Fishing

Conil

(not for compliments… ;)) aber nach neuen Erfahrungen, Gerüche, Geschmacksrichtungen und Authentischem. So versuchten wir heute morgen die Markthalle zu finden. Sie sah von der Seite, von der wir kamen, sehr geschlossen aus. Auch die Nachfrage bei einer sehr netten Spanierin kam bei Hanna so an, dass sie heute zu hätte, aber aber sonst immer offen wäre. Was haben wir daraus gelernt? Ein Spanier gibt immer eine Antwort, selbst wenn es die falsche ist (oder man sie falsch versteht?). Also schnell noch improvisiert, eine Avocado kaufen und einen anderen Rückweg wählen als den Hinweg.

Markthalle Conil

Und siehe da, Axel entdeckte es, die Stände in der Markthalle waren zwar in geringem Umfang, aber dennoch besetzt. Also hinein! Es gab zwei Stände mit Fleisch, einer davon sah sehr gut aus, und mindestens 6 Stände mit Fisch. Todesmutig kauften wir ein Fischfilet, das noch gerade an die Abmessungen unserer Pfanne angepasst werden konnte und dann beobachteten wir einen Mann, der sich einen Fino an einem Schinkenstand holte, ein gefundenes Fressen für uns Touristen. Also schnell zwei Finos bestellt (zum Glück hatten wir das Auto stehen lassen) und dazu eine Portion Schinken (als Tapas). Wir saßen schon auf den kleinen Hockern an den zu Tischen umfunktionierten Weinfässern, kam die Verkäuferin schnell hinter dem Stand hervor und brachte uns eine Tapas mit sauer eingelegten Saubohnen, die kleinen getrockneten spanischen Brotstücke hatten wir schon vorher bekommen. Der zweite Fino wurde dann mit einheimischen Käse verspeist.

Langsam wanderten wir dann mit unseren Einkäufen nach Hause, aßen die Avocado in puristischer Manier mit ein Paar Oliven und Tomaten und hielten dann die ortsangebrachte Siesta.

Hanna macht Mittagessen

Gestern Nachmittag fanden wir dann glücklicherweise ein Internetcafé mit WLAN und luden unsere ersten Berichte auf den Blog. Und dann gab es dann den ersten Fisch, auch wieder ganz puristisch gebraten mit Olivenöl und gesalzener Butter, etwas Limettensaft und dazu ein Stück Brot. Es war eine der schönsten Köstlichkeiten, die man überhaupt am Meer essen kann. Es lebe der Purismus, einfach aber gut.

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