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Beiträge vom » Juli, 2009 «

Pauline und das Krankenhaus

Montag, 6. Juli 2009 | Autor:

Die Unterzeichnung des Mietvertrags, zu der Paul das Phantom mit dem Porsche Cayenne zu spät kam und daher nicht vor den Augen des Vermieters unterschreiben konnte, war an einem Dienstag. Pauline wohnte zu der Zeit bei Monika und Sven, und am nächsten Tag, dem Mittwoch war es dann soweit. Monika sollte Paul das Phantom mit dem Porsche Cayenne kennenlernen. Auch vorher war es schon verabredet, aber wegen des Jobs geplatzt, denn Paul das Phantom mit dem Porsche Cayenne war hoch bezahlter freiberuflicher Bankenberater, der kurzfristig in die Schweiz oder nach Hamburg zur Haspa musste.

Am Mittwoch nachmittag war Pauline dann ganz aufgeregt, denn es ging darum, ihren zukünftigen Ehemann und Vater ihrer Tochter ihren Freunden zu präsentieren. Kurze Zeit vor dem verabredeten Termin erhielt sie einen Anruf, das Paul das Phantom, der Bankenberater mit dem Porsche Cayenne, gleich da sei. Pauline sagte zu Monika, dass sie runterginge um Paul das Phantom, den Bankenberater mit dem Porsche Cayenne, zu empfangen.

Monika war dann schon erstaunt, als statt der Türklingel das Telefon klingelte und Pauline dran war. Sie erklärte, dass sie zusammengebrochen sei und dass Passanten den Notarzt gerufen hätten. Monika machte sich natürlich Sorgen und fuhr gleich runter, und richtig, da war der Notarzt und Pauline erklärte, dass sie ins Krankenhaus am Friedrichshain eingeliefert würde. Pauline erklärte Monika, sie solle sich keine Sorgen machen, Paul das Phantom, der Bankenberater mit dem Porsche Cayenne, würde sie begleiten.

Sie rief dann an, und erklärte, sie bliebe im Krankenhaus, es gäbe mehrere Probleme, die Gebärmutter sei zu klein und wüchse nicht mehr und es gäbe auch Probleme ihrem Darm. Paul (ihr wisst schon) sei ins Hotel zurück und hätte sich besoffen, könne also nicht bei ihr sein.

Aus folgenden Anrufen erfuhr Monika dann, dass Pauline ins Hotel zu Paul dem Phantom, dem Bankenberater mit dem Porsche Cayenne gezogen war. Allerdings wurde für Samstag wieder ein Termin vereinbart, wo beide kommen sollten um Paulines Sachen zu holen.

Aber es kam niemand, aber es meldete sich tatsächlich Paul das Phantom, der Bankenberater mit dem Porsche Cayenne, und er meldete sich nicht nur bei Monika, sondern auch bei Sven auf der Mailbox, und auch bei Svetlana, mit der Pauline vorher zusammen gearbeitet hatte. Das Phantom erklärte, dass Pauline wieder ins Krankenhaus musste und dort sich nach einem Zusammenbruch wieder erhole, wir sollten nur Bescheid wissen.

Alle drei Angerufenen stimmten darüber ein, dass Pauline mit dem Vater ihres Kindes unheimliches Glück hätte, denn er müsse schon ein sehr naher Geistesverwandter sein, mit der gleichen Stimme und der gleichen Tonmelodie wie Pauline. Monika wollte natürlich gerne noch mit Pauline sprechen und rief im Krankenhaus an. Es war schon überraschend zu hören, dass Pauline nicht dort sei und dass auch niemand dieses Namens in den vergangenen Tagen eingeliefert worden wäre oder dort stationär gelegen hätte.

Am Montag holte Pauline ihre Sachen ab, seitdem hat niemand was von ihr gehört.

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Thema: Gästezimmer, Wohnzimmer | 7 Kommentare

Terrasse am Wochenende

Montag, 6. Juli 2009 | Autor:

Es ist jetzt die Jahreszeit, wo alles blüht oder versucht zu blühen, was nur irgendwie ein Blütengebilde sein eigen nennt. Sogar die Clematis, die eigentlich schon verblüht war, steuert noch die eine oder andere Blüte zum Dschungel auf der Terrasse bei. Besonders stolz ist Hanna auf die Calla, die sie aus der Knolle aufgezogen hat:

Calla

Wir haben Margeriten, von denen Hanna nicht sagen kann, wo die herkommen, und auch die “Schönmalve” zeigt sich wieder:

Schönmalve und Margerite

Und es geht jetzt los mit den Minigladiolen, die unsere Balkonbrüstung nach oben als fast schon Blickschutz umranden:

Minigladiole

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Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

“Don” Camillo und “Peppone” Cooper

Sonntag, 5. Juli 2009 | Autor:

Eigentlich wollte ich ja Fotos erst bereitstellen, wenn unsere Mitbewohner wirklich hier sind. Da Hanna aber nun die Ankündigung gemacht hat, will ich sie auch zeigen.

"Don" Camillo

Das ist “Don” Camillo, den wir ausgesucht hatten.

"Peppone" Cooper

Und sein Zwillingsbruder “Peppone” Cooper. Da beide unzertrennlich sind, brachten wir es auch nicht übers Herz, für die Trennung verantwortlich zu sein. In 4 Wochen werden sie uns von Susanne gebracht.

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Thema: Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Glücklicher Sonnabend

Sonntag, 5. Juli 2009 | Autor:

Ja, gestern trafen wir so viele liebe Wesen, dass ich Abends richtig aufgedreht war. Am späten Vormittag fuhren wir mit unserer lieben Elisabeth aus Schweden nach Sommerfelde um unsere kleinen Jungs, Don Camillo und Peppone zu besuchen. Ja, es werden zwei britische blaue Kurzhaarkatzen, aber die Süßen schliefen, wie immer nebeneinander, und würdigten uns keines Blickes, dafür machte sich Charlotte, das einzige Mädchen unter den 5 Rackern, an Elisabeth ran und es war wunderbar diesen Flirt zu beobachten.  Wer sie mal sehen will, sollte einfach nach Villa Biberstein suchen.Ich hoffe, Axel kann hier die Fotos reinsetzen, obwohl wir irgendwie das erst machen wollten, wenn beide hier eingezogen sind. Die tolle Züchterin und Viel-Tier Mutter Susanne wird die beiden Anfang August zu uns bringen, genau richtig zu Axels Urlaub und Geburtstag, den wir wahrscheinlich mit Michael und Depo aus England und Elisabeth und Börje aus Schweden in Berlin verbringen werden.

Auf dem Rückweg nach Hause kauften wir bei unserem Lieblingstürken am Kottbusser Tor (Inter-Gida) Lammfleisch, Köftefleisch, Obst und Gemüse ein und zuhause bereiteten wir dann das übliche “Grillevent” vor, denn es kam noch Daniel Kinderman zu Besuch, der inzwischen 30 jährige Sohn eines Freundes aus IBZ- Zeiten, und er brachte seine Lebensgefährtin Dagmar mit, die im August ihre erste Tochter bekommen werden. Und sie wohnen jetzt in der Grünberger Straße, ungefähr 20 Minuten zu Fuß (Schwangere und Behinderte). Also ein schönes Wiedersehen, die Aussicht, hier wieder in direkter Nachbarschaft Freunde zu haben und wohl auch ein Grund mehr für Bill, der im Wintersemester wieder in München liest, nach Berlin zu kommen. Ach ja Dagmar spielt Klavier und wir suchen jetzt ein Stück für einen Spieler und einen Dummie, das man vierhändig spielen kann. Ich glaube meine Obergrenze läge da bei ca. 15 Noten. Bestimmt gibt es sowas, denn klassische Musik ist ja zum großen Teil Auftragsarbeit.

Also ein rund herum glücklicher aufregender Tag, mit vielen Schmuseeinheiten von vielen Seiten!!! Weiter so!!

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Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare

Pauline und die Traumwohnung

Donnerstag, 2. Juli 2009 | Autor:

Monika hat eine gute Verbindung zu den Nachbarn in ihrem Haus. Sie ist immer da und deshalb erster Anlaufpunkt für Pakete und andere Sachen, die abgeliefert werden. Darüber hinaus ist sie Meisterin des Smalltalks und hat keine Scheu, sich mit den Nachbarn auch lautstark von Terrasse zu Terrasse zu unterhalten. Und so erfuhr Monika auch frühzeitig, dass die Nachbarn mit der größten Wohnung im Haus beabsichtigten auszuziehen.

Pauline nutzte also die erste Gelegenheit, diese Wohnung zu besichtigen, und entschied, dass es ihre Traumwohnung sei. Sie telefonierte also extensiv mit Paul dem Phantom, der auch der Vater ihres ungeborenen Kindes war. Und Paul das Phantom entschied, zu Mutter und Kind zu stehen, er würde also in den Mietvertrag mit einsteigen. Das sollte genügen, denn Paul das Phantom, sagte sie, verdient genug Geld, das sähe man schon an seinem Auto, er führe Porsche Cayenne. Und Pauline fing an Pläne zu mache für die Einrichtung, sie engagierte sogar Martin, um für sie die Wohnung zurecht zu machen.

Eines Tages war es dann soweit, Monika erhielt die Nachricht von den Nachbarn, dass sie eine neue Wohnung gefunden hätten und kurzfristig ausziehen wollten. Monika machte sofohrt einen Termin mit dem Hausbesitzer, mit dem sie sich auch gut verstand. Und nach der Diskussion mit Pauline erklärte er sich einverstanden, denn Pauline wollte die Wohnung selbst renovieren, das bedeutete natürlich weniger Aufwand für den Vermieter. Ein Termin zum Unterzeichnen des Mietvertrages wurde vereinbart auf den nächsten Dienstag um 15 Uhr.

Pauline war natürlich aufgeregt und war dann schon um 14:30 da und unterschrieb den Vertrag. Die Unterschrift von Paul dem Phantom mit dem Porsche Cayenne wurde auf später verschoben. Offensichtlich war Paul das Phantom mit dem Porsche Cayenne pünktlich um 15 Uhr da, denn Pauline lieferte den unterschriebenen Vertrag kurz danach beim Vermieter ab und zeigte ihn auch später ganz stolz Monika.

Es sollte eigentlich nur noch die Kaution und die erste Monatsmiete beim Vermieter eingehen bis Freitag, dann wäre der Schlüssel übergeben worden. Aber es kam was dazwischen, die Schlüsselübergabe platzte. Offensichtlich hatte Paul das Phantom mit dem Porsche Cayenne zwischenzeitlich kalte Füße bekommen und wollte die Wohnung nicht mit tragen.

Aber Pauline gab nicht auf, redete noch einmal mit dem Vermieter und der ließ sich tatsächlich breit schlagen. Gegen beider Steuerbescheid aus dem letzten Jahr (wegen der Freiberuflichkeit) und einer von Pauline zugesagter Bürgschaft von Freunden hielt der den Mietvertrag aufrecht. Aber nichts passierte. Und Pauline war untergetaucht und nicht mehr erreichbar.

Ein paar Wochen später rief Martin an und fragte, was mit dem zugesagten Auftrag sei. Natürlich hatte er nichts mehr gehört und Pauline war nicht erreichbar. Noch ein paar Tage später teilte der Vermieter mit, dass die Wohnung an jemand anderes vermietet worden sei.

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Thema: Gästezimmer, Wohnzimmer | Ein Kommentar