Windows(doofs) ist wirklich so

Ok, ich pendle das ganze Jahr über nach Hamburg und habe normalerweise an den Wochenenden keine Lust, Hannas Computer zu warten (sie findet übrigens auch, dass ich dann besseres zu tun habe). Heute wollten wir dann unser Lieblingsspiel spielen (Patrizier II Gold Edition) und siehe da, es funktionierte nicht.

Also musste ich mich mal wohl oder übel an die Wartung machen, und habe bis jetzt so ca. 5 Stunden dran gesessen. Zunächst waren 2 Stunden Defragmentierung angesagt, die Disk war extrem zersplittert. Patrizier II funktionierte danach nicht, hatte ich auch nicht erwartet. Aber erst einmal ein Anfang. Dann als nächstes die Registry reparieren. Shareware runtergeladen, die prompt über 250 Fehler fand, die sich reparieren ließen. Warum hat Windows nicht ein Reparaturprogramm integriert, wenn das so ein bekanntes Problem ist? Wie soll ein normaler Nutzer wissen, dass er darauf achten muss?

Allerdings funktionierte Patrizier immer noch nicht. Na gut, als nächstes Malware entfernen mit Ad-Aware. Fand auch was, brachte aber nichts. Dann nachvollzogen, was Hanna die letzten Tage gemacht hat. Und siehe da, sie hat dem dringenden Bitten des MS-Updaters nachgegeben und Internet Explorer 7 installiert. Ok, probehalber deinstalliert, und siehe da: Patrizier lief wieder. IE7 installiert, lief nicht mehr.

Jetzt haben wir ein komplett Internet-Explorer-loses System und es läuft wieder einigermaßen zur Zufriedenheit (außer dass der Updater immer mit Updates für das nicht mehr vorhandene IE7 kommt). Zum Glück gibt es ja Firefox! Aber warum MS seinen Usern so eine Beschäftigungstherapie zumutet, verstehe ich noch immer nicht.

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