Kater der Woche (mit etwas Flora)

Linus

Linus

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Linus auf unseren Esstischstühlen geschlafen hat, aber seit er den beiden kleinen Grauen gegenüber auftaut, scheint er sich auch deren Angewohnheiten abzuschauen. Camillo und Cooper lieben nämlich diese Stühle.

Buddy dagegen hat sich etwas von Linus abgeschaut: Wenn ich mich auch nur leicht bewege im Wohnzimmer, kommt er an und macht deutlich, dass er die Tür zum Treppenhaus geöffnet haben möchte. Wenn sie aufgemacht wird, ist er allerdings der Erste, der dann wieder drin ist, es geht ihm nur ums Prinzip der „offenen Tür“.

Buddy

Buddy

Und außerhalb der Katzenreihe kommt sogar jetzt im kältesten Winter (auf unserer Terrasse waren es heute zur Mittagszeit -12 Grad) eine Blume. Hanna ist sehr stolz auf die drei verschiedenen Sorten Amaryllis, die blühen, besonders die unten wollte sie unbedingt fotografiert haben.

Amaryllis

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4 Kommentare zu Kater der Woche (mit etwas Flora)

  1. susanne sagt:

    Es wäre auch ein Skandal, wenn Ihr nicht so funktionieren würdet, wie die Herren Kater es wünschen. Schließlich haben sie sich die alllergrößte Mühe gegeben, Euch zu erziehen…
    Schön ist es, zu lesen, wie Linus immer mehr an Sicherheit gewinnen kann. Es scheint ja so zu sein, daß die angeblichen Unarten von Kater Linus eigentlich auf eine schweres Trauma zurückzuführen sind. Niemand weiß, was ihm widerfahren ist. Jetzt, bei euch und im Zusammenleben mit allen anderen Katzen erfährt er eine konstante Fürsorge und bedingungslose Liebe. Er hat bestimmt oft versucht, die Intensität der Liebe zu ihm durch irgendeinen Blödsinn zu testen. Da man ihm immer Vertrauen und Liebe entgegengebarcht hat, ist er sich jetzt wohl sicher und kann endlich ankommen und sich fallenlassen. Liebe Hanna, lieber Axel: das habt Ihr gut gemacht! Miez,miez Susanne

  2. Hanna sagt:

    Oh ja, nachdem er das letzte Mal weg war, also in den 6 Wochen Abwesenheit, hat er wirklich eine liebevolle Zugewandheit zu mir entwickelt. Er ist tagsüber immer neben mir, schläft nachts an meiner Seite und kommt morgens gleich nach Überprüfung der Hoftüre wieder zu mir und begleitet mich wie ein Hund.
    Manuela, die ihn von klein an kennt, auf ihre Empfehlung haben wir ihn auch zu uns genommen, erkennt den Kater nicht mehr wieder, sie traut sich ihn anzufassen, obwohl er ihr in seinem alten Zuhause an die Kehle gegangen ist, sie macht immer wieder Bilder von ihm, um ihrer Freundin, von der wir ihn haben, zu zeigen, wie sehr er sich verändert hat.
    Ich bin so froh, einem wahrscheinlich gut gemeinten Rat, ihn wegen seines Freiheitsbedürfnisses auf einen Bauernhof zu geben, nicht gefolgt zu sein. Wir haben uns für ihn entschieden, mit allen manchmal nervenden Konsequenzen, er ist ein Familienmitglied und gibt dieses „Zu ihm Halten“ mit unbegrenzter Liebe und Zuwendung zurück. Ich weiß, Susanne, Du verstehst uns.

  3. Axel sagt:

    Als ich Hannas Kommentar noch einmal gelesen habe, musste ich feststellen, dass er zu Missverständnissen führen kann, indem er suggeriert, dass Linus andauernd weg ist. Das „letzte Mal“, was Hanna erwähnte, war auch das einzige Mal bisher. Und seine kleineren Ausflüge haben wir mittlerweile im Griff, wir wissen, wo er sich versteckt, wenn jemand bei einem seiner Ausflüge die Hoftür schließt.

  4. susanne sagt:

    Ja da stimmt. Man hätte interpretieren können, Linus sei ständig auf Achse. Ich wußte, was Hanna meint.
    LG Susanne

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