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Beiträge vom » August, 2008 «

Blume zum Sonntag

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: Axel

Heute habe ich aus gegebenem Anlass das Löwenmäulchen ausgewählt. Meine Nichte hatte uns ein kleines Pflänzchen mitgebracht, und diese Pflanze tut schon den ganzen Sommer ihr bestes, immer eine Blüte zu haben. Meine Schwester will uns nachher besuchen.

Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Auf der Reeperbahn

Donnerstag, 28. August 2008 | Autor: Axel

Wenn man an der Reeperbahn die S-Bahn verlässt, wird man mehr oder weniger dezent (eher weniger) darauf hingewiesen, dass auf dem Kiez ein Waffenverbot herrscht. Und Waffen ist alles bis hin zum Schweizer Messer, also Vorsicht beim Wandeln auf Hans Albers’ Spuren.

Ach ja, Hans Albers: wenn man den S-Bahnhof in Richtung Hans-Albers-Platz verlässt, dann kommt man richtig ins Grübeln, denn man steht vor einem Gunshop. Nun gut, ich gehe davon aus, dass die Waffenverordnung nur für den öffentlichen Raum gilt und dass sich weiterhin MPs, Pfeffersprays, Taschenmesser oder Baseballschläger in privaten Räumen stapeln.

Aber wie kommen die dahin? Legen sich die Fahnder von der nahen Davidswache auf Lauer, um zu sehen, ob sie bei einer Warenlieferung für den Gunshop einen Waffentransport ausheben können? Was machen die Kunden, die zwar kaufen können, aber das Erworbene nicht mitnehmen dürfen? Versucht der Laden die Ware mit der Post auszuliefern und wird dann der Postbote als Waffenschmuggler verhaftet? Oder gibt es eine Plombe wie beim Zoll, einen Reeperbahnverschluss? Fragen über Fragen.

Die Reeperbahn ist sowieso ein merkwürdiges Pflaster. In Hamburg erwartet man, dass nach dem Urteil zum Rauchverbot demnächst ein ganz striktes Verbot wie in Bayern verhängt wird. Außerdem wird eine Verordnung diskutiert, nachdem das Trinken von Alkohol auf der Straße verboten werden soll.

Das wird dann dazu führen, dass in die Menge der Kneipenbesucher heftige Bewegung geraten wird: ganz unbewaffnet werden sie zum Trinken in die Kneipe ziehen und zum Rauchen wieder raus, ein Kommen und Gehen.

Das soeben geschriebene ist von mir, aber wer weitere interessante Geschichten rund um die Reeperbahn lesen will, der wird bei Matts sehr lesenswertem Blog von der Rückseite der selbigen fündig.

Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Zwitschernder Generalsekretär

Mittwoch, 27. August 2008 | Autor: Axel

Ganz süffisant schreibt SPON darüber, dass der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil vom Convent der Demokraten in Denver twittert. Indirekt wird ihm peinliches Verhalten vorgeworfen, weil er das dann nicht im Politikerverlautbarungston tut, sondern im Twitter-üblichen Jargon.

Ja, was denn nun Spiegel? Abgehobene Politiker oder auch solche, die das tun, was tausende anderer Menschen auf der Welt auch tun? Mir ist jedenfalls ein Politiker, der mit dem Blackberry umgehen kann, lieber als einer, der damit kokettiert, das er nicht weiß, wie er das Internetdingsda bedienen soll (siehe unser Ströbele vor den Kinderreportern).

Sehen was Hubertus twittert, kann man hier.

Thema: Vorgarten | Ein Kommentar

Modern Times

Dienstag, 26. August 2008 | Autor: Axel

Da ist ein Mann, der sein Leben lang Schallplatten gesammelt hat, 1 Million LPs und 1,5 Millionen Singles sind zusammen gekommen. Ein Gutachter der Library of Congress hat sich diese Sammlung angeschaut und festgestellt, dass 83% davon auf keiner CD zu finden ist.Wert: 50 Millionen Dollar, der Besitzer verlangt drei Millionen. Niemand interessiert sich dafür.

Höhen und tiefen sind in Zeiten digital komprimierter und abgeschnittener Musik halt nicht mehr gefragt. Richtig traurig sowas, es handelt sich schließlich um kulturelles Welterbe. Vielleicht hätte die UNESCO ja Interesse.

