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Beiträge vom » September, 2008 «

Alle drei

Sonntag, 7. September 2008 | Autor:

Es kam ein Ruf von Hanna: “Axel, das müsstest Du mal fotografieren!” Habe ich natürlich gemacht und alle drei Kater auf einem Bild versammelt. Natürlich im Bett, wo sollte es denn auch anders sein! Besonders entspannt ist natürlich Linus (rechts), Hannas Kater, der alle Kräfte sammelt, um für die Nacht in der Wildnis der Stadt fit zu sein.

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Thema: Katzenhöhle | Ein Kommentar

Blume zum Sonntag

Sonntag, 7. September 2008 | Autor:

Das Blauflügelchen ist eine Pflanze, die Hanna schon einmal geglaubt hatte zu besitzen, aber das war falsch. Aber diesen Sommer hat sie die richtige Pflanze besorgt und sie kommt absolut mit Macht. Hanna ist ganz stolz!

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Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Menschen: Die eingebildete Mutter

Donnerstag, 4. September 2008 | Autor:

Mühsam schiebt sie ihren Kinderwagen den Berg hoch. Sie ist klein, mit grauen Haaren, offensichtlich behindert. Bekleidet ist sie mit rot geringelten Kniestrümpfen, Shorts und einem verwaschenen T-Shirt. Der Kinderwagen ist nicht der neueste, kein von diesen Hitech-Geländebuggys, sondern sicher 40 Jahre alt, aus Korb geflochten, mit einem dicken Wulst an der Kante. “Die arme Frau” denke ich, “sicher ist sie obdachlos und schiebt ihre ganze Habe in dem Kinderwagen vor sich her. Es ist leicht, sie zu überholen. Im Vorübergehen werfe ich einen Blick in den Wagen. Nein, da ist nicht der erwartete Berg von Plastiktüten, sorgfältig eingedeckt liegt unter einer Decke ein Baby.

Oder fast, es ist eine schwarze Puppe.

Frühere “Menschen”-Artikel: Die Mutter, Die Betriebswirtin, Der Rocker, Die Punks, Der Professor, Die Blonde, Der Gitarrist, Der 68er, Die Pappprinzessin, Der Miniaturgeneral, Die Überempfindliche, Die Kneipenbesitzerin, Der Verwirrte

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Dunkler Weg

Dienstag, 2. September 2008 | Autor:

A. erzählt beim Mittagessen, dass sie, wenn sie mit dem Fahrrad von der S-Bahn nach Hause will, zwei Möglichkeiten hat: einen gut beleuchteten, etwa zwei Kilometer langen Weg durch ein Wohngebiet und einen erheblich kürzeren, aber dunklen Weg direkt an der S-Bahn entlang. Der Weg ist so unheimlich, dass die Polizei davor gewarnt hat, den im Dunklen zu benutzen, und meinte, man solle doch lieber den längeren, aber sichereren nehmen.

“Ich denk doch nicht dran, da einfach einen Umweg zu fahren und habe mich in Richtung dunkles Loch aufgemacht. Das Licht an meinem Fahrrad funkionierte nicht und ich konnte kaum die Hand vor meinen Augen sehen. Daher bemerkte ich bemerkte ich die beiden Männer erst, als sie einen Meter vor mir auftauchten, zum Bremsen war es zu spät, und ich habe sie mehr oder weniger umgefahren. Hinter mir hörte ich irgendwelche türkischen Flüche und habe mich sofort an einen anderen Rat der Polizei erinnert, der besagt, wenn man schon den Weg fährt, dann soll man auf keinen, auf gar keinen Fall anhalten.”

Ein wenig schlechtes Gewissen hätte Sie ja schon, vielleicht hätten die Männer da mit gebrochenen Beinen gelegen und seien erst am nächsten Morgen gefunden worden, weil sich alle Leute an den Rat der Polizei gehalten hätten.

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren