Kirchenschänder

Es ist schon ein Kreuz mit der katholischen Kirche. Das interessante an diesem Artikel ist nicht, dass da ein Paar Sex auf der Empore einer katholischen Kirche hatten, sondern eher die Wortwahl der katholischen Schreiber: beide sind „Triebtäter“ oder „Sittenstrolche“, die ein „Sexualdelikt“ ausführen. Der Mann wird als „männlicher Kirchenschänder“ bezeichnet (der Anklang an „Kinderschänder“ ist doch wahrscheinlich bewusst), die Frau ist einfach nur eine „Schlampe“. Bezeichnend auch die Kommentare.

Ich werde dieses Machwerk nicht häufiger lesen, kann deshalb auch nicht nachvollziehen, ob pädophile oder bigotte Pfarrer mit „Haushälterinnen“ ebensolche Wortwahl bekommen.

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5 Kommentare zu Kirchenschänder

  1. susanne sagt:

    Bei der Wortwahl gebe ich Dir recht, einfach unmöglich! Aber nun mal ehrlich: muss man an einem Ort wie diesem zu der Uhrzeit (wohlwissend um die Morgenmesse)seine sexuelle Phantasien ausleben? Aber wenn man bedenkt, in welcher Publikation das so benannt wurde, wundert es mich nicht mehr..
    P.S. den Katerbabys geht es gut!

  2. Ursel sagt:

    Ich stimme susanne da nun einfach mal vollkommen zu. Das waren genau auch meine Gedanken. Außer dass ich schmunzeln musste: ich kenne Rennertshofen, sogar die Kirche, ich bin in der Nähe von Ingolstadt geboren. Das passt genau ins Bild – bis auf das Pärchen. 😉

  3. Axel sagt:

    Sicher wär mir das auch nie in den Sinn gekommen. Aber war das nicht Jesus der gesagt haben soll: „Lasst die Sünder zu mir kommen?“ Naja, das passt einer Organisation sicher nicht, die für ihre Webseite ausdrücklich anonyme Beiträge wünscht und sich im Impressum hinter einer amerikanischen Adresse versteckt.

  4. nuraufdieschnelle sagt:

    Hallo,
    ich wäre glaub vorsichtig, solchen Blogs auch noch durch zitieren eine Plattform zu geben. Artikel http://www.kreuz.net/article.10316.html und das Impressum drängt mir den Verdacht einer Piusbrüderschaft-Nahestehenden Publikation auf.

    Nur mein Kommentar…

  5. Axel sagt:

    @nuraufdieschnelle: Daran habe ich auch gedacht, fand dann aber dieses Machwerk so bemerkenswert, dass ich darauf hinweisen musste.

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