Positives von der Bahn

Die Bahn ist im Moment schon gebeutelt und hat mit diversen Spähaktionen zu kämpfen, es kommt immer wieder Neues ans Licht. Und ein ums andere Mal ist der Bahnchef im Licht des Interesses.

Vor den ganzen Spähaktionen war die Untersuchung der ICE-T-Züge der neuesten Generation im Blickpunkt, aber die Bahn hat zumindest Klarheit geschaffen und diese Züge auf der Strecke München-Leipzig-Berlin-Hamburg aus dem offiziellen Fahrplan entfernt.

Eingesetzt werden jetzt Züge mit vielen alten Interregiowaggons. Obwohl diese Züge zwischen Berlin und Hamburg häufig an Stelle der „normal“ ICE-Züge verkehrt, sehe ich schon die Akzeptierung der Überprüfungsmechanismen als Erfolg an. Leider sind manche Züge zu kurz und damit total überfüllt, besonders, wenn es kurz nacht sieben oder kurz nacht acht nach HH geht.

Besonders der Zug morgens kurz nach sieben scheint beliebt zu sein und ist im Bahnbuchungssystem mit einer Reservierungsempfehlung versehen. Und er ist auch total überfüllt, so dass ich, wenn ich meinen reservierten Zug am Montag nicht nehmen kann, ein wenig die Panik habe, am nächsten Tag im überfüllten Zug stehen zu müssen.

Aber die Bahn ist flexibel genug, an den Schluss des Zuges zwei Waggons anzuhängen, die irgendwo aufgetrieben wurden. Die zusätzlichen Wagen sind allerdings welche erster Klasse, nur provisorisch in der Tür durch einen Laserausdruck als 2. Klasse markiert.

Ich habe mir also in einem dieser Wagen einen Platz gesichert und es war fast wie im Paradies: viele Passagiere trauten dem Frieden nicht, Reservierungen lagen nicht vor, da das System damit offensichtlich nicht umzugehen weiß.

Ich jedenfalls habe die Fahrt genossen: erster Klasse in einem halb besetzten sechser Abteil. Alles zum Preis der zweiten Klasse, ein Komforterlebnis.

Ich hatte jedenfalls genügend Ruhe um die gut 90 Minuten Fahrt tief schlafend zu verbringen.

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