Rauchzeichen

So langsam wird es eng für uns Raucher, die Orte wo wir rauchen dürfen werden immer weniger. Wegen der starken Tabaklobby ist Deutschland mittlerweile fast schon ein Raucherparadies.

Im Vergleich zu den USA, „Der Kollege“ hat mir dazu ein bezeichnendes Beispiel geliefert: einem zum Tode Verurteilten wurde in den USA vor der Hinrichtung die sprichwörtliche letzte Zigarette aus Gesundheitsgründen verweigert.

Der Kollege wird mir wohl zustimmen, dass die Lösung, die ich in Aalborg gesehen habe, zumindest Klarheit schafft. Ein Zeichen an der Tür eines Restaurants oder Cafés zeigt dem potenziellen Besucher die Raucherpolitik an. Das Zeichen unten steht für „Rauchen überall erlaubt“, es gibt ein anderes Zeichen für „getrennte Raucher-/Nichtraucherbereiche“. Zeichen für „nur Nichtraucher“ habe ich nicht gesehen, allerdings Kneipen ohne Zeichen. Und ich gehe davon aus, dass diese dann das Rauchen nicht gestatten.

Auf jeden Fall weiß man, woran man ist!

Raucheranzeige in Aalborg

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9 Kommentare zu Rauchzeichen

  1. Martin sagt:

    Na ja ziemlicher Blödsinn mit den Schildchen. Dann haben 98% der deutschen Lokale ein Raucherschild. Rauchverbot wie in Italien, und gut ist. Dann kann jeder selber entscheiden.

    Und „eng“ wird es für Raucher in Dt. überhaupt nicht – auch nach dem Rauchverbot kann sich jeder Raucher frei bewegen!

  2. Axel sagt:

    In Aalborg war es nicht so, dass 98% so ein Schild hatten. Vielleicht wären die Deutschen anders, das mag sein. Und eng wird es trotzdem, jeder Raucher kann sich nur dann frei bewegen, wenn er (zumindest temporärer) Nichtraucher wäre. Allerdings habe ich nichts gegen ein Rauchverbot wie in Italien, wird irgendwann sowieso kommen.

  3. Martin sagt:

    Naja, es ist ja keinen Raucher die Zigarette angetackert, und da wird er halt mal temporär in der Kneipe zum Nichtraucher – ist doch kein Problem.

  4. Rixosus sagt:

    Ich finde ein Rauchverbot im öffentlichem Raum ok. Aber in Räumen, die nicht der öffentlichen Hand gehören, sondern sich in Privateigentum befinden, darf es kein Rauchverbot geben. Jeder Kneipeninhaber soll selbst entscheiden, ob in seinen Räumen geraucht werden kann bzw. sich nach den Bedürfnissen seiner Kunden richten.

  5. Martin sagt:

    Kneipen sind doch kein Privateigentum, und selbstverständlich kann dort nicht der Chef entscheiden – oder kann der Bürochef frei entscheiden ob er seine Angestelltem dem Rauch aussetzt, oder kann der Kneipeninhaber frei entscheiden – nach dem Motto „is ja meine Kneipe“ – in wieweit er das bier verdünnt, in die Küche pinkelt oder Gammelfleisch anbietet?

    Gaststätten sind Arbeitsplätze und deswegen hat sich der Wirt da rauszuhalten. Die Angestellten sind ja nicht privat, und auch Kneipen sind öffentlich zugängliche Gewerbebetrieben.

    Pub kommt ja auch von Public!

    Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen und gut, und wem das nicht passt, der muss ja keine Kneipe aufmachen, genauso wie mit Hygieneregeln ist es auch mit dem rauchen.

  6. manu sagt:

    na klar ist doch meine kneipe! bier verdünne ich nicht, gammelfleisch benutze ich nicht und das mit dem pinkeln… martin, welche phantasien hast du? was ich aber für meine gäste möchte, das sie sich nach einem langen büroalltag zurücklehnen können und eine rauchen oder nicht!
    „rauchverbot an allen arbeitsplätzen…usw.“= für dich lieber martin wünsch ich immer genug nichtraucherlokale, wäre doch auch ne geschäftsidee!
    ….also ich kenne etliche leute die sich das rauchen abgewöhnt haben und nicht militant geworden sind!
    bei dem martin hier könnte ich wetten er hat sich auch irgendwann das rauchen abgewöhnt weil seine frau das wollte….
    LASST UNS RÜCKSICHTSVOLL WEITERRAUCHEN!

  7. Martin sagt:

    Tja, manu, was du möchtest interessiert nun wirklich nicht da jeder gewerbebetrieb ganz normalen regeln unterliegt, und wenn das nicht passt musst du dir die leute halt nach hause einladen, da kannst du das machen!

    Eben weil die Raucher vehement weiterrauchen wollen (jetzt nennen sie es schon „rücksichtsvoll weiterrauchen“).

    Ok dann lassen wir die Alkoholiker ab sofort „rücksichtsvoll“ besoffen autofahren, ist ja ihr eigenes Autos!
    Und Nichtraucher dürfen, wenn ihnen der Rauch gefällt, den Rauchern „rücksichtsvoll“ eine Schelle verteilen.

    Wie gesagt, Rauchverbot und gut, dann sind alle zufrieden. Selbst die Raucher werden dann kaum noch nörgeln.

  8. Darmstädter sagt:

    „Die Luftwaffe und die Deutsche Post hatten das Rauchen am Arbeitsplatz bereits 1938 verboten, nun wurde es auch an vielen anderen Arbeitsplätzen, in Amtszimmern, Spitälern und Erholungsheimen untersagt. 1939 verbot die NSDAP jeden Nikotingenuss in ihren Parteigebäuden, Himmler verfügte darüber hinaus, dass uni-formierte Polizei- und SS-Offiziere im Dienst nicht mehr rauchen durften. 1941 folgten Rauchverbote in Stra-ßenbahnen und Luftschutzkellern (obwohl es dort separate Raucherräume gab), 1944 in allen Stadtbahnen und Bussen. Letzteres geht auf eine Initiative Hitlers zurück, der eine Gefährdung der jungen Schaffnerinnen durch die Folgen des Passivrauchens fürchtete. Bereits seit Juli 43 durften sich Raucher unter 18 in der Öffent-lichkeit nicht mehr erwischen lassen. Soldaten erhielten zwar weiterhin Tabakrationen (6 Zigaretten pro Mann und Tag), aber auf Anordnung Hitlers sollten sie beim Empfang der Zigaretten vor den gesundheitlichen Schä-den gewarnt werden. Nichtraucher und weibliche Wehrmachtsangehörige erhielten anstelle von Zigaretten Schokolade oder Obst.“

    Wirklich tolle Gesellschaft und Tradition!!!!
    Hat Eva Hermann also doch recht mit der Behauptung es sei ja schließlich nicht alles schlecht gewesen!?

  9. Axel sagt:

    Obwohl ich selber starker Raucher bin, halte ich es für vollkommen deplatziert, den Nichtraucherschutz mit dem Faschismus in Verbindung zu bringen.

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