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Beiträge vom » Dezember, 2006 «

Auf ein Neues

Sonntag, 31. Dezember 2006 | Autor: Axel

So langsam ist die Zeit zwischen den Jahren vorbei und bald wird sich das Jahr 2006 verabschieden. Jeder begeht den Jahreswechsel auf seine Weise, mit oder ohne gute Vorsätze, mit oder ohne Feuerwerk, mit oder ohne Rückblick, mit oder ohne Ausblick, mit Freunden, Familie oder allein, in Menschenmassen am Brandenburger Tor oder am Hamburger Hafen, in der eigenen Wohnung oder ganz woanders, vielleicht im Ausland.

Allen Leuten, wie auch immer sie feiern, wünschen wir einen guten Rutsch und ein schönes Jahr 2007. Und vielleicht schaut Ihr auch im neuen Jahr mal zum Lesen hier vorbei!

Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

DDR Museum

Samstag, 30. Dezember 2006 | Autor: Axel

Logo DDR MuseumÜber Silvester haben wir wieder mal unseren lieben Freund Michael aus London zu Besuch, er ist gestern abend mit Ryanair eingetroffen. Wir hatten heute also den ganzen Tag und wollten einfach nicht nur abhängen. Was macht man also, wenn Besuch da ist? Man schaut nach Austellungen und Museen. Michael war schon einige Male in Berlin, besonders in der Zeit mit Derek, als ich keinen Kontakt mit den beiden hatte, und dann überlegt man, was er noch nicht kennen könnte.

Da fiel mir das DDR Museum ein, das hier in Mitte am 15. Juli 2006 eröffnet hat. Es ist ein relativ kleines Museum, was aber trotzdem einen schönen Überblick über die Alltagskultur der DDR bietet. Auch ist das Konzept interessant, man kann viele Exponate anfassen, in alten Schulheften blättern oder einen “DDR-Kicker” spielen. Das Museum ist nicht zu groß, man kann es in einer guten Stunde ausführlich besichtigen und es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Vielleicht noch meine kleine persönliche Beobachtung: Ich hatte selber als absoluter Wessi kaum DDR-Erfahrung, und deshalb habe ich das Museum ohne persönliche “Ostalgie” betrachtet. Und ehrlich gesagt, für mich hätte das auch ein Museum im Westen sein können mit dem Titel: “Kleinbürger in den 60er und 70er Jahren”. Natürlich abgesehen von den politischen Spezialitäten, die aber wahrscheinlich auch nichts anderes als kleinbürgerlich waren.

Frontansicht DDR-Museum

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Jahresrückblicke

Freitag, 29. Dezember 2006 | Autor: Axel

Schon den ganzen Dezember über ist die Zeit der Jahresrückblicke. Die meisten sind ziemlich langweilige Auflistungen von Ereignissen und ich habe den Verdacht, dass Journalisten das Zeug vorproduzieren, um beruhigt in den Weihnachtsurrlaub gehen zu können und trotzdem gefüllte Zeitungen und Zeitschriften an den Kiosken zu hinterlassen.

Es ist eher selten, dass ich mal einen recht amüsant finde, wie diesen vom Textspeier.

Thema: Rumpelkammer | 3 Kommentare

Winter in Berlin

Donnerstag, 28. Dezember 2006 | Autor: Axel

Weihnachtsbaum mit SchneeMan kann über den Klimawandel lange diskutieren. Für den Einzelnen in Berlin, auch für mich, hat er was für sich, wenn man die globalen Auswirkungen einmal außer acht lässt. Es ist einfach angenehmer wenn es warm ist. Aber es gibt 12 Tage im Jahr, wenn viele Leute sich nach Schnee sehnen. Ganz wichtig ist die Weiße Weihnacht, aber die passiert in Berlin statistisch gesehen ungefähr alle 7 Jahre. Dieses Jahr war Weihnachten sehr mild und von Schnee war nichts zu sehen.

Nussknacker im schneeDer zweite Tag, an dem Schnee doch irgendwo schön ist, ist Neujahr. Zwei Tage vorher kann man natürlich nicht wissen, wie das Wetter ist, aber heute hat es in Berlin tatsächlich geschneit. Für mich eine Gelegenheit, einen verschneiten Weihnachtsbaum und andere winterliche Dekorationen einzufangen. Bis Neujahr kann es von mir aus winterlich bleiben und dann hoffe ich auf die positiven Effekte des Klimawandels ;)

Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Eigene Rituale entwickeln

Montag, 25. Dezember 2006 | Autor: Axel

Ohne irgendwelche statistischen Erhebungen kann ich wohl sagen, dass bei den meisten Leuten das Verhältnis zu Weihnachten geprägt ist von der Kindheit und von der Familie. Diese Erinnerungen sind natürlich vielfältig, so mancher vermisst die Geborgenheit der Familie, andere, wie auch ich, erinnern sich an den Stress, der mit dem Fest verbunden war, mit Essen, die sein mussten, auch wenn man sie als Kind gehasst hat, in meinem Fall der unvermeidliche Karpfen Blau, auf dem meine Großeltern bestanden haben. Aber, auch das wage ich zu behaupten, die Grundstimmung zu Weihnachten ist positiv, zumindest kann man nicht umhin, dieses Wintersonnenwendenfest als etwas ganz Spezielles zu betrachten.

Viele Leute versuchen, diese Kindheitserfahrung so lange, wie es nur eben geht, zu bewahren. Wenn ich mich hier in unserem jungen Stadtteil Friedrichshain umschaue, dann sind an Heiligabend die meisten Wohnungen dunkel und all die jungen Leute hat es heim gezogen in die Kindheitserinnerungen, in die Familie, in all den Sumpf, dem man eigentlich froh war, schon längst entronnen zu sein. Zu Weihnachten zieht es viele in diesen Sumpf zurück.

Doch irgendwann ist dieser Sumpf ausgetrocknet. Eltern sterben, junge Leute gründen ihre eigene Familie und entwickeln plötzlich ganz andere Prioritäten. Doch nicht jeder hat Kinder, denen man neue positive oder negative Gefühle zum Fest vermitteln kann. Was soll man also tun, wenn die “alte Weihnacht” zerbricht?. Wenn die Eltern nicht mehr da sind oder sich, wie es heute “normal” ist, durch Scheidung, Tod, Entfremdung und ähnliches die alte Weihnachtsfamilie in Luft aufgelöst oder in Patchwork verwandelt hat?

Was Paulsen in seinen Weihnachtsnotizen empfohlen hat, ist mir im Gedächtnis haften geblieben. Er sagt ganz schlicht: “Eigene Rituale erfinden.”. Und wir sind auf dem besten Wege dazu, das zu machen.

weihnachtsessen_2006_1.jpg

Wie auch im letzten Jahr, haben wir gestern “Open House” gemacht. Wer immer kommen möchte, kann kommen, es gibt Fondue (was sicher nicht auf Ewigkeit festgeschrieben ist), aber in diesem Jahr sah der Tisch nicht viel anders aus als in 2005. Alle Freunde von mir und Hanna, von Manu und Karsten (Mitgliedern des Berliner Clans) waren eingeladen zu kommen. Es trafen sich Leute von 20 bis über 60, und alle hatten ihren Spaß, sonst wären sie nicht wie im letzten Jahr bis nach 2 Uhr geblieben.

weihnachtsessen_2006_2.jpg

Beim Essen wurde mehr oder weniger doll zugeschlagen, es wurde zur Gitarre gesungen (nein, keine Weihnachtslieder) und es wurde gespielt, ganz altmodisch Scharade.

Und die ersten Anmeldungen für nächstes Jahr haben wir schon.

Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare

Frohe Weihnachten

Sonntag, 24. Dezember 2006 | Autor: Axel

frohe_weihnachten.jpg

Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare

Die (Weihnachts-) Woche (19)

Samstag, 23. Dezember 2006 | Autor: Axel

Klar, alle Blogs bereiten sich mehr oder weniger auf Weihnachten vor. Und auch ich bin einen Tag früher dran.

Ganz untypisch denkt Burnster an den Tod. Kid hört die Engel singen, Glam und sein Neffe bauen eine Krippe mit Take That, Lucky fährt mangels eigener Familie nach Hause, Modeste macht sich Gedanken über Schwesterngeschenke, Paulsen veröffentlicht eine gemischte Weihnachtsausgabe, Stralau empfiehlt ein Geschenk für Friedrichshainer und Suzan freut sich aufs Weihnachtsmannspielen. Sogar der Textspeier wünscht eine schöne Bescherung.

Neben dem Weihnachtsbaum ist bei den Suchanfragen das Weihnachtsessen beliebt. Wir werden es morgen wieder haben!

Weihnachtsessen

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Fest des Friedens

Freitag, 22. Dezember 2006 | Autor: Axel

smokie_linus.jpg

Die beiden mögen sich wirklich, auch wenn sie sich erst im Alter von fast zwei Jahren kennen gelernt haben.

Thema: Katzenhöhle | 2 Kommentare

Geschenke

Mittwoch, 20. Dezember 2006 | Autor: Axel

Manch einem, auch so mancher Jahresendfigur, gehen Wunschzettel sowas am selbigen vorbei…

(via lanu)

(Nachtrag: Original ein “Pro-Konsum-Werbespot” von C&A, vollständig hier)

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Windows(doofs) ist wirklich so

Mittwoch, 20. Dezember 2006 | Autor: Axel

Ok, ich pendle das ganze Jahr über nach Hamburg und habe normalerweise an den Wochenenden keine Lust, Hannas Computer zu warten (sie findet übrigens auch, dass ich dann besseres zu tun habe). Heute wollten wir dann unser Lieblingsspiel spielen (Patrizier II Gold Edition) und siehe da, es funktionierte nicht.

Also musste ich mich mal wohl oder übel an die Wartung machen, und habe bis jetzt so ca. 5 Stunden dran gesessen. Zunächst waren 2 Stunden Defragmentierung angesagt, die Disk war extrem zersplittert. Patrizier II funktionierte danach nicht, hatte ich auch nicht erwartet. Aber erst einmal ein Anfang. Dann als nächstes die Registry reparieren. Shareware runtergeladen, die prompt über 250 Fehler fand, die sich reparieren ließen. Warum hat Windows nicht ein Reparaturprogramm integriert, wenn das so ein bekanntes Problem ist? Wie soll ein normaler Nutzer wissen, dass er darauf achten muss?

Allerdings funktionierte Patrizier immer noch nicht. Na gut, als nächstes Malware entfernen mit Ad-Aware. Fand auch was, brachte aber nichts. Dann nachvollzogen, was Hanna die letzten Tage gemacht hat. Und siehe da, sie hat dem dringenden Bitten des MS-Updaters nachgegeben und Internet Explorer 7 installiert. Ok, probehalber deinstalliert, und siehe da: Patrizier lief wieder. IE7 installiert, lief nicht mehr.

Jetzt haben wir ein komplett Internet-Explorer-loses System und es läuft wieder einigermaßen zur Zufriedenheit (außer dass der Updater immer mit Updates für das nicht mehr vorhandene IE7 kommt). Zum Glück gibt es ja Firefox! Aber warum MS seinen Usern so eine Beschäftigungstherapie zumutet, verstehe ich noch immer nicht.

Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

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