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Beiträge vom » Juli, 2009 «

Axel

Freitag, 31. Juli 2009 | Autor: Hanna

Im Moment findet hier nichts statt, denn mein  Liebster liegt auf der Intensivstation des Krankenhauses. Wenn es ihm besser geht, gebe ich es an Euch weiter.

Thema: Wohnzimmer | 11 Kommentare

Willkommen, Camillo und Cooper

Samstag, 25. Juli 2009 | Autor: Axel

Camillo und Cooper

Nun sind sie endlich da Camillo (links) und Cooper (rechts) und erkunden mit ihren wachen Augen das neue Revier. Und die halbe Wohnung haben sie schon geschafft, der Rest kommt später dran.

Zwischendurch ist man ja müde, wie gut dass es dafür den Stuhl gibt, auf dem die “alte” Katzenmutter ihre Handtasche abgestellt hatte.

Camillo und Cooper

Thema: Katzenhöhle, Wohnzimmer | 5 Kommentare

Wer schmeißt denn da mit Lehm?

Mittwoch, 22. Juli 2009 | Autor: Axel

Da hat es kurz in den Fingern gejuckt, um eine Anzeige wegen übler Nachrede aufzugeben, der Anfall war aber zum Glück sehr schnell vorbei. Das hieße nämlich, sich auf das Niveau solcher Leute zu begeben, aber dahinunter zu steigen, ist mir zu anstrengend.

Die eine oder andere schriftliche Warnung an dritte käme mir allerdings auch in den Sinn. Dann würde ich das allerdings mit vollem Namen und nicht anonym machen, und das/die Schreiben würden an staatliche Stellen gehen.

Aber nein, sie sind der Anstrengung nicht wert.

Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren

Terrasse am Wochenende

Montag, 20. Juli 2009 | Autor: Axel

Gladiolen und mehr

Die Gladiolen kommen mit Macht, auch wenn wir gesagt bekommen haben, das gehe gar nicht, denn die hätten ja nicht genug Platz, um so viele Blüten zu entwickeln. Das Wetter war leider kein Terrassenwetter, trotzdem ist die Macht der Blüten zu erahnen.

Und ja, auch der Oleander hat sich entschieden, seine Blütenpracht zu zeigen.

Oleander

Thema: Dachterrasse | 3 Kommentare

Promotionsfeier

Montag, 20. Juli 2009 | Autor: Axel

Promotionsfeier Veterinäre FU Berlin

Am Freitag hatten Hanna und ich die große Freude, unsere liebe Freundin und Tierärztin Antonia zu einer Feier anlässlich der Ehrung der erfolgreichen Doktoranden der Veterinärmedizin des Jahres 2009 zu begleiten.

Lange Jahre hatte die Arbeit geruht, bis sie sich endlich noch einen Ruck geben konnte, um das Ding durch zu ziehen. Die meiste Motivation zog sie dabei aus dem Umstand, ihrer Mutter eine Freude zu machen. Diese Motivation muss ich bewundern, denn auch meine Mutter hätte sich gefreut, aber das allein reichte mir als Motivation beileibe nicht aus.

Die Feier fand statt an angemessenem Ort, dem Harnack-Haus, einem Gäste- und Tagungshaus der Max-Planck-Gesellschaft. Und die Feier war auch so wie man sich sie vorstellte, Reden des Dekans, der Vizepräsidentin der FU. Und Musikbegleitung mit den Hits des 17. und 18. Jahrhunderts gespielt von einem klassischen Streichquartett, dem Picasso-Quartett.

Und natürlich musste jeder Doktorand geehrt werden, nicht nur die aktuellen, sondern auch die “Goldenen”, die Leute, die ihre Promotion vor 50 Jahren erfolgreich abgeschlossen hatten. Da jeder einzelne mit Namen und Promotionstitel aufgerufen wurde, dauerte der Durchlauf dann doch einige Zeit, man sollte es kaum glauben, aber beide Gruppen zusammen machten weit über 100 Personen aus.

Es war schon interessant, die Themen zu hören, besonders im Vergleich von 2009 und 1959. Da die Tiermedizin der Fu die der HU mit übernommen hatte, waren natürlich viele der Doktoranden von 1959 mit Themen beschäftigt, die für die industrielle Fleischproduktion im Rahmen von LPGs relevant waren. Für das Jahr 2009 mag eine Promotion stehen, die das Verhalten von Hautzellen in der Schwerelosigkeit untersuchte. Bemerkenswert vielleicht auch, weil der Eindruck entstand, dass die Doktorandin sich aufgrund ihrer Statur nach der Schwerelosigkeit sehnte.

