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Beiträge vom » Februar, 2007 «

Stöckchen

Dienstag, 27. Februar 2007 | Autor: Hanna

Ich weiss noch nicht mal, wann ich den alten Plattenspieler bekam, denn ich  bekam eh nur die Sachen, die auch meine großen Schwestern nicht mehr wollten. Dazu bekam ich auch 2 Schallplatten…Emmrich Kalmans Czaradasfürstin/Gräfin Mariza und die kleine Nachtmusik von Mozart. Nun ja, ich kann heute noch  die Liedertexte der Operetten mitsingen und die kleine Nachtmusik habe ich mit der Blockflöte begleitet, aber beides kam bei meinen Freundinnen, die die Bravo lasen und in ihren Zimmern große Poster von Winnetou und Rex Gildo aus Einzelteilen zusammengesetzt hatten, nicht besonders an. Irgendwie hat dann die ganze Plattengeschichte total aufgehört, weil entweder der Plattenspieler kaputt war, oder das Radio und dann beides, irreparabel zumindest was meines Vaters Fähigkeiten anging und so hatte ich erst wieder eine Anlage als ich 1970 heiratete…..vielleicht stammt auch daher meine leichte Phobie sämtlichen Musikanlagen und technischen Geräten gegenüber. Was Hannchen nicht lernte……….

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I am Canadian

Dienstag, 27. Februar 2007 | Autor: Axel

Über die “Du bist Deutschland”-Kampagne habe auch ich geschrieben. Offensichtlich kommt es wieder hoch und als Gegenbeispiel wird die Kampagne eines anderen Landes genommen. Dies wird sicher Hanna besonders interessieren: dieses und ein anderes kleines Video. War aber Werbung für ein kanadisches Bier und nur indirekt fürs Land.
via Lanu

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Berlin Ost und West

Montag, 26. Februar 2007 | Autor: Axel

Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs in Berlin fahre ich nun jeden Montag morgens zur Hauptverkehrszeit vom Ostkreuz dorthin, um den ICE nach Hamburg zu erreichen. In der Regel sind die Züge gut gefüllt. Was mir aber auffällt: am S-Bahnhof Friedrichstrasse, der ehemaligen Grenzübergangsstelle zwischen Ost- und Westberlin, wird der Zug dann schlagartig leer.

Hat das damit zu tun, dass der Bahnhof ein Verkehrskreuz ist  und die Passagiere einfach nur umsteigen? Aber dann müssten ja auch eine ganze Menge Leute wieder einsteigen. Oder ist es einfach ein Indiz dafür, dass Ostberliner halt nicht in den Westen fahren? Oder keine Arbeitsplätze im Westen Berlins haben? Wie das um die Tageszeit mit dem Verkehr von West nach Ost ist, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche oder gegenteilige Beobachtungen gemacht?

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Meine erste Schallplatte

Freitag, 23. Februar 2007 | Autor: Axel

Wilson PickettAls ich so etwa sechzehn Jahre alt war, war die Hochzeit der  “Beatmusik”, wie man damals sagte. Da das Geld in unserer Familie nicht so reichlich gesegnet war, hatte meine Schwester einen Plattenspieler und ich ein Tonbandgerät (ein richtiges mit Spulen), dementsprechend besaß ich auch keine Platten. Sonntags wurde das Tonbandgerät angeworfen und die “NDR-Hitparade” abgehört, natürlich wurden die Ranglisten auch sorgfältig aufgeschrieben.

Es war auch die Zeit, in der das andere Geschlecht besonders interessant war, allerdings mussten die Kontakte sorgfältig geplant werden, an einer reinen Jungenschule kam man nicht so leicht mit Mädchen in Kontakt. Beliebt waren deshalb Klassenfeste mit einer Klasse der benachbarten Mädchenschule. Manche meiner Klassenkameraden gingen auch schon in die damals mehr und mehr entstehenden Diskotheken, aber das war meinen Eltern zu verrucht, das hätten sie mir nie gestattet.

Eine Alternative waren die von Kirchengemeinden organisierten Jugenddiscos, da war man unter Aufsicht und die Eltern nahmen an, dass dort deshalb auch keine Drogengeschichten oder ähnliches liefen. Also machte ich mich eines Samstags fertig, erst unter die Trockenhaube mit auf Watte gewickelten Haaren, dann das giftgrüne Nyltesthemd mit einer lila Krawatte angezogen (kurze Zeit später hätte ich eine Krawatte über Jahre noch nicht einmal mit einer Kneifzange angerührt), Jackett mit schräg aufgesetzten Taschen und dazu knallrote Frotteesocken, und los ging es.

Das wurde dann ein ganz besonderer Abend. Ich lernte meine erste langjährige Freundin kennen und bei der stattfindenden Verlosung gewann ich den Hauptpreis, die oben gezeigte LP von Wilson Pickett. Nach der Disko brachte ich B. dann nach Hause am frühen Abend (diese Tanzveranstaltungen waren meist am späten Nachmittag). Unter dem einen Arm die LP, die andere Hand ganz schüchtern und züchtig in der Hand von B., die ich dann auch wohlbehalten zuhause ablieferte.

Ich traute mich dann noch, mich mit ihr zu einem Kinobesuch zu verabreden, ein Film von dem ich absolut nichts mitbekommen habe, das dunkle Kino war eine herrliche Gelegenheit zum Knutschen. Immerhin war ich danach bis zum Ende der Schulzeit mit B. zusammen, habe sie aber danach aus den Augen verloren.

Um die Platte zu hören, musste ich immer meine Schwester becircen und ihr den Plattenspieler abluchsen. Auch wenn ich die Platte heute noch habe, so ist sie längst digitalisiert in iTunes archiviert, alles Vinyl verstaubt mitsamt zweier mittlerweile eigenen Plattenspielern auf dem Boden.

Wie war das eigentlich mit Eurer ersten Platte oder CD? Ich traue mich und werfe mein erstes Stöckchen zu den Leuten vom Berliner Clan und auch zu Suzan. Hanna darf auch ihre Geschichte aufschreiben.

Thema: Wohnzimmer | 10 Kommentare

Kleintransporter

Mittwoch, 21. Februar 2007 | Autor: Axel

schumi

Heute morgen habe ich diese Werbung gesehen, die “Schumi” als “schnellen Gärtner” zeigt. Unterschwellig wird dabei meiner Ansicht nach durchaus eine Verbindung von Kleintransportern und Formel1-Rennen gezogen, so dass sich die Fahrer wie kleine “Ferraristi” fühlen können.

Dazu ist zu sagen, dass viele diese Kleintransporter als Sicherheitsrisiko ansehen, da sie übermotorisiert häufig mit schlecht gesicherter Ladung und 180 km/h auf der linken Spur über die Autobahn brettern. Ob solche Werbung nicht unterschwellig diese Gefahr erhöht?

Nachtrag: Die folgende Detailansicht zeigt, dass die Werbung durchaus auf Geschwindigkeit zielt:

gaertner.JPG

Thema: Vorgarten | 4 Kommentare

Dentales

Montag, 19. Februar 2007 | Autor: Axel

Ich hatte heute eine anderthalbstündige Sitzung bei dem, vor dem viele Angst haben, dem Zahnarzt. Da es eine Behandlung war, bei dem ein Nerv entfernt wurde, musste er zweimal nachspritzen, bevor der Störenfried ruhig war. Danach habe ich immer ein wenig Angst, etwas zu trinken, da ich mich davor fürchte, dass mir der Saft wegen des Taubheitsgefühls aus dem Mund läuft.

Aber kleine Zauberei ist die moderne Technik schon.  Wo früher einfach rausgerissen wurde, wird heute eine Wurzelbehandlung gemacht und dann auf einen Stumpf ein Provisiorium gezaubert. Das Endgültige kann man dann ja später planen. Und mein Zahnarzt ist ein “Tüftler”, dem Problemfälle sogar noch Spaß zu machen scheinen. Ich kann es ja eigentlich überhaupt nicht verstehen, wie man an so einem Job Spaß haben kann.

Dumm ist allerdings, dass ein Zahn, der nicht einmal angerührt wurde, nach der Behandlung sowas von dämlich weh tut, dass es mir die Tränen ins Auge treibt. Aber selbst schuld, habe das ja lange vernachlässigt.

Nächste Woche geht es weiter! Und für alle die, die Probleme damit haben: das war der erste und letzte Zahnarztbericht. Die weiteren muss sich dann Hanna anhören, die momentan nicht greifbar ist.

Thema: Wohnzimmer | 4 Kommentare

Neues von der Bahn

Freitag, 16. Februar 2007 | Autor: Axel

50 Minuten Verspätung sind schon heftig bei einer 90 Minuten Fahrt. Lange stand der ICE auf der Strecke, angeblich weil Kinder im Gleisbett gesichtet wurden.

Ich will ja nicht, dass Exemplare der mittlerweile auf der roten Liste der aussterbenden Arten stehende Spezies Kinder so mir nichts, dir nichts von einem ICE überrollt werden, vor allem wenn sie so intelligent und abenteuerlustig sind, auf einer viel befahrenen Strecke zu spielen, und dann noch so lange der Räumung Widerstand entgegen setzen.

Ich kann mich aber auch nicht des Verdachtes erwehren, dass es spezielle Signal-Kinder waren. Der Zug stand nämlich etwa an der Stelle, an der er auch an den letzten Freitagen stand. Damals hieß es aber, es sei eine Signalstörung. Allerdings war die Verspätung auch nicht so groß.

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Fotos aus England

Donnerstag, 15. Februar 2007 | Autor: Axel

Jetzt habe ich mittlerweile auch Internetzugang in Hamburg (dank eines Nachbarn, der mir sein WLAN geöffnet hat). Deswegen kann ich jetzt ein wenig basteln und habe ein Plugin für Fotogalerien eingebunden (myGallery mit Lightbox).

Als erstes habe ich eine Galerie mit weiteren Englandbildern erstellt. Auf der rechten Seite des Bildes (mit der Maus probieren) kann man das nächste Bild auswählen.

Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

Browsers

Mittwoch, 14. Februar 2007 | Autor: Axel

BrowserSo ist man mittlerweile konditioniert auf das Netz, denn als ich diesen Laden in Sheringham gesehen habe, dachte ich, aha, hier sind Firefox, Opera, Camino, Safari, ja, sogar der Internet Explorer eingeladen, in den Laden einzutreten.

Dabei bedeutet “to browse” nichts anderes, als “sich umschauen”, “schmökern”, “durchstöbern” oder “durchblättern”.

Das Internet prägt einen schon!

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Eisenbahnfans

Dienstag, 13. Februar 2007 | Autor: Hanna

Als wir Sheringham verliessen, stand auf dem Gleis auf der anderen Strassenseite gerade die Lokomotive Thomas, die unter viel Dampf dann die Station in entgegengesetzter Richtung verliess. Wer Thomas nicht kennt, sollte sich mal die Kinderserie ansehen, denn es lohnt sich die kleinen nicht aggressiven Geschichten hergestellt von der BBC und immer noch bei 3Sat zu finden, anzusehen.

Ansehen war dann auch das Motto der Jungs, denn in London angekommen, diesmal an der Liverpool Street King’s Cross (Anm. Axel) und wir sahen uns dann noch die Architektur des St. Pancras Station als Vergleich an. Obwohl Michael sagt, er sei nicht wirklich an Eisenbahn interessiert, habe ich eine Menge Buecher dazu entdeckt.

Am Montag schlugen wir uns bei Regen und viel Wind durch bis zur Oxford Street, aber die Angebote in den Laeden entsprachen wenig meinem Geschmack und gar nicht meinem Geldbeutel. Wir haben den Abend dann gemuetlich bei einem Sandwich und der Visconti Version des Leoparden verbracht.

Mehr noch als gestern konnte ich heute wieder feststellen, dass Berlin wirklich ein Dorf ist, denn ich trieb mich genau zur Lunchzeit in der Gegend um Liverpool Station rum. Die Menschen hier laufen nicht, sie sprinten und um sicher ueber die Strasse zu kommen, fand sich an jeder Strassenecke schnell eine Gruppe. Wie ein Wunder in diesem Gewusel sind dann kleine, sehr gepflegte Mini Parks, wie der Finsbury Circle, wo es wunderbare voll erbluehte Camelien in vielen Farben gab.n Ihre Blueten sind weit groesser als die vom Hibiskus oder Clematis, sie sind wirklich ausserordentlich bewundernswerte exotische Schoenheiten.

Die Pflanzen sind hier eh schon weiter als bei uns, der Schneefall der vergangenen Woche hat nichts daran veraendert, das Klima ermoeglicht hier einen frueheren Fruehling. Ihr merkt bestimmt gerade, dass ich auf Michaels Apple ohne Umlaute meinen Bericht schreibe. Morgen versuche ich nochmal ins Museum of London oder in Richtung St. Pauls eine kleine Entdeckungsreise zu starten und abends komme ich wieder in mein geliebtes, kleines BERLIN, ALSO NACH HAUSE.

Thema: Hotelzimmer | Ein Kommentar

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