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Beiträge vom » Januar, 2008 «

Doppelter Daumen

Donnerstag, 17. Januar 2008 | Autor:

Hanna hat auf jeden Fall einen grünen Daumen, Pflanzen fühlen sich bei ihr wohl. Seitdem sie allerdings ihr neues Fotohandy hat, scheint sie einen zweiten Daumen für die Fotografie zu entdecken. Kann sein, dass das besonders interessant ist, da sie immer noch ans Bett gefesselt ist und ein wenig die Langeweile ausreiten muss. Unten ist jedenfalls ein Foto, dass ihre beiden Daumen dokumentiert. Technisch auch interessant: ihr Handyfoto hat sie mir als MMS geschickt und ich habe es per Bluetooth von meinem Handy auf mein Powerbook geholt und dann hier eingefügt.

Orchidee

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

To Koch Beans

Dienstag, 15. Januar 2008 | Autor:

Ein englischer Zusatz von Mr Bean.

That’s it!

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Thema: Rumpelkammer | 4 Kommentare

Ein Mops kam in die Küche

Dienstag, 15. Januar 2008 | Autor:

… und stahl dem Koch ein Ei. Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops entzwei zu Brei.

Ein Holzkochlöffel war eines der bevorzugten Züchtigungsinstrumente meiner Mutter und angesichts der derzeitigen Diskussionslage habe ich den Eindruck, dass ein gewisser Roland Koch vorgibt, die obige Rolle am liebsten nicht gegenüber Möpsen, aber gegenüber jugendlichen Straftätern einzusetzen. Vielleicht ist er verzweifelt, weil er mit anderen Methoden nicht erfolgreich war, denn seine bisherigen Maßnahmen als Ministerpräsident haben dazu geführt, dass die Gewaltkriminalität jugendlicher Täter in Hessen überproportional angestiegen ist und dass die Jugendgerichtsverfahren überproportional lange dauern. Einige lesenswerte Gründe dafür hat Andrea Diener recherchiert. Sie hat auch in scharfsinniger Weise diese Presseerklärung der hessischen Staatskanzlei auseinander genommen.

Urban Priol hat heute morgen übrigens zwei Wörter vorgeschlagen als Unwort des Jahres 2007: “Roland” und “Koch”. Nach seinem Auftritt im ZDF-Morgenmagazin heute hat Hanna übrigens die ZDF-Mediathek und die Aufzeichnungen von Neues aus der Anstalt entdeckt. Das Unwort des Jahres 2007 ist dann aber doch Herdprämie geworden. Na, ich weiß nicht.

Und heute morgen habe ich mich auf unangenehme Weise ertappt gefühlt, weil ich mich plötzlich auf der Seite von Roland Koch sah. Vor einigen Tage sagte ich zu Hanna, dass man wohl doch etwas machen müsste gegenüber Kindern unter 14 bezüglich Straftaten machen müsste, weil Jugendliche doch immer früher reif werden. Und heute morgen hörte ich, das R.K. selbst aus seiner eigenen Partei kritisiert wurde, weil die die Anwendung des Jugendstrafrechts für unter 14jährige gefordert hatte. Allerdings hat “was tun” dann doch nicht mit “Strafrecht anwenden” zu tun.

Ach ja, all diese Bemerkungen macht Koch, um den Landtagswahlkampf in Hessen zu gewinnen. Strafrecht ist aber Bundessache. Die SPD führt die Wahlkämpfe übrigens mit dem Thema Mindestlohn. Aber auch das ist keine Ländersache.

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Thema: Vorgarten | 4 Kommentare

Ablehnungsgefahr

Dienstag, 15. Januar 2008 | Autor:

Eigentlich halte ich mich für einen umgänglichen Menschen, der anderen Leuten offen und vorurteilslos gegenüber tritt und auch gerne bereit ist zu helfen. Ich denke auch, dass das viele bestätigen können.

Manchmal merke ich allerdings, dass ich mich manchen Leuten gegenüber stark zurück halten muss, um nicht zynisch und bissig zu werden oder mich in eine Ablehnungshaltung hineinzusteigern. Aber was soll ich von einem Kollegen/einer Kollegin halten, die beim Mittagessen anlässlich einer Abteilungssitzung die Brötchen, die ich gegessen habe, genau mitgezählt hat, und dies während der Sitzung dann auch noch vor versammelter Gruppe bekannt gibt?

Oder verändert man sich mit dem Alter und wird intoleranter?

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Thema: Rumpelkammer | 4 Kommentare

Wie Osnabrück

Mittwoch, 9. Januar 2008 | Autor:

Seit ich vor 7 Jahren nach Berlin kam und mich gleich mit meiner damaligen Arbeitsstelle und meiner Wohnung im Osten der Stadt (Friedrichshain, Lichtenberg) niederließ, beschlich mich immer so ein merkwürdiges “Retrogefühl”, wenn es mich mal in den Westen Berlins verschlug. Nun könnte der Leser meinen, das sei etwas Positives, denn Retro ist ja zur Zeit voll angesagt.

Was ich meine ist aber, dass West-Berlin den Muff der 70er und 80er ausstrahlt. Sicher durchaus erklärlich, da nach dem Anschluss der neuen Länder das wenige Geld, was da war, erst mal in den Osten der Stadt fließen musste und West-Berlin so ein wenig zwangsweise in der 80ern des vorigen Jahrhunderts stehen geblieben ist. Das ist aber mittlerweile fast 20 Jahre her und der Westteil der Stadt könnte sich mal so ein wenig bewegen. Tut er aber nicht.

Dass das alles nicht nur die Meinung eines arroganten Ex-Hamburgers ist, sondern auch andere Leute so empfinden, ist in einem sehr lesenswerten Artikel von Don Dahlmann nachzuprüfen. Er meint, die Ku’damm-Ecke hat etwas von Osnabrück, allerdings mit mehr Linksabbiegespuren.

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Thema: Vorgarten | Ein Kommentar

Neues von Buddy

Dienstag, 8. Januar 2008 | Autor:

Einen Fotocomic von unserem Buddy, auch Uhu genannt, gibt es drüben auf dem Berliner Clan.

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Thema: Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Der Berliner Karsten

Dienstag, 8. Januar 2008 | Autor:

Ich finde es ja schade, dass mit Karstens Weggang zu Silvester der Berliner Clan mehr oder weniger gestorben scheint. Ich habe ihn doch immer regelmäßig angesurft.

Genauso wie Karsten finde ich es auch schade, dass das dann einfach so kommentarlos hingenommen wird und keine Reaktion erfolgt ist, weder ein Bedauern noch ein “na endlich”.

Um so erfreulicher, dass Karsten das Schreiben nicht ganz aufgegeben hat und sein eigenes Blog, den Berliner Karsten eröffnet hat. Und ich wünsche ihm dort viele Leser und viel Feedback (auch wenn das Kommentieren dort nur anonym oder nach einem umständlichen Registrierungsprozess möglich ist, ich hätte mir gewünscht, dass er einen der WordPresshoster genommen hätte wie z.B. blogger.de oder sogar blogg.de).

Nichtsdestotrotz, die “gute Schreibe” blitzt schon in den ersten Beiträgen auf und vielleicht kann er ja dann bald das sehr nach Trauer aussehende Design ablegen und etwas Frischeres wählen. Zu wünschen wäre es Karsten.

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Thema: Gästezimmer | 2 Kommentare

Wieder in Berlin

Freitag, 4. Januar 2008 | Autor:

So, wir sind wieder zurück. Die Hilfsangebote haben sehr gut funktioniert. Der Taxifahrer in Stockholm ist extra in die für Busse reservierte Spur gefahren und vorm Terminal auf den Bürgersteig, damit Hanna nicht so weit laufen musste. Der Rollstuhl war bald organisiert, nur auf die “Fahrerin” mussten wir dann eine Stunde warten. Dafür hat die Hanna dann ins Flugzeug gebracht und auch dafür gesorgt, dass wir Plätze in der ersten Reihe bekommen. Und in Berlin sind wir an der Flugzeugtür abgeholt worden und bis zum Taxi gebracht worden, war also alles einigermaßen einfach gemessen an den Umständen.

Hier in Berlin grüßte uns dann der Winter in Form von Eiseskälte, während Stockholm uns am allerletzten Tag mit Schnee verabschiedet hat.

Schnee in Stockholm

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Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Silvester in Stockholm

Mittwoch, 2. Januar 2008 | Autor:

So, der Rollstuhlservice am Flughafen ist bestellt und morgen geht es dann wieder zurück nach Berlin. Vorher möchte ich aber noch einen Bericht zu Silvester in Stockholm nachreichen, der über den gestrigen Ereignissen bisher vergessen ging.

Zu Silvester scheint es in Stockholm nicht unüblich zu sein, dass sich feste Freundeskreise zum Essen treffen, wobei der Gastgeber von Jahr zu Jahr wechselt. Auch in Stockholm ist Silvesterfeuerwerk von Privatpersonen üblich und wie in Deutschland ist viel Missbrauch angesagt, dieses Jahr besonders war es ein Spaß unter Jugendlichen mit Raketen auf andere Leute oder Fenster zu schießen.

Auch bei Elisabeth und Börje war das Essen eines Freundeskreises angesagt, wobei die beiden nur ihre Räume zur Verfügung stellten, der Gastgeber war Hans, der damit auch für das Essen verantwortlich war.

lobster_thermidor.jpg

Auf dem Bild ist die Vorspeise des Menüs zu sehen, Hummer Thermidor, bei dem das Hummerfleisch entnommen wird und dann mit einer Sauce angerichtet wieder in die Schale gefüllt wird. Vor der Vorspeise gab es übrigens einige kleine Häppchen, wobei einige mit geräucherten Austern belegt waren, etwas, das ich auch noch nicht gegessen hatte vorher.

Der Hauptgang war dann Entenbrust mit Apfelsauce (eine Supersauce) und dazu gewürfelte Kartoffeln mit Möhren gemischt und mit Ingwer gewürzt. Und schließlich als Nachtisch ein Sorbet mit Brombeeren und Champagner.

Berechtigterweise wurde dem Koch eine Dankesrede gehalten, war alles sehr wohlschmeckend, bis es dann an Kaffee, Calvados und andere Getränke ging und der Jahreswechsel mit Umarmungen und Champagner begangen wurde.

Da ging es Hanna noch gut ;)

silvestergruppe.jpg

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Thema: Hotelzimmer | Beitrag kommentieren

Das Jahr fängt ja gut an

Dienstag, 1. Januar 2008 | Autor:

Bei anderen spielen sich dramatische Szenen ab und bei uns hat Hanna das mit dem “guten Rutsch” ein wenig zu wörtlich genommen. Die letzte Stufe der Treppe übersehen, schon lag sie lang und konnte nur noch kriechen wegen Schmerzen in beiden Füßen.

sanitaeter.jpg

Wir haben also zunächst Bekanntschaft mit schwedischen Sanitätern und einem schwedischen Krankentransport gemacht, da es nur noch per “Liegendtransport” in die nächste Ambulanz zu schaffen war.

Die Leute im St. Görans Krankenhaus waren aber alle sehr nett und das Röntgen beider Füße ergab dann doch ein wenig Entwarnung: nichts ist gebrochen, beide Knöchel aber verstaucht und die Bänder überdehnt. Auf dem Rückweg hat es Hanna dann doch auf eigenen, straff bandagierten Füßen mit zwei auf schwedische Staatskosten finanzierten Krücken  zum und vom Taxi geschafft. Jetzt heißt es Füße hochlagern, damit die Schwellungen zurück gehen und dann ein bis ein paar Wochen warten, dann sollte es wieder gut sein.

notambulanz.jpg

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Thema: Hotelzimmer | 2 Kommentare