Tussylounge
Mittwoch, 30. April 2008 | Autor: Axel
Zum Fotografieren der Tussylounge bin ich noch nicht gekommen, aber die Webseite ist jetzt online, auch wenn sie noch etwas hakelt.
Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren
Mittwoch, 30. April 2008 | Autor: Axel
Zum Fotografieren der Tussylounge bin ich noch nicht gekommen, aber die Webseite ist jetzt online, auch wenn sie noch etwas hakelt.
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Dienstag, 29. April 2008 | Autor: Axel
Vor dem dritten großen Krieg erzählten sich die Menschen, die damals noch so zahlreich waren, daß sich solche Geschichten wie von selbst verbreiteten, die Fabel vom Gipfeltreffen:
Nach langen Vorbereitungen und unendlichen sogenannten Sicherheitsmaßnahmen trafen sich der östliche und der westliche Machthaber von Mann zu Mann, nicht auf dem Bildschirm und nicht so, daß sie sich nur sprechen hörten und sahen, sondern wirklich so, daß einer den anderen sprechen spüren konnte. Da sprach der östliche Machthaber vom Sozialismus, der westliche aber sprach von der Freiheit.
Da schämten sich beide so, daß sie sich verkrochen und nie wieder gesehen wurden.
“Wer?” fragte man beim Hören der Fabel: “Die beiden Machthaber?”
“Nein”, war die Antwort: “Die Freiheit und der Sozialismus.”
Wer die Fabel glaubte, der wurde Pessimist genannt. Wer aber glaubte, die beiden Machthaber hätten nur ihre Themen miteinander vertauschen müssen, dann wäre alles besser geworden, den nannte man damals Optimist.
Quelle: Erich Fried “Das Unmaß aller Dinge. Erzählungen.” Berlin 1990.
Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren
Dienstag, 29. April 2008 | Autor: Hanna
Hier noch ein kleiner Nachtrag:
Michael ist ein Freund von Osterglocken, daher diese Aufnahme, im übrigen heißen sie daffodiles, was mich an Krokodile erinnert. Und er mag auch getrocknete Duftspender:
Und hier zur Erinnerung unsere daffodiles, die inzwischen verblüht sind. Und dazu einige Bilder für alle, die denken ich habe nur blaue oder dunkellila Pflanzen:
Grundsätzlich stimmt aber, dass es meine Lieblingsfarben sind
Na ja, mal sehn was noch alles so kommt!!!!
Thema: Wohnzimmer | 3 Kommentare
Montag, 28. April 2008 | Autor: Axel
Assoziationen zum Thema findet Ihr hier.
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Montag, 28. April 2008 | Autor: Axel

Jetzt kommt der Frühling aber mit Macht. Die Tulpen auf der Terrasse sind in voller Blüte, die Hyazinthen schon fast wieder verblüht. Und natürlich ist die Grillsaison schon in vollem Gange.
Hanna hat in diesem Jahr einiges anders gemacht, viele Pflanzen über den Winter draußen gelassen. Das scheint den Gewächsen nur zu gut zu bekommen, besonders der Clematis, die Knospenfülle lässt eine reichhaltige Blüte Ende Mai, im Juni und Juli erwarten-

Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren
Montag, 28. April 2008 | Autor: Axel

Also, wenn es für mich das erste Mal Valencia gewesen wäre, dann hätte ich mich sicher darüber geärgert, dass ich nur zwischen Hotel und Tagungsstätte pendeln konnte und sehr viel Zeit auf dem Hotelzimmer mit dem Schreiben eines Antrags an die EU verbracht habe. Aber ich besuche jetzt nun schon seit 20 Jahren diese Stadt und es wird wohl das siebte oder achte Mal gewesen sein, dass ich dort sein konnte (zuletzt mit Hanna und Michael im Mai 2005, als ich noch nicht so fleißig geblogt habe).
Aber so saß ich in einem sehr schönen Hotel, dem Puerta Valencia, gestaltet in modernem Designerstil, wie ich ihn liebe, die Glasfassade entworfen vom spanischen Gestalter Javier Mariscal. Ausgestattet mit einem vom Hotel zur Verfügung gestellten Kabel verbunden mit dem Hotel-LAN, vollkommen kostenlos, was in Westeuropa ja noch eher die Ausnahme ist, hockte ich dann in einem Zimmer zur relativ ruhigen Seitenstraße, was will man mehr.

Eins ließ ich mir allerdings nicht entgehen, das Konferenzessen. Dazu wurde die ganze Gesellschaft in Bussen aufs Land vor den Toren von Valencia gefahren und kam in der Dämmerung in einer auf alt getrimmten “Pseudo”-Finca an, die einen wunderbaren Garten hatte. Hanna hätte ihn geliebt!
Das Essen war recht gut, wenn man die Menge der bewirteten Gäste in Betracht zog. Besonders die Vorspeise (mit Kabeljaumousse gefüllte rote Paprika) hatte es mir angetan.
Der Service war allerdings voll auf durchfüttern mit Geschwindigkeit getrimmt. Kaum hatte man einen Gang fertig, wurde abgeräumt und die Kellnerbrigade kam mit dem nächsten, so als ob der Service einen neuen Rekord aufstellen wollte oder von einer Fachschule namens Speedy Gonzales geschult war. Man wurde sogar nach dem Kaffee gefragt, bevor der Hauptgang abgeräumt war. So kam es, dass die Gesellschaft eine volle Stunde auf die Busse zur Rückfahrt warten musste, in dieser Stunde war natürlich weit und breit kein Servicepersonal mehr zu sehen, eine ziemlich trockene Stunde.

Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | Beitrag kommentieren
Mittwoch, 23. April 2008 | Autor: Axel
Draußen sind 25 Grad und ich muss auf dem Hotelzimmer sitzen und arbeiten.
Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren
Dienstag, 22. April 2008 | Autor: Axel

Es ist natürlich nichts Ungewöhnliches für mich, morgens los zu fahren und abends gegen Mitternacht zurück zu kommen, um an einem Meeting teilzunehmen. Diesmal ging es von London aus nach Coventry und dann zur University of Warwick.
Coventry ist nicht besonders sehenswert, kein Wunder, nachdem die deutsche Luftwaffe es im zweiten Weltkrieg zu Trümmern gebombt hat, und zwar 1940, lange bevor die ganz schweren Angriffe auf Deutschland geflogen wurden.
Die Universität Warwick ist eine Campusuniversität, mitten auf die grüne Wiese gebaut, und wirkt irgendwie wie ein modernes Gewerbegebiet. Die Uni selbst ist für englische Verhältnisse sehr groß mit 30.000 Studenten, aber sie gehört zu den Topuniversitäten in England. Die Leute, die ich kennen gelernt habe, wissen das und tragen eine entsprechende Arroganz zur Schau.
Die Treffen des Projektes, für das ich da war, sind eigentlich immer sehr konstruktiv und produktiv. Diesmal wurde es mir aber schwer gemacht. Ein Professor gerät in Panik, die Panik greift um sich und befällt andere Leute. Das Mobiltelefon steht kaum still, dabei leite ich eigentlich die Sitzung. Oft wird angenommen, dass ich exklusiv für eine Person arbeite, dabei habe ich auch anderes zu tun.
Diesmal zum Beispiel das Organiseren einer Kuriersendung nach Hamburg mit Unterschriften der Chefin. Nicht nötig eigentlich, denn sie hatte Bescheid gegeben, dass sie für so etwas letztes Wochenende ins Büro gekommen wäre. Und dann blieb es an mir hängen. Ich also recherchiert, wie man das macht, 3-4 Stunden vorm Abflug. DHL in der Victoria Station schien eine gute Wahl, weil es mehr oder weniger auf dem Weg lag. Irrtum, offensichtlich gibt es feine Unterschiede zwischen DHLs, die in Victoria sagten mir, der Umschlag brauche bis zu einer Woche.
Das Hiltonhotel in Gatwick machte das allerhöchstens für Gäste, wenn überhaupt, und die Flughafeninformation zeigte auf den roten Briefkasten der Royal Mail, keine große Hilfe, wenn etwas am nächsten Tag in Hamburg sein soll. Viel gelaufen bin ich allerdings, mit dem Telefon am Ohr und Konferenzschaltungen mit nervösen Professoren. Das mit dem Kurier hat nicht geklappt.
Endlich in Valencia gelandet, kennt der Taxifahrer das Hotel nicht, ich weise ihm die generelle Richtung, suche verzweifelt im Rucksack und auf dem Laptop nach der Adresse, finde natürlich nichts, lege ihm nahe, einen Kollegen zu fragen, aber er hatte irgendwann doch eine Eingebung und stand plötzlich vollkommen überraschend vor dem Hotel. Das nach sehr schwerer Kommunikation, ich mit wenig Spanisch und er vollkommen unbeleckt von Fremdsprachenkenntnissen.
Das Hotel ist übrigens sehr angenehm und nach einem Torres 10 (Achtung, Link nur für über 18 jährige
) war ich dann schon fast wieder entspannt.
Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren
Sonntag, 20. April 2008 | Autor: Axel

