Two to Toulouse

Wahrscheinlich kennen so manche von Euch diesen (Nicht-)Stottererwitz: Zwei Engländer gehen in Köln-Hbf zum Fahrkartenschalter. Sagt der eine Engländer: „Two to Toulouse“. Sagt der Fahrkartenverkäufer: „Tätäterä!“

Damit will ich nicht sagen, dass die Kölner immer nur an Karneval denken, nein, an diesen Witz wurde ich erinnert durch die neue Kampagne Be Berlin oder auch assoziationsgemäß Be-Be-Be-Berlin. Hanna hat mich auf eine Postwurfsendung aufmerksam gemacht, die ich leider nicht gesehen habe, und meinte, wir sollten uns daran beteiligen.

Ich bin also erst einmal auf die Kampagnenseite gesurft und sah nichts. Minuspunkt: auf dem Apple Mac mit Safari sieht man nur eine leere Seite, also hat die Agentur ihre Flashseite nicht richtig getestet (manchmal hasse ich Flash). Aber ich bin ja nicht dumm und ein wenig an Computer gewöhnt, also sagte ich mir, wenn nicht Safari, dann Firefox. Ja es gibt was zu sehen, eine Flasheinführung. Die rauscht auf meinem mehr als 2 Jahre alten Powerbook so schnell vorbei, dass ich den Text nicht lesen kann.

Aber dann sehe ich doch eine Seite und was sagt die mir? Ehrlich gesagt, ich habe den Eindruck, Berlin gibt es nicht. Und ironischerweise fühle ich mich in dem bestätigt, was ich manchmal über Berlin sage: Berlin ist eine Ansammlung von 23 Kleinstädten. Nein, lieber Senat das war nichts, ich stimme da dem Schnipselfriedhof zu: „Dafür hamse Geld!“

Kurz darauf las ich diesen Artikel auf dem Hauptstadtblog, und, Hanna, da fiel mir unser „Be Berlin“ Spruch ein (der sich sogar reimt):

Be Berlin, eat Sarrazin!

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