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Beiträge vom » Oktober, 2007 «

Suchanzeigen

Dienstag, 9. Oktober 2007 | Autor:

vermissen_linus.jpg

Seit zweieinhalb Wochen ist unser Kater Linus verschwunden, und Freunde haben während unseres Urlaubs dankenswerterweise Suchanzeigen aufgehängt. Also, wenn jemand aus der Umgebung der Gryphiusstraße sachdienliche Hinweise geben kann, bitte melden, es gibt auch eine Belohnung, wenn wir Linus zurück bekommen.

nessi.jpg

Wenn man selber solche Laternenpfahlzettel hängen hat, dann wird der Blick natürlich geschärft für andere Anzeigen dieser Art. Was mag zum Beispiel hinter der Suche einer Mutter nach “Nessi” stecken? Nessi ist ja offensichtlich erwachsen, denn Suchanzeigen für ein Kind sähen ganz anders aus. Nessi hat also die Adresse gewechselt, ohne der Mutter eine neue zu sagen. Streit? Nachlässigkeit? Drogen?

hackenporsche.jpg

Eher kurios finde ich diese Anzeige eines jungen Mannes, der am Einheitstag offensichtlich losgezogen ist mit einem Einkaufswagen, in dem seine Plattensammlung verstaut war. Da scheint auch ein Lautsprecher eingebaut zu sein, also eine mobile Disko? Und dann säuft sich dieser junge Mann die Rübe zu und wacht dann wohl mit einem dicken Kater, aber ohne seine Plattensammlung auf. Interessant ist, dass er ohne Scham und Scheu seinen Vollsuff an Laternenpfählen bekannt gibt.

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Thema: Vorgarten | Ein Kommentar

Die RAF und was übrig blieb

Freitag, 5. Oktober 2007 | Autor:

…ist das Thema von der neuen Ausgabe von mindestenshaltbar. Ich lenke Eure Aufmerksamkeit speziell auf diesen Artikel.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Free Burma

Donnerstag, 4. Oktober 2007 | Autor:


Free Burma!

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Rückfahrt

Donnerstag, 4. Oktober 2007 | Autor:

Berge

Gestern ging es dann zurück, von Conil über Arcos und Ronda zum Flughafen in Malaga. Andalusien legte sich am letzten Tag unserer Reise noch einmal mächtig ins Zeug, um uns zum Wiederkommen zu bewegen, und war sicher (oder besser hoffentlich) erfolgreich.

Zerklüftete Bergland, die feuchteste Gegend Spaniens, viele weiße Dörfer, das prachtvolle Ronda, hinter jeder Kurve wartete ein neues Highlight.

Ronda

Nach Mitternacht waren wir wieder in Berlin. Sonst haben wir uns immer richtig auf unsere Wohnung gefreut, diesmal war die Stimmung aber etwas gedämpft. Einerseits war es die Traurigkeit, dass der schöne Urlaub beendet war, andererseits die Trauer darüber, dass Linus immer noch nicht wieder aufgetaucht ist, und die Hoffnung langsam schwindet, auch Hannas Rufe in die Nacht waren vergeblich.

Als letzten Beitrag hier noch der Zusammenschnitt des Reiterfestes für alle Pferdeliebhaber, der Upload war im Internetcafé gescheitert.

Link: sevenload.com

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Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Jerez de la Frontera

Dienstag, 2. Oktober 2007 | Autor:

Morgendunst Conil

Gestern haben wir es nun endlich geschafft, unseren Ausflug nach Jerez zu machen. Gegenüber früher, als ich hier war, ist die Fahrt dorthin ein Klacks geworden, da die Straßen durchweg vierspurig ausgebaut sind, und deshalb waren wir auch viel zu früh da, nachdem wir im Morgendunst aufgebrochen waren. Das gab uns die Gelegenheit, einen kleinen Spaziergang zu machen, und wir beschlossen, nach dem eigentlichen Anlass für die Fahrt, dem Besuch in einer Bodega, auch noch den Alcazar zu besuchen, die Reste der Stadtburg, die in wesentlichen Teilen noch aus maurischer Zeit stammt.

Als Bodega hatten wir die von Gonzales Byass empfohlen bekommen. Jerez ist für seinen speziellen Wein berühmt, den Sherry, den auch schon die Mauren im 12. Jahrhundert nach England exportierten. Ich dachte immer, der Name stamme von Jerez ab, dass die Engländer ihn nicht richtig aussprechen konnten und deshalb zu Sherry verballhornten. Wir erfuhren aber, dass Sherry auf den arabischen Namen der Stadt zurückgeht, eben aus dieser Exportzeit unter den Mauren. Neben dem Sherry stammen die spanischen Brandys aus dieser Gegend, und wer micht kennt, weiß, dass ich einen spanischen Brandy jedem französischen Cognac vorziehe.

Gonzales Byass

Gonzales Byass ist ist bekannt für seinen Sherry, der unter dem Namen Tio Pepe in mehr als 150 Länder der Welt exportiert wird. Jede der Bodegas in Jerez weiß wahrscheinlich mit einem Superlativ aufzuwarten: Gonzalez Byass exportiert in mehr Länder als die anderen, Williams & Humbert ist die größte, Domecq die älteste. Weitere bekannte Bodegas sind Osborne oder Sandeman. Wir lernten viel über die Sherry- und Brandyherstellung und schlossen die Besichtigung mit einer “Weinprobe” ab, die (eigentlich wie erwartet) etwas knauserig ausfiel, da nur zwei der vielen verschiedenen Sorten zum Testen gereicht wurden. War aber letztlich für mich besser, da fiel es nicht schwer, sich wegen des Autofahrens zurückzuhalten. Hanna orderte dann noch 2 Flaschen Sherry und 2 alte Brandys, die dann hoffentlich irgendwann nach Berlin geliefert werden.

Alcazar Jerez

Der folgende Besuch im Alcazar, zeigte schöne maurische Bauelemente und einen Oase der Ruhe, den Garten mit den vielen kleinen und größeren Springbrunnen. Abgeschlossen wurde der Besuch mit der Camera Obscura, bei der über ein einfaches optisches System ein Stadtpanorama von Jerez auf eine “Schüssel” projiziert wurde und so einen Rundgang durch die Stadt ermöglichte, ohne einen Schritt zu gehen.

Auf dem Rückweg ging es dann noch in Puerto Santa Maria vorbei zu einem Besuch bei Romerijo. Das ist eine sehr beliebte Freiduria, in der man sich frisch fritierten Fisch oder gekochte Meerestiere nach Gewicht bezahlt an einem Tresen abholt und dann aus Papiertüten verzehrt. Wir nahmen eine gemischte Tüte mit 8 oder 9 Fischsorten, würden aber sicher das nächste mal zwei oder drei besonders gute ordern.

Romerijo

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Thema: Hotelzimmer | 2 Kommentare