Trennung

Heute morgen musste ich mich dann von Hanna und Michael trennen, da die Arbeit rief. Mit der U-Bahn ging es nach Paddington von wo, wie man von Agatha Christie und Margaret Rutherford weiß, die Züge nach Oxford fahren – in meinem Fall aber um 10:22 Uhr und nicht um 16:50. Allerdings nicht von Dampflokomotiven gezogen, sondern von dieselgetriebenen Triebköpfen. Andere Details sind immer noch wie vor 60 Jahren. Genauso wie am Freitag war es auch heute ein Zug, der innen an den Türen keine Klinken hat. Um aus dem Zug zu kommen, macht man das Fenster in der Tür auf und drückt dann die Klinke auf der Außenseite herunter. Interessant ist auch, dass man auf diesem Zug zwar erster, aber nicht zweiter Klasse fährt, das wäre ja abwertend.

Englischer Zug innen

In Oxford habe ich nicht an einem der klassischen Colleges zu tun, sondern an der Oxford Said Business School, die auch zur Oxford University gehört, aber in einem modernen Gebäude untergebracht ist. Ich finde, es ist ganz gut gelungen, trotzdem eine Collegeathmosphäre zu erzeugen, auch wenn, wie ich hörte, Architekten das Durcheinander der Stile kritisieren. Der kann in den klassischen Colleges aber noch krasser sein, da dort durchaus schreckliche 70er-Jahre-Gebäude in mittelalterliche Colleges gepflanzt wurden.

Said Business School

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