Essen und Trinken (mit E. und B.)

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In Schweden ist es nicht anders als bei uns in Deutschland: in den Tagen nach Weihnachten werden die üppigen Reste der Festtagsmenüs vertilgt. Folgerichtig gab es am ersten Tag die Pute, am zweiten Tag dann eine typisch schwedische Weihnachtsspeise: den Weihnachtsschinken.

Der Weihnachtsschinken ist ein gesalzener Schinken der mit einer Brotkruste verkauft wird und dann meist am Heiligabend in die Röhre geschoben wird. Dazu gibt es einen speziellen Senf, den Apothekersenf, der auch nur zu Weihnachten erhältlich wird und tatsächlich von Apothekern hergestellt und nur in Apotheken verkauft wird. Natürlich werden noch andere Weihnachtsspeisen hergestellt, besonders natürlich Heringsgerichte in vielen Formen, bei Elisabeth und Börje waren das Hering in Senfsauce und Hering in Zitronensauce.

Weihnachten ist vorbei, der Weihnachtsschinken wird in den Läden stark herabgesetzt verschleudert (das Kilo zu ca. 2,50 Euro) und auch hier waren dann gestern andere Speisen angesagt, es gab ein Abendessen mit Meeresfrüchten.

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Muscheln mit selbstgemachten Pommes frites und Tiefseekrabben unter anderem. Besonders interessant war aber das Bein der Japanischen Riesenkrabbe. Eigentlich kommt dieses Tier (Seespinne) nur vor Japan vor, aber sowjetische Wissenschaftler haben sie auch in der Nordsee vor Russland ausgesetzt, von wo sie schon nach Norwegen weiter gewandert ist und sich offensichtlich pudelwohl fühlt. Aufgrund dieser Geschichte werden sie auch „Stalinkrabben“ genannt in Schweden.

Das Fleisch ist hummerähnlich und absolut empfehlenswert, sehr schmackhaft.

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