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Beiträge vom » Juni, 2006 «

Speiseabfälle

Freitag, 30. Juni 2006 | Autor: Axel

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Ich muss sagen, dass mich dieses Fahrzeug, das ich heute am Hackeschen Markt gesehen habe, einigermaßen verwirrt hat.

Ist die Firma spezialisiert auf Elektronikschrott und Sperrmüll in Restaurantgerichten? Füttert sie Sperrmüll an Schweine? Ist sie spezialisiert auf das, was Roboter und Außerirdische beim Essen übrig lassen? Sind Elektronikschrott und Sperrmüll als nichtdeklariertes E999 Bestandteil unserer Nahrung? Oder sucht die Firma einfach noch ihre Kernkompetenz?

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Nostalgie

Freitag, 30. Juni 2006 | Autor: Axel

nostalgie_spinnrad.jpgGestern haben wir einen Ausflug in Hannas alte Heimat nach Wilmersdorf gemacht. Hanna hatte den Auftritt einer neuen Jazzband in ihrer alten Stammkneipe, dem Spinnrad in der Wiesbadener Strasse, zum Anlass genommen, ein wenig in Nostalgie zu verfallen, sprich, ihre alte Heimat wieder zu sehen. Es blieb aber bei nostalgischen Gefühlen, das Heimweh lag eher bei der Sehnsucht nach unserer Wohnung und nach Friedrichshain.

Die Jazzband, Eric’s Club, war ok, wenn auch nicht wirklich etwas besonderes. Die Musikrichtung würde ich als gepflegten “Bar Jazz” bezeichen, eher vom Typus gefällige Hintergrundmusik.

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Das Spinnrad selbst wird von Frank und Uwe geführt, die hier im Blog auch schon aufgetaucht sind. Frank erzählte uns, dass die Kneipe seit 1965 existiert. Und das sieht man auch: die Einrichtung ist irgendwie typisch für die Zeit, nur die Patina ist neu hinzugekommen. Und dazu kommt, dass die Gäste in einem Alter sind, dass man annehmen kann, dass sie bereits seit Gründung der Kneipe dort verkehren. Und dass sie 1965 auch keine Teenager mehr waren…

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Nachuntersuchung

Freitag, 30. Juni 2006 | Autor: Axel

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Heute war ich zur Kontrolluntersuchung im St. Hedwig Krankenhaus. Scheint alles bestens zu sein, die Heilung schreitet jetzt normal voran.

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Flaggenzeit

Donnerstag, 29. Juni 2006 | Autor: Axel

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In der Wohnung oben wird wohl auf jeden Fall gejubelt, egal wie das Spiel Deutschland-Argentinien ausgeht (gesehen in der Grünberger Straße).

So richtig bunt ist es aber noch schöner, vor allem, wenn die Flagge von ausgeschiedenen Mannschaften noch gezeigt wird (Gryphiusstraße).

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Umzugszeit

Mittwoch, 28. Juni 2006 | Autor: Axel

Irgendwie scheint jetzt die Umzugszeit zu sein, wenn ich mich so im Freundeskreis umschaue. Dieser Tage ziehen um: Rita und Peter, Dagmar und Hans-Peter, Manu und Karsten.

Wie gut, dass uns unsere Wohnung gefällt, auf Umzug hätte ich zur Zeit nun gar keine Lust!

Listening to ”Love Lives Here”, by Faces (Play Count: 5)

Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren

Dokumentierte Patientenaufklärung

Dienstag, 27. Juni 2006 | Autor: Axel

Einen Nachtag muss ich noch geben nach dem Krankenhaus. Heutzutage wird zumindest formal sehr viel Wert gelegt auf die sogenannte “dokumentierte Patientenaufklärung”. Dazu gibt es für jede etwas kompliziertere Untersuchung und Behandlung Aufklärungsbögen, in denen die Untersuchung/der Eingriff erklärt wird und auf die Risiken hingewiesen wird. Irgendein Medizinprofessor macht damit eine ganze Menge Geld, indem er den proCompliance Verlag gegründet hat und die Bögen an Ärzte und Krankenhäuser verkauft.