Von Hamburg ging es am Freitag abends nach London, diesmal nicht mit Ryanair von Lübeck, sondern mit Easyjet direkt von Hamburg nach Luton, während Hanna etwas früher mit Air Berlin nach Stansted flog. Hamburg ist ein komischer Flughafen, die Abflughalle ist vielleicht 600-800 m lang und ich musste die gesamte Strecke laufen. Immerhin gibt es am Ende der Halle einen Rollsteig von vielleicht 20m, wahrscheinlich damit sich die Leute kurz vor dem Zusammenbruch noch einmal kurz ausruhen können oder um sie schneller an der Raucherkabine des Flughafens vorbei zu transportieren. Diese Glaskabine von etwa 2,50m x 2,50m bietet doch tatsächlich Platz für etwa 6 Raucher, bei 8 wäre es dann schon schwierig, sich nicht gegenseitig Löcher in die Kleidung zu brennen. Interessant ist es, das Gepäck der Leute zu beobachten, oben ist ein besonders schönes Exemplar zu sehen, gemacht wohl für Leute, die sicher gehen wollen, ihren Koffer auf dem Gepäckband ganz schnell zu identifizieren.
Luton ist ein kleiner übersichtlicher Flughafen mit sehr schneller Passkontrolle und Gepäcklieferung und nach einer kurzen Fahrt mit dem Shuttlebus ist man dann am Bahnhof, von wo mich ein Zug in einer guten halben Stunde nach Farringdon brachte.
Farringdon ist mitten in der Londoner City, wo auch unsere Gastgeber wohnen, aber dort scheint ein Hotspot für Kneipen und Diskotheken zu sein: viele sehr angeheiterte junge Leute, ein großes Aufgebot an Polizei im Bahnhof, muss wohl so sein, denn viele Engländer lieben das “Binge Drinking” und flippen dan ziemlich aus.

Von Farringdon geht es dann vorbei an einem Laden namens Kurz & Lang – the Bratwurst Company, der auf Bratwürste aller Art spezialisiert ist, die mit Sauerkraut und Brot serviert werden, so wie sich halt ein Londoner das gepflegte deutsche Bratwurstessen vorstellt.

Weiter führt der Weg durch einen wunderbaren viktorianischen Markt, interessanterweise einen der größten und modernsten Fleischmärkte Europas, den Smithfield Meat Market. In riesigen unterirdischen Anlagen wurde hier früher auch hunderte Tiere zum Verkauf und Schlachten bereit gehalten, mittlerweile werden die Keller für Autos und zum Tanzen genutzt.
Von diesem Markt ist es dann nicht mehr weit nach Little Britain, der Straße, in der wir über das Wochenende wohnen. Gegenüber der Wohnung ist ein kleiner Park, der eine kleine morbide Sehenswürdigkeit enthält: irgendwann hat man hier Gedenktafeln angebracht für Leute, die bei dem Versuch, anderen das Leben zu retten, selber umgekommen sind.

Seit der Ankunft dreht es sich dann um Essen, Quatschen und Shoppen. Ich bin jetzt auch stolzer Besitzer eines neuen Anzugs.
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Donnerstag, 17. April 2008 | Autor: Axel
Manchmal werden die Erwartungen, die man von einer möglichen Reaktion von Leuten hat, vom Gegenteil getroffen. Erwartet man eine positive Reaktion, kommt ein Wutausbruch, erwartet man einen Wutausbruch, wird ganz beiläufig und gelassen reagiert. Letztlich wiegt sich das aber auf.
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Netz- und Printmedien bekämpfen sich in vielerlei Hinsicht. Vielen Argumenten in diesem Artikel von Don Dahlmann kann ich zustimmen, aber den eigentlichen Kern trifft er nicht so ganz. Politiker leben in Deutschland eben doch in einer anderen Welt, im besten Fall ignorieren sie das Netz, im schlechtesten kämpfen sie aktiv dagegen. Die Netzwelt ist ihnen einfach fremd.
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Es gibt doch ein paar Raucher in der Firma. An 4 Tagen in der Woche geben sie sich die Klinke in die Hand beim Kollegen, der in seinem Einzelbüro raucht. Donnerstags ist er aber nie da und da passiert es dann plötzlich, dass sich 3 Leute auf dem Balkon im Nieselregen treffen und eine durchziehen.
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Google wird für viele offensichtlich zum Lebensberater. Aus den Suchanfragen:
mein haus brennt: Ich würde sagen, Feuerwehr rufen.
brettspiele am hochzeitsabend: Habt Ihr nichts besseres zu tun?
wieviel muss man essen und trinken: Vielleicht bis man satt ist und keinen Durst mehr hat?
ehefrau ausgezogen: Scheidung und neue suchen?
Züchtigungsinstrumente: Leute zu zwingen, die Blödzeitung zu lesen?
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Note to self: Irgendwann muss ich noch schaffen, die Tussylounge um die Ecke in F-hain zu fotografieren, eventuell zu besuchen. Die ist einfach sehenswert mit ihrer Rosentapete.
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