Mal wieder Schnipsel

Fische. Hanna hat mir am Telefon erzählt, dass sie und Gerd bei ihrem Essen, das sich so wöchentlich einspielt, Pangasiusfilet im Ofen gemacht haben. Der Fisch ist ein wenig in Mode, man findet ihn sehr viel. Pangasius ist ein vietnamesischer Süßwasserfisch, ich muss sagen, er schmeckt sehr gut. Auch wenn mir die „Fischliste des WWF“ eingefallen ist, in der er als „bedenklich“ eingestuft wird, in ökologischer Hinsicht.

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Rubrik. In diesem Zusammenhang hatte ich die Idee, Hanna zu einer Rubrik mit dem Arbeitstitel „Essen mit Gerd“ zu überreden, in der sie das Gericht fotografiert und beschreibt. Ich muss ihr dazu nur die Bedienung der Zweitkamera nahe bringen.

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Stralau. Schon seit einigen Tagen geht mir ein Artikel von Lucky über die Halbinsel Stralau durch den Kopf, der mir durchaus aus der Seele sprach. Für mich könnte Stralau recht schön sein, aber so wie es angelegt ist, ist es grüne Vorstadt nahe der Innenstadt: verkehrsmäßig schlecht angebunden (man braucht ein Auto oder muss ein sehr guter Fahrradfahrer sein), keine Einkaufsmöglichkeiten oder Unterhaltung, alles in allem sehr schön, aber sehr ruhig, für mich kein Qualitätskriterium. Die Idee, so zu wohnen, dass man mit dem Boot zur Arbeit fahren kann, scheint nicht zu wirken. Mehr über Stralau gibt es im Stralaublog.

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Rennpappe. Zum fünfzigsten Geburtstag des Trabi initiiert ausgerechnet ein Hersteller von H0-Automodellen (Maßstab 1:87) eine Neuauflage des Wagens.

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Laut. Mein Büro ist direkt neben dem der „Bossin“. Eine Kollegin hat starkes Kommunikationsbedürfnis, aber beim Reden wird es schon ein wenig laut. Ich muss tief Luft holen, um nicht genervt zu sein.

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Hoffnung. Wird der Bahnstreik absolut verschärft am Montag?

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7 Kommentare zu Mal wieder Schnipsel

  1. manuela sagt:

    …na das finde ich ja mal richtig klasse, dann kann hanna mir ja auch mal ihre blühenden pflanzen
    rübermailen oder einen artikel schreiben und das sofa fotografieren um es zu „bei verschenken reinzusetzen, und ganz viele fotos von den verrückten vierbeinern ins netz setzen. hurra!!!!!!!!!

    …das mit dem pangasius muss auch mal mit gerdchen ausdiskutiert werden!

    ..vieleicht ist ja die lösung, dass die beiden sich nicht nur zum kochen treffen, sondern papa lernt von hanna mit dem computer umzugehen und die beiden kochen ökologisch.

    Axel ich drück dich.

  2. Hanna sagt:

    Liebe Manu…schön zu lesen, dass Dein Humor trotz Arbeitssituation nicht verloren ging!!!

  3. stralau sagt:

    Man braucht kein Auto in Stralau. Es stimmt, ich fahre fast alle Strecken mit dem Fahrrad, aber mit Treptower Park, Ostkreuz und Rummelsburg sind 3 S-Bahnstationen fußläufig für die, die im vorderen Teil der Halbinsel leben (hinten kann man sich eh nicht leisten ;).

    Außerdem gibt es zwei Buslinien, aber das stimmt: die fahren inzwischen seltener als früher.

  4. Axel sagt:

    Ich hatte auch mehr den hinteren Teil im Kopf. Da hat man ja leider so etwas hingesetzt, was man früher als „Grüne-Witwen-Siedlung“ bezeichnet hätte, anstatt so etwas wie ein „urbanes Dorf“ herzurichten.

    Ich bin absoluter Fußgänger/ÖPNV-Benutzer und fände den Fußweg vom vorderen Teil sicher machbar zu den Stationen, so hochinteressant wäre er aber nicht 😉

  5. lucky sagt:

    wow, da bin ich aber beeindruckt, daß einer meiner artikel dich mehrere tage beschäftigt! 😉

  6. Axel sagt:

    🙂 Es gibt halt immer Überraschungen im Leben.

  7. stralau sagt:

    Ja stimmt, in Stralau teilweise ziemlicher Schrott gebaut worden. Die Fußwege zum Treptower Park über die Fußgängerbrücke über die Spree bzw. zum Ostkreuz/nach Rummelsburg am See entlang (ok, seit am Ostkreuz gebaut wird, muß man ein Stück Kynaststraße gehen) finde ich aber ausgesprochen malerisch. YMMV.

    Die häßlichen Häuser kann man sehr wohl den Planern anlasten, die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten aber wohl nicht. Gewerbeflächen in Stralau werden angeboten wie sauer Bier: für Geschäfte, die der Öffentlichkeit dienen, ist das erste Jahr komplett mietfrei. Dennoch hat es der äußerst sympathische Gemüse- und Lebensmittelladen Alt-Stralau 60 nur 9 Monate durchgehalten.

    Und ein Supermarkt, habe ich mir sagen lassen, lohnt sich erst ab einem Einzugsgebiet von 5000 Leuten. In Stralau leben aber nur etwas über 2000, bei vollem Ausbau dann 3000. Und rundherum gibt es diese furchtbaren Einkaufszentren (Treptow und Lichtenberg), die viel Kaufkraft abziehen. Ist also eher ein Marktproblem. Die Stralauer (vor allem die, die „hinten“ wohnen — mich stört das weniger) sind ziemlich genervt davon. Aber ich wüßte auch nicht, was man da anders hätte machen sollen (und man kann der Wasserstadt GmbH sehr viel vorwerfen, aber die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten sind wohl eher strukturell bedingt).

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