Soweit alles schön und gut. Bei meinen beiden Krankenhausaufenthalten hat man mir mehrmals solche Bögen in die Hand gedrückt. Bevor die Behandlung beginnen kann, muss man sie durch die eigene Unterschrift erlauben, man kann sie aber auch per Unterschrift ablehnen (ich frage mich, ob das in diesem Stadium schon einmal geschehen ist…). Mit der Unterschrift bestätigt man auch, dass man von einem Arzt noch einmal aufgeklärt wurde und dass man keine weiteren Fragen hat. Man bestätigt auch, dass der Arzt den Aufklärungsbogen unterschrieben hat.

Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das anders aus. Meine Erfahrungen: einmal hatten sie nicht den richtigen Bogen (für meine Op, da gab es nur den Bogen für eine “normale” Operation, nicht wie bei mir durchgeführt für die “minimal-invasive” Variante. Aus Prinzip habe ich auch schon mal nicht unterschrieben, da ich mit keinem Arzt gesprochen habe, aber dann hätten sie mich noch nicht einmal auf den Untersuchungstisch lassen dürfen… dann habe ich doch unter Hinweis auf das nicht korrekte Verfahren unterschrieben. Leider kann kein Patient das nachweisen, denn nicht einmal habe ich eine Kopie dessen bekommen, was ich unterschrieben hatte…

Ich denke, ich kann das meiste schon gut erfassen, was in den Aufklärungsbögen steht, kann mir aber vorstellen, dass viele da ihre Schwierigkeiten haben. Denen würde ein Gespräch sicher helfen!

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Arschkarte ziehen

Montag, 26. Juni 2006 | Autor: Axel

Was die Fußball-WM alles erklären kann! Der Stralaublog hat jedenfalls eine plausible Erklärung gefunden für die Ethymologie des Ausdrucks “Arschkarte ziehen“.

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Beethoven

Sonntag, 25. Juni 2006 | Autor: Axel

beethoven.jpgUnser Freund Bill Kinderman, der als Musikwissenschaftler und Beethovenspezialist an der University of Illinois lehrt und forscht, hat den ersten Satz eines bisher unbekannten Trios von Beethoven aus alten Skizzenbüchern rekonstruiert. Allerdings nicht auf unserem Keyboard, das im Bild zu sehen ist. Hörproben des Stückes gibt es für PC und für Apple.

Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren

Suchanfragen

Samstag, 24. Juni 2006 | Autor: Axel

Folgende Suchanfragen führten auf unseren Blog in der letzten Woche (außer Hannaxel o.ä.):

1. Kurztrip, Wochenende, 3 Personen, Kopenhagen
2. depressive geschichten
3. songtexte franz ferdinand auf deutsch
4. losbaum
5. andreas gryphius
6. musik zu kanadafilm
7. Überwinterung Ruhmesblume
8. Geburtstagsessen
9. Rolling Stones: 19th Nervous Breakdown auf deutsch

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Wochenübersicht Blogroll

Samstag, 24. Juni 2006 | Autor: Axel

Modeste schreibt einen netten Artikel über Kochversuche der 80er/90er Generationen. Die Lebensmittelindustrie versorgt sie schon seit langem mit Fertiggerichten, aber selbst das hat so seine Tücken.
Don Alphonso kämpft wie immer gegen Geschäftemacher und unehrliche Abzocker.
Das hermetische Café hat sich typischerweise mit dem Tod beschäftigt.
Der Stralau-Blog spielt angesichts der Fußball-WM Fußball-Memory.
500 Beine fühlen sich durch natürliche Vorgänge genervt.
Hinter der Reeperbahn gibt es bittere Wahrheiten.
Wortschnittchen hat Gedächtnisschwierigkeiten.
Bunbury erinnert an Vorsichtsmaßnahmen in den 50er Jahren.
Burnster nutzt die WM, um sich an sein Tor zu erinnern.
Suzan ist im Fahrstuhl stecken geblieben.
Der Ostkreuzblog schreibt über die Rolle des Umbaus im Wahlkampf.

Wie Ihr seht, bin ich voller Energie und froh, diesem Zustand entronnen zu sein.

Listening to ”Du bist ganz schön bedient”, by Tocotronic (Play Count: 2)

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