Home

Beiträge vom » Juni, 2007 «

Hotel Brunswick in Glasgow

Donnerstag, 28. Juni 2007 | Autor: Axel

Hotel Brunswick Glasgow

Wer diesen Blog häufiger liest, der weiß, dass ich nicht so sehr ein Freund von plüschigen oder “alten” oder “romantischen” Hotels bin. Mir liegt eher das individuelle Moderne. Wer das Vereinigte Königreich kennt, weiß auch, dass ich dort wohl eher Schwierigkeiten habe, etwas Geeignetes zu finden. Deshalb war ich ganz erfreut, dass wir ins Brunswick Hotel eingebucht waren, das sich selbst als “contemporary minimalist accommodation”, also etwa eine “zeitgenössische, minimalistische Unterkunft”, bezeichnet. Es machte auch einen schönen Eindruck, ein nettes Café/Restaurant/Bar im Erdgeschoss mit einem sehr jungen Publikum, in dieser Woche mit Live Jazz an jedem Abend.

Als ich allerdings im 3. Stock aus dem Fahrstuhl trat, hat es mich fast umgehauen und ich hatte fast das Gefühl, als ob das Hotel sogar für mich zu modern war.

Hotel Brunswick rot

Und als ich dann die Tür mit der “3″ öffnete, traf mich dann fast der nächste Schock.

brunswick blau

Die Farbgebung im Bad des Zimmers war dann fast ein Antiklimax, und für meine Verhältnisse auch nicht zeitgenössisch, sondern sehr 70er-mäßig. Aber auch das ist ja wohl heute zeitgenössisch.

Hotel Brunswick Bad

Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass das Zimmer in weiß-grau gehalten und recht angenehm war. Und außerdem für britische Verhältnisse recht groß.

Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Ross Priory

Mittwoch, 27. Juni 2007 | Autor: Axel

Ross Priory

Diesmal hatten wir mal wieder ein Projektessen der besseren Art. Ein Minibus holte uns ab und es ging auf eine Fahrt von Glasgow aufs Land, zur Ross Priory. So sind englische Universitäten: die University of Strathclyde hat dieses Gebäude in den 70er Jahren gekauft, renoviert und zum Tagungs- und Erholungs”heim” gemacht, mit angeschlossenem universitätseigenen Golfplatz.

Innen gibt es 14 Gästezimmer, eine kleine Bar und einige mehr oder weniger intime Speisezimmer. Beim Essen standen für Vor-, Haupt- und Nachspeise jeweils 4 Gerichte zur Auswahl und ich habe mich, wie es meine Art ist, an die “lokal” angehauchten Gerichte gehalte und Pastete von geräucherter Makrele, mit Haggis gefülltes und mit Bacon umwickeltes Huhn und eine Himbeeren-Cranachan gegessen. Letzteres sind Himbeeren, die mit einer Creme aus Sahne, Hafermehl und Whisky bedeckt sind.

Das schönste an der Priory war aber die Lage, direkt am Loch Lomond mit seinem Nationalpark, mit einem Blick der durch kein einziges Haus getrübt wurde.

Loch Lomond

Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Glasgow

Dienstag, 26. Juni 2007 | Autor: Axel

Und wieder einmal bin ich unterwegs. Diesmal hat es mich nach Glasgow gebracht zu einem Projekttreffen. Ich war noch nie hier, nur vor ganz langen Jahren war ich einmal in Schottland, dann aber in Edinburgh und Aberdeen.

Der erste Eindruck bei der Fahrt vom Flughafen ist nicht so schön, das Zentrum allerdings, wo ich untergebracht bin, hat einen gewissen Charme, wirkt aber ein wenig irreal. Es ist die Merchant City, der Stadtteil der Kaufleute und das ist er auch noch heute. Allerdings hat sich die Art der Kaufleute gewandelt, in alten Kontorhäusern oder Banken sitzen jetzt Boutiquen oder die üblichen Ketten. Das führt teilweise zu reizvollen Kontrasten, wie das Beispiel der Boutique in einer alten Sparkasse zeigt.

Boutique in Sparkasse

Was mir auffällt in der Stadt sind die vielen schmiede- und gusseisernen Applikationen und Verzierungen, und das nicht nur in Gründerzeitform, sondern durchaus auch modern.

Skultptur eines Pfaus

Dabei sind dann auch Gebäudeverzierungen, die ich so noch eigentlich nirgendwo gesehen habe, wie das Beispiel unten zeigt.

Cruise

Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | 2 Kommentare

Alles Gute zum Geburtstag!

Donnerstag, 21. Juni 2007 | Autor: Axel

Herzlichen Glückwunsch, Hanna!

