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Beiträge vom » April, 2008 «

Lesung

Mittwoch, 16. April 2008 | Autor:

Die Aufzeichnungen der Lesung sind jetzt da, ich habe gelesen: Akrophobie und Die Tochter. Die anderen MP3s könnt Ihr hier bekommen: Teil 1 und Teil 2.

Zur Erinnerung: neben mir könnt Ihr dort Jochen, Susanne, Ally, Maike, Björn und die unvergleichliche Modeste hören.

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Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

Montag Morgen

Montag, 14. April 2008 | Autor:

Der ist ja sowieso immer schon schwer genug, aber heute morgen war er besonders schwer. Hauptsächlich diesmal aber im Wortsinne, denn ich bin dazu verdonnert worden, den großen Koffer mitzunehmen inklusive Gastgeschenk für Michael und Klamotten für mich für fast 2 Wochen. Da hatte ich dann kräftig zu wuchten, besonders am Ostkreuz rauf und wieder runter, denn auf Aufzüge und/oder Rolltreppen müssen wir da sicher noch lange warten.

Aber Hanna hatte mich am Wochenende ja schon eingestimmt: 80 l Säcke mit Blumenerde auf die Terrasse schleppen, Terrakottablumenkästen aufhängen etc. pp. Dafür geht die Terrasse langsam ihrem Früjahrs- und Sommerstatus entgegen.

Und dann musste ich am Hauptbahnhof lächeln über die Ansage auf dem S-Bahnsteig. Einer der Beamten hat eine spezielle Art “Westkreuz zurückbleiben… bitte” zu sagen, bei der er nach “Zurückbleiben” eine Kunstpause einlegt, als wenn er überlegt, ob da noch was kommen soll. Dann schiebt er ein nachdrückliches, abgesetztes “Bitte” hinterher.

Im ICE war es dann kalt, und ich hatte mich nach einem Wochenende, wo es wegen defekter Heizung in der Wohnung kaum über 14 Grad ging, so auf etwas Wärme gefreut.

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Cool

Donnerstag, 10. April 2008 | Autor:

Wie ich das Wort “Cool” gelernt habe und anderes findet Ihr bei mouchi.

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Berlin Journal

Dienstag, 8. April 2008 | Autor:

Kaum war man auf einer Lesung, achtet man dann auf entsprechende Links und kann Sachen entdecken, die man vorher vielleicht nicht entdeckt hätte. Über einen Hinweis von Susanne Englmayer im Hauptstadtblog bin ich auf das Berlin Journal der Zeit gestoßen, in dem neben dem Organisator der Lesung am Samstag, Don Dahlmann, auch Jochen Reinecke (Jochen aus Berlin) schreibt. Ich setze das mal auf meine Liste ;)

Jochen hat dort auch eine seiner beiden Geschichten veröffentlicht, die er am Samstag gelesen hat, über den Flohmarkt in der Puschkinallee.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Die zwei Seiten des Berliner Hauptbahnhofs

Montag, 7. April 2008 | Autor:

Berlin Hauptbahnhof oben

1. Die Freundliche

Meine Montagmorgenfahrt nach Hamburg läuft immer nach dem gleichen Muster ab. Am Ostkreuz einsteigen in den 2. Wagen der S-Bahn, dann bin ich im Hauptbahnhof direkt an der Rolltreppe. Da der Bahnhof komplett rauchfrei ist, geht es Erstes raus aus dem Nordeingang zum Europaplatz, um den Nikotinpegel noch einmal aufzufüllen vor den zigarettenlosen zwei Stunden. Direkt vor der Anfahrt hat sich dort ein schmächtiger Mann aufgebaut, einen Tapetentisch vor sich, und verkauft Zeitungen. Wetterfest gekleidet mit dickem Anorak und Baseballkappe steht er da und blickt sehr fröhlich in die Welt. Wenn es sein muss, dirigiert er schon mal die Taxis oder weist Leuten, die eine Fahrgelegenheit suchen, den richtigen Weg oder hält einen Plausch mit den Leuten vom DB-Wachdienst.

Vor einigen Wochen habe ich mich dann spontan entschlossen, ein Berliner Zeitung zu kaufen für die Fahrt. 80 Cent, das Wechselgeld kommt aus einem antik wirkenden Wechselgeldbehälter vor dem Bauch, aus dem er die 20 Cent knipst, ein Behälter wie ihn früher die Straßenbahnschaffner hatten.

Irgendwann stand ich dann da, rauchte meine Zigarette und dachte, ich könne ja schon einmal mein Wechselgeld abzählen für den Kauf. Er beobachtet das mit seinem wachen Blick, greift sich die Zeitung und schießt auf mich zu mit einem breiten Lächeln, ganz unbeeinflusst von seinem schadhaften Gebiss, mit blitzenden Augen, aus denen der Stolz spricht, sich an mich und meine Gewohnheiten erinnert zu haben.

Seitdem kommt er immer gleich an, wenn ich aus der Tür trete, Zeitung in der Hand und lächelt mich an. Ich bin schon gespannt, ob er mich auch erkennt, wenn ich meine signalrote Spätwinterjacke nicht mehr an habe.

2. Die Seite des Kampfes

Heute morgen hatte ich Zeit, nach einem Termin, der schneller vorbei war als gedacht, war ich früher am Hauptbahnhof und entschloss mich, noch einmal durch das Gebäude zu bummeln. Ich finde, ja, all die Geschäfte haben wenig Zuspruch, auch die Gleise, besonders unten, sind nur wenig ausgelastet, da ist noch viel Kapazität drin. Wie die Geschäfte existieren können, bleibt mir unklar, aber ich bin ja nur an zwei Tagen in der Woche dort, vielleicht sieht es sonst dort anders aus.

Nachdem ich heute knapp 10 Euro zum Umsatz beigetragen hatte in Form eines englischen Taschenbuches, sagte ich mir, dass die Zeit noch da war für eine zweite Auffüllung des Nikotinpegels. Ich bin da komisch, wollte nicht noch einmal zum Zeitungsverkäufer hinaustreten, muss ja niemand meinen Zigarettenkonsum mitzählen können. Aber es gibt ja zwei Ausgänge, also entschloss ich mich, zum Süden hinauszutreten und den Blick auf die Waschmaschine zu genießen, in der das Merkel wahrscheinlich still vor sich hin grinst.

Kaum war ich draußen, da schienen sie los gelassen. Horden vom schwarzbemäntelten Schlipsträgern zogen ihre schwarzen Trolleys mit oben drauf abgestellten Computertaschen hinter sich her und stürmen auf den Taxistand zu. Schlange stehen ist in Deutschland keine Gewohnheit, also stürzen sich die schwarzen Massen auf die beigen Fahrzeuge. An der Spitze der Schlange steht ein Asiate, vielleicht auch Japaner und wartet geduldig. Alle anderen stürmen die Schlange, ab zum sechsten oder siebten Taxi. Die Zufuhr an Taxis ist groß, alle Fahrer konzentriert, keinen anderen zu rammen, vor an die Spitze der Schlange, zwischendurch in Lücken gedrängelt.

Der Japaner macht einen vorsichtigen Schritt auf ein Taxi zu, das an der Spitze der Schlange zu stehen kommt, er ist aber zu höflich. Eigentlich der Erste in der Schlange, drängt ihn ein Businesspaar beiseite und besteigt den Wagen.

Irgendwann sind alle Taxis weg, der Japaner steht noch da und weiß, seinen Kopf schüttelnd, nicht, was hier passiert ist.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Terrasse Frühling 2008

Montag, 7. April 2008 | Autor:

Dieser Sonnabend war was Besonderes. Grau und trüb zwar, wie alle letzten Tage, aber abends würde die erste Lesung von Axels Blogbeiträgen in einer kleinen Neuköllner Kneipe sein, Annett würde uns abholen, Manu und Karsten wollten auch kommen, also Hochspannung schon am Nachmittag bei mir, unmöglich für mich noch eine Siesta zu halten, anders als für den Protagonisten. In solchen Situationen ist ja unsere Dachterrasse für mich der Ort, der mir Kraft gibt. Also bat ich meinen Liebsten ein paar Fotos zu machen und, als er seelig schlummerte, nahm ich auch die Kamera zur Hand!!!

Im letzten jahr hatte ich beschlossen, die winterharten Pflanzen auf genau diese Eigenschaft zu testen und gab schon im Herbst alles was ich an Blumenzwiebeln gebunkert hatte schon mit in die Töpfe….ich weiß nicht was worein, es ist eine Riesenüberraschung. Und daher nun ein paar Fotos

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Unverkennbar, dass meine Lieblingsfarben blau und bordeauxrot sind. Ich kaufe sehr viel bei Bakker, einer holländischen Firme, die eine Zweig-oder Versandstelle in Hamburg hat, und der Firmeninhaber oder seine Mitarbeiter müßen ungefähr in unserem Alter sein, wer würde seine Pflanzen sonst Woodstock oder Woodoo nennen. Und immer wieder kommen irgendwo Pflanzen, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie habe.

Ach ja, der Abend war wunderschön, ein Erfolg für Axel, der der Älteste war, obwohl der Veranstalter das auch nach seinen Texten nicht vermutete (Don Dahlmann stellte sich Axel als einen 24-jährigen Rothaarigen vor). Und ich habe auch mit Melancholie Modeste gesprochen, eine sehr schöne junge Frau, die im Gegensatz zu mir sehr leise und zurückhaltend ist.

Es war ein Ausflug in eine andere Zeitzone, und er war sehr inspirierend.

Danke an alle, die dabei waren.

Nachtrag von Axel: War eine schöne Erfahrung und ich würde das auch noch einmal machen. Ein Bericht von der Lesung findet sich auch bei Susanne Englmayer und, wenn man genau hinschaut, entdeckt man mich hinter dem Lesepult. Glam hat auch darüber geschrieben, Ally Klein ebenso, vielleicht kommt irgenwann das MP3, dann gebe ich Bescheid.

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Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

Sozialkapital

Donnerstag, 3. April 2008 | Autor:

In der Bloggerszene, im wesentlichen unter den so genannten A-Bloggern wird immer wieder über das Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten geredet, wer die besseren Journalisten sind und ähnliche Sachen. Eigentlich interessiert mich diese Diskussion nicht besonders, da versuchen einige Größen einfach ihre Rollen abzustecken und interessanterweise gegen traditionelle Medien zu verteidigen. Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass vor ein paar Jahren diese A-Blogger sich als kleinen Elitekreis fühlen konnten und dass mit der Verbreitung des Bloggens diese Rolle verloren geht, für viele normale Internetuser ist Bloggen nur eine der vielen Formen an Ausdrucksmöglichkeiten im Netz.

Die Mehrzahl der Blogger sehen sich nun gar nicht in Konkurrenz zu Journalisten, sie bloggen, weil sie Spaß dran haben und sich darüber freuen, dass es den einen oder anderen auch interessiert, die großen Mengen an Lesern oder sogar irgendwelche Werbeeinnahmen sind vollkommen unwichtig. Ist halt nichts anderes als ein Hobby. Ich bin dann immer etwas amüsiert, wenn solche Insiderdiskussionen stattfinden. Ein Aspekt dieser Diskussion auf der Blogbar war auch das “Inzuchtverhalten”, dass Leute die sich kennen, bei einer Podiumsdiskussion halt einfach nur nett zueinander sein werden und keine hitzige Diskussion entbrennen wird. So nach dem Motto: “Eine Krähe…”

Ein Kommentar in dieser Diskussion ist mir aber im Gedächtnis hängen geblieben. Da schreibt ein “MUX” folgendes:

Was erwartet ihr? Klüngel ist einer der Motoren jeder Volkswirtschaft. Das funtkioniert im Kleinen nicht anders als im Grossen. Bei Journalisten ist die Vernetzung ein Teil ihres Jobs, bei Bloggern als “Mini-Journalisten” ist das nicht anders. Da gibt’s nun halt Gefälligkeiten. Das ist Fakt. Wer das anprangert und denkt er könne etwas ändern ist schlicht naiv und blind, und offenbart letzten Endes nur eines: her hat selber zu wenig Sozialkapital.

Na sowas, Sozialkapital? Wenn ich einen Bekannten habe wird der zum Kapital, wenn er wichtig genug ist? Und wenn ich Klüngel verabscheue, dann ist das nur Neid auf einen Sozialreichen, einen der viel Sozialkapital hat? Gibt es irgendwo im Internet vielleicht sogar einen Sozialkapitalrechner, der ausrechnet, wie reich man ist? Ist die Anzahl der persönlichen Kontakte bei Xing und die Zahl der Kontakte, die man braucht um an Ackermann oder Merkel ranzukommen eine entscheidende Größe? Na, ich weiß nicht.
Na, dachte ich, das ist ein Begriff den MUX erfunden hat und, ehrlich gesagt, ich fand ihn zynisch. Aber ich recherchiere ein wenig, und habe dann in der Wikipedia gefunden, dass der Begriff um 1916 das erste Mal verwendet wurde und seit 1983 häufiger verwendet wird. Dort steht:


Soziales Kapital bezeichnet “die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit der Teilhabe am Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sein können. Im Gegensatz zum Humankapital bezieht sich das soziale Kapital nicht auf natürliche Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen.”

Whow, führt Euch das ins Bewusstsein, wir sind alle nichts anderes als ein Teil eines Kapitals!

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Thema: Hobbyraum | Ein Kommentar

Ärzte bewerten

Donnerstag, 3. April 2008 | Autor:

Claudia vom Modersohn-Magazin ist auf der Suche nach Ärzten und hat festgestellt, dass auf den gängigen Ärzteportalen nur wenig Ärzte aus dem Kiez bewertet worden sind. Sie ruft deshalb dazu alle Leute aus dem Kiez auf, ihre Erfahrungen mit Ärzten im Web zu hinterlegen. Näheres findet Ihr hier.

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Thema: Vorgarten | 2 Kommentare

Hotel modern

Mittwoch, 2. April 2008 | Autor:

Auf Rügen hat gerade ein Hotel eröffnet, das eine Ausstattung nach meinem Geschmack besitzt: Statt einen Fernseher, ein teures Telefon, ein Radio und CD-Player sowie einen DVD-Player aufs Zimmer zu stellen, sind dort alle Räume mit einem iMac ausgestattet, der Fernseh- und Radiofunktion hat und sowieso als CD- und DVD-Player dienen kann. Natürlich kombiniert mit WLAN, das Telefon basiert auf VoIP und zusätzlich hat man jedem Zimmer noch eine Dockingstation für den iPod spendiert.

Das Nymphe Strandhotel ist also genau das richtige für den bekennenden Apple-Fan.

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Thema: Hobbyraum | Ein Kommentar

Schnippsel

Dienstag, 1. April 2008 | Autor:

Ein Spruch meines Kollegen: Männer, die ihre Frauen Schatzi nennen, können sich nicht zwischen Schaf und Ziege entscheiden.

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Schnee in HarburgBei Fotoapparaten ist häufig der Akku genau dann alle, wenn man ein Foto machen möchte. Seltener kommt es vor, bei mir jedenfalls, dass ich kein passendes Kabel dabei habe, um ein Foto zeitnah auf das Blog zu laden. Egal, hiermit liefere ich den Blick aus meinem Wohnzimmer (vor einer guten Woche) in Hamburg nach. Auch wenn wir keinen richtigen Winter hatten, tut das Wetter so als ob, spät, nach dem offiziellen Winterende.

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Alle Medien loben im Moment die neue Platte von Udo Lindenberg, aber Helge Schneider ist auch nicht schlecht.

  

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Thomas Knüwer weist auf ein nettes Titelbild des Magazins der Süddeutschen Zeitung hin.

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Aus aktuellem Anlass: ein ca. 50 Jahre alter Aprilscherz der BBC (auf Englisch).

 

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Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare