Stehempfang

Stehempfang im Historischen Museum der Uni Tartu

Offizielle Empfänge bei solchen Kongressen finden statt (meistens) in historisch interessanten Gebäuden, die wahrscheinlich für nichts anderes mehr genutzt werden, als für Empfänge. In diesem Fall war es das historische Museum der Universität Tartu, Teil des ehemaligen Doms endgültig zerstört 1624 und im Jahr 1804 wieder aufgebaut als Universitätsbibliothek.

In solchen Räumen ist meist nichts mehr drin, so dass der Lärm unerträglich wird, wenn sich mehr als drei Leute darin unterhalten. Diese Unterhaltungen werden um so lauter, wenn das Buffet (ich bin aus vielerlei Gründen kein Freund von Buffets) nicht so ganz optimal organisiert ist.

Das Brot kam erst, als die meisten gegessen hatten. Wenn Teller bereit gestellt werden mit Plastikhaltern für die Getränke, dann heißt das, dass im Stehen gegessen wird, dann sollte man kein Essen servieren zu dem man neben der Gabel auch ein Messer braucht. Das war richtig erkannt, Messer gab es keine, aber beim Essen hatten sie es nicht ganz messerlos geschafft.

Viele Faktoren, die dazu führten, dass eine Menge den Empfang früh verließen. Nur schade für die, die ein Hotel außerhalb haben und auf den Bustransfer über eine Stunde aushalten mussten.

Ich weiß, das Tischmusik eine lange Tradition hat, mir tun trotzdem die Musiker leid, die in diesem Lärm die kaum hörbare Begleitmusik liefern. Da hilft es auch nicht, wenn das Streichquartett Frank Sinatra darbietet.

Streichquartett zum Buffet

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3 Kommentare zu Stehempfang

  1. 500beine sagt:

    cleverer bäcker. brot bringen, wenn alle weg sind. und am nächsten tag alles zum halben preis. cläver.

  2. Hanna sagt:

    Oh Gott, Tartu, dessen Aussprache auch durch französischen accent nicht besser wird, scheint ja ein richtiger Horrortrip zu werden. Gibt es in dem Superhotel wengstens Internet Anschluß????

  3. Axel sagt:

    Ja, in kostenlosen Internetanschlüssen sind sie hier richtig super in Estland. Sonst hätte ich die Horrorgeschichten gar nicht schreiben können 😉

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