Promotionsfeier

Promotionsfeier Veterinäre FU Berlin

Am Freitag hatten Hanna und ich die große Freude, unsere liebe Freundin und Tierärztin Antonia zu einer Feier anlässlich der Ehrung der erfolgreichen Doktoranden der Veterinärmedizin des Jahres 2009 zu begleiten.

Lange Jahre hatte die Arbeit geruht, bis sie sich endlich noch einen Ruck geben konnte, um das Ding durch zu ziehen. Die meiste Motivation zog sie dabei aus dem Umstand, ihrer Mutter eine Freude zu machen. Diese Motivation muss ich bewundern, denn auch meine Mutter hätte sich gefreut, aber das allein reichte mir als Motivation beileibe nicht aus.

Die Feier fand statt an angemessenem Ort, dem Harnack-Haus, einem Gäste- und Tagungshaus der Max-Planck-Gesellschaft. Und die Feier war auch so wie man sich sie vorstellte, Reden des Dekans, der Vizepräsidentin der FU. Und Musikbegleitung mit den Hits des 17. und 18. Jahrhunderts gespielt von einem klassischen Streichquartett, dem Picasso-Quartett.

Und natürlich musste jeder Doktorand geehrt werden, nicht nur die aktuellen, sondern auch die „Goldenen“, die Leute, die ihre Promotion vor 50 Jahren erfolgreich abgeschlossen hatten. Da jeder einzelne mit Namen und Promotionstitel aufgerufen wurde, dauerte der Durchlauf dann doch einige Zeit, man sollte es kaum glauben, aber beide Gruppen zusammen machten weit über 100 Personen aus.

Es war schon interessant, die Themen zu hören, besonders im Vergleich von 2009 und 1959. Da die Tiermedizin der Fu die der HU mit übernommen hatte, waren natürlich viele der Doktoranden von 1959 mit Themen beschäftigt, die für die industrielle Fleischproduktion im Rahmen von LPGs relevant waren. Für das Jahr 2009 mag eine Promotion stehen, die das Verhalten von Hautzellen in der Schwerelosigkeit untersuchte. Bemerkenswert vielleicht auch, weil der Eindruck entstand, dass die Doktorandin sich aufgrund ihrer Statur nach der Schwerelosigkeit sehnte.

Antonia ist auf dem Bild übrigens leicht zu identifizieren, sie ist die vor Glück strahlende zweite von Links auf der Bühne.

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