System Adler

Nein, dieses System (Kreisen, Finden, Zustoßen) benutze ich nicht, wenn ich tippe. Das ist in der Familie eher Hannas Methode, vielleicht auch ein Grund dafür, dass sie hier so selten schreibt, das Adlersystem braucht halt Zeit und Geduld. Ich über auch nicht das sortierte Zehnfingersystem aus. Wenn ich in der Vogelanalogie bleibe, bewegt sich bei mir eine flinke sechsköpfige Gruppe von Sperlingen unformiert über der Tastatur und der jeweils nächste schlägt zu, liegt dann auch allerdings manchmal daneben.

Das führt dann zu mehr oder weniger schönen Kreationen. Heute tippte ich im ersten Anlauf Instutut und musste unwillkürlich lächeln, das „Tut-Tut, ein Auto kommt“ aus der Kindheit drängte sich unmittelbar auf. Also korrigieren, und ich las dann auf einmal Institit. Nein, die Assoziation zu Titten oder ähnlichem drängt sich erst jetzt krampfhaft auf. Erst im dritten Anlauf wurde es korrekt zu Institut.

Vielleicht sollte ich einmal eine wissenschaftliche Version von den drei Chinesen mit dem Kontrabass entwickeln.

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2 Kommentare zu System Adler

  1. Ursel sagt:

    Das klingt interessant!

    Du KÖNNTEST allerdings auch einen Kurs „maschineschreiben“ belegen… Was ich empfehle. Oder auch nur das Buch dazu kaufen. Im Prinzip ist es wie beim Klavier spielen: Hast Du erst mal die richtige Grundhaltung intus und bist Dir bewusst, wo welche Taste liegt, ist das Zehn-Finger-System einfach das Schnellste. Sowohl beim Schreiben als auch beim Klavierspielen 😉

  2. Axel sagt:

    Das mit dem Klavierspielen sollte ich können nach ein paar Jahren Unterricht. Bei meinem System spielts also mit 🙂

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