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“Prekarier”

Donnerstag, 31. August 2006 | Autor:

Prekarier ist ein neues Wort, das ich heute morgen im ZDF-Morgenmagazin gelernt habe. Mit Prekariern bezeichnet man angeblich junge akademische Berufsanfänger, die von ihren Arbeitgebern ausgebeutet werden: niedriges Gehalt und viele Überstunden, die also einen prekären Arbeitsvertrag haben. Das soll hauptsächlich in “kreativen” Berufen passieren wie bei Architekten. Mir war bisher in diesem Bereich hauptsächlich das Praktikantenunwesen bekannt, dass sich junge Leute von einem Praktikum zum nächsten hangeln. Naja, ist auch irgendwie ein Euphemismus, Prekarier klingt viel besser als “ausgebeuteter Universitätsabsolvent”.

In Wikipedia ist der Prekarier noch nicht vertreten, aber die Prekarität.

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Thema: Rumpelkammer

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3 Kommentare

  1. 1
    Hella D. 

    na, evtl. hast du das auch nicht richtig verstanden…
    es ging wohl eher um eine philosophische Betrachtung…also nicht unterbezahlter überdrüssiger Kreativer….

    Wenn ich der Sendung richtig folgen konnte, dann tituliert man damit einen sich dem GoldenenKalb-Hinterhergehechel eher ausklinkenden Menschen der aber doch noch die soziale Struktur und Sicherheit unseres Zusammenlebens nicht missen möchte..

    also eher ein ausklinkender Kreativo Light…

  2. 2
    Ursel 

    Nein, derlei Zustände gibt es nicht nur im künstlerischen, sondern auch im beratenden Bereich, in der IT und im Gesundheitswesen. Leider.

  1. [...] Viel interessantes gab es nicht diese Woche in den Blogs. Im Urlaub macht Herr Kid eine Straßenbahn kaputt. Der Hauptstadtblog findet ein Schattenmädel um die Ecke, Matt hat einen guten Kalauer und Suzan erklärt Lokalpolitik. Die Suchanfrage der Woche ist Prekarier, mein Blog steht da bei Google auf Platz 1 und einige Leute suchen danach! [...]

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