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Beiträge vom » August, 2009 «

Tierpaare und -trios

Freitag, 28. August 2009 | Autor:

Unser ältester Kater Linus ist ein wenig genervt von der restlichen Kinder- und Halbstarkenbande. Hanna allein zur Nähe genügt ihm aber auch nicht, deswegen ergeben sich manchmal ganz neue Konstellationen:

Linus und Lara

So entspannt habe ich ihn noch nie neben Hannas Tageshund Lara, einer Rhodesian Richback Hündin gesehen. Nun, was Linus kann, kann unser kleiner Mediator, der mit allen gut zurecht kommen will, auch, aber Lara ist das unheimlich, sie hat etwas Angst vor den kleinen Katzen:

Cooper und Lara

Ansonsten kommen unser Halbstarker Buddy und die beiden Kids sehr gut miteinander aus, auch wenn die Kleinen immer an das Futter müssen, das Buddy gerade verspeist (das Futter ist hier aus Schutz vor dem Hund hochgestellt, denn Lara ist ein Staubsauger und frisst alles und jederzeit):

Buddy, Camillo und Cooper beim Fressen

Und nach dem Fressen wird gemeinsam gespielt.

BGuddy, Camillo und Cooper beim Spielen

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Thema: Katzenhöhle, Wohnzimmer | 3 Kommentare

Hilferuf

Mittwoch, 26. August 2009 | Autor:

Selbst wenn man viel Geld verloren hat in der gegenwärtigen Krise, es gibt immer noch welche, die härter dran sind. Für die ist der folgende Spendenaufruf gedacht.


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Thema: Rumpelkammer | Ein Kommentar

Ausflug

Montag, 24. August 2009 | Autor:

Michael in Schlepzig

In der letzten Woche hatten wir unseren lieben Freund Michael zu Besuch aus London. Der Besuch war schon lange geplant und deshalb hatte Hanna ihm auch nichts von meinem Krankenhausaufenthalt erzählt, denn er hätte bestimmt abgesagt.

So hatten wir eine schöne Zeit mit viel gutem Essen und einigen Sachen, die Berliner hauptsächlich dann machen, wenn Besuch da ist. So hatte Michael den Wunsch geäußert, in den Spreewald zu fahren. Ich selber hatte das als eher unschön und sehr touristisch rummelig in Erinnerung, da ich bisher nur einmal dort war, und das in dem zentralen Anlaufpunkt, Lübben oder Lübbenau. Lübbenau hat den größten Hafen im Spreewald. Unser Kahnführer an diesem Tag (natürlich haben wir eine Kahnfahrt gemacht) erzählte, dass zu DDR-Zeiten mit staatlich gelenktem Tourismus alle Leute, die einen Spreewaldausflug machen wollten, dorthin dirigiert wurden, so dass dort fast etwas wie eine Tourismusfabrik entstand.

Kahn im Spreewald

Nach etwas Recherche im Netz entschied ich mich, nach Schlepzig zu fahren, einem noch relativ beschaulichen Ort im Unterspreewald. Dieser Ort hat einen kleinen Hafen, wo vielleicht 8 oder 10 Kähne liegen, wenig Andenken- und Gurkenstände. Die zweistündige Kahnfahrt war sehr beschaulich, wir haben nur einen anderen großen Kahn gesehen unterwegs. Natürlich haben wir stilvoll konsumiert mit Rotkäppchen für Hanna und Michael (ich als Autofahrer mit Apfelschorle). Und ich muss sagen, mir hat das sehr gut getan, ich komme immer mehr auf die Beine (allerdings habe ich morgen noch mindestens 4 Stunden Untersuchung vor mir auf der Suche nach den Gründen für meinen Zusammenbruch).

Schlepzig selbst hat ein Bauernmuseum und eine kleine Brauerei mit angeschlossenem Restaurant, die Umgebung ist Biosphärenreservat, es ist also ein Ort, der durchaus einen Besuch wert ist. Zu guter letzt hatte uns der Kahnführer auch noch ein sehr schönes Restaurant empfohlen, das ein sehr gutes, solides Mittagessen bot (tatsächlich sogar mit echt selbst gestampftem Kartoffelpüree).

Imbiss im Spreewald

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Thema: Gästezimmer, Vorgarten | 2 Kommentare

Wiedergeburt

Dienstag, 18. August 2009 | Autor:

Rettungsstation des Klinikums am Friedrichshain

Was sind das für Wesen, die sich da über mich beugen, klein rundlich, gelockt, rote Haare das eine, schwarze das andere. Das müssen Hobbits sein, auch wenn ich mir die immer noch kleiner vorgestellt habe. Der rote Hobbit meint: “Schön husten, das ist gut für die Atmung!”, und der andere: “Schön atmen, das ist gut fürs Husten!” Eigentlich interessiert mich das nicht so doll, seit fast 60 Jahren hat mein Körper allein geatmet und gehustet, warum soll er das jetzt verlernt haben?

