Wie die Römer

Ich versuche mich immer, an den Spruch zu halten: „Wenn du bei den Römern bist, dann mach es wie die Römer“. Das gilt auch und gerade für das Essen. Irgendeine undefinierte internationale Küche bekomme ich auch in Berlin oder kann sie selbst kochen.

Deshalb habe ich gestern ein kleines billiges ungarisches Restaurant besucht und ein Schweineschnitzel Bauernart gegessen, das angekündigt war als „Schnitzel mit Zwiebeln und Speck“.

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Die Zwiebeln waren grob geschnitten, der Speck natürlich nicht durchwachsen, sondern fett. Salami dazu und alles kräftig gewürzt mit scharfem Paprika und reichlich Knoblauch. Also das, was ein schwer arbeitender Bauer braucht, nicht die „abgespeckte Version“. Assoziativ fiel mir natürlich das Operettenlied ein: „Mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh und Schweinespeck…“

Für den eigentlich gewünschten Topfenpalatschinken war danach aber kein Platz mehr.

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