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Beiträge vom » Juli, 2007 «

Danke, Lanu!

Dienstag, 17. Juli 2007 | Autor:

Er ist einer meiner Lieblingssänger. Als ich mit Hanna zusammen gezogen bin, hat sie allerdings eher so reagiert wie der Typ am Anfang dieses Videos. Mit der Zeit hat sich das etwas gelegt und Hanna hat durchaus einige Qualitäten erkannt. Aber ich höre ihn dann meistens doch lieber privat über den iPod, ist halt nicht Jedermanns Sache.

Deshalb bin ich Lanu dankbar, dass sie mir dieses Video ausgegraben hat, auf dass ich meine Leser nerven kann. Aber es muss ja niemand anschauen!

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Thema: Hobbyraum | 2 Kommentare

Mücken

Montag, 16. Juli 2007 | Autor:

Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute von sich behaupten, dass alle Mücken immer nur zu ihnen kommen. Letztes Wochenende haben Hanna und Antonia beide dies von sich behauptet, Modeste schreibt einen Artikel darüber. Oder ist das ein Frauending? Glam jedenfalls klagt nicht, sondern lobt Autan.

Auf jeden Fall gibt es im Moment diese Plagegeister reichlich, kein Wunder, die ganze Nässe der letzten Wochen steigt jetzt dampfend in der Hitze empor. Mit süßem Blut hat die Empfindlichkeit gegenüber Mücken nichts zu tun, sondern eher mit Düften. Und da hat jeder Mensch seinen eigenen Duftcocktail.

Und zu dem “Frauending”: Es stechen nur die Weibchen, prinzipiell würden sie lieber Männer stechen, gehen oft aber trotzdem zu Frauen, deren Haut ist dünner und weniger behaart. Mehr hierzu von Dr. Eckart von Hirschhausen.

Ich jedenfalls kratze mich schweigend. Bis jetzt.

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

TV-Erinnerungen

Sonntag, 15. Juli 2007 | Autor:

In der Blogosphäre fliegen viele Stöckchen herum, es werden Paraden und Karnevals veranstaltet. In der Regel bin ich da sehr zurückhaltend, aber als ich den Aufruf der Milchjunkies zu TV-Erinnerungen zufällig beim Blogscout gesehen habe, fiel mir sofort meine persönliche ein und ich dachte, na gut, nimmst du halt teil.

Meine Eltern haben ihren ersten Fernsehapparat im Jahr 1960 angeschafft. Anlass waren die Olympischen Sommerspiele in Rom, meine Mutter war offensichtlich eine Fan von Armin Hary und wollte ihn sehen. Er gewann dann ja auch schließlich eine Goldmedaille.

Der Fernseher war ein Schwarz-Weiß-Standgerät, Farbe gab es damals in der BRD noch nicht. An der Seite gab es ein Rad zum Wählen der Kanäle. Wenn ich mich recht entsinne, hätte man 12 auswählen können. Der Sinn dieses Rades hatte sich mir nicht so recht erschlossen, es gab nur einen Kanal, der sich ARD nannte (deswegen sagen sie heute stolz “Das Erste“, damals war es das Einzige). Dass es noch andere Kanäle gab, lernte ich irgendwann bei meinen Großeltern in Lübeck kennen, die konnten neben der ARD noch DDR-Fernsehen empfangen, eine Option, die wir in Hamburg nicht hatten.

Ich erinnere mich an die ersten amerikanischen Serien, im wesentlichen waren das “Fury” und “Bonanza” (mit der Titelmelodie, verballhornt zu “hoppeldiehoppeldiehopp-Bonanza”).

