Alle reden vom Wetter, besonders wir

Die Älteren unter Euch, besonders diejenigen mit Westsozialisation werden sich noch an diese Kampagne der DB (damals noch Deutsche Bundesbahn) erinnern, in der behauptet wurde, dass die Bahn im Gegensatz zu allen anderen nicht über das Wetter redet.

Reden muss sie auch darüber nicht, man merkt es einfach. In Hamburg fuhren heute nur zwei S-Bahnlinien normal, die anderen gar nicht oder nur verkürzt oder streckenweise im Pendelverkehr. Heute nachmittag in Berlin angekommen, war über die Hälfte der Regional- und Fernlinien verspätet, bis zu zwei Stunden.

Auch die S-Bahn, die ich normalerweise nehme, fiel aus, schätzungsweise ein Drittel der Bahnen auf der Stadtbahn verkehrten nicht. Kein Wunder, wenn von der normalen Anzahl (nach Expertenmeinung schon knapp bemessen) von über 600 S-Bahnen nur 440 Wagen betriebsbereit sein sollten, dann auf Grund des Wetters bei mehr als 10 Prozent die Türen einfrieren und diese damit auch noch ausfallen. Statt besser könnte alles noch schlechter werden, wie der Berliner Zeitung zu entnehmen ist.

Da kann man nichts Besseres machen als die alte Kampagne satirisch zu verfremden, wie es der SDS getan hatte.

Zum Glück war aber heute der Zug aus Hamburg absolut pünktlich, so dass meine fast drei Wochen zuhause auch pünktlich anfangen konnten.

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