Dachschaden?

Und noch einmal muss ich den Haupstadtblog erwähnen. In einem Artikel wird dort das Buch „Das Deutsche Haus“ von Peter Richter zitiert, in dem dieser sich mit deutschen Einrichtungstendenzen auseinandersetzt.

Ich habe das Buch nicht gelesen, kann also über die Qualität nicht viel sagen. Aber über das gebrachte längere Zitat musste ich doch lächeln:

Eine typische Dachgeschosswohnung in Ostberlin hat mit einem Penthouse, abgesehen von den Prätentionen der Bewohner, nicht mehr gemeinsam als den Preis… Denn faktisch ist der Bewohner des ausgebauten Dachgeschosses natürlich der Trottel des Hauses. .. Alle anderen haben Stuck, Dielen, hohe Räume, massive Wände, er hat Rigips, Laminat und das Klima einer Flüchtlingsbaracke.

Also, abgesehen, dass in unserer Wohnung das mit dem Preis (ich komme aus Hamburg) und dem Klima nicht stimmt, nehme ich Rigips und Laminat sowie die Abwesenheit von Stuck gerne in Kauf. Das ist es alleine der Blick (siehe oben auf dieser Seite) und die Dachterrasse allemal wert. Und das Wort Penthouse fiel mir noch nicht einmal dazu ein.

Letztlich kann man natürlich über Geschmack nicht so recht streiten, aber wunderbar polemisch schreiben. Naja, die Leseprobe aus dem Buch liest sich dann doch ganz nett.

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2 Kommentare zu Dachschaden?

  1. manu sagt:

    oh man, können wir euch irgendwie helfen?
    Lasst den doch mal probewohnen in der BARACKE!

    NUR ÜBER MEINE LEICHE!
    Manu

  2. Hanna sagt:

    Die sind ja wohl bescheuert, denn wir haben uns sehr viele DG Wohnungen in Friedrichshain angesehen, aber keine hatte niedrige Decken!! Natürlich eine Schräge, aber, das ist ja gerade das charmante. DG- Bewohner aller Länder….

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