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Beiträge vom » Januar, 2010 «

Eisvergnügen

Sonntag, 31. Januar 2010 | Autor: Axel

Zugefrorene Außenalster in Hamburg

Offiziell freigegeben ist die Alster in Hamburg zwar nicht, aber das Begehen wird toleriert. Das Einzige, worauf die Spaziergänger verzichten müssen, sind Bratwurstbuden und Glühweinstände auf dem Eis. Die gab es zuletzt vor dreizehn Jahren im Jahr 1997.

Photo: Andreas Mohr

Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Kater der Woche

Sonntag, 31. Januar 2010 | Autor: Axel

Kater Buddy auf dem Rand der Badewanne

Buddy

Treuherzig sitzt er da und schaut in die Kamera. Der Anlass seines Sitzens dort ist aber nicht die Kamera sondern ein anderer. Der kommt gleich, dieses Foto gibt aber Anlass, ein paar Bemerkungen zu machen:

  1. Man sagt ja immer, dieser Ort ist derjenige, zu dem sogar der Kaiser allein hingeht. Daran sieht man, dass der Kaiser keine Katzen hatte, denn bei uns kommt es häufig vor, dass wir von allen vier Katern Gesellschaft bekommen.
  2. Seife und Rasierapparat liegen üblicherweise nicht im Abfluss. Es gibt nur so ein paar graue Wesen, die das gerne als Spielzeug vom normalen Platz holen und durch die Gegend tragen.
  3. Um Gerüchten vorzubeugen, nein, das ist nicht die Art, wie wir glauben, dass Badematten arrangiert werden müssen, auch hier arbeiten unsere Kater als Dekorateure.

Aber den eigentlichen Anlass für Buddys Platzierung auf dem Badewannenrand bieten Cooper und Camillo. Die haben sich nämlich ein kleines Kämpfchen in der Badewanne geliefert. Als ich mit der Kamera kam, ist Cooper allerdings schnell abgehauen, nur Camillo schaut noch etwas verdutzt.

Kater Camillo in der Badewanne

Camillo

Thema: Katzenhöhle | 3 Kommentare

iPad

Freitag, 29. Januar 2010 | Autor: Axel

Eigentlich wollte ich nichts zum iPad sagen, aber die Untertitel unten sind doch zu schön. Wir als Deutsche müssen dabei aber den Ton wegdrehen, sonst wird das Erlebnis gestört.

Thema: Hobbyraum | 3 Kommentare

Fleisch

Dienstag, 26. Januar 2010 | Autor: Axel

SchweinJa, ich gebe es zu, ich esse Fleisch, auch Schwein. Meistens kaufe ich es in irgend einem Supermarkt, verpackt in Styroporschachteln, weit entfernt vom eigentlichen Lebewesen. Es gibt aber auch Leute, die sich dem Prozess der Fleischproduktion nähern möchten.

Allen Fleischliebhabern möchte ich diesen Artikel von Stevan Paul nahe legen, ohne irgendwelche Wertung. Sven war beim Schlachten eines Schweins dabei und hat den Prozess ausführlich beschrieben.

Bild: Zufriedenes Schwein in Le Prese. Autor: Roland Zumbühl (Picswiss, Arlesheim (Commons:Picswiss project)

Thema: Rumpelkammer | 2 Kommentare

Oettinger

Dienstag, 26. Januar 2010 | Autor: Axel

So mancher mag bei diesem Titel an das relativ bekannte Billigbier denken, aber davon soll hier nicht die Rede sein, sondern von einem vielleicht nicht ganz so bekannten deutschen Politiker.

Deutschland ist jetzt seit 1956 in der Europäischen Union und hat in all den Jahren nach einem Motto verfahren: Hast Du einen Opa, schick in nach Europa. Andere Länder, wie Frankreich, schicken fähige Leute nach Brüssel, die nach dem Ende ihrer dortigen Amtszeit durchaus noch Chancen auf weitere Karriere im Heimatland haben. Prodi konnte zum Beispiel nach seiner Heimkehr noch Ministerpräsident in Italien werden, hätte sich das jemand von Verheugen oder Bangemann vorstellen können?

Deutschland dagegen schickt verdiente Politiker nach Brüssel, die man los werden möchte, ohne sie gänzlich abzusägen oder in den Ruhestand zu schicken. Das ist zur Zeit Günther Oettinger, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, der als neuer EU-Kommissar für Energie vorgesehen ist.

Richtig erkannt hat er ja, wie wichtig Englisch ist. Denn obwohl Deutsch eine offizielle Amtssprache bei der EU ist, wird das meiste doch in Englisch abgehandelt, besonders der Smalltalk, der so wichtig ist, wird durch Dolmetscher eher gestört als gefördert. Oettinger ist zuversichtlich, dass er gut Englisch spricht und er versucht das auch, wie in dem folgenden Video zu sehen ist.

Nach Ansehen des Videos sollte man sich vor Augen führen, dass es sich bei dieser Kostprobe um eine abgelesene Rede handelt, wie mag das in freier Rede aussehen? Spötter meinten schon, dass Oettinger seine Rede in Hochdeutsch gehalten hat, den bekanntermaßen können Württemberger ja alles außer Hochdeutsch.

Vielleicht hätte man auf die Nominierung verzichten und dafür eine Palette anderes Oettinger nach Brüssel schicken sollen?

Thema: Vorgarten | Beitrag kommentieren

Notfahrpläne

Montag, 25. Januar 2010 | Autor: Axel

Eigentlich haben es die Berliner noch ganz gut. Das Chaos bei der S-Bahn ist allgemein bekannt, man kann sich also irgendwie drarauf einrichten. Ich zum Beispiel versuche zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof die meist übervolle S-Bahn zu vermeiden und nehme statt dessen den Regionalexpress, in dem ich sogar meist einen Sitzplatz finde.

Ich habe aber den Eindruck, dass auch in anderen Bereichen der Deutschen Bahn klammheimlich ein Notfallfahrplan in Betrieb ist. Normalerweise fahre ich montags um 8:17 von Berlin Hbf nach Hamburg und freitags um 16:06 in umgekehrter Richtung. Letzten Montag fiel der um 8:17 ersatzlos aus, ich hatte instinktiv schon einen Zug eine Stunde später gebucht. Dieser war auch sehr voll und hielt an drei Stopps unterwegs, um Fahrgäste aus einem vorherigen, noch volleren IC aufzunehmen.

Am Freitag fiel mein üblicher Zug auch aus, ersatzlos. Allerdings wusste die Bahn das schon 7 Stunden vorher, so dass ich auf einen Ersatzzug ausweichen konnte. Erstaunlich aber, dass die Bahn innerhalb von 7 Stunden (oder länger) keinen Ersatz beschaffen kann.

Heute dann fiel der Zug wieder aus wegen technischer Probleme, aber die Bahn hatte es geschafft einen Erastzzug einzusetzen. Dieser hatte aber nur etwa die Hälfte der Sitzplätze, so dass sich die Leute in den Gängen drängelten. Sitzreservierungen für den Originalzug waren dementsprechend natürlich auch nicht gültig.

Und die S-Bahn in Hamburg? Da habe ich auch schon uralte Züge gesehen auf Strecken, auf denen sie sonst nicht fahren. Und meine Anschlussbahn heute hatte nur die Hälfte der fahrplanmäßigen Wagen und war entsprechend überfüllt.

Wie war das mit dem Wetter?

Thema: Arbeitszimmer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Kater der Woche (mit etwas Flora)

Sonntag, 24. Januar 2010 | Autor: Axel

Linus

Linus

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Linus auf unseren Esstischstühlen geschlafen hat, aber seit er den beiden kleinen Grauen gegenüber auftaut, scheint er sich auch deren Angewohnheiten abzuschauen. Camillo und Cooper lieben nämlich diese Stühle.

Buddy dagegen hat sich etwas von Linus abgeschaut: Wenn ich mich auch nur leicht bewege im Wohnzimmer, kommt er an und macht deutlich, dass er die Tür zum Treppenhaus geöffnet haben möchte. Wenn sie aufgemacht wird, ist er allerdings der Erste, der dann wieder drin ist, es geht ihm nur ums Prinzip der “offenen Tür”.

Buddy

Buddy

Und außerhalb der Katzenreihe kommt sogar jetzt im kältesten Winter (auf unserer Terrasse waren es heute zur Mittagszeit -12 Grad) eine Blume. Hanna ist sehr stolz auf die drei verschiedenen Sorten Amaryllis, die blühen, besonders die unten wollte sie unbedingt fotografiert haben.

Amaryllis

Thema: Katzenhöhle, Wohnzimmer | 4 Kommentare

Katzenkinder

Freitag, 22. Januar 2010 | Autor: Hanna

Ja, es sind wieder bei unserer Züchterin neue Babies da, und die sind so süß, dass ich das doch mal hier sagen will. Wer ernsthaft den Gedanken in sich trägt, sich liebevoll und umsichtig aufgezogene Britisch-Kurzhaar Katzen anzuschaffen, der sollte sich diese Seite mal ansehen. Wir sind mit unseren so zufrieden und glücklich, selbst Linus kuschelt und spielt schon mit den beiden. Buddy war von Anfang an von beiden begeistert und hat die Trauer um den Verlust von Smokie überwunden.  Also, die ganze Familie ist durch unsere Zwillinge nicht nur ergänzt, sondern auch bereichert worden.

Apropos Bereicherung…..Susanne ist eine Züchterin aus Überzeugung und macht die üblichen Massenproduktionsspiele anderer “Vertreiber” von Rassekatzen nicht mit. Sie stellt zurecht hohe Ansprüche an die zukünftigen Familienmitglieder ihrer Babies (ein Glück, dass wir gerade so ihre Kriterien erfüllten…lol). Aber dafür bekommt man einen Hauch von Sonnenschein ins tägliche Leben.

Also, schaut mal unter Villa Biberstein….es macht nur süchtig!!!!

Thema: Katzenhöhle | Beitrag kommentieren

Neid

Freitag, 22. Januar 2010 | Autor: Hanna

Heute morgen brachte mich die senile Bettflucht dazu, um 4.30 Uhr eine Wiederholung der gestrigen Sendung der Frau Maischberger mit großem Vergnügen zu verfolgen…. und besonders gefiel mir ein Satz von Herrn von Hirschhausen: demonstrativer Neid ist, wenn man Sachen kauft, die man nicht braucht, mit Geld, das man nicht hat, um Freunden zu imponieren, die man nicht leiden kann,

Da dies über Jahre auch meine Lebenseinstellung war, bin ich immer wieder meinem geliebten Mann dankbar, dass wir inzwischen so ein anderes Leben führen.

Thema: Wohnzimmer | Ein Kommentar

Beobachtungen einer Kaffeemaschine

Dienstag, 19. Januar 2010 | Autor: Axel

Kaffeemachine mit ThermoskanneJa, ich bin eine Kaffeemaschine in einem Büro. Nein, kein Kaffeevollautomat, mein moderner Bruder, bei dem man ein oder zwei Knöpfe drückt und dann kommt ein Espresso, ein Latte Macchiato oder ein simpler Milchkaffee heraus. Ich brauche noch Handarbeit: Filter mit Kaffeesatz entsorgen, frischen Filter einlegen, mit Kaffee füllen, etwas über zwei Liter Kaffee in meinen Bauch, anschalten und nach ein paar Minuten ist mein Inhalt in der Thermoskanne frisch abgefüllt zum Verbrauch.  

Es sind also einige Schritte notwendig, bis frischer Kaffee zur Verfügung steht, deshalb haben meine Benutzer die stillschweigende Übereinkunft getroffen, dass der- oder diejenige, der den letzten Kaffee nimmt, mich wieder frisch befüllt, damit weitere Durstige ihren Kaffeewunsch mit meinem Inhalt stillen können. Normalerweise funktioniert das ganz gut, die meisten unterwerfen sich klaglos diesen Regeln und weigern sich nur, wenn sie das dritte oder vierte Mal dran sind oder wenn die Höchststrafe droht: Filter alle, Kaffee alle, alles muss erst organisiert werden. Trotzdem kann ich nicht umhin, einige Spezialtypen zu beobachten.

Der Sensible. Der hat mich schon lange kennen gelernt und weiß, wie lange man drücken muss, damit noch 2 ccm Kaffee übrig bleibt, dann hat er ja nicht den letzten genommen und muss nicht neu kochen.

Der Tiger. Der schleicht um mich herum, bis er sicher gehen kann, dass mein Inhalt frisch ist und er nicht in Gefahr gerät, mich bedienen zu müssen.

Die Pedantin. Das sind meistens Frauen, die es sich zum Prinzip gemacht haben, mich erst einmal sorgfältig zu reinigen einschließlich meines Pumpsystems, während sie ein Schwätzchen halten. Dass sich dann eine Schlange bildet von bereit gestellten Kaffeebechern bildet, kümmert sie nicht im Geringsten.

Der Rücksichtslose. Er nimmt sich Kaffee, egal wie viel übrig ist und verschwindet schnell mit dem Kaffee wieder an seinen Arbeitsplatz.

Der Zerstreute. Der bedient Filter, Kaffee und Wasser, aber vergisst, mich anzustellen. Der nächste bringt dann meinen Wasserbehälter zum Überlauf.

Über die Auseinandersetzungen bezüglich der Kaffeestärke will ich lieber schweigen. Auch die Geschirrspülmaschine nebenan kann sicher einige Geschichten erzählen über Füllen oder Nichtfüllen, über Ausräumen oder Nichtausräumen. Aber das ist eine neue Geschichte.

Thema: Arbeitszimmer, Rumpelkammer | 2 Kommentare

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