Und wie soll ich ans Husten und Atmen denken, wenn ich noch nicht einmal weiß, wo ich bin und wie ich hier hin gekommen bin? Ich liege in einem kahlen Raum gestrichen in einem kräftigen Orange, fast schon feuerfarben sieht es aus. Im Hintergrund höre ich Maschinen, Dampfmaschinen, Zählmaschinen, Mischmaschinen. Es röchelt, es blubbert, es piepst. Bewegen kann ich mich nicht, ich bin an mehreren Stellen gefesselt, warum macht man das mit mir?

Von Zeit zu Zeit durchqueren andere Hobbits die Räume und ich fange an, sie einzusortieren. Männliche Hobbits haben wohl keine Locken, sie sind klein, rund und haben stattdessen eine Glatze. “Husten Sie um zu atmen!” “Atmen Sie um zu husten!” Ich kann mich kaum bewegen, die Angst kriecht langsam in mir hoch.

Ein Hobbit redet von meiner Frau und wie sie an meinem Bett gesessen hat und englische Texte vorgelesen hat. Die versuchen mich sicher zu täuschen, wie soll meine Frau diesen Ort kennen, der mir so fremd ist? “Atmen, Husten”. Ein wenig Erinnerung kommt hoch, war da was mit dem Ruf nach 112, haben mich Feuerwehrleute genommen und aus der Wohnung geschafft? Und dann? Was ist passiert?

Es zischt, es piept, es pufft, es plingt. Katholische Christen haben die Hölle mit der Fegefeuervariante. Bin ich vielleicht in einer buddhistischen Reproduktionsfabrik gelandet und warte auf meine Aufbereitung als Wiedergeburt? Oder ist meine Umgebung die Idee des christlichen Gottes für eine Agnostikerhölle?

Ich muss atmen und husten, ich muss das auf die Reihe bekommen. Plötzlich stehen da 6 oder 7 weiß gekleidete Hobbits und schauen mich ganz mitleidig an. Sind das vielleicht doch Ärzte? Befinde ich mich vielleicht doch in einer irdischen Klinik? Sind die Hobbits mit den giftgrünen knirschenden Schaumstoffschuhen dann doch eher menschliche Wesen, medizinisches Personal?

Ganz plötzlich erscheint H.s lachendes und glückliches Gesicht im Türbogen, und sie ruft: “Liebling, es ist so schön, dich wieder wach zu sehen nach 3 Tagen!” Und ich weiß, ja, fast ist es eine buddhistische Wiedergeburt, aber die Wiedergeburt eines Menschen als Mensch.

Nachtrag: Ich danke allen Schwestern, Ärzten und dem anderen Personal der Intensivstation 1 im Klinikum am Friedrichshain für die Rettung meines Lebens.

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Terrasse am Wochenende

Sonntag, 16. August 2009 | Autor:

Oleander

Bevor ich ins Krankenhaus kam, hat der Oleander nur zarte Blütenansätze gezeigt, jetzt, wo ich zurück bin nach knapp zwei Wochen, steht er in voller Blüte.

Übrigens kann man Blumentöpfe, vor allem wenn es Hängeampeln sind, auch zum Schaukeln benutzen: drauf springen und durch den Sprung gleich in sanfte Schwingungen versetzen und dann die Bewegung genießen.

Katze im Blumentopg

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Thema: Dachterrasse | Beitrag kommentieren

Die Kleinen

Freitag, 14. August 2009 | Autor:

Vermisst habe ich natürlich auch die Katzen in den letzten Tagen, besonders da die kleinen Neuankömmlinge zur Zeit rasant wachsen und größer werden.

Camillo auf dem Herd

Hanna hat zum Beispiel gedacht, sie könne Futter der beiden großen Katzen auf dem Herd in Sicherheit bringen, da die Lütten da nicht hoch kommen. Nur einige Stunden nach meiner Ankunft habe ich dort allerdings Camillo fotografieren können, der macht das ohne Mühe. Cooper allerdings schafft das offensichtlich noch nicht, aber er ist ja auch der etwas jüngere.

Cooper in der Salatschüssel

Cooper hat zur Zeit einen etwas ungewöhnlichen Lieblingsplatz, er schläft gerne in einer Salatschüssel, die Hanna zum Wegräumen auf den Tisch gestellt hatte, die ist also erst einmal reserviert und aus dem Verkehr gezogen.

Buddy ist total integriert und spielt viel mit den beiden Lütten. Da geht es auch schon mal ruppig zu, dass wir uns fragen, ob er den Lütten weh tut, wenn man das Geschrei hört. Aber die machen fleißig mit, und wenn es dann doch einmal zu hart wird, dann laufen sie einfach weg.

