Ist das Bloggen am Ende?

Seit fast etwa eineinhalb Jahren blogge ich mit WordPress (erste Anfänge meines Bloggens waren etwa vor 3 Jahren). Seitdem gibt es eine Reihe von Blogs, die ich regelmäßig lese. Aber irgendwie scheint das alles nicht mehr so zu sein, wie es noch im Jahr 2007 war. Bei vielen Blogs auf meiner Roll sinkt die Frequenz neuer Artikel rapide.

Da sind zum ersten die Blogs der Leute aus meinem nahen Bekanntenkreis: beim Berliner Clan ist ein Autor nach dem anderen verschwunden, eigentlich ist nur Karsten übrig geblieben und auch er schreibt nur noch selten. Seinen „Zweitblog“ benutzt er eigentlich wohl nicht mehr. Suzan schreibt auch fast nur noch, wenn ein Laufereignis in Berlin statt findet, jedenfalls habe ich diesen Eindruck.

Aber bei den Bekannten kennt man oft Gründe, die das Ganze erklärbar machen. Aber auch gern gelesene hochklassige Blogger bemerken eine Veränderung. 500Beine interviewt sich selbst zur Blogunlust, Lucky wundert sich über die sinkende Leserschaft, Modeste hat eine radikal verkürzte Frequenz beim Posting. St. Burnster verabschiedet sich wieder einmal vom Bloggen. Selbst Robert Basic, der fleißig wie immer schreibt, erkennt einen Klimawandel in der deutschen Blogosphäre.

Aber egal, ich schreibe, solange es mir Spaß macht!

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7 Kommentare zu Ist das Bloggen am Ende?

  1. bosch sagt:

    In unregelmäßigen Abständen wird immer wieder der sogenannte Blogblues ausgerufen, aber letztlich melden sich die meisten doch früher oder später wieder zurück.

    Viel Kleinteiliges wird sicher auch auf Twitter kanalisiert, doch Blogs sind anders und wird es immer geben.

    Ich bin der Meinung, dass Blogs nicht darunter leider, wenn der Autor nur schreibt, wenn er meint, etwas zu sagen zu haben – und dies eben sein lässt, wenn es nicht der Fall ist.

  2. Axel sagt:

    Genauso sehe ich das auch. Twitter wird zugeschrieben, den Blogs viel Kraft wegzusaugen, aber ich habe für mich twittern noch nicht entdeckt.

    Wenn jemand nicht schreibt, ist es ok, aber ich habe nur eine Häufung der Unlust festgestellt.

  3. Clarissa sagt:

    Guten Morgen, deine Beobachtungen stimmen – irgendwie ist der Blog wohl am eingehen, ich weiß aber auch nicht, was zur Zeit angesagt ist. Vor einigen Jahren waren die Messenger ganz groß in Mode und heute gibt es kaum noch Menschen die so etwas benutzen. Nun spricht mein Alter – das ist wohl der Wandel der Zeit, nur das die Veränderungen in immer kürzeren Intervallen erfolgen.

    Ich bin jedenfalls eine eifrige und dankbare Leserin deiner Blog’s.
    LG an deine Frau und die Katerbande.

  4. lucky sagt:

    huch, das muß eine Verwechslung sein, ‚hochklassige Blogger‘, und dann ich – prust!

  5. Axel sagt:

    @lucky: Nee, das ist keine Verwechslung. Vielleicht habe ich meine eigene Meinung von „hochklassig“? 😉

  6. Rixosus sagt:

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich instant massenger in keinster Weise zurückgehen, sondern ein normaler Bestandteil der Kommunikationskanäle geworden ist, so wie Handy/SMS auch. Es gibt immer anfangs einen Hype um neue Sachen. Ich kann mir vorstellen, dass Blogs eben langsam normal werden, der Hype weg ist. Die Leute gehen, die nur aus mode mitgemacht haben, aber eigentlich das nicht ihr Ding ist, werden aussteigen. Andere Power-Blogger werden eben sich wieder aufs normale Leben konzentrieren und Blog ist eben Blog, nichts besonderes, wo man eben was schreibt, aber der Extrem-Hobbycharakter sich normalisiert. Glaube nicht, dass Blogs am aussterben sind, genauso wenig wie E-Mail, Instant Massenger, SMS, Foren oder sogar Mailing-Listen immernoch nicht ausgestorben sind, sondern ein Teil der Kommunikationsvielfalt.

  7. Axel sagt:

    Klar es wird halt Teil des Mainstreams, da werden die „Early-Adopters“ schnell gelangweilt, sehe ich auch so, Die Messenger werden aber halt sehr stark von Online-Spielern benutzt zur Kommunikation in ihren Clans.

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