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Beiträge vom » Oktober, 2008 «

Vortrag

Mittwoch, 8. Oktober 2008 | Autor:

War schon eine interessante Erfahrung, einen konsekutiv gedolmetschten Vortrag zu halten. Simultanübersetzer kenne ich ja schon, aber das war das erste Mal für mich, dass ich entsprechende Pausen einlegen musste.

Thema war übrigens “Science Parks” bzw. “Technologieparks” und die Zuhörer waren Lehrer der Southern Federal University aus Rostow am Don.

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Wirtschafts- oder Bankenkrise. Häh?

Sonntag, 5. Oktober 2008 | Autor:

Am Freitag saßen zwei Businessleute neben mir im Zug. Beide offensichtlich auf dem Weg zurück nach Berlin, in Wochendstimmung: Schlipse und Jacketts abgelegt. Vor sich auf dem Tisch identische Laptops (ThinkPads von LeNovo/IBM, die Luxusklasse für “Nicht-Macianer”). Beide Laptops ausgestattet mit dem gleichen USB-Stick, um mit T-Mobile übers Internet surfen zu können. Sie unterhielten sich über Newsletter, und der eine bat darum, diesen erhalten zu dürfen. Und was wurde gemacht? Die Datei wurde über Mobilfunk auf die andere Seite des Tisches übertragen, das war das Bequemste.

Die Datei auf dem Speicherstick zu speichern, der offensichtlich in einem der Laptops steckte, und dann diesen Stick auf die andere Tischseite zu reichen, das fiel keinem von beiden ein.

Mobilfunkkosten zählen wohl nicht, Kosten sind vom Status abhängig, nicht von der Wirtschaftssituation.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Blume zum Sonntag

Sonntag, 5. Oktober 2008 | Autor:

Kaum hat Hanna die Zwiebeln gesetzt, kommen die Blüten geschossen. Aber nicht verfrüht, es ist die Jahreszeit für die Herbstzeitlose, oder wie die Engländer ganz treffend nennen, “Autumn Crocus”, also der Herbstkrokus.

Allerdings muss ich dazu sagen, bei dem Bild handelt es sich um ein “Archivbild” von unserer Dachterrasse am letzten Sonntag. Denn passend zum Namen der Pflanze haben wir einen Ausflug in den Herbst gemacht am heutigen Sonntag. Hanna hatte in der letzten Woche wieder eine Nachricht, ob sie nicht Ansagen/Lektionen lesen könne auf einem Turnier, wieder in Tremsdorf. Sie hat natürlich zugesagt im Zuge ihrer vorsichtigen Annäherung an die Reiterei, und so standen wir am heutigen Sonntag um sechs Uhr auf, verließen das Haus um halb Acht, um dann um halb Neun am S-Bahnhof Mexikoplatz abgeholt zu werden, autolos wie wir sind.

Zunächst machte das Wetter noch einen guten Eindruck, aber wir mussten bald feststellen, dass nicht nur eine steife Brise wehte (den Ausdruck habe ich nur benutzt, um auf dem Klischee Axel = Hamburger herumzureiten). Nein, nicht nur der Wind wurde heftig, sondern am späten Vormittag fing es auch an, reichlich unangenehm zu regnen. Überraschenderweise hatte Hanna dann am Nachmittag nicht mehr zu tun, so dass wir herumsaßen und auf eine Fahrgelegenheit nach Berlin warteten. Ja so ist es, wenn man autolos ist, aber für Turniere in Tremsdorf lohnt sich auch nicht die Anschaffung eines solchen Gefährts.

Und ich wurde dann sogar zum “Turniertrottel”, ich lief hin und her zwischen Richtertisch und Hannas Sprecherkabine, um die aktuellen Ergebnisse zur Durchsage zu übermitteln. Ich bin ein guter Beobachter, und musste/konnte feststellen, dass ich auf meinem zweiten Turnier anfing, die guten von den schlechten Reitern zu unterscheiden. Vielleicht sollte ich mich zum Richterkurs anmelden. ;)

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Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

(Internet-)Telefonie

Donnerstag, 2. Oktober 2008 | Autor:

Ich habe heute einen verblüffenden Effekt festgestellt: dass die Internettelefonie strenger ist als das normale Festnetz. Ich habe seit Jahren unsere Nummer auf dem Bürotelefon abgespeichert, brauche also nur eine Taste zu drücken, um Hanna anzurufen.

Bei meinem heutigen “Mittagsanruf” bekam ich plötzlich ein bekanntes Tüüddelüt zu hören und die Ansage “Kein Anschluss unter dieser Nummer”. Hm, dachte ich, haben die falsch umgestellt? Und siehe da, seit heute morgen kommen unsere Anrufe aus dem Internetz, die Umstellung zu einem neuen Anbieter ist so ca. 10 Uhr erfolgt.  Juhu, ich bin übrigens jetzt ganz Telekomfrei!

Ich also kurz eine andere Rufnummer, die ich in Reserve habe, unserem Telefonzugang zugeordnet per Fernwartung, und siehe da, die funktionierte. Hm dachte ich, vielleicht nur temporär und wählte wieder die normale Nummer, und siehe da, die ging auch. Dann wieder die gespeicherte, die bis heute morgen einwandfrei funktioniert, und siehe da: “Tüüdelüt”!

Bis ich ich die Ursache fand: Beim Speichern der Nummer damals hatte ich ein paar Zahlen angehängt, der Festnetztelefonie machte das ganz und gar nichts aus, die meinte, Nummern dürfen nur 8 Ziffern lang sein, ignorierte den Rest und stellte die Verbindung her. Internetz meint, nee, nee, diese 12-stellige Nummer kenne ich nicht, das muss ich dem Anrufer sagen.

Sachen gibt es, die gibt es gar nicht.

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Krise

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Autor:

Eine nette Fälschung zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise findet sich beim Netzkobold.

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren