Diskussionskultur

Es ist in Diskussionen ein beliebter Mechanismus, dem Gegenüber vorzuwerfen, er ließe keine anderen Meinungen gelten, wolle eigentlich nicht diskutieren. Meistens passiert dieses Ausweichen auf die Metaebene, wenn die Diskutanten mit ihren Argumenten an einem toten Punkt angelangt sind.

Ausweichen auf die Metaebene (“ du willst nicht diskutieren“, „dein Stil ist nicht angemessen“, „Hör doch mal zu“ etc.) macht den Gegenüber runter und lenkt von den eigentlichen Argumenten ab. Ein beliebter Fehler im Diskurs. Das ist oft auch ein Fehler in Beziehungsdiskussionen. Ich kenne das auch von Konflikten im Beruf, es hilft dann, sich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren.

Bei der Betrachtung der menschlichen Kommunikation wird eine Diskussion, die sich nicht mit deren Inhalten, sondern mit dem äußeren Rahmen (Sprecher, Voraussetzungen, Begrifflichkeiten) auseinandersetzt, als Metaebene oder auch Metadiskussion bezeichnet.

(aus der Wikipedia).

Ich finde es immer schade, wenn mit Argumenten über die Diskussion die eigentliche Argumentation abgewürgt wird.

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