Berliner U-Bahn
Dienstag, 31. Oktober 2006 | Autor: Axel
In einer Serie über U-Bahnen der Welt bietet Spiegel Online heute einen lesenswerten Artikel über die Berliner U-Bahn.
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Dienstag, 31. Oktober 2006 | Autor: Axel
In einer Serie über U-Bahnen der Welt bietet Spiegel Online heute einen lesenswerten Artikel über die Berliner U-Bahn.
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Sonntag, 29. Oktober 2006 | Autor: Axel
Rixosus erklärt, warum es keinen Spaß macht, mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Sowohl Franziskript als auch Paulsen beachten das Buch: “Wir nennen es Arbeit“. Don Alphonso weist mit einem Beitrag auf seinen Wettbewerb hin und Wortschnittchen macht eine Erfahrung, die ich durchaus kenne.
Die Suchanfrage der Woche ist: “Wordpress cdu template“. Wer kann glauben, dass ein open Source Projekt eine spezielle Sache für die CDU entwickelt?
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Freitag, 27. Oktober 2006 | Autor: Axel
„Eigentlich war er ein Mistkerl!“
Hektisch zieht sie an ihrer Zigarette und fährt sich gleich darauf mit der freien Hand durch ihre langen, hennarot gefärbten Haare. Ihre Blicke wandern dabei durch die Umgebung, als wenn sie auf jemanden wartet.
„Aber andererseits habe ich immer auf ein klein wenig Liebe von ihm gehofft.“
Ihrem Ausdruck ist nicht zu entnehmen, welches der beiden Gefühle überwiegt.
„Die Familie lief für ihn immer irgendwo nebenbei, um uns Kinder hat er sich nicht gekümmert.“
Ich erinnere mich an meinen ersten Eindruck dieses Mannes. Das hervorstechendste war der kantige Schädel mit dem unübersehbaren Schmiss auf der Wange. Eine Masse von Mensch, wie er da stand und mich mit durchdringendem Blick musterte. Neben ihm wirkte seine Frau fast wie ein kleiner, verschüchterter Zwerg, klein und unbedeutend. Sie hatte uns damals an der Haustür abgeholt und in das große Wohnzimmer geführt, dieses Wohnzimmer, das irgendwie den Hauch eines ungemütlichen Büros hatte. Dieser Eindruck kam nicht von ungefähr, wie sie mir später erzählte, er hatte das Haus im Zuge der Sparkassenrenovierung gleich von denselben Handwerkern herrichten lassen.
Viel hatte sie mir auf der Fahrt in diese kleine unterfränkische Stadt von ihrer Familie erzählt und immer kreisten die Geschichten um diesen Mann. Wie ihr Bruder an ihm gescheitert sei, weil er den Ansprüchen des Vaters nicht gerecht werden konnte, und dass er sein Studium wahrscheinlich nie zu Ende bringen würde. Dass ihr Vater gesellschaftlich was darstellte in der Stadt, der Direktor der Sparkasse gehörte halt zu den Honoratioren. Wie sie sich immer schwarz ärgerte, wenn ihr immer wieder die Jubiläumsurkunde zu 25 Jahren bei der Sparkasse vorführte, und besonders stolz auf die Unterschrift des Ministerpräsidenten verwies. Natürlich wusste sie auch, dass man in seiner Position in der Staatspartei aktiv sein musste, aber das Bedauern darüber, nicht mit ihm diskutieren zu können, sie mit ihren grünen Gedanken, das schwang dabei immer mit.
„Zu Hause war er ganz schön hart, aber wenn wir durch die Stadt gelaufen sind, dann hat er uns stolz präsentiert. Überall wurden wir gegrüßt, besonders schlimm war das beim obligatorischen Kirchgang am Sonntag. Und wenn ich alleine unterwegs war, dann fühlte ich mich immer beobachtet, jeder wusste, das ist die Tochter vom Sparkassendirektor.“
Sie nimmt einen kleinen Schluck von ihrem Kaffee. „Naja, und was sonst noch zu Hause vorging, davon will ich lieber schweigen.“ Nachdenklich setzt sie die Tasse wieder ab. „Ich habe immer von der Großstadt geträumt und bin bei der ersten Gelegenheit abgehauen.“
Mit ihrem ersten Freund ist sie damals los, nach Norddeutschland in die Großstadt. Gleich nach dem Abitur. Die Freiheit habe sie genossen, demonstriert, linke Politik gemacht, war bei jeder Demonstration in Brokdorf und im Wendland, hat sie mir erzählt. Ich hatte mich damals gewundert, dass sie jedes Jahr mindestens einmal, im Dezember, nach Hause fuhr.
Noch einmal hatte ihr Vater in ihr Leben eingegriffen, damals nach dem Geschichtsstudium, als sie keine Anstellung fand, da hat er seinen Kollegen in der großen Stadt angerufen und ihr einen Job verschafft bei der Sparkasse. Danach hatte ich sie aus den Augen verloren, bis ich sie jetzt wieder traf in der großen Stadt.
„Und, was machst du jetzt?“ frage ich sie.
„Ach, ich bin jetzt glücklich verheiratet und habe zwei Kinder. Wir leben in unserem eigenen Haus in B.“ Sie greift wieder nach einer Zigarette.
Ich ziehe leicht die Augenbrauen hoch: „Aber du warst doch so glücklich aus der Kleinstadt rauszukommen, und jetzt in B.?“
„Das ist einfach praktisch mit den Kindern, da können die Schwiegereltern helfen.“ Sie stösst einen kleinen Seufzer aus. „Meine eigenen Eltern sind jetzt tot, dabei hätte ich ihnen noch so viel zu sagen gehabt.“
Mit einem Ruck greift sie ihren Autoschlüssel. „So, jetzt muss ich aber los, die Einkäufe nach Hause bringen und die Kinder abholen.“
Nachdenklich sehe ich ihr nach, wie sie im Parkhaus verschwindet mit den Tüten. Auf ihrem Weg in die kleine Stadt.
Diese Geschichte schielt nach Silber. Übermorgen läuft die Frist ab für den Gran Premio d´Argento del Don Alphonso und ich habe mich dann doch getraut, eine etwas längere Geschichte zu verfassen (könnte in die “Menschen”-Serie passen, steht hier aber für das Thema “Provinz”)
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Donnerstag, 26. Oktober 2006 | Autor: Axel
Ein Berliner Manager hat im Privatleben einen ungeheuren Beweis seiner Managementfähigkeiten geliefert. Ich frage mich nur, ob er bei soviel Geliebten nicht sein Berufsleben zurückstellen musste.
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Mittwoch, 25. Oktober 2006 | Autor: Axel
Die Surfpoeten stellen eine Liste der Dinge zusammen, die besser sind als Fußball gucken. Man kann auch darüber abstimmen.
Für besonders gelungen halte ich den Vorschlag:
Lade per Tauschbörse illegal sämtliche Schlager- und Volksmusikalben auf Deinen Rechner. Du weißt ja: �Copy kills music� – wenn das kein Anreiz ist!
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Mittwoch, 25. Oktober 2006 | Autor: Axel
Wer es einmal ausprobieren möchte, kann versuchen die Aufteilung in Bundesländer neu zu gestalten. Angeblich muss ein Bundesland mindestens 5 Millionen Einwohner haben, aber nicht mehr als 18 Millionen, um effektiv wirtschaften zu können.
Die Tagesschau bietet hierzu ein Spielzeug an, den Bundeslandkalkulator.
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Mittwoch, 25. Oktober 2006 | Autor: Axel
Heute waren wir zum Mittagessen im Al Limone in der Lämmertwiete in Hamburg-Harburg. Mitunter hat das Restaurant leicht krampfhaft modernes italienisches Essen (Pasta mit Rucola oder in Wodkasauce), aber heute stand ein italienischer Klassiker auf dem Menü: Spaghetti alla Carbonara. Ich liebe dieses Gericht, aber nur, wenn das Restaurant meine unausweichliche Frage korrekt beantworten kann: “Machen Sie die Carbonara auf deutsche oder italienische Art?”.
Heute kam die Antwort: “Naja, wir sind in Deutschland, also auf deutsche Art, aber wir können sie auch italienisch machen.” Also habe ich natürlich auf italienisch bestellt: Spaghetti mit feingschnittenen Bauchspeckwürfeln und Eigelb. Und nicht diese Sahnepampe, die man in Deutschland normalerweise darunter versteht. Und dem Kellner war es sofort klar , was ich meine, ohne den Hauch einer Nachfrage.
Am liebsten habe ich es in der einfachsten Variante mit Eigelb wie in der Wikipedia beschrieben. Die Wikipedia schreibt auch:
Die in italienischen Restaurants in Deutschland häufig als „Spaghetti alla carbonara“ angebotenen Nudeln mit Kochschinken und Sahnesauce haben mit dem ursprünglichen Gericht kaum mehr als den Namen gemein.
Ich empfehle, das einmal auszuprobieren!
Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren
Dienstag, 24. Oktober 2006 | Autor: Axel
Nachdem Vladimir Kaminer angekündigt hat, Wowereit als Berliner Bürgermeister nachzufolgen, berichtet jetzt der Hauptstadtblog vom Neujahrsempfang in gut 5 Jahren. Die Bücher von Kaminer können übrigens äußerst amüsant sein.
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Montag, 23. Oktober 2006 | Autor: Axel
Jetzt blogge ich schon über ein Jahr und darf mir dann vielleicht einen kleinen Blick in die Vergangenheit erlauben. Deshalb befindet sich jetzt in der Sidebar die Rubrik “Vor einem Jahr”, in der die Artikel aus der entsprechenden Vorjahreswoche angeklickt werden können.
Thema: Hobbyraum | Ein Kommentar
Sonntag, 22. Oktober 2006 | Autor: Axel
Hanna meinte, dass diese Situation unbedingt veröffentlicht werden muss dass das Foto gemacht, aber nicht veröffentlicht werden muss, deshalb habe ich es entfernt.
Thema: Katzenhöhle | 3 Kommentare