Thema: Wohnzimmer | 4 Kommentare

Ruine am Ostbahnhof

Dienstag, 19. Juni 2007 | Autor: Axel

Nachdem der Berliner Ostbahnhof nur zehn Jahre nach der letzten Renovierung zu Zeiten der DDR von der Deutschen Bahn erneut umgebaut wurde, präsentiert er sich seit einigen Jahren in besonderem Glanze. Er hat, soweit ich mich erinnere, kurz nach der Neueröffnung einen Preis als bester Bahnhof in Deutschland gewonnen. Und obwohl er mittlerweile durch den Berliner Hauptbahnhof abgewertet worden ist, beschreibt ihn die Deutsche Bahn noch immer ganz stolz auf ihrer Webseite:

Ein transparentes Vordach, eine Glasfassade an der Front des Empfangsgebäudes und ein großzügiges Oberlicht im Dach erzeugen ein freundliches Ambiente in der lichtdurchfluteten Eingangshalle. Rolltreppen und Aufzüge gewähren einen bequemen und behindertengerechten Zugang zu allen Ebenen des Bahnhofs.

Wenn man allerdings aus der “lichtdurchfluteten Eingangshalle” auf die Straße tritt ist das alles nicht mehr ganz so schön.

ruine ostbahnhof

Der Blick fällt auf eine Betonruine, ein Flachdach mit einer Treppe nach unten, alles baufällig und durch Zäune abgesperrt. Die Treppe führte offensichtlich nach unten in eine ebenso baufällige Tiefgarage vor dem Bahnhof. Seit mindestens sieben Jahren dauert dieser Zustand an, Verwaltung eines Notstands, wie an so vielen Stellen in Berlin.

Wahrscheinlich gehört das Gelände der Stadt Berlin und nicht mehr zum Bahnhof und die Bahn hatte keine Lust, das Erscheinungsbild ihres Bahnhofs abzurunden. Und die Stadt Berlin steckt ihr Geld offensichtlich lieber woanders hin als für einen guten Eindruck bei ankommenden Auswärtigen zu erzeugen. Die andere Seite des Bahnhofs mit ihren provisorischen Imbissständen sieht übrigens auch nicht einladender aus.

Die Obdachlosen oder Hartz IV-Empfänger, die unter dem Dach Zuflucht vor Sonne oder Regen suchen mit ihren Bier- und Weinflaschen, die freut die Situation auf jeden Fall.

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Rückflug

Samstag, 16. Juni 2007 | Autor: Axel

Ryanair-1

Wir sind wieder gut in Berlin gelandet und beide Katzen bei uns. Vier Flüge mit Ryanair in einer Woche sind auch genug, dieser Airline werden wir erst einmal aus dem Weg gehen: Jingles, wie superpünktlich sie sind (von unseren letzten sechs Ryanairflügen waren nur zwei pünktlich), Jingles zum Losverkauf im Flugzeug (”Be a millionaire with Ryanair”), Werbesprüche zum Bordverkauf, und Werbung auf den Gepäckablagen (”Ryanair Fly Cheaper”).

Der letzte Spruch stimmt aber wohl nur für einen Durchschnittsreisenden, der wohl per Anhalter mit einem kleinen Rucksack zum abgelegenen Flughafen fährt, dabei 6 Monate im voraus gebucht hat, seine Plastikflasche vor der Sicherheitskontrolle austrinkt und nach der Kontrolle dann mit Leitungswasser füllt, seinen Rucksack natürlich als Handgepäck mitnimmt.

Alle anderen zahlen auf den Grundpreis drauf: langen Bustransfer, der einiges kostet, vor dem Abflug und nach der Ankunft. Und dann das Gepäck: 15 kg zum Aufgeben sind erlaubt für zwei Personen, das Aufgeben kostet natürlich mindestens 7,50 €. Wenn aber zwei Leute gemeinsam Buchen und denken, sie müssten nur für einen Koffer zahlen, da sie zusammen reisen und gebucht haben, dann sitzen sie schon in der Falle, EIN Koffer für zwei mit 25 kg kostet 80 € Übergewicht.

Allerdings könnte die Airline das Potenzial noch besser abschöpfen:

  • Toilettenbenutzung im Flugzeug ist noch kostenlos, da könnten sie doch auch 50 Cent für verlangen.
  • Passagiere mit Übergewicht kosten doch auch mehr Sprit. Bei der Berechnung des Gesamtgewichts in Fahrstühlen werden so etwa 80 kg pro Person berechnet, da könnten doch für jedes Kilo darüber auch 8 Euro berechnet werden.
  • Ryanair könnte über die Bordlautsprecher Volksmusik spielen und dann für diejenigen, die einen eigenen MP3-Player benutzen, 10 Euro Aufschlag einkassieren.

Weitere kostensparende Maßnahmen lassen sich sicher finden, Gepäck selbst ein- und ausladen, Flugzeug anschieben und damit die Zugmaschinen überflüssig machen usw., usw.

Wir fliegen jedenfalls nicht mehr Ryanair, außer es lässt sich gar nicht anders machen.

Thema: Hotelzimmer | 5 Kommentare

Jaizikibel

Freitag, 15. Juni 2007 | Autor: Axel

Jaizikibel

Selbst wenn jemand seit zwanzig Jahren in den gleichen Ort kommt, gibt es für ihn immer noch etwas Neues zu entdecken. Michael kannte die Straße über den Jaizikibel noch nicht, ein Berg in der Nähe von Hondarribia, der zwar nur 455 m hoch ist, von dem man aber einen Superblick auf die Umgebung hat, besonders an einem relativ klaren Tag wie heute.

Auf der Weiterfahrt haben wir dann noch ein nettes kleines baskisches Städtchen gesehen, wunderschön, total ohne Touristik. Im Innenhof einer kleinen Bar hatten wir dann auch Gelegenheit, Tapas zu uns zu nehmen, unter anderem eine herrliche Tortilla.

Und alle waren dabei, auch Hanna war wieder sie selbst, zu merken daran, dass sie direkt nach dem Aufstehen den gesamten Tag verplant.

Lezo

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

San Sebastian

Freitag, 15. Juni 2007 | Autor: Axel

Oper San Sebastian


Gestern haben wir einen Ausflug nach San Sebastian (Donostia auf Baskisch) in Spanien gemacht. Man muss sich nichts großes vorstellen, es sind nur 20-25 km entfernt. San Sebastian ist ein sehr schönes Seebad mit vielen alten Häuser aus der Zeit um 1900, der Blütezeit der Seebäder. Natürlich wurde auch für Unterhaltung gesorgt, oben ist das Opernhaus zu sehen.

Hanna war das erste mal richtig mit und hat vor allem einen Jugendstilpavillon bewundert, der wahrscheinlich für Konzerte benutzt wurde. Eigentlich wollten wir noch in eine der vielen Tapasbars in der Altstadt gehen, aber dann hat Hannas Kreislauf nicht mehr mitgemacht und wir sind schnell zurück in das Apartment.

Jugendstilpavillon

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Coq au Vin

Donnerstag, 14. Juni 2007 | Autor: Axel

Schnell entwickeln sich Traditionen. Das letzte Mal als wir in Hendaye waren, haben wir uns Coq au Vin gemacht, das musste dann diesmal auch wieder sein.

Coq Au Vin

Ein schönes “Poulet fermier” (freilaufendes Huhn vom Bauernhof) wird in 4-6 Teile geteilt, in Olivenöl angebraten und mit Kartoffeln, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und schwarzen Oliven in eine Form gefüllt. Mit Rotwein übergossen, gewürzt (in diesem Fall Kräuter der Provence), gesalzen und gepfeffert und 45 Minuten im Ofen bei 180 Grad gegart. Schmeckt!

Und als Nachtisch wollte Hanna Profiteroles, die gab es nicht, aber eine vergleichbare Schweinerei habe ich beim Bäcker gefunden.

Nachtisch

Hanna konnt schon wieder etwas essen, allerdings hat es nur für 100 vorsichtige Meter aus dem Haus gelang.

Thema: Hotelzimmer | 2 Kommentare

Aufräumarbeiten

Mittwoch, 13. Juni 2007 | Autor: Axel

So ein “Zwangsruhetag” hat auch was für sich. Hanna war gestern noch ans Bett gefesselt, drei oder vier Versuche, wieder aufzustehen, waren schnell zum Scheitern verurteilt, an Ausflüge war dementsprechend nicht zu denken. Aber wir haben hier ja zwei Terrassen, eine mit Sonne und eine mit Schatten und einem wunderschönen Blick auf den Strand.

Hendaye ist ein kleiner französischer Ort an der Grenze zu Spanien, mit einem schönen Strand, der auch von vielen Spaniern genutzt wird, denn der nächste etwas größere auf der anderen Seite der Grenze ist in San Sebastian, das sind dann schon fast 30 km entfernt. Die spanische Grenzstadt, von Hendaye “Strand” nur durch einen Fluss getrennt, ist Hondarribia, die nächste größere ist Irun. An Irun erinnere ich mich aus meiner Kindheit: Züge nach Spanien fuhren immer bis Irun, von dort ging es nicht weiter, da Spanien eine andere Spurweite hat bei der Eisenbahn und französische und deutsche Züge nicht weiter kommen.

Die Morgenstunden sind hier besonders schön, da alles so langsam aufwacht. Als erstes kommen die Jogger und Hundebesitzer und dann beginnen die Reinigungsarbeiten.

Strandmaschine

Für die Reinigungsarbeiten am Strand wird Spezialgerät, eine HighTechmaschine namens BeachTech 2800, eingesetzt, das den Strand harkt, fegt und glattmacht und in diesem Prozess auch allen Müll aussortiert. Interessant ist auch die Teamarbeit beim Säubern der Straßen: eine Kehrmaschine fegt den Dreck auf. Da diese aber nicht in Ecken und unter Autos kehren kann, läuft nebenher jemand mit einem “Puster” (im Gegensatz zum Sauger), der allen Dreck der Kehrmaschine vor die Bürsten bläst.

Kehrmaschine

Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: