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Beiträge vom » August, 2007 «

Schnipsel

Donnerstag, 16. August 2007 | Autor:

Es gibt ja viele Suchanfragen im Blog, aber warum die Abfrage meine Schwester liegt immer nackt im Wohnzimmer bei Google unseren Blog auf Position 1-10 führt, wundert mich schon.

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Ich bin ein neugieriger Mensch und suche daher auch immer nach Anregungen und Interessantem in der Blogosphäre. Eine der Quellen ist die Topliste bei Blogscout, aber die finde ich mittlerweile recht frustrierend, denn die Artikel, die sich dort als meistbewertet herausschälen, drehen sich meist um das Bloggen an sich, um Probleme und Abgrenzungen zum Journalismus. Für mich mittlerweile langweilig, warum bloggen Blogger nicht einfach, weil es nur Spaß macht. Eine andere Site versucht das ein wenig zu konterkarieren, aber auch dort schälen sich Blogger- und Computerthemen zu den meistgelesenen heraus.

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Die meisten unserer Leser werden jetzt abschalten, aber: Warum muss es immer den HSV treffen? Letztes Jahr das Theater um Boulahrouz und jetzt das um van der Vaart. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen in aller Intensität nach einer Alternative suchen und den kleinen Engel ziehen lassen, wenn diese gefunden ist. Der HSV hat in Budapest die Optionen für den UEFA-Cup offen gehalten, aber Spaß war das nicht.

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Aus gegebenem Anlass fahre ich morgen zwei Stunden früher nach Berlin. Ich freu mich riesig!

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Auch ich habe schon 11o angerufen und finde, dass Don Alphonso das machen musste. Aber der Rebellmarkt ist sowieso immer erfrischend und anregend.

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Thema: Rumpelkammer | 3 Kommentare

Briefe von W.

Dienstag, 14. August 2007 | Autor:

Irgendwo in unserer Wohnung existiert ein leicht zerfledderter Archivkarton mit einer Menge Briefe. Der Großteil davon sind eng beschriebene lange Luftpostbriefe aus den USA, bei denen ich wünschte, dass nicht nur die eine Seite der Kommunikation in diesem Karton wäre, sondern auch die fast eben so langen Luftpostbriefe auf dem dünnen Papier aus Hamburg. Die Kombination beider Seiten wäre, wenn nicht ein Zeitdokument, dann zumindest eine persönliche Erinnerung, sozusagen ein Offlineblog der frühen siebziger Jahre.

Anfang der siebziger Jahre während meiner Studentenzeit lebte ich mit E. in einer 35 qm-Wohnung in Hamburg. Knapp 100 DM Miete waren das damals, wobei noch etwas mehr dazu kamen, denn die Wohnung hatte keine Heizung und musste mit elektrischen Radiatoren gewärmt werden. Wir hatten die Wohnung nach unserem Studium in London von Verwandten des späteren Mannes meiner Schwester übernommen, die Wände waren großflächig in braun-gelben Mustern tapeziert, wie damals häufig zu finden. Das wollten wir immer ändern, waren aber mit Studium und uns selbst viel zu sehr beschäftigt, als dass das jemals in Angriff genommen wurde.

Irgendwann wurden wir drei, es kam eine kleine Katze namens Leyli dazu, benannt nach der türkischen Form des Mädchennamens in einer berühmten orientalischen Liebesgeschichte, der von Leila und Madschnun. Leyli war 10 Wochen alt, in einem großen schwarz-weißen Muster und recht geschickt, ich habe ihr damals leider beigebracht, dass auch Katzen Türklinken betätigen können, indem sie sich daran hängen, ein Talent, das ich heute bewusst vermeide, in meinen Katzen zu entdecken.

Irgendwann kam ein Anruf meiner Familie in dieser Zeit, eine Verwandte meiner Großmutter aus den USA wäre auf Europabesuch und ob ich mich nicht ein wenig um sie kümmern könnte. Also habe ich mich mit W. verabredet. Sie kam in unsere Wohnung und ich erinnere mich daran, wie sie auf dem improvisierten Sofa, dass aus alten Drittelmatratzen eines alten Ehebettes bestand, notdürftig mit einer orangenen cordartigen Decke verkleidet. Dort saß sie dann in einem blauen hippieartigen Kleid und Türklinkenleyli besetzte sofort ihren Oberschenkel. W. war nur leicht älter als ich und wir plauderten angeregt bis in die Puppen.

Ich war schon fasziniert: da saß eine nicht unansehnliche Frau meines Alters, von Yale, einer amerikanischen Eliteuniversität, sie war auch politisch nicht uninteressiert, was nicht für viele Amerikaner galt, ich war gerade aus England zurück, glücklich, Englisch sprechen zu können. Wo E. war, weiß ich nicht, vielleicht hatte sie zu tun, vielleicht war sie ins Bett gegangen, vielleicht hatte sie sich was anderes vorgenommen, vielleicht habe ich sie einfach aus der Erinnerung ausgeblendet, das Verhältnis war ja auch nicht ganz einfach.

W. habe ich noch einmal getroffen, wir hatten viele Gespräche, aber alles auf reiner “platonischer” Ebene. Ich habe es aber genossen und wir haben natürlich Adressen ausgetauscht. Und dann begann ein langer und intensiver Briefwechsel, der alles von Politik bis zu ganz Persönlichem abdeckte. Irgendwie baute ich so ganz langsam W. zu einer fernen Geliebten auf, sie wurde langsam so etwas wie die Frau meiner Träume. Irgendwann fing E. allerdings einen Brief ab, öffnete ihn. Und sie machte mir die Hölle. Und W. schrieb sie einen Brief, dass sie den Kontakt sofort einzustellen hätte. Das war das Ende der Kommunikation.

Anfang der neunziger war ich mit A. in New York und wollte dann die Gelegenheit nutzen, W. noch einmal zu sehen. Wir fuhren also mit dem Nahverkehrszug nach New Haven und trafen W. und ihren Mann. Dieses Treffen hat dann alle alten Träume zerstört. Da saß eine alte Hippiefrau, total unzufrieden mit ihrem Leben, ja, auch mit ihren Kindern, vielleicht auch mit ihrem Mann. Der Briefwechsel hatte keinen Platz in der Erinnerung, alles in allem war sie verfangen in den 70ern, aber nicht in der Vergangenheit, die ich, offensichtlich sehr verklärt, in meiner Erinnerung hatte.

Wenn ich heute Google bemühe, dann ist sie wohl die Frau eines wenig bekannten Malers und Illustrators und Mutter zweier Kinder. Also irgendwo alles das, was ich ihr damals nicht zugetraut hatte.

Ich glaube, ich muss die Briefe einmal wieder lesen.

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Computer

Dienstag, 14. August 2007 | Autor:

Ich habe irgendwo schon mal gelesen, daß Frauen eine emotionale Bindung zu ihren Computern entwickeln…im Gegensatz zu Männern, natürlich. Für mich trifft dies wohl eindeutig zu. So ist es mir morgens, wenn ich mein Laptop anschalte, immer etwas unheimlich, wenn er, obwohl eigentlich alles Notwendige aufgebaut ist, noch immer im Hintergrund rödelt und ich weiss nicht, was er eigentlich tut. Das kleine Lämpchen, welches anzeigt, dass er arbeitet, flackert wie wild, aber eigentlich mache ich gar nichts Aufwendiges. Und manchmal wird er dann so langsam, dass es lange dauert ehe er z.B. meine Post zeigt. Axel hat dann zwar in irgendwelchen Listen festgestellt, dass er was macht, aber was da noch im Hintergrund so passiert, konnte er auch nicht richtig feststellen.

Nun kam mir so die Idee, dass er morgens auch erst mal unterwegs ist, um sich mit Freunden und Nachbarn auszutauschen. Und dass er manchmal auch schlecht drauf ist und es deshalb länger dauert. Also irgendwas muß er doch machen!!! Ich wäre sehr froh, wenn es eine Möglichkeit gäbe direkt zu lesen und zwar so, dass ich, ohne Computersprachen zu kennen, beobachten könnte, was da passiert….aber ist das nun ein Zeichen weiblicher Neugier und meines speziellen Kontrollzwanges???

Übrigens, Axel und ich telefonieren mindestens 4-5 mal täglich!!!

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Müll

Montag, 13. August 2007 | Autor:

Auf meinem Weg zum Ostkreuz komme ich Montags immer am Lenbachplatz vorbei, der im letzten Jahr aufwändig restauriert worden ist, wahrscheinlich unter anderem mit Mitteln aus dem europäischen Regionalfond.

Gestaltung des Platzes beihaltete auch eine lange Sitzbank an der Sonntagstraße, “um den Straßenraum mit einzubeziehen und Sitzangebote ohne Konsumzwang anzubieten”.

Na, der Konsumzwang findet dann anders statt und am Montag kann man dann sehen, wie gut das Wetter war und was die Leute so konsumiert haben. Das Bild ist nach einem durchwachsenen Wochenende aufgenommen, war das Wochenende schön, sammelt sich durchaus doppelt so viel und mehr Müll an.

lenbachplatz

Schade, dass die gute alte Tradition des Mitnehmens von Müll nahezu ausgestorben ist. Die Krähen freut es, wie ich heute gesehen habe, die Ratten auch?

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Wochenschnipsel

Freitag, 10. August 2007 | Autor:

Schlussfolgerung. Der Hauptstadtblog weist auf einen Artikel wiederum im Abendschaublog hin, der zwei Nachrichten dieser Woche kombiniert. In den Zeitungen war zu lesen, dass Dumme mehr Sex haben, in einer anderen Nachricht stand, dass in Berlin überdurchschnittlich viele Kinder geboren werden. Schluss der Abendschauredaktion: Berliner sind dümmer.

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Windoofs nervt. Wenn ich das Netzwerkkabel entfernt, sagt Windows immer wieder, dass das Netzwerkkabel entfernt wurde. Wenn ich ein Programm installiert habe, sagt Windows mir andauernd, dass ein neues Programm installiert wurde. Liebes Windows, das weiß ich doch, habe ich doch selbst gemacht! Und dass man bei einem Notebook das Netzwerkkabel entfernt, wenn man es mitnimmt, ist doch nichts Ungewöhnliches, oder? Oder hast du noch nicht gemerkt, dass ich auch drahtlos ins Netz kann, was ich dann bei Gelegenheit auch mache?

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Vor- und Nachteil. Und wieder einmal soll es pünktlich zum Wochenende regnerisch werden. Hat den Nachteil, dass wir nicht auf der Terrasse essen können. Allerdings den Vorteil, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich nicht raus gehe. Aber so ist das mit dem Wetter: man kann es prinzipiell gut oder prinzipiell schlecht finden. Und jeder kann drüber reden.

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Nerver. Mich nerven im Zug die Raucher, die nur zum Rauchen in den entsprechenden Bereich gehen und sich irgendwo auf einen Sitz quetschen. Oder wenn es voll ist, im Gang stehen und sich über einen lehnen, um die Asche ins Gefäß zu streifen. So hat es auch was Gutes, wenn die Bahn im Herbst alles zum Nichtraucher macht, es gibt weniger Unruhe.

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Frauen und Arbeit. Wie es dazu kommt, dass Frauen arbeiten, erklärt Modeste in einer wunderschönen Geschichte.

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Mac. Der neue iMac ist wirklich ein nettes Gerät. Würde ich glatt nehmen, wenn ich nicht ein mobiles Teil haben wollte.

iMac

Photo: Apple

Ja, das ist der ganze Computer. Und fast so flach wie ein LCD-Schirm ohne eingebauten Rechner

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Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare

Linking – die Liste

Donnerstag, 9. August 2007 | Autor:

Es sind dann doch ganz schön viele dabei, sind wir nicht alle ein wenig linkgeil?

Wer auf die Punkte in den eckigen Klammern klickt, sieht die ganze Liste der bisherigen Teilnehmer.

weiter…

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Thema: Hobbyraum | 2 Kommentare

Weltkatzentag

Donnerstag, 9. August 2007 | Autor:

Gestern war Weltkatzentag, vielleicht war deswegen Linus zwei Streunernächte zum Feiern unterwegs.

Aus diesem Anlass eine LOLCat, die offensichtlich von Hanna trainiert worden ist, ihr Spiel zu übernehmen, wenn sie mal Essen oder woanders hin muss:

govtvorker.jpg

Mehr LOLCats auf Icanhascheezburger (via Hamburg vs. Berlin)

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Thema: Katzenhöhle | 2 Kommentare

Linking

Dienstag, 7. August 2007 | Autor:

Technorati ist die Webseite, die sich um Blogs kümmert und sie sozusagen “einsortiert”. Unser Blog steht dort zur Zeit auf ca. Platz 200.000 und entspricht angeblich zur Zeit einem Wert von etwas mehr als 16.000 US$.

Jetzt wollen wir mal sehen, ob man das durch eine Sommeraktion, die vom Infopirat initiiert wurde und auf die ich über Prinzess gekommen bin, ändern kann. Wer auch immer das liest sollte mitmachen und folgende Schritte unternehmen:

  • 1.) Mach den Infopiraten , die Prinzess und natürlich auch uns zu Deinen Favouriten.
  • 2.) Schreibe einen kleinen Beitrag bei dir zum Thema Technorati Blogkette und fordere deine Leser auf daran teilzunehmen (und auch zu dir zu linken).
  • 3.) Verlinke diesen Beitrag, den von Infopirat und Prinzess auf deinem Blog.
  • 4.) Wir checken bei Technorati, ob du die Links gesetzt hast und fügen dich dann unseren Favoriten bei Technorati hinzu.

Na, bin mal gespannt, ob irgend etwas Messbares passiert!

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Thema: Hobbyraum | 12 Kommentare

Alterserscheinungen

Dienstag, 7. August 2007 | Autor:

Gestern haben hat mich meine Schwester mit Neuigkeiten angerufen, die mir mein Alter so richtig verdeutlichen: Meine Nichte ist schwanger und wird Anfang nächsten Jahres Mutter. Ich werde also mit Hanna gleich ziehen und Großonkel werden.

Meine Schwester hat es mir damals, vor über 20 Jahren durchaus übel genommen, dass ich es abgelehnt hatte, bei eben dieser Nichte Patenonkel zu werden. Aber für mich war das nur konsequent, nach meiner Erfahrung ist ein Pate für die religiöse Erziehung zuständig und ich war halt nicht religiös.

Eine zweite Begebenheit war der erste Besuch meiner Schwester mit dem Baby in der Wohnung meiner (damals zukünftigen) ersten Frau. Meine Freundin war nach diesem Besuch absolut enttäuscht, weil sie das Gefühl hatte, ich könnte mit dem Baby nicht allzuviel anfangen. Habe ich natürlich absolut abgestritten, aber letztlich war es die Kindergeschichte die indirekt zur Scheidung führte, nach der Trennung hatte meine Frau sehr schnell wieder einen Lebensgefährten und ist dann auch sehr schnell Mutter geworden.

Wie so viele hatten meine Schwester und ich eine nicht unproblematische Kindheit, haben aber sehr unterschiedliche Schlüsse gezogen: sie wollte es besser machen als unsere Eltern, ich gar nicht.

Hier eine nicht so ganz ernst zu nehmende Kompilation zum Thema:

 

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Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

Katzenjammer

Montag, 6. August 2007 | Autor:

Montag morgens ist ja immer so ein Thema bei uns, siehe Überschrift, aber heute war es besonders schlimm, Axel hatte sein Ticket für die Bahn im Drucker vergessen, als ich es sah war er Alexanderplatz, also trafen wir uns nochmal am Ostkreuz mit fliegendem Zugwechsel und Staffelübergabe. Vielleicht lag es ja daran, dass heute Nacht Linus ziemlich früh, also gegen 0.30 Uhr vor der Schlafzimmertür schrie, um uns stolz seine erste selbstgefangene Maus zu präsentieren. Nach Erhalt gebührenden Lobes, hat er sie dann bis auf den Schwanz aufgefressen.

Man sagt ja immer, Katzen seien egozentrisch, aber unsere liefern freudig ihre Beiträge zum Familienunterhalt ab, Smokie Vögel, Linus Mäuse und fressen erst dann, wenn wir dankend ablehnen. ( Es geschah jeweils nur einmal, um allen Singvögelliebhabern und Mäusefans den Wind aus den Segeln zu nehmen!!!)

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Thema: Katzenhöhle, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren