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Beiträge vom » März, 2008 «

Türkeierlebnisse

Montag, 31. März 2008 | Autor: Axel

Wenn ihr Euch für Erlebnisse aus der Türkei interessiert, Ihr findet sie hier.

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Flaschenkrieg

Sonntag, 30. März 2008 | Autor: Axel

Alle kennen sie wahrscheinlich mittlerweile, die Flaschensammler, meist recht ausgemergelte Gestalten, die mit einer Plastiktüte von Papierkorb zu Papierkorb ziehen und diese nach weggeworfenen Flaschen und Dosen durchwühlen. Im Umfeld von Stadien ziehen ganze Gruppen herum bei Spielen, andere durchstreifen S- und U-Bahnen nach zurück gelassenem Pfandgut. Alles offensichtlich eine einträgliche Methode, um das bisschen Hartz IV aufzubessern.

Freitag sah ich im Ostbahnhof wieder jemanden auf einen Papierkorb zusteuern, da schoss ein kleiner Mann mit Plastiktüte zwischen Menschen hervor und machte den ersten an, indem er den Papierkorb zu seinem Revier gehörig deklarierte. Es sah fast so aus, als wenn es jeden Moment zu Handgreiflichkeiten kommen könnte.

Es ist ja bekannt, dass die Reviere von Prostituierten oder Drogenhändlern aufgeteilt sind, aber dass das auch so bei Flaschengeiern so ist, war mir neu.

In dem Zusammenhang hätte ich noch eine Bitte an die jungen Leute hier im Boxikiez: Lasst Eure Flaschen doch heil in einer Ecke stehen, anstatt sie auf dem Bürgersteig kaputt zu schmeißen. Ihr macht dann jemandem noch eine Freude!

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Lesung

Donnerstag, 27. März 2008 | Autor: Axel

Nächste Woche ist es dann soweit und ich bin dabei. Würde mich freuen, wenn Euch das interessiert.

Lesung Mindestenshaltbar

Nachtrag: Als Vorgeschmack hier die Links zu den anderen Lesenden.

susanne englmayer
jochenausberlin
don dahlmann
björn grau
modeste
ally klein
maike

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Stöckchen

Mittwoch, 26. März 2008 | Autor: Axel

Zum Glück nicht ins Autofenster, sondern es zielt auf meine iTunes Bibliothek. Die Ergebnisse gelten für mein Powerbook in HH, der iMac in Berlin wäre leicht anders. Gefunden bei Don Dahlmann (nach einem vorherigen Aufruf von Paulsen, der es wiederum von Anke hat, die auf Bloggold zurück greift. Das geht auf clusterflock zurück, die auf Cindy verweisen. Puh, damit ist der Schneeball (das Stöckchen) auf den Anfang zurück geführt!).

Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik:

2500 Titel, 6,3 Tage, 10,05 GB

Kürzester und längster Track (ohne “Intros”):

Jingle A, Wise Guys, Radio (0:07)
Valentine Suite, Colosseum, Epitaph (16:50)

Erster und letzter Track (Titelname):

Aber hier leben, nein danke, Tocotronic
1980 F, After the Fire
(keine Ahnung, warum iTunes die Zahlen hinter die Buchstaben sortiert)

Erster und letzter Interpret:

A. Bowlly
5000 Volts
(siehe eben)

Erstes und letztes Album (Titel):

Absolutely Live (Doors)
67-70 (Beatles)

Die fünf meistgespielten Tracks:

Those Were The Days, Leningrad Cowboys
Viva la Revolution, Die Toten Hosen
This Fire, Franz Ferdinand
The Dark of the Matinee, Franz Ferdinand
Moon over Bourbon Street, Sting

Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):

Allan wia a Stan, Wolfgang Ambros
Scared – the difference between, Betablokka
I’ll be seeing you, Billy Holiday
Another spring, another love, Marlene Dietrich
Brand new Cadillac, Clash


Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 6 (was für ein Zufall)
Death: 4 (Kinks, Clash und Händel, was für eine Mischung!)
Love: 123 (Hauptthema von Musikern?)
You: 223 (Sicher in Kombination mit Liebe irgendwie)
Home: 12
Boy: 27 (einige Bands mit “Boy” im Namen)
Girl: 13
Black: 22 (interessanterweise ist sechsmal Mozart dabei)
Red: 47 (iTunes findet “red” in “Remastered”, deswegen so hoch dank Tommy (remastered) von The Who)
Gold: 58 (Albums: Golden Love Songs, Gold Rock, Golden Hour of)

Zuerst / Zuletzt hinzugefügt:

Do You, BroSis (angefangen mit Billig-CDs aus der Wohlthatschen Buchhandlung)
All I Need, Radiohead

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Muss ich nicht haben

Dienstag, 25. März 2008 | Autor: Axel

Nein, jede Woche muss ich mir das nicht antun.

Gestern Abend habe ich einen Anruf meiner Schwester bekommen, ob ich nicht mit ihnen nach Hamburg fahren will und habe, schon fast im Tiefschlaf, in ganz drömeligen* Zustand zugesagt. Die frisch gebackenen Großeltern hatten Tochter und Enkelkind vom Osterbesuch in Hamburg nach Berlin chauffiert und wollten dann heute zurück.

Einen Versuch hatte ich schon gemacht, aber vielleicht läuft das mit einem relativ neuen 5er BMW (Dienstwagen) dann etwas flüssiger. Pustekuchen, schon auf dem Berliner Ring Stau (ein Lastwagen auf dem Standstreifen wird repariert, rechte Spur gesperrt, Baumarbeiten, rechte Spur gesperrt). Bis Wittstock Verkehr sehr dicht. Und dann scheiterte der Versuch, mich direkt zur Firma zu fahren, an einem 10 km langen Stau auf der Ostumgehung Hamburg, so dass ich dann doch an der S-Bahn abgesetzt werden musste.

Fazit: Dauer war eine gute Stunde länger als in mehr als 90 Prozent der Fahrten mit der Bahn. Im Austausch hatte ich natürlich die Gelegenheit zu netten Gesprächen mit Schwester und Schwager. Aber so wie ich es von Hamburg nach Berlin vor knapp acht Jahren auch gemacht habe, mit dem Auto zu pendeln, nein, das möchte ich nicht mehr, nachdem die Bahn so gut ausgebaut ist. Mein Schwager macht das trotzdem, er pendelt unter der Woche von Hamburg nach Frankfurt. Das einzige Argument sind da die Kosten, ein Dienstwagen wird halt von der Firma bezahlt, egal wo man fährt.

Aber einen Dienstwagen habe ich nicht.

Übrigens, eine andere Autogeschichte von mir findet Ihr hier.

*drömelig: platt und auch rheinisches Niederdeutsch für verträumt, verschlafen, nicht ganz geistig dabei

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Osteressen 2008

Sonntag, 23. März 2008 | Autor: Axel

Osteresen mit Brot

Das war ein Osteressen, wie man es sich vorstellt und doch etwas anders. Die Gäste wurden begrüßt mit einem Hors d’Oeuvre von einem selbst gebackenen Hefezopf, einem hart gekochten Ei und Roséchampagner. Aber das war dann auch der “andere” Part, als Hauptgang gab es Lammkeule mit Kräuterkartoffeln, Bohnen und “Babyparsnips”. Der Hefezopf hat vielleicht fünf Minuten zu lange den Ofen gesehen, aber ansonsten hat alles super geschmeckt und die Gäste waren zufrieden.

Lammkeule, Kräuterkartoffeln, Bohnen und Parsnips

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Frohe Ostern 2008

Sonntag, 23. März 2008 | Autor: Axel

Ostern 2008

Richtig osterlich ist es ja noch nicht, gemeinhin wird Ostern ja mit Frühling verbunden Aber trotzdem wünschen wir Euch, dass Ihr das Fest genießt und wenigstens ein paar Ostereier findet.

Ostereier

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Sidestep

Freitag, 21. März 2008 | Autor: Axel

Dieses Blog hier habe ich ursprünglich aufgemacht, um unsere Freunde und Verwandten darüber zu informieren, was bei uns so passiert. Mit der Zeit habe ich Lust gefunden, auch über anderes zu schreiben, einfach darüber, was mir in den Kopf kommt. Um das zu trennen, könnt Ihr besondere Geschichten ab sofort beim großen Mamamouchi lesen, ich hoffe, es bringt Spaß!

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Two to Toulouse

Montag, 17. März 2008 | Autor: Axel

Wahrscheinlich kennen so manche von Euch diesen (Nicht-)Stottererwitz: Zwei Engländer gehen in Köln-Hbf zum Fahrkartenschalter. Sagt der eine Engländer: “Two to Toulouse”. Sagt der Fahrkartenverkäufer: “Tätäterä!”

