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Berlin Ost und West

Montag, 26. Februar 2007 | Autor: Axel

Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs in Berlin fahre ich nun jeden Montag morgens zur Hauptverkehrszeit vom Ostkreuz dorthin, um den ICE nach Hamburg zu erreichen. In der Regel sind die Züge gut gefüllt. Was mir aber auffällt: am S-Bahnhof Friedrichstrasse, der ehemaligen Grenzübergangsstelle zwischen Ost- und Westberlin, wird der Zug dann schlagartig leer.

Hat das damit zu tun, dass der Bahnhof ein Verkehrskreuz ist  und die Passagiere einfach nur umsteigen? Aber dann müssten ja auch eine ganze Menge Leute wieder einsteigen. Oder ist es einfach ein Indiz dafür, dass Ostberliner halt nicht in den Westen fahren? Oder keine Arbeitsplätze im Westen Berlins haben? Wie das um die Tageszeit mit dem Verkehr von West nach Ost ist, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche oder gegenteilige Beobachtungen gemacht?

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Thema: Arbeitszimmer

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3 Kommentare

  1. In der Umgebung des Bahnhofes arbeiten ziemlich viele Leute in Büros. Ich vermute, daß das der Grund ist.

  2. Das habe ich mir auch schon gedacht, aber es würde mich dann auch interessieren, ob der Zustrom aus dem Westen entsprechend auch so groß ist.

    Ich kenne halt einige Leute aus beiden Teilen der Stadt, und die alten Westberliner trauen sich kaum in den Westen und viele Ostberliner bewegen sich auch nicht in den Westteil. Vielleicht ist die Stadt einfach zu groß.

  1. [...] Am Montag habe ich gerade über Ost- und Westberlin philosophiert und daarüber, dass doch irgendwie eine gedachte Mauer noch immer quer durch die Stadt läuft. Das wird dann heute zum Beispiel durch diesen Artikel von Suzan bestätigt. [...]

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