Antonia ist auf dem Bild übrigens leicht zu identifizieren, sie ist die vor Glück strahlende zweite von Links auf der Bühne.

Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren

Und trotzdem liebe ich Dich – Quand meme je t’aime

Montag, 20. Juli 2009 | Autor: Axel

Ein nettes Lied über unerwiderte Liebe.

Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Hamburger Hochbahn kommt nach Berlin

Dienstag, 14. Juli 2009 | Autor: Axel

Die Hamburger Hochbahn (HHA) übernimmt ein Drittel des regionalen Eisenbahnverkehrs in Berlin laut Tagesspiegel. Nicht schlecht, denn der Metronom, der große Teile Niedersachsens abdeckt, ist ein sehr beliebter Zug und auch da ist die HHA beteiligt.

Vielleicht wäre das ja auch eine Lösung für die S-Bahn bei der nächsten Ausschreibung.

via: Hauptstadtblog

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Turniersprecher und -trottel

Montag, 13. Juli 2009 | Autor: Axel

Am Wochenende waren wir, wie im letzten Jahr im Oktober, auf einem Reitturnier auf dem Eichenhof in Tremsdorf. Hanna war wieder gebeten worden, als Sprecherin zu zu fungieren, also Reiter, Pferde und Ergebnisse anzusagen, gegebenenfalls auch Dressurlektionen vorzulesen.

Für mich bedeutet das, entweder zuhause zu bleiben und ein ganzes Wochenende auf Hanna zu verzichten oder mitzufahren und mich als Turniertrottel ein wenig nützlich zu machen. Als Turniertrottel werden die unwichtigen freiwilligen Helfer für minderwertige Tätigkeiten bezeichnet, ohne die die wichtigen Leute, wie Reiter, Kampfrichter und andere VIPs ein viel unbequemeres Leben hätten.

Also habe ich dreieinhalb Stunden Parkgebühren kassiert, ein Job, bei dem man schon einmal ins Gespräch kam mit den Fahrern und man gespannt auf die nächste Begründung wartete, mit der die Leute versuchten, die zwei Euro zu sparen.

Und dann habe ich noch ein paar Stunden Toröffner gespielt, es war meine Aufgabe, eine Lücke in der Umgrenzung des Dressurvierecks herzustellen, damit Ross und Reiter hinein und hinaus kamen, aber während der Lektion ein geschlossenes Viereck vorfanden. Ins Quatschen kam ich hier weniger, hörte aber interessante Geschichten über Pferde, auch einiges Abfälliges über die gerade aktiven (meistens) Reiterinnen. Überhaupt ist so ein Turnier offensichtlich auch eine gigantische Klatschbörse, Stoff für eine Reiter-”Gala” oder “Bunte”. Aber die gibt es wahrscheinlich schon.

Vor ein paar Jahren hätte ich noch einen Heidenrespekt vor den Pferden gehabt, jetzt liefen richtige Riesen von Rössern vor meiner Nase oder in meinem Rücken herum und ich blieb absolut gelassen.

Thema: Hobbyraum | Beitrag kommentieren

Wendemanöver

Donnerstag, 9. Juli 2009 | Autor: Axel

Seit nunmehr fast 7 Jahren pendel ich zwischen Berlin und Hamburg, das sind gut 600 einzelne Zugfahrten. Eigentlich sollt man meinen, dass ich alles erlebt habe, was so mit der Deutschen Bahn passieren kann. Einmal hat sogar der Zug, in dem ich saß, einen Selbstmörder überrollt, was ein kompliziertes Umsteigemanöver auf freier Strecke nach sich zog.

Am letzten Freitag hat mich dann die Deutsche Bahn mit etwas vollkommen Neuem überrascht. Hierzu muss man wissen, dass aus dem Hamburger Hauptbahnhof zwei Gleisstränge nach Osten hinaus führen, der nördliche Richtung Lübeck/Berlin, der südliche nach Bremen/Hannover. Vom südlichen kann man allerdings problemlos auf die Berliner Strecke wechseln.