Auf dem Katzenbaum

Der neue Katzenbaum wird gut angenommen, wobei die Stammplätze klar verteilt sind: Camillo schläft ganz oben, Cooper in der Höhle darunter. Buddy kommt zum Spielen dazu, wie man hier sieht: Camillo angelt nach Cooper, Cooper nach Buddy und Buddy staunt.

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Thema: Katzenhöhle, Wohnzimmer | 5 Kommentare

Wieder zuhause

Mittwoch, 12. August 2009 | Autor:

Krankenhaus am Friedrichshain

Seit einer guten Stunde bin ich wieder daheim, die letzten Tage im Krankenhaus haben dann doch ein wenig genervt, weil nichts Richtiges mehr passierte.

Zunächst möchte ich mich für alle lieben Wünsche bedanken, Hanna hat mir berichtet und die vielen Zusprüche haben mir auch viel geholfen.

Dann vielleicht noch eine Kurzzusammenfassung:

  • Mir geht es wieder gut, auch wenn noch ein wenig Rekonvaleszenz angesagt ist. Teilweise habe ich den nicht nur subjektiven Eindruck, als wenn es mir schon besser geht als vor einem Jahr, damals hätte ich nicht 6 Stockwerke über die Treppe geschafft, jedenfalls nicht ohne zwei-drei Pausen einzulegen. Jetzt im Krankenhaus habe ich das zum Schluss 2-3 Mal pro Tag gemacht, ich werde mir auch in der nächsten Zeit noch weit gehendes Aufzugs- und Rolltreppenverbot geben.
  • Ich bin ein Symptom los, mit dem ich die letzten 10-15 Jahre gelebt habe und von dem ich dachte, es gehört zu mir. Seit einer Woche weg.
  • Noch vor einer Woche habe ich gedacht, dass ich mit zwei neuen chronischen Zivilisationskrankheiten leben muss in Zukunft mit dauerhaften Medikamenten und Mitteln. Mittlerweile sieht das nicht mehr so aus, alle Störungen jedenfalls wurden als temporär angesehen, auch die Lungenstörungen.
  • Offensichtlich bin ich doch durchaus robust, nicht viele hätten es geschafft, mit diesem Krankheitsbild über Monate zumindest den Eindruck des Funktionierens zu erwecken, aber Axel fragt ja auch nicht nach Hilfe (mein größter Fehler überhaupt, würde ich sagen).
  • Seit einer Woche bin ich (rauch-)frei, wünscht mir Erfolg, dass es so bleibt. (Ursel, Hanna musste mir gar nicht in den Hintern treten dafür, das war und ist mein Entschluss. Für Hanna wird das eher hart, denn sie ist Raucherin und hat keinen Grund aufzuhören (außer mich zu unterstützen).
  • Und Ihr werdet wohl noch durchaus Eindrücke verkraften müssen aus dem und über das Krankenhaus, ich habe durchaus noch einige Notizen, Artikel und Skizzen zu verarbeiten.

In diesem Sinne: auf ein Neues, ich bin froh, wieder da zu sein.

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Thema: Wohnzimmer | 6 Kommentare

Bulletin

Montag, 10. August 2009 | Autor:

heute Nachmittag gab es die letzte Infusion mit Antibiotika und falls es morgen auch eins Oberärztin gibt vielleicht auch eine Auskunft über ein Entlassundsdatum… Ich hoffe inständig, dass er bald zu Hause ist.

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Thema: Wohnzimmer | 2 Kommentare

Samstag ohne

Samstag, 8. August 2009 | Autor:

Ja ohne Besuch aber mit vielen Anrufen, denn heute kommen unsere Untermieter zum Dankeschönessen fürs Bauen der Katzentüre und des neuen Kratzbaums. Axel geht es besser, durch die Entwässerung hat er schon 6 Kilo!!! abgenommen und er läuft fleißig den Krankenhaus gang auf und ab. Heute war es schon 1km. Er will auch so schnell wie möglich nach Hause und ich vermisse ihn so. Aber da ich den Salat und die anderen Leckereien vorbereiten will, fällt der Besuch mit seinem Einverständnis heute flach. Die nächste Diagnose kommt eh erst am Montag nach der Untersuchung, welcher auch immer, also heißt es gute Miene zum bösen Spiel machen und warten.

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Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

Wieder etwas Neues

Donnerstag, 6. August 2009 | Autor:

Neue Station, neue Diagnose oder besser neue Untersuchungsbereiche. Axel soll Wasser in Lunge und Herz haben, man weiß noch nicht warum und woher es kommt. Er läuft schon ohne Schläuche rum, ist nicht mehr abhängig vom Sauerstoff, es geht also wirklich aufwärts, warten wir einfach ab, was die vielfältigen Untersuchungsmethoden ergeben, aber es wird immer besser.

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Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar