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Beiträge vom » Juni, 2008 «

Blume zum Sonntag

Sonntag, 29. Juni 2008 | Autor: Axel

Geranien

Die Blume zum Sonntag ist die Geranie. Ich weiß nicht, ob das ein zwingendes Kennzeichen von Berggegenden ist, aber genauso wie in Bayern ist die dominierende Blume in Kästen an den Häusern auch hier in der Pyrenäengegend die Geranie.

Was für ein Glück, dass Berlin nicht in solch einer Berggegend liegt, keine Geranien nötig!

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St. Jean-de-Luz

Samstag, 28. Juni 2008 | Autor: Axel

Zum Vergleich zu Hondarribia ist hier ein kleines Video aus einer entsprechenden französischen Stadt im Baskenland. Der Vergleich ist etwas unfair, da ein Video viel mehr Bilder liefert, ich werde aber das Video von Hondarribia nachliefern, da ich noch mit etwas älterem Material ergänzen will, dass in Berlin auf der Backupplatte ist.

St-Jean-deLuz liegt von Hendaye aus kurz vor Biarritz und hat viele typische Elemente der baskischen Architektur. Der Ort muss mal ein wichtiger Hafen gewesen sein, denn er hatte schon Mitte des 17. Jahrhunderts 12000 Einwohner. Der französische König Ludwig XIV. feierte hier seine Hochzeit mit der spanischen Infantin Maria Theresia im Jahr 1660.

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Hondarribia

Samstag, 28. Juni 2008 | Autor: Axel

hondarribia_1.jpg

Auf der anderen Seite der Grenze, gegenüber dem Strand von Hendaye auf der spanischen Seite liegt Hondarrabia, ein altes spanisches Kleinstädtchen, dass von Anfang in unser Herz geschlossen haben. Die ersten beiden Male hier in der Gegend sind wir immer mit dem Boot rübergefahren und landeten immer im La Marina, dem Fischerviertel mit einem lebhaften Corso, vielen Bars und Restaurants und bunten blumengeschmückten Häusern.

Hondarribia

Diesmal habe ich einmal im Web nachgeschaut und festgestellt, dass Hondarribia einen gut erhaltenen Altstadtkern hat, der auf drei Seiten von der Stadtmauer umgeben ist. Dieser Kern ist als ganzes denkmalgeschützt und man findet viele der bunten Fachwerkhäuser, die so typisch für sowohl das spanische und auch das französische Baskenland sind. Eine Entdeckung!

Honadarribia

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Morgendlicher Ausblick

Freitag, 27. Juni 2008 | Autor: Axel

An dem Anblick von der Terrasse können wir uns gar nicht satt sehen, besonders an Werktagen. Am Wochenende ist es etwas voller, aber ganz und gar nicht überfüllt.

Hendaye Plage

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Au weia

Mittwoch, 25. Juni 2008 | Autor: Axel

Es ist ja schon ein wenig komisch, Deutschland-Türkei in der Diaspora zu sehen, in Frankreich, wo die Franzosen berechtigterweise nicht mehr so großes Interesse an der Euro2008 haben. Immerhin wird das Spiel auch im französischen Fernsehen Live übertragen (der ZDF Stream war leider zu wackelig). Nach hektischem Suchen vor dem Spiel nach einem Radiokommentar habe ich B5 aktuell gefunden. Ist übrigens interessant, dass heutzutage praktisch kein Sender mehr so ein Spiel Live überträgt im Radio.

Gut war das Spiel nicht, aber sehr, sehr spannend. Hochachtung der türkischen Mannschaft, eigentlich hätte sie mehr verdient gehabt. Richtig spannend wurde die Übertragung aber erst durch ein schweres Gewitter über Wien, ja, Wien, der Endspielhauptstadt. Das sorgte für diverse Leitungsausfälle, weil alle Sendungen weltweit von der Schweiz über Wien ausgestrahlt wurden. Nervenaufreibend, mehrfach Ton- und Bildausfall, manchmal nur Ton des ZDF über Bayern, ein Tor bei Ausfall, eins Sekunden vor Ausfall usw. usw.

Alles in Allem eine nervenaufreibende Angelegenheit.

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Die Hymne zum Spiel

Mittwoch, 25. Juni 2008 | Autor: Axel


Deutsch Türkische Nationalhymne – MyVideo

via: Hauptstadtblog

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Picknick

Mittwoch, 25. Juni 2008 | Autor: Axel

Käsestand

So, die beiden sind jetzt wieder zurück in London und uns bleibt noch eine Woche allein mit uns. Vorher war aber am Montag noch einmal Einkaufen angesagt, wir waren in der überdachten Markthalle von St. Jean-de-Luz, wo es einen wunderbaren Käsestand gibt mit einer Auswahl an perfekt gereiften Käsen, wie man sie in Deutschland nur selten findet.

Mittags haben wir an einem Platz dieser Kleinstadt gegessen, und zwar, was in Deutschland so sicher nicht passiert wäre, haben alle vier Nierchen in einiger körnigen Senfsauce mit Kartoffelpüree zu sich genommen.

Am Abend dann konnten wir unser geliebtes “Picknick” machen mit Baguette Rotwein und diversen kleinen Schweinereien, wobei der Schwerpunkt natürlich diesmal auf Käse lagt, denn wir wollen während der Woche möglichst viele und möglichst lokale Käase kennen lernen.

Picknick

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Chateau d’Abbadie

Dienstag, 24. Juni 2008 | Autor: Axel

Katz und Maus

Am Sonntag waren wir im Schloss Addadie, das sich der französische Forschungsreisende Antoine Thomson d’Abbadie in sehr schöner Lage in der Nähe von Hendaye hat bauen lassen. Das Schloss selbst ist ein ganz hübscher und wohlproportionierter neogotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Interessant sind die Verzierungen mit (unter anderem) Tieren aller Art, neben Katz und Maus wie oben auch Schlangen, Krokodile oder Schnecken.

Innen allerdings ist es total dunkel und leicht kitschig eingerichtet mit Erinnerungen an orientalische Stile, alles in allem sehr interessant, aber nicht so richtig mein Fall. Das Schloss wurde von d’Abbadie der französischen Akademie der Wissenschaften vererbt, die, das muss man zugestehen, das Innere recht liebevoll hat restaurieren lassen in den letzten Jahren.

Arabisches Zimmer

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Fleur du Dimanche

Montag, 23. Juni 2008 | Autor: Axel

Hortensie

Heute allerdings erst am Montag: die Hortensie. Hortensien sieht man hier zur Zeit in aller Macht und überall sprießen und blühen in vielen verschiedenen Farben. Wild am Straßenrand, einzeln in Gärten und Parks, ja, es gibt manche Gärten, in denen der Boden vor lauter Hortensienblüten nicht zu sehen ist.

Depo (übrigens der einzige geborene Brite in unserer kleinen Gruppe) hasst diese Pflanze, weil seine Mutter vor dem Umzug der Familie nach Nigeria viele Sachen in London gekauft hat, von denen sie glaubte, dass sie sie in Nigeria nicht bekommen würde. Darunter waren offensichtlich Unmengen von Plastikhortensien. Auch jetzt noch, nach der Rückkehr nach London schwört sie auf Plastikblumen, verständlich dass Depo sie nicht ausstehen kann.

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Menschen: Die Mutter

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor: Axel

Gleich am Check-In fällt sie uns auf: gutaussehend, schlank, langes dunkles Haar, begleitet von einem kleinen blonden Kind und offensichtlich den (Schwieger?-)Eltern. Sie hält die Wartenden auf, diskutiert mit dem Schalterpersonal, packt das Gepäck hin und her, um den strengen Bestimmungen von Ryanair gerecht zu werden und nicht für Übergepäck zahlen zu müssen. Später an der Sicherheitskontrolle steht sie mitten im Weg und verabschiedet sich ausgiebig von den Eltern, selbstvergessen, ohne daran zu denken, anderen Leuten den Zugang frei zu machen. H. meint noch: “Diese Schauspielertypen, Zicken sind das!”

Spät kommen wir ins Flugzeug, es ist schon recht voll, da entdecke ich zwei nebeneinander liegende freie Sitze. Am Fenster sitzt die Mutter mit dem Kind auf dem Schoß, augenrollend entscheiden wir uns für das Sitzen nebeneinander, natürlich in der Befürchtung, die nächsten 100 Minuten neben einem schreienden und quengelnden Kind zu sitzen, wir haben das schon oft genug erlebt.

Doch diesmal kommt es anders. Die Mutter kümmert sich intensiv um das Kind, erklärt alles, liest mit ihm, spielt mit ihm, während Start und Landung bekommt das Kind einen Reiskeks, offensichtlich um den Druck auf den Ohren zu entlasten. Das Kind wirkt ruhig und ausgeglichen, lacht und bietet H. sogar einen Teil seines Essens an. Beide sind wohl auf dem Weg nach Hause in Portugal und es entwickelt sich ein durchaus angenehmes kleines Gespräch.

Vorurteil ist in jeder Hinsicht widerlegt, das Kind wird nicht ein einziges Mal laut, und was zickenhaft wirkte, erwies sich im Nachhinein als das ernsthafte Kümmern einer liebevollen Mutter.

Frühere “Menschen”-Artikel: Die Betriebswirtin, Der Rocker, Die Punks, Der Professor, Die Blonde, Der Gitarrist, Der 68er, Die Pappprinzessin, Der Miniaturgeneral, Die Überempfindliche, Die Kneipenbesitzerin, Der Verwirrte

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