Am Freitag war Chaos, es gab einen Polizeieinsatz auf den Gleisen der S-Bahn und der Strecke nach Berlin/Lübeck. Ich dachte schon, ich hätte Glück, weil ich mit einem fliegenden Wechsel unter der Benutzung des Metronom noch pünktlich im Hamburger Hauptbahnhof landete. Ich schob es dann auch auf das Chaos wegen des Brandes, dass der ICE nach Berlin auf einem Gleis angekündigt war, dass normalerweise Richtung Hannover führte, denn auch von dort war die Richtung nach Berlin zu erreichen.

Der Zug fuhr dann allerdings an der Abzweigung vorbei und ich kündigte Hanna schon eine erheblich Verspätung an, weil ich dachte, der Zug würde umgeleitet. Aber der Zug hielt dann plötzlich, noch auf Hamburger Stadtgebiet. Prompt kam die Ansage, der vordere Triebkopf des ICE sein kaputt, der Zugführer würde ans hintere Ende des Zuges wechseln und den Zug mit dem anderen Triebkopf über eine Umleitung nach Berlin steuern. Deswegen 15 Minuten Verspätung.

Der Zug fuhr also nach ein paar Minuten zurück und dann Richtung Berlin. Ich hätte das mit dem Triebkopf sogar geglaubt, wenn der Zugführer nicht von einer Umleitungsstrecke gesprochen hätte, der Zug aber die normale Strecke fuhr.

Könnte es etwa sein, dass in dem Chaos etwa einfach eine Weiche falsch gestellt war?

Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Pauline – ein Fazit

Dienstag, 7. Juli 2009 | Autor: Axel

Sicher gibt es noch einiges zu erzählen, aber ich will es damit gut sein lassen, alles Weitere wären Kleinigkeiten, eine Anekdote hier, eine andere dort.

Nach all dem Gesagten kann ich die verdammenden Aussagen verstehen, die von Erpresserin, Hochstaplerin, wandernder Heuschrecke und ähnlichem sprechen. Aber ich glaube auch, dass man dem Phänomen Pauline damit nicht gerecht wird. Ich denke, dass zumindest eine tief gehende psychische Störung dazu kommt. Ich denke auch, dass viele der Geschichten von Pauline selbst für wirklich geglaubt werden, also dass durchaus ein Realitätsverlust vorliegt, vielleicht auch Anflüge von Schizophrenie.

Die Geschlechtsumwandlung mag die Ursache sein, vielleicht aber auch schon eine Folge, aber zumindest scheinen mir die behandelnden Ärzte in dem Prozess nicht die nötige (psychische) Sorgfalt haben walten lassen. Pauline hat immer mit ein wenig Stolz davon geredet, dass der Prozess bis zur Operation bei ihr in Rekordzeit von statten ging. Vielleicht hätten sich die Ärzte und Gutachter dann doch ein wenig mehr Zeit lassen sollen.

Denn vielleicht sitzt Pauline jetzt da, als Exotin nach der Umwandlung von Mann zu Frau, weiß nicht recht, wer sie ist, erfindet deshalb eine männliche Seite von sich. Sie erträumt sich ein kleinbürgerliches Leben mit Mann und Kind und einem blau ausgemaltem Sternenhimmel im Kinderzimmer; sie erträumt es sich so stark, dass es für sie zur Realität wird. Andererseits weiß sie genau, dass sie mit ihrer Geschichte nie ganz diesen Zustand erreichen kann. Sie geht in Chats, in denen Leute andere zum “Poppen” suchen, um sich ihre Sexualität mit Männern wie mit Frauen zu beweisen und wirkt dabei doch orientierungslos.

Das kleinbürgerliche Glück ist nur vollständig, wenn ein Kind da ist, das verstärkt auch die Identität als Frau, deswegen die Schwangerschaft, die Hochzeitspläne mit Paul dem Phantom, dem Bankenberater mit dem Porsche Cayenne, dem Vater ihrer ungeborenen Tochter. Mittlerweile denke ich, dass auch die Tochter eines Phantoms nur ein Phantom sein kann. Aber eine kühl berechnende Hochstaplerin versucht nicht, Kinderwagen zu organisieren (hat sie, das weiß ich als Tatsache) oder sich ein Hochzeitskleid zu bestellen (ich weiß es, da Leute beim Maßnehmen dabei waren).

Pauline, wenn Du das hier lesen solltest, appelliere ich an Dich: such Dir professionelle Hilfe. Und da wir dabei sind, ich würde mich über eine Mail freuen mit einem realistischen Plan, wie Du Deine Schulden bei Sven abtragen willst. Ich leite sie gerne weiter.

Thema: Gästezimmer | 6 Kommentare

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