Damit will ich nicht sagen, dass die Kölner immer nur an Karneval denken, nein, an diesen Witz wurde ich erinnert durch die neue Kampagne Be Berlin oder auch assoziationsgemäß Be-Be-Be-Berlin. Hanna hat mich auf eine Postwurfsendung aufmerksam gemacht, die ich leider nicht gesehen habe, und meinte, wir sollten uns daran beteiligen.

Ich bin also erst einmal auf die Kampagnenseite gesurft und sah nichts. Minuspunkt: auf dem Apple Mac mit Safari sieht man nur eine leere Seite, also hat die Agentur ihre Flashseite nicht richtig getestet (manchmal hasse ich Flash). Aber ich bin ja nicht dumm und ein wenig an Computer gewöhnt, also sagte ich mir, wenn nicht Safari, dann Firefox. Ja es gibt was zu sehen, eine Flasheinführung. Die rauscht auf meinem mehr als 2 Jahre alten Powerbook so schnell vorbei, dass ich den Text nicht lesen kann.

Aber dann sehe ich doch eine Seite und was sagt die mir? Ehrlich gesagt, ich habe den Eindruck, Berlin gibt es nicht. Und ironischerweise fühle ich mich in dem bestätigt, was ich manchmal über Berlin sage: Berlin ist eine Ansammlung von 23 Kleinstädten. Nein, lieber Senat das war nichts, ich stimme da dem Schnipselfriedhof zu: “Dafür hamse Geld!”

Kurz darauf las ich diesen Artikel auf dem Hauptstadtblog, und, Hanna, da fiel mir unser “Be Berlin” Spruch ein (der sich sogar reimt):

Be Berlin, eat Sarrazin!

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Wenn drei Chaoten am Werk sind

Montag, 17. März 2008 | Autor: Axel

Wenn drei Chaoten am Werk sind, ist Murphy’s Law (Alles was schiefgehen kann, geht auch schief) eigentlich ein Selbstgänger.

Man stelle sich ein kleines Mehrfamilienhaus in einem nicht ganz so populären Stadtteil einer größeren Stadt vor. Also eine Gegend, wo die Wohnungen noch nicht so teuer sind wie in den populären Bezirken. Dieses Haus hat 5 Wohnungen, alle fertig eingerichtet, es ist also sehr unkompliziert in diese Wohnungen ein- und auszuziehen. Und alles sehr übersichtlich.

Eines Tages entschließt sich X. aus seiner Wohnung und dem Haus auszuziehen. Das bietet Y. die Gelegenheit in die frei werdende Wohnung einzuziehen, denn seine alte musste nach einem Wasserschaden renoviert werden. Natürlich wird nach der Renovierung auch die ehemalige Wohnung von Y. wieder bezogen, durch Z. Und so leben dann alle in der neuen Konstellation friedlich fast zwei Jahre lang. Und die Umzüge innerhalb des Hauses waren kaum der Rede Wert, im wesentlichen waren ja nur ein paar Kleidungsstücke zu bewegen.

Dann, nach wie gesagt fast 2 Jahren, schlägt Murphy ganz plötzlich zu: Y. wird der Strom abgestellt. Dabei war er der einzige, der die ganze Zeit bezahlt hat.

Nun, wie soll das passieren, wenn er mit keiner Rate im Rückstand ist? Über den ganzen unkomplizierten Umzügen ist einfach die notwendige Bürokratie den Tisch runter gefallen.

  • Chaot X. hat seinen Stromanschluß nicht richtig abgemeldet, zumindest hat er alle in der fraglichen Zeit an ihn gerichteten Rechnungen und Mahnungen ignoriert.
  • Chaot Y. hat zwar gezahlt, aber auch keine Anstalten gemacht, den Stromversorger darüber zu informieren, dass die Zahlungen jetzt auf einen neuen Anschluss anzurechnen sind.
  • Chaot Z. hat seinen Einzug auch nicht angezeigt und sich wohl noch nicht einmal gewundert, dass der Strom im Haus kostenfrei ist.

Drei Chaoten treffen aufeinander und es ist eine Ironie des Schicksals, dass der Chaot, der gezahlt hat, plötzlich ohne Strom da sitzt.

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