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Beiträge vom » Dezember, 2008 «

Frohes neues Jahr

Dienstag, 30. Dezember 2008 | Autor:

Feuerwerk

Ich wünschen allen Lesern, Freunden, Bekannten und auch Verwandten ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.

Foto: NobbiP Lizenz: GNU Free Documentation License

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Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

Ruhe

Sonntag, 28. Dezember 2008 | Autor:

Ab Heiligabend kehrt eine große Ruhe ein hier in Friedrichshain. Die jungen Leute aus dem Stadtteil sind bei ihren Familien auf dem Land und in den Kleinstädten, als wirkt wie gedämpft, auch wenn kein Schnee liegt, der schallschluckend wirken könnte. Selbst die Straßenbahn der Linie M13 scheint einen weihnachtlichen Extraschalldämpfer aufgelegt zu haben oder hat die alten Krachmacher zum Weihnachtsfest aus dem Verkehr gezogen. Die Türken, die die Friedrichshainer Kneipen und kleinen Läden dominieren, passen sich an, unser Bäcker hatte tatsächlich an beiden Weihnachtstagen geschlossen.

Es ist, also ob die große Stadt Atem holt, ein kurzes Verschnaufen, bevor mit Krach, Licht und Rauch das alte Jahr untergeht.

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Weihnachten – Fest der Familie

Donnerstag, 25. Dezember 2008 | Autor:

Ich habe schon lange den Heiligen Abend nicht mit der Familie verbracht, denn ich hatte das Glück, im Alter von 21 Jahren Weihnachten aus Studiengründen in London zu verbringen, da waren meine Eltern dann dran gewöhnt und ich habe sorgfältig vermieden, die Verpflichtung wieder einkehren zu lassen. Jetzt habe ich das Problem nicht mehr, meine Mutter ist vor über 25 Jahren gestorben, mein Vater, ein emotionaler Eisklotz, ist auch schon fast 4 Jahre tot. Ich denke zwar, dass das Verhältnis zu meiner Schwester in den letzten Jahren etwas entspannter geworden ist, trotzdem ist eine gewisse Distanz da und mir würde nie in den Sinn kommen, bei ihr Weihnachten feiern zu wollen, besonders, da sie in Hamburg wohnt, und ich die Weihnachtszeit ausnutzen möchte, um mit Hanna in Berlin zusammen zu sein.

Hanna ist sicher viel mehr ein Familientier, und wenn Heide und ihre Töchter hier in Berlin wären, würden wir sicher viel Zeit dort verbringen. Aber sie sind leider in Kanada, und da macht man auch nicht so mal nebenbei einen Weihnachtsbesuch.

Deswegen haben wir die letzten Jahre zumindest Heiligabend im Freundeskreis verbracht, und auch dieses Jahr war es geplant, aber dann ist Gerd, der fester Bestandteil des Kreises war, kurz vor Weihnachten nach einem recht kurzen und überraschend notwendigen Krankenhausaufenthalt gestorben. Also war die Heiligabendfeier auch nicht recht angesagt.

Bleibt Hannas Mutter, hier in Berlin. Aus vielerlei Gründen, mir verständlich, ist das Verhältnis von Hanna zu ihrer Mutter nicht besonders innig, aber wenn sie Euch das erklären will, dann muss sie es schon selbst tun. Da aber Hannas beiden Schwestern nicht in Berlin sind, fühlt Hanna sich verpflichtet, sich zu einem gewissen Grad um ihre Mutter zu kümmern.

Wir sind heute also zu Besuch gefahren, ein Besuch, der eigentlich für gestern vorgesehen war, aber verschoben wurde, weil wir ein Auto haben wollten und unser Greenwheels-Kleinwagen den ganzen Nachmittag am 24. von anderen Leuten gebucht war.

Hannas Mutter ist vor einer Woche nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt in ein Pflegeheim eingewiesen worden und, obwohl Hanna weiß, dass es das Beste für ihre Mutter ist, hat sie offensichtlich ein ganz schlechtes Gewissen. Ihre Mutter ist heftigst dement, und ich hatte kategorisch erklärt, dass eine Pflege durch uns, gerade in Anbetracht von Hannas Krankheit und meiner Hamburgpendelei, nicht in Frage kommt.

Hanna fand das im Grunde ihres Herzens gut und eine Erleichterung, so denke ich zumiindest, aber das schlechte Gewissen spielt mit und so musste der heutige Besuch sein. Zunächst wunderte sich Hannas Mutter, wer ich den sei (ich war das erste mal vor ca. 7 Jahren bei ihr zu Besuch). Obwohl in ihrer Wohnung ein Hochzeitsbild von uns stand, war ich ihr vollkommen fremd. Dann brachte sie zum Ausdruck, dass sie es eigentlich schön fände, wenn Hanna (mit ihren 57 Jahren) sie endlich zur Großmutter machen würde. Dass sie bereits 5 lebende Enkel und mindestens 3 Urenkel hat, das war nicht in ihrem Gedächtnis. Es war ihr auch nicht klar, dass sie in dem Heim wohnt, in dem wir sie besucht hatten.Usw., usw.

Hanna weiß eigentlich, dass es eigentlich egal ist, wann, ob überhaupt und wie auch immer ihre Mutter besucht wird. Aber ihre Mutter hat sich halt gefreut, mich endlich kennen zu lernen. Wo sie wohnt war ihr nicht klar.

Na gut, lange Erklärung, kurzer Sinn. Als wir zurück in F’hain waren, war Hanna plötzlich übel, der Rücken tat weh und sie musste mein mit viel Mühe gekochtes Weihnachtsessen stehen lassen, weil es ihr zum Kotzen war. Die Verpflichtungen werden dann irgendwie masochistisch: Hanna weiß, dass es ihr elend sein wird nach solch einem Besuch, ihre Mutter kann das nicht mehr würdigen.

Und meine persönliche Abneigung gegenüber familiären Weihnachtsverpflichtungen wird nur bestätigt. Das musste ich einfach mal los werden!

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Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare

Frohe Weihnachten

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor:

Smokie im Schnee

Nicht nur Smokie, auch die beiden anderen Kater sowie Hanna und ich wünschen allen Lesern, allen Freunden, allen Bekannten ein schönes, friedliches Weihnachtsfest.

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Zwischenwinterblume zum Sonntag

Sonntag, 21. Dezember 2008 | Autor:

Christrose

Eigentlich blüht im Winter ja nichts, aber Hannas Christrosen sind pünktlich zum Fest aufgegangen.

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Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Sprachlos

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor:

Es war kalt, nass und selbst heißer Kaffee hat nicht geholfen, die Trauer wegzunehmen. Wir waren bei Gerds Beerdigung und er war da. Ich wollte eigentlich einen Witz erzählen, aber der unendliche Schmerz, den Manu in ihrer Ansprache zeigte, ließ mich verstummen. Wir wollten eigentlich alle nicht so betroffen sein, Gerd fand solche Anlässe eher zum Kotzen, aber er fehlt uns so sehr. Wir haben das einzig richtige gemacht: Still ein Radeberger getrunken, eine PS geraucht und ihm von allem etwas da gelassen…und als dann ein paar Schneeflocken fielen, ein Eichhörnchen neben dem Grab rumflitzte da wussten wir, wo immer er auch ist, er war dabei.

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Thema: Wohnzimmer | 3 Kommentare

Na Hallo mer sind doch froh dass es uns gut geht

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor:

Das letzte Wochenende war für mich, ein Familientier, die reine Freude. Der Anlass ist bekannt…der 90. Geburtstag meiner Patentante. Mein Cousin Uwe holte mich vom Flughafen ab, und da wir 4 Stunden auf Axel dort warteten erfuhr ich alles über einen Teil meiner Familie, die ich sonst nur aus kurzen Mitteilungen von Tante Hannchen bei unseren regelmäßigen Telefonaten kenne. Das erste war die Herzlichkeit, die mir auffiel, denn Uwe hatte sich unseren Blog angesehen, um mich nicht zu verfehlen,  und so stürzte er sich gleich auf mich, als würden wir jeden Urlaub miteinander verbringen. Und dann kam gleich die Überraschung wie sich in der zweiten und dritten Generation Aussehen und Eigenschaften so herausmendeln. Uwe und ich sind sehr extrovertiert, brauchen also nicht unbedingt Konkurrenz um eine Gesellschaft zu unterhalten oder andere Menschen anzusprechen, können aber trotzdem sehr gut miteinander reden und vor allem viel lachen! Wir haben die drei Nächte bei ihm und Helga, seiner Frau geschlafen und sind verwöhnt worden wie die Könige. Und Uwe hat sich ein Haus gebaut mit einer 170 qm Einliegerwohnung, in die wir zur Miete einziehen könnten, wenn wir wollen, mit einer Dachterrasse zum Träumen und noch zwei weiteren Balkonen. Am nächsten Morgen sind wir zur Erholung in eine Salzgrotte gefahren, in der man 45 Minuten schweigen muß.!!!!  Wir waren auch Wein kaufen, was im Badischen schon fast Pflicht ist und haben sehr gut gegessen und viel Brunnenwasser getrunken, das extra für die ganze Familie aus einer Klosterquelle regelmäßig geholt wird. Die Salate und Kräuter, die Äpfel sind alle aus eigenem Garten, frischer und besser geht es also gar nicht.

Am Sonntag war dann die Feier, und da war dann die Überraschung komplett, denn einige Kinder aus unterschiedlichen Familienzweigen waren sich ähnlicher als die Geschwister.  Und mittendrin mein Liebster, der sich offensichtlich trotz des Gewusels sehr wohl gefühlt hat. Zum Abschied wurden wir noch reichlich beschenkt, aber das größte Geschenk war das Treffen und Wiedersehen mit Menschen, die uns so liebevoll und herzlich aufgenommen haben…..Ich habe angedroht wir würden sie im nächsten Jahr einfach mal so besuchen.

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Blogwichtelbeitrag

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor:

Dies ist ein Beitrag des Blogwichteln 2008. Ein Unbekannter schreibt einen Beitrag über http://www.hannaxel.de/

Das hat mich gefreut, lese ich doch Hannaxel seit kurzer Zeit. Noch nicht lange, auch nicht von Anfang an, das ist schwierig, gibt es Hannaxel doch schon seit Oktober 2004.

Auf Hannaxel.de gibt es einen bunten Strauss von Themen. Geschichten über Berlin, Hamburg, Blumen und die drei Katzen lese ich regelmässig.

Macht immer wieder Spaß und ich hoffe, das geht noch lange so weiter.

Also liebe Blogwichtelleser. Hannaxels Blog macht Spaß, ist mit Berlin und ist schon so lange ein Blog, dass ich mich gar nicht traue, hier irgendeinen Quatsch zu schreiben.

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Thema: Rumpelkammer | 6 Kommentare

Trost spenden

Dienstag, 16. Dezember 2008 | Autor:

In diesen Tagen der Freude, des guten Essens, der Geschenke, ja, der Freude, soll man an die denken, die ganz hart getroffen sind. All diesen ist das folgende Video gewidmet:

Lasst die Welt bluten, damit auch sie wieder ein Weihnachten haben.

Via: Indiskretion Ehrensache

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Familienfest

Montag, 15. Dezember 2008 | Autor:

Gasthaus Zum Rössel Angelbachtal

Anlass meiner Fahrt zum Flughafen am Freitag war der Besuch im Badischen zu einer Familienfeier seitens Hannas Familie. Hanna hatte sich sehr darauf gefreut und ich habe sie gerne begleitet, auch wenn ich kein einziges Mitglied dieses Familienzweiges kannte. Ja, noch weitergehend kann ich sagen, dass ich solche Treffen (30 und mehr mehr oder weniger miteinander verwandte Teilnehmer) seitens meiner Familie nicht kenne und sicher auch nie kennen lernen werde. Hanna war aber sehr glücklich dabei zu sein und viele Leute wieder zu sehen, neu kennen zu lernen oder mit anderen zu verwechseln.

Die Feier war für Hannas “Tante Hannchen”, die heute 90 Jahre alt wurde. Also der 90. Geburtstag stimmt, ein Dinner for One war es aber nicht. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn Hannas Lieblingstante (und auch Patentante) am Montag 90 Jahre alt wird und geistig total fit ist, und am Dienstag Hannas Mutter ins Pflegeheim eingewiesen wird, mit 88, weil sie total dement und verwirrt ist. Wir werden also heftig mit Alter und Vergänglichkeit konfrontiert, da auch Gerd morgen zu Grabe getragen wird, mit 65 viel zu früh verstorben.

Ich denke (oder hoffe), dass Hanna selbst noch einiges zu diesem Wochenende schreiben wird.

Übrigens habe ich bei dieser Gelegenheit einen deutschen Flughafen kennen gelernt, von dem ich vorher noch nicht gehört hatte: FKB, Flughafen Karlsruhe-Baden, offensichtlich ein alter kanadischer Militärflughafen, der irgendwann nach der Wende privatisiert wurde.

Hanna und Tante Hannchen

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Thema: Gästezimmer, Wohnzimmer | Ein Kommentar