Über die Sinnlichkeit vom normalen Bloglesen

RSS IconVor ein paar Monaten habe ich entdeckt, dass man Blogs auch über RSS lesen kann. Die Vorteile schienen klar: man kann die Feeds abonnieren, wird benachrichtigt, wenn irgendwo etwas Neues erschienen ist und konnte das dann direkt im Feedleser anschauen. Toll dachte ich, dann braucht man sich nicht durch die Blogroll zu klicken, ein Programm, RSS Bandit zum Beispiel auf dem PC oder Newswire auf dem Mac, schaut automatisch nach, ob es neue Beiträge gibt. Ist auch irgendwie schick und eliminiert die vergeblichen Besuche auf irgendwelchen Blogs.

Und trotzdem: seitdem habe ich den Spaß an Blogs irgendwie verloren. Klar ich kann die Artikel lesen, wenn die Blogbetreiber ihren Feed nicht kürzen. Aber das „Feeling“ für das Blog, auch durch das Layout mitbestimmt, geht irgendwie verloren. Die meisten Blogs lassen einen Kommentar aus dem Feed nicht zu, also kommentiere ich weniger, denn warum sollte ich noch einmal extra auf das Blog gehen, ich habe den Artikel doch schon gelesen. Bei gekürzten Feeds schenke ich mir häufig, den Artikel an der Quelle zu lesen, und trotzdem fehlt mir etwas. Es ist wie mit Computer und Papier. manchmal sehnt man sich nach den altmodischen Methoden, Blogs zu „ersurfen“.

Ich konnte Don Alphonsos Bemerkung zum RSS-Feed, den er anbietet, eigentlich nicht so richtig verstehen:

Für Kleinschwä…, strukturelle Analphabeten, Web2.0-Spinner, dreckige Issue Controlschweine und andere Nasenbären gibt es hier auch einen RSS-Feed. Wer damit nichts anzufangen weiss – prima.

Mittlerweile kann ich davon einiges nachvollziehen und habe beschlossen, den Feed nur noch als Indikator von neuen Beiträgen zu benutzen, die Artikel aber doch auf der Originalsite zu lesen.

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