Französisch

Seit ein paar Wochen nutze ich den Dienstagabend in Hamburg, um einen Französischkurs zu besuchen. Was mir dabei auffällt, dass ich doch mehr Kenntnisse habe, als ich sie mir zugestanden habe, sie sind allerdings sehr tief vergraben und müssen gehoben werden. Heute Abend sind mir allerdings zwei Anekdoten um die französische Sprache eingefallen, die auch verdeutlichen, dass ich doch ein wenig Sprachgefühl habe.

Für fast 10 Jahre habe ich im Netzwerk einer französischen Beratungsfirma gearbeitet und mir ist während dieser Zeit eine Spracheigenheit aufgefallen. Dazu muss man wissen, dass in meinem Job selbst die Franzosen Englisch sprechen. Aber zurück zum Französisch, einer der Lieblingssätze der Franzosen ist einer etwa wie der folgende: „Normalement ce ne serait pas une problème!“ („Eigentlich sollte das kein Problem sein!“). Die Franzosen, die ich kenne würden dann in Englisch sagen: „Normally that should not be a problem.“ Ich werde immer sagen, aha, ein gut Englisch sprechender Franzose, denn ohne das der Satz falsch ist, würde ein Engländer nie dieses „Normally“ benutzen, sondern immer „Usually“.

Die zweite Anekdote betrifft die Musik. Es gibt sehr viele Leute, die auf unserem Blog landen mit der Suchanfrage „Paris reveille“, also „Paris wacht auf“, häufig kombiniert mit Jacques Brel. Also mal davon abgesehen, dass er nicht von Brel sondern von Jacques Dutronc ist, ist der Song im Original auch noch einen Schritt weiter, denn er heißt tatsächlich „Paris s’eveille“; „Paris steht auf!“. Bekanntermaßen kommt das Aufstehen nach dem Aufwachen!

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