Ostern multikulturell

EiersucheIrgendwann habe ich schon einmal gesagt, dass es in Kanada kaum Kanadier gibt, die sich im Lande als solche bezeichnen würden. Dementsprechend waren über Ostern auch Iren, Engländer, Deutsche und Ukrainer versammelt. Daraus ergibt sich ein entsprechender Mix von Ostersitten. Zunächst einmal fand ich es bemerkenswert, dass alle wichtigen Ereignisse am Ostersamstag stattfanden, nicht wie bei uns am Ostersonntag. Die Kinder haben ihre Ostereier gesucht, wie bei uns, aufgrund des schlechten Wetters allerdings im Haus. Und sie haben natürlich wie in den meisten Industriestaaten zuviel bekommen, nicht nur Süßigkeiten sondern auch Plastikfallschirmspringer, Transformer statt Modellautos, Batman, Superman oder Spidermanfiguren. An Süßigkeiten gab es dann so viel, dass sie erst einmal rationiert werden mussten.

Die Erwachsenen konzentrierten sich dann natürlich auf das Essen, das auch am Abend des Ostersamstages stattfand. Hier schlug die englische Tradition durch: ein wunderbares Roastbeef mit vielen verschiedenen Gemüsen und guten Rotweinen. Hat natürlich super geschmeckt und allen hat es gut gefallen. Am späteren Abend versammelten sich alle um das TV, um mit anzusehen, wie die Toronto Blue Jays den Einzug in die Playoffs verpassten.

 

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