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Beiträge vom » Januar, 2010 «

Marktwirtschaft

Dienstag, 19. Januar 2010 | Autor:

Es gibt viele ökonomische Theorien, die Nichtökonomen nicht kennen, oder habt Ihr schon einmal etwas von Hotellings Gesetz gehört? Das Wesen der meisten Theorien ist es aber, dass die Wirklichkeit übermäßig vereinfacht wird, so dass Details erklärt werden, das Große und Ganze dann aber doch anders läuft.

Volker Strübing hat sich das Modellbeispiel für Hotellings Gesetz, nämlich zwei Eisverkäufer am Strand einmal vorgenommen und weiter gesponnen in einer amüsanten und kurzweiligen Beispielsanalyse der Marktwirtschaft. Ist nicht so optimal, bedeutet aber auch nicht, dass die sozialistische Mängelwirtschaft besser ist.

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Thema: Rumpelkammer | Beitrag kommentieren

Binnenhafen im Winter

Montag, 18. Januar 2010 | Autor:

Seute Deern im Harburger Binnenhafen

Die Woche in Hamburg hat wieder angefangen und ich bin im Binnenhafen Hamburg (Harburg) gelandet. Gestern hat es hier noch einmal Neuschnee von 3 Zentimetern gegeben. Der Binnenhafen sieht eigentlich ganz schön aus: die Seute Deern ist durch den zugefrorenen Hafen immobilisiert und liegt still und friedlich im Eis.

Leider hat es heute dann zu regnen begonnen, und Schnee, der durch Regen langsam zu schmelzen beginnt, ist nun wirklich nicht angenehm. Wenn dann vielleicht noch Nachtfrost dazu kommt, wird es richtig unangenehm.

Der Channel Hamburg gilt übrigens als aufstrebendes Industrie- oder Gewerbegebiet. Auf dem Foto unten sind drei Gebäudetypen vereinigt. Links der alte Palmspeicher, in der Mitte ein Industriegebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und links eines der modernen Bürogebäude von der Stange, von denen hier 7 oder 8 fast baugleiche Exemplare stehen.

Drei Generationen von Bürogebäuden im Harburger Binnenhafen

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Kater der Woche

Sonntag, 17. Januar 2010 | Autor:

Camillo

Camillo hoch oben in Feierlaune.

Cooper

Cooper sieht das ganz gelassen.

(Gruß an Susanne, die wahrscheinlich auf Bilder der Zwillinge wartet)

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Thema: Katzenhöhle | Ein Kommentar

Handy-Notfall-Nummer

Sonntag, 17. Januar 2010 | Autor:

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist. Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.

Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3 usw. Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen!

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Thema: Rumpelkammer | 6 Kommentare

Greifswald

Sonntag, 17. Januar 2010 | Autor:

Dom St. Nikolai Greifswald

Am Freitag hatten wir eine Startbesprechung für ein neues Projekt an der Uni Greifswald (ich pflege immer zu sagen: Die älteste Universität Schwedens). Das Projekt wird über 2 Jahre laufen und uns häufiger nach Greifswald oder Rostock bringen, vielleicht auch noch an andere Orte in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach dem Wetterchaos Anfang der Woche hatten wir schon große Bedenken, was die Anreise angeht, aber der durchgehende Intercity von Hamburg war dann super pünktlich, er hatte noch nicht einmal eine Minute Verspätung. Allerdings lag dann in und um Greifswald erheblich mehr Schnee als in Hamburg oder Berlin. Es war also gut, dass ich eine Reisetasche genommen hatte statt des üblichen Rollenkoffers, den der hat weder einen Schneepflug vorgebaut, noch Winterreifen oder Allradantrieb.

Die Besprechung startete um 9:30 Uhr, so dass es sinn machte, am Tag vorher auf die dreieinhalbstündige Bahnfahrt zu gehen und vorher im Hotel zu übernachten. Wir landeten im Alten Speicher an der Ryck, dem Flüsschen, das durch Greifswald fließt mit Blick auf den Hafen und die winterlich eingeschneiten Segeljachten. Ich fand es fast bewundernswert, dass die Betreiber das Hotel offen halten bei dem Winterbetrieb. Insgesamt zähle ich 4 gedeckte Plätze beim Frühstück, und da das Frühstück im Wintergarten serviert wurde, musste für jeden Platz ein eigener elektrischer Heizlüfter aufgestellt werde, damit der Kaffee nicht so schnell kalt wird.

Hotel Alter Speicher Greifswald

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Thema: Arbeitszimmer, Hotelzimmer | 2 Kommentare

Dreimal prüfen sollte man

Freitag, 15. Januar 2010 | Autor:

Sonst macht man als Unternehmen ganz schönen Blödsinn, vor allem, wenn man wenig Sprachgefühl hat oder manche Dinge nicht laut vor sich hin murmelt. Ein schönes Beispiel zu URLs findet sich hier.

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Thema: Rumpelkammer | 3 Kommentare

Schnippsel

Mittwoch, 13. Januar 2010 | Autor:

Gentrification. Unser Bezirk Friedrichshain ist das was man “aufstrebend” nennt. Das bedeutet nichts anderes, als dass langjährige Bewohner verdrängt werden, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Statt ihrer ziehen dann zahlungskräftige Leute ein, die das “alternative” Flair des Bezirks genießen wollen. Die Situation in Friedrichshain ist sehr eindringlich in diesem Artikel beschrieben. Ich befürchte, dass Hanna und ich auch ein Teil dieses Prozesses sind.

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Google. Der Suchmaschinenriese bekommt viel Beifall, weil er sich in China nicht mehr der Zensur beugen will, nachdem er einem Angriff im Dezember ausgesetzt war. Allerdings waren zum gleichen Zeitpunkt 20 weitere Konzerne diesem ausgesetzt, die nicht so reagieren, so dass der Verdacht nahe liegt, dass Google nicht so altruistisch ist, wie sie vorgeben, sondern dass handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter stehen. In diesem Zusammenhang fand ich diesen Artikel interessant.

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Genervt. Langsam verlieren die Berliner Fahrgäste die Nerven.

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Games. Im Moment breiten sich Facebookspiele wie Farmville, wie eine Seuche im Internet aus, viele sind davon infiziert, auch ich ein wenig. Das mit der Seuche ist durchaus ein passender Vergleich, denn die Methode der Verbreitung ist inspiriert vom viralen Marketing, bei dem die Nutzer als Werbeträger dienen. Die Funktion von solchen Spielen ist in diesem Artikel erklärt, auch wie die Betreiber von solchen Spielen Geld verdienen. Drastischer ist ein englischer Artikel: “Scamville – The Social Gaming Ecosystem of Hell“.

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Genscher. “Dieses leise Erschrecken, wenn im Radio auf das Wort Bundesaußenminister nicht Genscher folgt.” (Stralau-Blog).

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Geklaut. Peinlich ist es, wenn eine Organisation, die sich dem Schutz geistigen Eigentums verpflichtet hat, genau dieses missachtet.

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Thema: Rumpelkammer, Vorgarten | Beitrag kommentieren

Körperbeherrschung

Mittwoch, 13. Januar 2010 | Autor:

Wahnsinn!

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Thema: Rumpelkammer | 3 Kommentare

Wieder losgelegt

Montag, 11. Januar 2010 | Autor:

Heute morgen habe ich mich dann wieder von Hanna und auch von den vier Katzen lösen müssen. Die Katzen haben ganz schön enttäuscht geschaut, als ich mich mit Rucksack, Mantel und Tasche auf den Weg machte, so sah es jedenfalls aus nach den fast 3 Wochen.

Der geplante Bus war natürlich zu früh, der nächste zu spät, die S-Bahn ließ auf sich sich warten, dafür war sie so voll, wie ich sie noch nie erlebt habe. Vielleicht hätte der Betreiber ein paar mehr robuste Wagen aus DDR-Zeiten aufbewahren sollen, in Hamburg fahren die 70er Jahre Waggons bei dem Wetter jedenfalls offensichtlich auf Strecken, auf denen sie sonst nie zu sehen sind.

Dafür hat die Bahn die Strecke nach Hamburg dann recht gut gemeistert, 10 Minuten Verspätung sind ja fast als normal zu bezeichnen. Hamburg begrüßte mich dann mit Dauerschneegegriesel und die Kollegen mit besten Wünschen zum neuen Jahr.

Am Donnertag geht es dann nach Greifswald, es ist doch hoffentlich anzunehmen, dass das Wetterchaos sich dort bis dahin einigermaßen gelegt hat.

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Thema: Arbeitszimmer | Beitrag kommentieren

Kirchenschänder

Donnerstag, 7. Januar 2010 | Autor:

Es ist schon ein Kreuz mit der katholischen Kirche. Das interessante an diesem Artikel ist nicht, dass da ein Paar Sex auf der Empore einer katholischen Kirche hatten, sondern eher die Wortwahl der katholischen Schreiber: beide sind “Triebtäter” oder “Sittenstrolche”, die ein “Sexualdelikt” ausführen. Der Mann wird als “männlicher Kirchenschänder” bezeichnet (der Anklang an “Kinderschänder” ist doch wahrscheinlich bewusst), die Frau ist einfach nur eine “Schlampe”. Bezeichnend auch die Kommentare.

Ich werde dieses Machwerk nicht häufiger lesen, kann deshalb auch nicht nachvollziehen, ob pädophile oder bigotte Pfarrer mit “Haushälterinnen” ebensolche Wortwahl bekommen.

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Thema: Rumpelkammer | 5 Kommentare