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Beiträge vom » September, 2009 «

Kommentar

Montag, 21. September 2009 | Autor:

Ja, ich wollte,dass die Fotos gemacht werden, weil bald die Terrasse in den Winterschlaf geht. Und dazu sind viele Vorbereitungen nötig und eine Menge Blumenerde. Denn ich möchte soviel Töpfe wie möglich draußen lassen, aber unsere Jugendgang benutzt diese so gerne als Katzentoilette, also muß mehr Erde rauf, damit die gesetzten Zwiebeln diese Düngung überstehen. Aber mit der Erfahrung der Jahre wird es zunehmend geordneter.

In dem Topf sind natürlich keine japanischen Alpenveilchen, sondern ganz normale, der Strauch ist aber eine japanische Lavendelheide, die sich auch rotbraun, wie der bei den Clematis gepflanzten japanische Fächerahorn färben soll.

Da sich meine 20 Minigladiolen aus dem vorletzten Jahr zu 80 normalen Gladiolen entwickelt haben und diese mit ausbuddeln aus den Kästen und als Zwiebelüberwinterer sehr schön entwickelt haben, wird es dieses Jahr auch einfacher die leeren Kästen zu tragen. Diese Arbeit werden wieder Al und Bert von unten und vielleicht auch Micha von nebenan übernehmen, mit anschließendem gemütlichen Essen, also immer auch ein erfreuliches soziales Nachbarschaftstreffen (oder event ? lol). Doch erstmal bleiben Oleander, Blauflügelchen, Palme, Fuchsien und Konsorten  draußen, in der Hoffnung  noch ein paar schöne Tage wie gestern im Herbst zu genießen, aber der ertse Frost kommt meist leider schneller als man denkt……

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Thema: Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Terrasse am Wochenende

Sonntag, 20. September 2009 | Autor:

Heute habe ich strikt nach Anweisungen von Hanna fotografiert, vielleicht sagt sie ja auch noch in einem Kommentar oder einem Extraartikel, warum ich das tun sollte.

Rose Indigoletta

Die Indigoletta will einfach nicht wahr haben, dass es langsam Herbst wird, sie produziert immer wieder neue Blüten.

Alpenveilchen

Ansonsten hat Hanna viel gewirbelt an diesem Wochenende und die Winterbepflanzung sowie das Design der Terrasse im nächsten Jahr vorbereitet. Diese japanischen (?) Alpenveilchen sind also jetzt im Topf gelandet.

Späte Fuchsie

Und eine Fuchsie, die den ganzen Sommer keine Blüte gezeigt hat, streckt ganz plötzlich einen Blütenkopf in die Welt.

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Thema: Dachterrasse, Wohnzimmer | Beitrag kommentieren

Freiheit retten

Mittwoch, 16. September 2009 | Autor:

via: Jochens Posterous

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Auszüge aus Samuel Butlers Notebooks

Mittwoch, 16. September 2009 | Autor:

Life is one long process of getting tired.

Das Leben ist ein langer Prozess des Ermüdens.
***

Is Life Worth Living? This is a question for an embryo, not for a man.

Ist das Leben lebenswert? Das ist eine Frage für einen Embryo, nicht für einen Mann.
***

There are two great rules of life, the one general and the other particular. The first is that every one can, in the end, get what he wants if he only tries. The particular is that every individual is, more or less, an exception to the general rule.

Es gibt zwei große Lebensregeln, die eine generell und die andere speziell. Die erste besagt, dass jedermann schlussendlich das bekommen kann, was er will, wenn er sich nur genug anstrengt. Die spezielle besagt, dass jedes Individuum, mehr oder weniger, eine Ausnahme zur generellen Regel darstellt.
***

The Family. I believe that more unhappiness comes from this source than from any other – I mean from the attempt to prolong family connection unduly and to make people hang together artificially who would never naturally do so. The mischief among the lower classes is not so great but among the middle and upper classes it is killing a large number daily. And the old people do not like it much better than the young.

Die Familie. Ich glaube, es kommt mehr Unglück aus dieser Quelle als aus irgend einer anderen – ich meine, vom Versuch, Familienbande unnötig zu verlängern und Leute dazu zu bringen, miteinander künstlich herum zu hängen, die das normalerweise nicht tun würden. Der Schaden ist nicht so groß in der Unterschicht, aber in der Mittel- und Oberschicht tötet das täglich eine große Anzahl. Und alte Leute finden das nicht viel besser als junge.
***

Mehr ein anderes Mal.

Nachtrag: Über Samuel Butler habe ich hier geschrieben

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Thema: Hobbyraum, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Viktorianischer Blogger

Dienstag, 15. September 2009 | Autor:

Samuel Butler

Als ich ins Krankenhaus kam, hatte ich nur das dabei, was ich auf dem Leib hatte und das war nun wahrlich wenig: eine Unterhose und ein T-Shirt. Für die Intensivstation brauchte ich noch nicht einmal das, da bekam ich ein Flügelhemdchen verpasst (ein vergrößertes Lätzchen, was Rücken und Hintern noch frei lässt).

Nach der Verlegung auf die normale Station wurden doch einige andere Sachen wichtig. Besonders Lesestoff war gefragt, denn das Buch, das Hanna mir auch im Koma vorgelesen hatte, war schnell durchgelesen. Und so bat ich Hanna, mir “Lemprières Notebook” mitzubringen. Am nächsten Tag kam sie an und brachte mir sicherheitshalber zwei Bücher mit: “Lemprières Dictionary” und die “Notebooks” von Samuel Butler.

“Lemprières Dictionary” wollte ich eigentlich haben, eine wunderbare Geschichte. Der Erstlingsroman von Lawrence Norfolk erzählt auf der einen Seite die Geschichte der Erstellung des 1788 erschienen Classical Dictionary durch John Lemprière, vermischt dies aber mit der Entstehung der Ostindien Handelsgesellschaft, dem Massaker an den französischen Hugenotten in La Rochelle und der griechischen Mythologie. Ich hatte es schon gelesen und wollte es noch einmal lesen, da man beim ersten Mal nicht alles so richtig erfassen kann, so reich ist das Buch.

Durch mein mangelhaftes Erinnerungsvermögen, was den Titel angeht, machte ich dann die Entdeckung der Notebooks von Samuel Butler, ein Buch, das mir Derek einmal geschenkt hatte, dass ich aber noch nie in die Hand genommen hatte. Samuel Butler war ein exzentrischer Engländer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Sohn eines Pfarrers, der als junger Mann nach einem Streit mit seinem Vater nach Neuseeland auswanderte und dort Schafszüchter wurde (Einschub: Dieser Lebenslauf hätte wahrscheinlich auch anderen Pfarrerssöhnen gut getan).

Als Schafszüchter einigermaßen erfolgreich, verkaufte er die Farm nach ein paar Jahren und kehrte zurück nach London, wo er sich bis zum Lebensende niederließ und als Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter tätig war.

Samuel Butler hatte die Angewohnheit, das was ihm in den Kopf kam und bemerkenswert schien, aufzuschreiben (“auf Predigtpapier”). Das konnte alles sein, Reiseeindrücke, Gedanken über Musik, Evolutionstheorie oder Religion , Beobachtungen von Leuten usw., also ein Gemisch, das man heutzutage auch in vielen Blogs finden kann. Übrigens wusste Butler auch schon etwas von Datensicherung: er kopierte jede Anmerkung und trug die Kopie mit sich herum, falls das Original im Haus zum Beispiel durch Feuer zerstört werden sollte.

Zu seinen Lebzeiten hat er diese Aufzeichnungen nie veröffentlicht. Nach seinem Tod im Jahr 1902 hat ein Freund das Material sortiert und dann 1911 veröffentlicht, wo das Buch sehr großen Erfolg hatte.

Auch wenn vieles heutzutage nicht mehr so richtig verständlich ist, wie Anspielungen auf weniger bekannte Zeitgenossen, sind die Notizen auch heutzutage noch gut zu lesen und ich ertappte mich mehrfach dabei, wie ich laut loslachen musste.

Bild: Selbstporträt, Samuel Butler
Amazon:
Samuel Butler, Notebooks
Auszug auf Deutsch:
Wollschwein und Tafelsilber. Notizen eines viktorianischen Querdenkers von Samuel Butler

Lawrence Norfolk
:
Lemprières Dictionary, Englisch
Lemprières Wörterbuch, Deutsch

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Thema: Hobbyraum, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Terrasse am Wochenende

Sonntag, 13. September 2009 | Autor:

Dämmerung

Langsam wird es Herbst, aber der Oleander will noch nicht aufhören zu blühen. Heute war es reichlich trübe in Berlin und es wird immer früher dunkel.

Da sind unsere beiden Kleinen ein Sommersonnenschein.

Camillo und Cooper im Korb

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | Ein Kommentar

M. und C. aus Marzahn

Donnerstag, 10. September 2009 | Autor:

Im Klinikum am Friedrichshain wurde ich nach der Intensivstation auf die Klinik für Innere Medizin – Angiologie, Hämostaseologie und Pneumologie verlegt, also die für Gefäß- und Lungenkrankheiten. Dort gibt es, so wie ich gesehen habe, praktisch nur Zweibettzimmer. Gerade bei den Venen- und Arterienkrankheiten gehört es zur Natur der Sache, dass diese mit zunehmendem Alter immer mehr Probleme machen, so dass das Durchschnittsalter sehr hoch ist, es waren durchaus Patienten da, die an Altersdemenz und Wahnvorstellungen litten. Mit meinen fast 60 Jahren gehörte ich dann zu den jüngeren Patienten und da sie mich nicht mit einem phantasierenden Greis zusammenlegen wollten, fand ich mich auf einem Zimmer mit M. aus Marzahn.

M. war 26 Jahre alt und lag wegen einer Thrombose auf der Station. Er war eher klein und stämmig, es war zu sehen, dass er einmal sehr muskulös war, es war aber auch offensichtlich, dass sich die Muskeln mehr und mehr in Fettgewebe verwandelten. Er hatte sehr kurz geschnittene Haare und war an den Seiten und hinten sehr hoch ausrasiert.

Am ersten Tag erzählte mir die für das Zimmer zuständige Schwester, dass M. zwar an dem Tag ankommen sollte und auch da war, aber dann bis 22 Uhr Ausgang bekommen hatte, um die Betreuung seines Hundes zu organisieren. Sie äußerte auch Zweifel, ob er überhaupt käme aber kurz vor 22 Uhr tauchte er dann doch auf.

Irgendwie hatte M. einen Narren an mir gefressen und gab mir Einblicke in sein Privatleben. So erfuhr ich, dass er von Hartz IV lebt, zu Hause aber zwei Flachbildfernseher mit einem Meter oder mehr Diagonale, ein Wasserbett in Übergröße, für das er eine Spezialgenehmigung des Vermieters und ein statisches Gutachten benötigte, und einen tiefer gelegten BMW, in den er nach eigener Aussage bald 60.000€ gesteckt hatte.

M. hatte, wie aus den Gesprächen mit den Ärzten und Nebenbemerkungen der Schwestern hervor ging, ein ernstes Alkoholproblem. Nach eigener Aussage trank er während der Woche nichts, brachte es am Wochenende dafür aber auf 6-7 Whisky. Nein, nicht Gläser, 6-7 Flaschen Whisky, eine Menge, die mich gleich wieder auf die Intensivstation brächte, wenn ich nicht vorher an Alkoholvergiftung stürbe.

Schon am zweiten Tag krümmte er sich vor Schmerzen und musste sich erbrechen, nachts natürlich, und kam erst zur Ruhe, nachdem er eine Infusion mit einem stärkeren Schmerzmittel vom Nachtdienst bekommen hatte. Knapp zwei Tage ging das wieder los, und ich hatte das Gefühl, dass die Tagesbesatzung in nicht so richtig ernst nahm, denn als er nach eben der Infusion fragte, brachten sie ihm eine, auf der aber ganz klar und deutlich NaCl stand, das also eine einfache Kochsalzlösung war. Half natürlich nichts, so dass sie irgendwann doch mit einem Mittel aus dem Giftschrank ankamen. Später stellte sich heraus, dass er an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse litt, eine Krankheit, die vornehmlich Alkoholiker bekommen.l

Ihm gefiel dann natürlich die Diät nicht, auf die er gesetzt war, er sah nicht ein, warum er im Krankenhaus war, und eines Tages war er dann auch stundenlang weg, bis er dann gegen Mitternacht wieder auftauchte. Auf Befragen gab er dann zu, dass er zu Hause gewesen war und eigentlich nicht wiederkommen wollte, dass ihn aber seine Freundin C. überredet hatte.l

C. war in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von M., eine einfache, aber sehr patente Frau, die sogar zwei Jobs nachging, einmal in der Essensversorgung eines Krankenhauses und vorher morgens beim Zeitungsaustragen. Sie füllte für ihn die Fragebögen des Krankenhauses aus, auch für die Untersuchungen, sie hielt ihn dazu an, den Anweisungen der Ärzte Folge zu leisten. Er versprach ihr dann auch hoch und heilig, für mindestens eineinhalb Jahre keinen Alkohol mehr anzurühren. Trotzdem plante er für seinen Geburtstag, der drei Tage vor dem angekündigten Entlassungstermin lag, nach Hause zu fahren und ordentlich zu feiern.

Wie das ausging, kann ich nicht sagen, denn am Tage vor seinem Geburtstag wurde ich (glücklicherweise) nach Hause entlassen.

Und wer jetzt meint, dass seine Vorurteile über Hartz IV-Ossis aus Marzahn mal wieder bestätigt wurden, dem sei gesagt, dass M. aus der Gegend um Kassel nach Marzahn gekommen war und C. aus dem tiefsten Bayern. Und Fernseher, Wasserbett und BMW-Tuning hatte sich M. geleistet, als er noch in Lohn und Brot stand, bis sich bei einem Arbeitsunfall Metallsplitter in sein Auge bohrten und er arbeitsunfähig wurde.

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Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

SPD gegen Waffenhandel

Dienstag, 8. September 2009 | Autor:

SPD-Flohmarkt ohne Waffen

Ist es so, dass hier in Hamburg-Harburg in der Regel Waffen gehandelt werden? Die SPD weist jedenfalls in der Ankündigung zu einem von ihr organisierten Flohmarkt darauf hin, dass keine Waffen gehandelt werden sollen, und diese Bedingung muss doch irgendeinen Hintergrund haben. Jedenfalls habe ich das jetzt schon mindestens zum zweiten Mal auf einem Plakat der SPD gesehen.

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Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Terrasse am Wochenende

Sonntag, 6. September 2009 | Autor:

Sonnenblumen

Hanna hat mich mehrfach gebeten, die Sonnenblumen aufzunehmen. Wir haben vor zwei Jahren oder vor drei mal eine geschenkt bekommen und die verbreitet sich mit der tatkräftigen Unterstützung von Meisen und anderen Vögeln in unseren Terrassentöpfen.

Und für die Katzen freunde kommt noch ein Bild von 3 erschöpften Katzen, die im Bett mit Hanna ihre Ruhe gesucht haben.

Drei Katzen

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Thema: Dachterrasse, Katzenhöhle | 6 Kommentare

Vor dem Pausenende

Samstag, 5. September 2009 | Autor:

Heute hatten wir vormittags noch einmal die Bude voll. Zum einen war Susanne da, die Züchterin unserer beiden kleinen grau-blauen Racker, zum anderen meine Schwester Petra und ihr Mann Thomas, die gestern zu einem Ball in der russischen Botschaft eingeladen waren. Komplett wurde die Gesellschaft durch meine Nichte Vivien (Petras Tochter) mit ihrem Sohn Milo Mathis. Thomas war übrigens am Donnerstag im Hamburger Abendblatt zitiert.

Und am Montag ist die FerienKrankheitszeit vorbei, es geht wieder nach Hamburg zur Arbeit.

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Thema: Gästezimmer | Beitrag kommentieren