Aber andererseits gibt es doch sowas wie die Rückkehr von Vinyl:

In den letzten Jahren ist die Zahl sowohl der verkauften als auch der neu veröffentlichten Langspielplatten und Singles, ausgehend von einer niedrigen Bezugsgröße, stark gestiegen. In Europa werden heute jährlich wieder rund 15.000.000 Schallplatten gefertigt. Einige Unternehmen stellen neuerdings auf Kundenwunsch auch individuell eingespielte Platten in Kleinstauflage her, wobei in der Regel keine Plattenpressung erfolgt, sondern die Tonspur mittels eines speziellen Schneidegeräts direkt in einen Vinylrohling graviert wird. (Wikipedia zur Schallplatte)

Wie passt das zusammen?

The Archive from Sean Dunne on Vimeo.

via: Paulsen

Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Blume zum Sonntag

Sonntag, 24. August 2008 | Autor: Axel

Hanna meinte, dass heute unbedingt die Dipladenie dran sein sollte, auf deren Blüte sie sehr stolz ist. Dem komme ich sehr gerne nach! Die Dipladenie ist eher weiß aber unsere sind ganz klar auf der roten Seite!

Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Reitturnier Tremsdorf

Sonntag, 24. August 2008 | Autor: Axel

Gestern war ich dann zum ersten Mal auf solch einem kleinen Reitturnier. Meine einzige vorherige Erfahrung mit Reitturnieren liegt, na sagen wir mal, Jahrzehnte zurück, und das war das Springderby in Hamburg-Klein-Flottbek, also sozusagen Höchstleistungsreiterei. Gestern war es anders, es war ein fast familäres Turnier in Brandenburg, irgendwie auf der grünen Wiese, auch wenn es ein offizielles und “richtiges Turnier” war. Mich hat die Atmosphäre so ein wenig erinnert an Sommerfeste, die wir mit einer früheren Firma gemacht hatten, es fehlte irgendwie nur noch das Lagerfeuer. Gestern hatten wir mit dem Wetter Glück, es war windig, aber es gab viel Sonne. Heute morgen ist Hanna dann noch vor 7 Uhr los und ich beneide sie in keiner Weise, bei der Menge Regen und Wind, die ich hier durch die Scheibe sehe.

Das Turnier ist für Dressur bekannt, es gab zwei Plätze, auf denen parallel geritten wurde. Die Plätze waren markiert, wie man sieht, wenn ich es richtig verstanden habe, bezeichnen die Großbuchstaben die Punkte auf der Außenseite des Vierecks, während die Kleinbuchstaben die Linien über die Schmalseite kennzeichnen.

An einer Schmalseite des Dressusplatzes waren grob zusammen gezimmerte Holzbuden platziert für die Wertungsrichter und die Leute, die das Wertungsprotokoll schrieben. Und wo kommt da Hanna ins Spiel? Sie saß in einer dieser Holzbuden und sagte die Reiter an und verkündete die Ergebnisse. Aber wichtiger noch, sie sagte den Reitern an, was sie machen sollten, denn in den unteren Klassen wird nicht auswendig geritten. Hanna sagte also Sachen wie “von A im versammelten Trab bis x einreiten. Bei x grüßen” oder “Nach rechts bis R traversieren”.

Soweit ich das beurteilen kann, hat sie das sehr gut gemacht. Auch unter der Beachtung der Tatsache, dass die Stimme über Verstärker und Lautsprecher ganz anders klingt. Hannas Stimme gewinnt dadurch.

Thema: Hobbyraum | 3 Kommentare

Nächstes Wochenende

Mittwoch, 20. August 2008 | Autor: Axel

Normalerweise freue ich mich immer auf das Wochenende zuhause und auf die Zeit mit Hanna. Am nächsten Wochenende wird das aber anders, denn Hanna hat von Freitag bis Sonntag Termine. Und trotzdem kann ich darüber nicht traurig sein, im Gegenteil freue ich mich für sie. Denn sie nimmt seit langer Zeit das erste Mal wieder an einem Reitturnier teil.

Nein, nicht auf dem Pferd, so weit ist sie noch nicht. Aber der Reitverein der Berliner und Brandenburger Studenten und der Reitclub Pegasus veranstalten ein Turnier auf dem Eichenhof in Tremsdorf. Und Hanna wird dort ihre Stimme einsetzen: sie ist zum Lesen eingeteilt.

Viele von Euch, die mit dem Reiten nicht vertraut sind, werden sich nun wundern, was denn dort gelesen wird. Es sind die Lektionen bei der Dressur, denn nur in den höheren Klassen wird “auswendig” geritten, ansonsten bekommen die Reiter vorgelsesen, was sie ausführen sollen. Und Hanna soll dabei eine Stimme haben, die durchaus beruhigend auf die Pferde wirkt.

Sicher nicht eine Veranstaltung, die ich normalerweise besuchen würde, aber einen halben Tag werde ich sicher auch einmal da sein.

Interessant ist übrigens die Bezeichnung des Turniers, es ist ein Turnier mit Vet’s und Vet’s. Was das heißt? Mit Veterinären und Veteranen ;)

Thema: Hobbyraum | 3 Kommentare

Blume zum Sonntag

Sonntag, 17. August 2008 | Autor: Axel

Diese Blume entstammt einer der Samenmischungen, die Hanna über Kästen und Töpfe verteilt. Sie sagte mir, die Blume heiße Fuchsschwanz.

Da habe ich natürlich auch so Assoziationen, ich stelle mir einen Opel Manta mit einem Fuchsschwanz an der Antenne vor. Übrigens kursieren über den Manta gut gemachte, aber wilde Verschwörungstheorien.

Thema: Dachterrasse | 2 Kommentare

Hausrecht

Mittwoch, 13. August 2008 | Autor: Axel

Die kleine Gruppe von fünf Personen lässt sich in dem kleinen italienischen Restaurant nieder. Fünf Frauen und ein Mann, offensichtlich eine Gruppe aus einem der nahe gelegenen Büros, die gemeinsam die Mittagspause verbringen. Die Gruppe vertieft sich in ein angeregtes Gespräch, bis der Mann plötzlich denn Kopf hebt und tief durch die Nase einatmet. “Was ist das?” sagt er in die Runde. “Offensichtlich raucht doch hier jemand!” Es kommt ein zustimmendes Nicken aus der Runde. Er schaut sich im Restaurant um und richtig. Hinten in der Ecke am Tresen sitzt eine Frau und raucht. Das kann er sich nicht bieten lassen und sagt: “Sie wissen doch, dass in Ihrem Restaurant auch der Nichtraucherschutz gilt!”

Der Wirt hat das mitbekommen und kommt an den Tisch. Mit einer kleinen Geste zeigt er auf die Tür und sagt ein einziges Wort:

“Raus!”

Thema: Arbeitszimmer | Ein Kommentar

Hamburg Hafencity

Dienstag, 12. August 2008 | Autor: Axel

Kräne in der Hafencity

Heute musste ich zur Abgabe eines Angebotes (natürlich auf den letzten Drücker ca. 2 Stunden vor Fristende) zur Hamburg Port Authority in der Speicherstadt (früher hieß diese Authority wahrscheinlich einfach Hafenamt oder Hafenbehörde).

Eine der größten Baustellen Deutschlands liegt gleicht hinter den Backsteingebäuden, die Hafencity, ein komplett neuer Stadtteil auf altem Hafengelände. Solche Entwicklungen sind ja weit verbreitet, weil der moderne Containerverkehr immer weniger Hafenfläche beansprucht, da gibt es die Docklands in London oder entsprechende Umwidmungen von San Francisco bis Kapstadt.

In Hamburg heißt sowas in der Regel City und man kann sich nur wünschen, dass den Stadtplanern hier ein besserer Wurf geling als die anderen beiden Cities neuerer Zeit, die nichts als halbtote Bürostädte dartstellen, die City Nord und die City Süd, die erste eine scheußliche 70er Jahre Betonwürste mit bisschen grün und sogar ein paar Wohnungen in einem grauen Hochhausblock, die zweite ein kunterbuntes Sammelsurium von Büroarchitektur der 80er und 90er ohne eine einigermaßen vernünftige Infrastruktur für die dort arbeitenden Menschen.

Die Hafencity könnte mehr Leben aufnehmen, zumindest die Speicherstadt scheint ja von vielen Touristen angesteuert zu werden, wie ich heute beobachten durfte.

Speicherstadt

Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

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