Schnippsel

Gentrification. Unser Bezirk Friedrichshain ist das was man „aufstrebend“ nennt. Das bedeutet nichts anderes, als dass langjährige Bewohner verdrängt werden, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Statt ihrer ziehen dann zahlungskräftige Leute ein, die das „alternative“ Flair des Bezirks genießen wollen. Die Situation in Friedrichshain ist sehr eindringlich in diesem Artikel beschrieben. Ich befürchte, dass Hanna und ich auch ein Teil dieses Prozesses sind.

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Google. Der Suchmaschinenriese bekommt viel Beifall, weil er sich in China nicht mehr der Zensur beugen will, nachdem er einem Angriff im Dezember ausgesetzt war. Allerdings waren zum gleichen Zeitpunkt 20 weitere Konzerne diesem ausgesetzt, die nicht so reagieren, so dass der Verdacht nahe liegt, dass Google nicht so altruistisch ist, wie sie vorgeben, sondern dass handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter stehen. In diesem Zusammenhang fand ich diesen Artikel interessant.

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Genervt. Langsam verlieren die Berliner Fahrgäste die Nerven.

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Games. Im Moment breiten sich Facebookspiele wie Farmville, wie eine Seuche im Internet aus, viele sind davon infiziert, auch ich ein wenig. Das mit der Seuche ist durchaus ein passender Vergleich, denn die Methode der Verbreitung ist inspiriert vom viralen Marketing, bei dem die Nutzer als Werbeträger dienen. Die Funktion von solchen Spielen ist in diesem Artikel erklärt, auch wie die Betreiber von solchen Spielen Geld verdienen. Drastischer ist ein englischer Artikel: “Scamville – The Social Gaming Ecosystem of Hell“.

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Genscher. „Dieses leise Erschrecken, wenn im Radio auf das Wort Bundesaußenminister nicht Genscher folgt.“ (Stralau-Blog).

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Geklaut. Peinlich ist es, wenn eine Organisation, die sich dem Schutz geistigen Eigentums verpflichtet hat, genau dieses missachtet.

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