich die Sonne wieder da nach einigen trüben und regnerischen Tagen und es verspricht ein sehr schöner Tag zu werden.

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Big O.

Samstag, 20. August 2005 | Autor:

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Und hier ist Oliver in voller Größe, ausgestattet mit Hemd und Mütze, die Hanna ihm aus Berlin mitgebracht hat. Er ist ein sehr energischer kleiner Mann, der mit Bestimmtheit seine Wünsche ausdrücken kann. Aber er scheint es zu mögen, wenn Hanna singt. Es wird wahrscheinlich Hannas Aufgabe während der nächsten Tage sein, ihn in den Schlaf zu singen…

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Nachträgliches Geburtstagsessen

Samstag, 20. August 2005 | Autor:

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Natasha hat mir nachträglich ein wunderbares Geburtstagsessen gekocht. Es war eine Suppe mit Kartoffeln und polnischer Wurst, aber die Hauptsache waren dann Muscheln, Riesengarnelen und Hummerschwänze. Das Ganze dann abgerundet mit viel Butter in der Suppe. Gehört zu den schönsten Essen, die ich in meinem Leben gegessen habe.

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Wochenend und kein Sonnenschein

Freitag, 19. August 2005 | Autor:

So richtig bekommt man eigentlich nicht mit im Urlaub, dass Wochenende ist. Hier auf der Cottage merkt man das nur daran, dass sich die Familie angesagt hat einschließlich des neuen Stars, “Big O.” (2 Jahre alt). Leider ist es etwas kühl geworden (nur 20 Grad) und es tröpfelt leicht vor sich hin. Wir sitzen in Wartestellung, denn die ersten Familienmitglieder wollten eigentlich vor eineinhalb Stunden eintreffen. Noch ist niemand in Sicht.

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Eine Kolibriart

Donnerstag, 18. August 2005 | Autor:

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Hier in Kanada gibt es die nördlichste Art von Kolibris, “Hummingbird” genannt. Die Nichten von Hanna haben eine Futterstelle für sie installiert, die häufig frequentiert wird. Sie bekommen vier Teile Zucker und einen Teil Wasser, eine Mischung, die auch Hummeln sicher gerne hätten.

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Clamato oder ist es Caesar’s?

Donnerstag, 18. August 2005 | Autor:

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Hanna ist erst in Canada angekommen, wenn sie ihren ersten Caesar’s getrunken hat, ich hatte das schon erwähnt. Sie sagt zwar immer Clamato dazu, aber Clamato ist nur ein Bestandteil des Drinks, den man eigentlich nur in Kanada bekommen kann. Clamato ist nämlich ursprünglich ein Abfallprodukt einer Muschelfabrik, die den anfallenden Muschelsaft (Clam Juice) mit Tomatensaft mischt und verkauft. Um einen Casar’s zu bekommen wird der Clamato mit Wodka, etwas Tabasco, Meerettich, Selleriesalz, Woucestersauce und einem Spritzer Zitrone gemixt. Das Ganze wird in einem großen Glas mit einer Stange Bleichsellerie serviert. Es gehört eine gehörige Portion Konzentration zur Zubereitung dazu, wie Ihr seht.

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Helga in der Wildnis oder die Entführung aus Berlin

Mittwoch, 17. August 2005 | Autor:

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Unsere Freundin begleitet uns in diesem Urlaub. Für sie ist die Reise vielleicht doch etwas abenteuerlicher als ihre bisherigen Ferien. Nach der opulenten Bewirtung auf dem Flug nach London haben wir ihr ihren Pass wegen Fluchtgefahr abgenommen, denn es war ja klar, dass die Verpflegung auf dem Interkontinentalflug nicht besser wurde. Als wir auf dem Flughafen in Toronto ankamen, gestatteten wir ihr zwei Zigarettenzüge an der frischen Luft, um aufs Land zu fahren, wo sie mit einem Glas Cola versorgt wurde, die Koffer in ein anderes Auto umladen durfte, um dann weitere 2 Stunden in die Wildnis zu fahren, selbstverständlich ohne zwischenzeitliche Verpflegung oder einen Restaurantbesuch.

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Auf der Cottage angekommen, richtig in der Wildnis, teilten wir ihr mit, dass ihr Handy hier nicht funktionieren wird, aber immerhin bekam sie eine Stulle. Am nächsten Morgen fuhr meine Schwester mit dem Auto fort, so dass es keine Möglichkeit gibt, die Cottage außer zu Fuß zu verlassen. Daraufhin hat sie gestern mit Schwimmversuchen angefangen, einem Sport, den sie seit 15 Jahren nicht mehr ausgeübt hat. Heute morgen haben auch die letzten Gäste die Cottage verlassen, so dass sie uns endgültig ausgeliefert ist. Aber Helga nimmt ja gerne ab.

Schaut Euch lieber die Leute vorher an, mit denen Ihr verreist.

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Angekommen

Dienstag, 16. August 2005 | Autor:

Alles ging klar mit dem Flug. Zum Essen gab es zwar nur Papiertüten mit Minisortiment, zum Trinken nur Wasser (ohne Kohlensäure) und einen Becher Kaffee wegen des Streiks in Heathrow, aber zumindest waren die Flüge pünktlich. Am Flughafen abgeholt von Heide und Rudi, kurz bei ihnen vorbei und die Autos gewechselt, Vorräte eingekauft und weiter zum Six-Mile-Lake. Dort ist dann Hanna auch endgültig angekommen: sie hatte ihren ersten Caesar’s zum trinken. Jetzt genießen wir den ersten Morgen auf der Cottage mit all seiner Ruhe, den aufsteigenden Nebeln über dem Wasser. Und einen wunderschönen Sonnenaufgang.

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