Aber besonders wichtig war der Samstagabend. Mein Vater war als Musiker in der Regel “auf Mucke”, machte Tanzmusik auf Dorffesten. Der Rest der Familie hatte “Badenachmittag” und ließ sich dann irgendwann zum Samstagabendprogramm nieder. Das lief dann hinaus auf Ohnsorgtheater, Musicals wie “Annie Get Your Gun” und ähnliches. Besonders beliebt war “EWG – Einer wird gewinnen” mit Hans-Joachim Kulenkampff. Man kann es sich kaum vorstellen, aber das waren die ersten Momente, in denen ich Ausländer bewusst wahr nahm, denn bei EWG kämpften Paare aus den sechs EWG-Ländern (die EWG war Vorläufer der EU) um den Sieg. Sehr exotisch!

Sehr bald wurde ich politischer, mit 13 oder 14 fing ich an, den Spiegel zu lesen (damals, ca. 1965 war das ein linkes Magazin). Im Fernsehen wurde das Ohnsorgtheater dann getauscht mit “Panorama” aus Hamburg (moderiert von Peter Merseburger). Allgemein wurden Discos und Politaktivitäten wichtiger als Fernsehen.

Bis in die frühen 90er Jahre weigerte ich mich, auf Farbfernsehen und Fernbedienung umzusteigen. Heute möchte ich beides nicht mehr missen, auch wenn das TV nicht mehr so eine zentrale Bedeutung hat wie in den 60ern.

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Thema: Wohnzimmer | 20 Kommentare

Wochenschnipsel

Samstag, 14. Juli 2007 | Autor:

Der unheimliche iPod. Ich fahre mit dem dem 240er durch die Grünberger Straße und mein Blick fällt auf das “Haarwerk“. Dabei fällt mir der Artikel “Voll fürn Haarsch” zum Laden Pony & Kleid von Matt Wagner ein. Was macht mein iPod zwei Sekunden später? Er haut mir “Bonny und Clyde” von den Toten Hosen auf die Ohren.

***

Grüner Daumen. Heute morgen machte Hanna im Anblick unserer wuchernden Terrassenpflanzen die Bemerkung: “Wenn bei mir eine Pflanze nicht kommt, dann war sie schon beim Kauf kaputt”. Anderen geht es da anders.

Terrasse

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Free Lunch. Kaum gibt es in der Firma kostenloses Essen, verzichten alle auf den gemeinsamen Gang zum Mittagessen. So besonders war das Essen gar nicht: Pasta mit Tomatensauce, aufgewärmt vom Vortag an dem das Essen schon 2 Stunden warm gehalten worden war. Ich habe es angeschaut und bin dann alleine Essen gegangen.

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Dauerverspätung. Die Bahn entschuldigt sich für 10 Minuten Verspätung wegen verspäteter Bereitstellung des ICE. Nur komisch, das der gleiche Zug schon seit Wochen jeweils 10 Minuten später bereit gestellt wird. Wie wäre es mit einer Fahrplanänderung?

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Aufschrift. Gestern überraschte Hanna mich mit einem T-Shirt, das ich noch nicht gesehen hatte. Wusste gar nicht, dass sie so linksradkal ist.

Freedrichshain

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Grundgesetz bestellen

Freitag, 13. Juli 2007 | Autor:

Nun möchte ich auch nochmal darauf hinweisen: beim Bundestag kann man sich das Grundgesetz kostenlos bestellen, jeder Besteller erhält drei Exemplare. Also zuschlagen, solange es noch gilt. Sven Scholz überlegt gleich, was man am Besten mit den Exemplaren macht. Unter anderem kann man ein Exemplar verschenken an jemanden, der es nötig hat.

Er schlägt auch gleich einen geeigneten Kanditaten vor, die Person, die Ihr oben rechts in der Ecke seht. Ja, ich meine den Schwaben im Rollstuhl.

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Thema: Vorgarten | 18 Kommentare

Jamaica, Reggae, Homophobie

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor:

Wenn man an Reggae denkt und an Rastas, dann stellt man sich meistens selig bekiffte und friedliche Menschen vor mit diesen komischen Locken. Wenn man einen Schritt weiter geht, dann erinnert man sich noch daran, dass Haile Selassi verehrt wird. Und wenn man an böse Dinge denkt, dann fallen einem Voodoo und ähnliches ein.

Dass die Welt dann nicht so friedlich ist, ist in diesem Artikel sehr ausführlich, sehr gut und absolut lesenswert beschrieben.

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Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare

Politiker

Montag, 9. Juli 2007 | Autor:

Wer hier aufmerksam liest, der weiß, dass ich das ARD-Morgenmagazin nicht leiden kann, es ist eine provinzielle, zutiefst miefige Sendung aus Köln. Ich kann da Thomas Knüwer nur zustimmen, der dazu schreibt:

Das ARD-”Morgenmagazin” suhlt sich ja in süßen Rubriken die alles tun, nur nicht den Zuschauer informieren. Es ist Hausfrauen-Bügelprogramm am frühen Morgen.

Deswegen habe ich einen Beitrag am 28.6. auch nicht mitbekommen, sondern nur den Aufruhr, den er in den Blogs verursacht hat. Unter vielen niedlichen Rubriken gibt es in dieser Sendung die “Kinderreporter”, die Politiker in Berlin zu verschiedenen Themen befragen. Und an diesem Tag war das Internet dran. Da sagte dann Westerwelle, für ihn sei der Computer wie ein Werkzeug, wie ein Hammer. Und die Bundesjustizministerin Zypries sagte auf die Frage, ob sie einige Browser nennen könne: “Browser, was ist denn das nochmal?”. Irgendwie hätte ich bei diesen Aussagen gesagt, na, was will man denn auch anderes erwarten.

Den Vogel abgeschossen hat dann aber doch ein anderer Politiker und da fühle ich mich direkt betroffen. Bisher war ich fast sogar ein wenig stolz, im einzigen Wahlkreis in Deutschland zu leben, der einen Grünen-Politiker als direkt gewählten Abgeordneten im Bundestag hat, nämlich Friedrichshain-Kreuzberg. Und ja, ich gestehe, auch ich habe zu dieser Wahl beigetragen. Und nun ein Auszug aus den Aussagen von Hans-Christian Ströbele (wieder zitiert bei Thomas Knüwer):

Ob er einen Computer habe? “Ja, leider.” Und war er schonmal im Internet? “Ja, ein oder zwei mal.” Und welche Startseite hat er sich ausgesucht? Er wisse gar nicht, was das sei. Dann soll er doch mal ein paar Browser nennen. “Ich weiß, dass es ein Programm gibt, womit man mit einzelnen Fundwörter irgendetwas finden kann.” Hat er denn eine eigene Homepage? “Genau. Ich habe eine eigene Homepage. Ich kann sie aber überhaupt nicht bedienen.” Zitat Kinder: “Wenn er das nicht weiß, können wir die anderen Fragen ja auch direkt schmeißen”.

Die Aussagen sind eigentlich schon schlimm genug, richtig ärgerlich werden sie aber durch die Selbstgefälligkeit, mit der sie vorgetragen werden, die Koketterie, mit der manche Leute sagen, mit dem Interdingens haben sie nichts am Hut. Früher haben die Leute das vom Fernsehen gesagt und jetzt posieren sie (leider) vor den Kameras.

Hierzu ist zu bemerken, dass Ströbele Mitglied ist im Parlamentarischen Kontrollgremium, das die Geheimdienste in Deutschland kontrollieren soll. Ja, wie will er das denn machen, wenn er von einem der wichtigsten Arbeitsmittel der Geheimdienste keine Ahnung hat? Wie will er sich mit Schäuble auseinander setzen, wenn er eigentlich wissen müsste, was machbar ist im Netz und was nicht? Er kann einfach nichts sagen zu Vorratsdatenspeicherung, Terrorismusfahndung, Handyverbot und sonstiges. Ja, auch bei den verabschiedeten Urheberrechtsgesetzen hat er wahrscheinlich mitgestimmt (fairerweise muss ich sagen, ich weiß nicht wie). Urheberrechtsgesetze, die die Forschung behindern.

Es mag sein, dass das Ganze auch zeigt, dass die Grünen keine frische und moderne Partei mehr sind. Ich jedenfalls denke, es ist an der Zeit, nach ernsthaften Alternativen zu suchen.

Um es mit Boethius (Trost der Philosophie, II, 7) zu sagen: “si tacuisses, philosophus mansisses” (hättest du nur die Klappe gehalten, so hättest du dir keine Blöße gegeben).

(Wer den Morgenmagazin-Beitrag sehen möchte, kann das hier tun).

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Thema: Vorgarten | 10 Kommentare

I want an iPhone

Freitag, 6. Juli 2007 | Autor:

Bei Thomas Knüwer findet sich ein Video der New York Times. Bis man das Lied bei uns singt, werden noch ein paar Monate vergehen…

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Angeln

Donnerstag, 5. Juli 2007 | Autor:

Die Brauseboys aus dem Wedding haben einen – zugegebenermaßen – sehr schönen Rap über das Angeln verfasst. Ich habe noch nie das Bedürfnis verspürt, mich einer Angel zu nähern, es sei denn ich gehe durch eine Tür (Achtung: Wortspiel!). Was diesen “Sport” angeht, geht mir meist das Lied von Georg Kreisler Just Scheu nicht aus dem Kopf (“Wenn man so sitzt und stiert, und ab und zu ein Würmchen an die Angel praktiziert”).

Ich glaube ja auch nicht wirklich, dass die Leute in der Blogosph�re, die den Weddinger Rap verlinken, wirklich so richtig Fans des Angelns sind, Blogger hocken doch eh meist vor dem Bildschirm, da haben zumindest die Finger mehr Bewegung als beim Angeln.

Und zugegeben, ich glaube auch nicht, dass die die Leute vom Berliner Clan zum Angeln sind, die meisten haben ja noch nicht einmal Energie oder Ideen, Beitr�ge in ihrem Blog zu schreiben. Und Suzan ist sicher anderweitig besch�ftigt, wenn sie nicht l�uft oder L�ufer fotografiert, dann schreibt sie sicher gerade einen Artikel �bers Laufen oder seine Auswirkungen. Hanna von Hannaxel hat wohl Zeit ihres Lebens genug vom Angeln, da beide nicht gerade geliebten Eltern auf diesem Gebiet Profis waren.

Robert Basic hat sowieso keine Zeit zum Angeln, so viele Artikel, wie er jeden Tag schreibt (Angeblich hat er ja nebenbei sogar einen Job!).

Aber es gibt ein sehr eindeutiges Indiz f�r meine Abneigung dem Angeln gegen�ber: das Haustier der Angler, was die Hektik der Bewegungen angeht, die Schildkr�te, die kommt in meinen Artikeln nie vor, aber dem Katzencontent ist eine ganz eigene Rubrik in diesem Blog gewidmet.

Hintergrund:

Es kann sein, dass Ihr den Inhalt dieses Artikels nicht so ganz versteht, deswegen hier die Erkl�rung. Er folgt einer Anleitung auf DonsTag zum Thema “Wie man einen richtig guten und erfolgreichen Blogbeitrag schreibt“. Die Elemente eines solchen Beitrags sind:

1. Was geht dir gerade im Kopf rum?
2. Ein aktueller Einstieg muss her
3. Selbstreferenzialit�t (Blogger)
4. andere Blogger bashen
5. basicthinking verlinken
6. Schildkr�tencontent

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Thema: Hobbyraum | 6 Kommentare

Blogger sein

Mittwoch, 4. Juli 2007 | Autor:

Hand aufs Herz, denkt von Euch mancher nicht auch so?

Link: sevenload.com

via: Indiskretion Ehrensache

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Thema: Hobbyraum | 2 Kommentare